 | 2ter Teil | Verfasst am: 08.05.2009, 12:41 |
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Bin mal gespannt wie ihr das seht, ich mag meine zwei Hauptpersonen in meinem Roman, ich schreib uber sie gerne, es bringt mich zum lachen und mach mir unheimlich Spaß (ich weis das es bescheuert klingt).
Nun die Person die mir das sagen kann will mehr Handlung einen ernsteren Kriminalroman. Ich habs jetzt 40 Seiten lang Probiert, es macht mir keinen Spaß und wenn es mir beim schreiben keinen Spaß macht dann auch nicht beim lesen. Meine zwei Hauptpersonen gehen in der Handlung unter.
Was würdet ihr tun?
- Weiterschreiben, obwohl es euch ankotzt.
- Einen neuen 2ten Teil anfangen der den 1sten vortsetzt.
- Was ganz neues anfangen
ich geb ehrlich zu das ich mich zu 2-3 hingezogen fühle. Allerdings bedeutet das Aufzugeben und das ist nicht meine Stärke  |
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_________________ Jürgen Rupprecht - Kaffeesüchtiger aus Baden
Verbrochen habe ich:
Die Leiche im Sumpf ---
(ISBN:9783837094077)
Vollkommene Macht ---
(ISBN:9783839162224)
*schäm*
http://rupprecht-autor.de/ |
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Jürgen R |
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 | | Verfasst am: 08.05.2009, 14:20 |
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Hallo Jürgen
Es klingt ganz und gar nicht bescheuert, dass du deine Hauptpersonen magst. Mir geht das auch jedes Mal so und ich verdrücke auch immer einige Tränchen, wenn ich fertig bin und mich von ihnen loseisen muss.
Zu deiner Frage... hm... ist natürlich schwer.
Ich hatte Anfang des Jahres eine supertolle Idee, hatte schon massig Szenen im Kopf, wusste wie die Handlung verlaufen sollte und hatte schon einen irren Schluss. Aber dann, während dem Schreiben, hat es sich einfach nicht "richtig" angefühlt. Ich musste mich immer mehr zum Tippen zwingen und dabei ist natürlich Bockmist herausgekommen.
Ich habe es dann aufgegeben, nach ca. 50 Seiten. Die liegen jetzt bei mir auf dem Rechner und warten, ob ich sie vielleicht noch einmal hervorhole.
Also, mein Rat für dich:
Brich es ab, aber schmeiß es nicht weg und fang einen neuen Anfang an.
Schau, ob es dieses Mal besser läuft. Vielleicht ließt du dir deinen ersten Teil noch mal durch, um wieder Gefühl für deine Protagonisten zu bekommen.
Viel Glück & Erfolg !
Grüße
Maya |
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 | | Verfasst am: 08.05.2009, 14:33 |
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Hallo Jürgen!
Ich würde dir erst einmal das Gleiche vorschlagen wie Maya.
Wenn du neu angefangen hast, kannst du sicherlich die eine oder andere Textpassage doch noch gebrauchen und wieder einbauen. Ich hatte diverse Texte jahrelang herumliegen, die eigentlich nichts miteinander zu tun hatten. Bei einer späteren Idee fügte sich merkwürdiger Weise alles als ein Ganzes zusammen.
PS: Deine "Leiche im Sumpf" habe ich nun auch bei Amazon gefunden und mir, wie angedroht ( ) bestellt.
Ich berichte dir dann, ob ich den ganzen Ort zusammengelacht habe und ob das Haus gewackelt hat.
Gruß Rose |
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 | | Verfasst am: 08.05.2009, 22:23 |
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@ Rose - Danke dir
Werde neu Anfangen, bring ja nichts wenn es einem selbst bein lesen schon nicht gefällt. Jetzt kann ich wenigstens noch ruhigen Gewissens in den Spiegel sehen und sagen ich steh hinter dem was ich geschrieben habe.
Geht es vielen so das sie quasi eine Beziehung zu ihren Hauptpersonen aufbauen oder ist das ehr zufall das es hier schon zwei gibt?? |
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_________________ Jürgen Rupprecht - Kaffeesüchtiger aus Baden
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Jürgen R |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 06:28 |
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Guten Morgen Jürgen,
Kann es sein, dass du in deinem Profil den Titel des Buches verwechselt hast? Der eigentliche Titel zu der angegebenen ISBN lautet: Die Leiche im Sumpf und nicht die Tote im Sumpf, oder wie ist das zu erklären?
Zu dem Thema, wenn du Spaß und Freude ín der Art zu schreiben hast, wie es im ersten Teil nachzulesen ist, dann solltest du so weiter machen.
Es bringt ja nichts den Stil völlig umzuändern, mit dem Resultat, das Schreiben zur Qual wird.
Literarischen Gruß
Jens |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 10:19 |
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| Mir geht es genauso wie dir, Jürgen. Mir waren meine Figuren auch lieb geworden. Nicht umsonst habe ich Fortsetzungen geschrieben. Aber irgendwann muß auch mal Schluß sein, man schreibt ja keine Serie. So leid es einem tut. Für sich selber kann man ja ein wenig weiterschreiben. Aber wenn man seine Romane an den Mann bringen will, muß man auch mal was Neues anfangen, sonst könnte es langweilig für die Leser werden - außer, jeder Teil ist ein Erfolg und es wird auf Fortsetzungen gewartet. Aber daß einem die fiktiven Personen ans Herz wachsen, kenne ich wie gesagt auch. |
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_________________ Tut ein Schilf sich doch hervor
Welten zu versüßen
Möge meinem Schreiberohr
Liebliches entfließen
(Goethe)
Wind des Schicksals ISBN 3-86683-021-1 + 978-3-86683-021-9
Im Kreis des Lebens ISBN 978-3-86683-222-0
www.wagner-verlag.de |
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MaKü |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 10:28 |
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Also, wenn ich mich beim Schreiben einer Story arg verrenne, lege ich den Text beiseite und widme mich einem neuen.
Das lange "Herumbasteln" an etwas, was mir nicht auf Anhieb zu gelingen scheint, mag ich überhaupt nicht.
Da ich jedoch meistens unter Zeitdruck arbeite, die Abgabetermine sind unerbittlich , beschränken sich die ungeliebten und daher "auf Halde" gelegten Texte auf ein Minimum.
Voreilig weggeworfen wird allerdings kein Text, zu einem späteren Zeitpunkt kann daraus noch immer etwas "Vernünftiges" entstehen. |
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hwg |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 11:42 |
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| Zitat: |
| Kann es sein, dass du in deinem Profil den Titel des Buches verwechselt hast? Der eigentliche Titel zu der angegebenen ISBN lautet: Die Leiche im Sumpf und nicht die Tote im Sumpf, oder wie ist das zu erklären? |
Autsch.. *schäm* Nun hab den Titel abgeändert nach dem Googeln hervorbrachte das es meinen Titel schon gab. Da wurde dann kurzerhand aus der Toten eine Leiche.
Weis nicht ob Buchtitel geschützt sind, wollte aber da nicht schon mit dem ersten Buch... nah ja auf jeden Fall hab ich mich auf die sichere Seite gestellt und den Titel abgeändert. |
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_________________ Jürgen Rupprecht - Kaffeesüchtiger aus Baden
Verbrochen habe ich:
Die Leiche im Sumpf ---
(ISBN:9783837094077)
Vollkommene Macht ---
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*schäm*
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Jürgen R |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 12:10 |
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Jürgen, ich kenne das durchaus auch. Mein erster Roman hat vier Hauptfiguren und einige Nebenfiguren, die mir alle sehr ans Herz gewachsen sind. Zum Glück wollte ich sowieso noch eine Fortsetzung schreiben, nach der schon ein paar Mal verlangt wurde;)
Aber im Moment schreibe ich den ersten Roman einer anderen Fantasyreihe, mit einem anderen Schreibstil und für etwas jüngeres Publikum als der erste (zumindest glaube ich das zurzeit ).
Meine Figuren machen sich grundsätzlich irgendwann selbstständig und wachsen mir immer ans HErz, sonst würde ich nicht über sie schreiben. Ich werde aber nicht auf Teufel komm raus neue Geschichten mit ihnen erfinden, wenn die geplanten Bücher fertig sind.
Ich muss Spaß am Schreiben haben und meine Geschichte selber gerne lesen und weiterverfolgen wollen, sonst geht bei mit gar nichts.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 09.05.2009, 12:17 |
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 | | Verfasst am: 10.05.2009, 08:52 |
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Ich stimme meinen Vorrednern zu. Wenn man sich beim Schreiben durchquälen muss, kann es doch nix werden, oder
LG Uli |
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 | | Verfasst am: 10.05.2009, 16:31 |
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Ich bin da gleicher Meinung.....
Man muss mit Begeisterung in seiner Geschichte aufgehen, es muss zwischen den Zeilen zu spüren sein.
Natürlich ist das für mich leicht zu sagen, ich habe keinen Druck mit etwas fertig werden zu müssen und kann mir aussuchen was mir liegt oder nicht.
Ich habe zufällig in einer gelangweilten Minute eine Idee gehabt und sie aufgeschrieben. Es waren nur ein paar Zeilen aber diese haben mich gepackt. Jetzt wird daraus ein Roman. Mittlerweile bin ich so begeistert, das ich jeden Tag fast 8 Std. am schreiben bin. Es fließt nur so............
Und genau das Gefühl, von der eigenen Geschichte begeistert zu sein, ist es warum es mir Spaß macht zu schreiben.
Lg Christa |
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