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BeitragVerfasst am: 04.07.2009, 16:21
Aengus

... Verstehe. Ich wollte niemanden angreifen, schon gar nicht Dich.
Ich kenne das Problem angegriffen zu werden. Ich bin inzwischen soweit, dass ich nicht einmal mehr meinen Freunden erzähle, was ich so ausbaldowere. Hab damit auch schlechte Erfahrungen gemacht.
Wurde ebenfalls angefeindet. Trotzdem hab ich mich irgendwann gefragt, ob ICH selbst diese schlechte Situation mitverursache. Wie auch immer, ich halt den Ball immer flach, geb meinen Freunden nix zu lesen, erzähl nix. Das ist durch, mach ich nimmer.

Grüsse,

Ch.

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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 07:23
Zitat:
Ich habe auch schon Bücher gelesen bei denen ich mir am Ende dachte: Warum habe ich mir das angetan?
Andere loben die gleichen Bücher in den Himmel.

Das ist völlig normal. Sieh dir mal ein paar Rezensionen bei Amazon an. Selbst bei Bestsellern sind auch welche dabei, die nur einen Stern bekommen haben. Ich lese momentan so ein Buch. Voll des Lobes. Ich finde es fast langweilig.
Für uns Autoren gilt - wie für andere Berufe auch: Es allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 09:11
Aengus hat Folgendes geschrieben:


OT

@chnuppesager

Sorry wenn falsch geschrieben, der Name ist echt schwer.


Na ja, nicht nur schwierig, sondern, ähm, auch ziemlich eigenartig in der Aussage. Wink
Vielleicht, lieber chnuppesaager, solltest Du Dir mal überlegen, einen anderen Namen zu nehmen?

Wobei, ein echter chnuppesaager würde das niemals tun. cheezy grin
 
  Markus 
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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 09:20
Hallo Markus,
das klingt geradeso, als wäre dir der Begriff "chnuppesaager" geläufig.
Ich hebe keinerlei Vorstellung der Bedeutung dieses Wortes.
Vielleicht klärt mich ja mal jemand auf, vielleicht sogar chnuppesaager selbst.
Grüße
Bernd
 
  büchernarr 
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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 09:27
büchernarr hat Folgendes geschrieben:
Hallo Markus,
das klingt geradeso, als wäre dir der Begriff "chnuppesaager" geläufig.
Ich hebe keinerlei Vorstellung der Bedeutung dieses Wortes.
Vielleicht klärt mich ja mal jemand auf, vielleicht sogar chnuppesaager selbst.
Grüße
Bernd


Hallo Bernd,
äh, ich denke, wenn man nicht Schweizerdeutsch versteht, dann kann man diesen Begriff auch kaum kennen oder wissen, was er heisst.

Ich bitte aber um Verständnis, wenn ich Dich noch etwas warten lasse, denn ich finde es besser, wenn "chnuppesaager" das selbst erklärt, falls er will.
Er macht das sicher viel besser als ich.

Chnuppesaager: tja, sorry, wenn ich Dir das was aufgehalst habe, sei nicht böse, aber wäre nett, wenn Du das selbst erklärst! Tankä!
 
  Markus 
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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 09:44
Hallo Markus,
ich habe tatsächlich gegoogelt und die Antwort gefunden. Da wäre ich doch niemals draufgekommen, aber ich finde den deutschen Begriff dafür auch gut.
Schönen Sonntag
Bernd
 
  büchernarr 
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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 10:38
Beim Googeln fand ich zu Chnuppesaager einmal "Geizhals", einmal "ungeschickter Mensch". Was stimmt nun?
Ich hätte gedacht, es sein einer, dem alles schnuppe, also sch...egal ist. Rolling Eyes

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 11:11
Very Happy

@Judith nund die anderen

Ein Chnuppesaager ist tatsächlich ein ungeschickter Mensch, jemand, der es sich unnötig schwer macht. Geizhals ist definitiv falsch.

Genau genommen ist ein "Chnuppesaager" einer, der es sich beim Fällen von Bäumen schwer macht, weil er seine Säge an den Chnuppen anlegt.

"Chnuppen" sind diese Stellen am Baum, an denen Äste herauswachsen.

Und "Saager" kommt von "sägen", also jemand der sägt.

cheezy grin

LG ins Ländle Very Happy

Ch.

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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 11:16
Und ich dachte, das ist einer, der "Ist mir Schuppe!", sagt.
cheezy grin
Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 05.07.2009, 11:26
cheezy grin

Jepp, verstehe Hakket, hatte anfangs nicht bedacht, dass mein Name ungewünschte Asoziationen wecken könnte.

Klar, nicht-Schweizer könnten den Namen leicht missverstehen.

Also, Chnuppesaager wird missverstanden als einer, der notorisch sagt: "ey, is´ mir doch schnuppe!"

LOL cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 06:28
@chnuppesaager

Ich habe mich keineswegs angegriffen gefühlt.
Du hast einfach nur deine Meinung gesagt. Aber du hast schon recht, es gibt "Freunde", die man erst kennenlernt, wenn man selbst etwas erreicht hat. Und dabei will ich keineswegs großspurig daherkommen, denn dazu besteht kein Anlass. Aber irgendwie reicht es schon, dass man sich seinen Traum im kleinsten Rahmen erfüllt und einige denken man hat jetzt die Spitze der Welt erreicht. So ein Unsinn!

Mit dem Namen hatte ich übrigens echt zu kämpfen. Jetzt wo ich die Bedeutung kenne kann ich nur sagen, mit dem Namen würde ich mich nicht auch noch selbst bestrafen. Das zieht ja den Ärger fast schon an.
shocked eyes

LG
 
  Aengus 
 
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BeitragVerfasst am: 06.07.2009, 07:32
@Aengus

Im echten Leben nenne ich mich natürlich NICHT "Chnuppesaager" cheezy grin ... Und die Freunde, die ich gemeint hab, sind Freunde aus dem echten Leben, keine Online-Bekanntschafen.

-ich find den Namen halt witzig, ausserdem passt er tatsächlich. Ich mach
es mir immer bisschen schwer. Wenn ich einen wichtigen Termin hab, und eh schon spät dran bin, fällt mir z.B. ein, dass ich noch meine Böden nass aufwischen muss. Es geht teilweise in die zwanghafte Richtung, sich selbst im Weg zu stehen.

cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 07:24
chnuppesaager hat Folgendes geschrieben:
Very Happy

@Judith nund die anderen

Ein Chnuppesaager ist tatsächlich ein ungeschickter Mensch, jemand, der es sich unnötig schwer macht. Geizhals ist definitiv falsch.

Genau genommen ist ein "Chnuppesaager" einer, der es sich beim Fällen von Bäumen schwer macht, weil er seine Säge an den Chnuppen anlegt.

"Chnuppen" sind diese Stellen am Baum, an denen Äste herauswachsen.

Und "Saager" kommt von "sägen", also jemand der sägt.

cheezy grin

LG ins Ländle Very Happy

Ch.


Hmmm, das sieht man wieder mal, wie Wörter selbst bei eigenen Landsleuten eine verschiedene Bedeutung haben können cheezy grin

Yep, Geizhals ist definitiv total falsch, bin ich auch einverstanden.
Also, ich habe nicht gegoogelt und wusste nicht über die Bedeutung von "Chnuppen", so wie es chnuppesaager beschreibt.

Ich kenne den Begriff halt einfach aus dem Leben, das sagt man immer wieder mal, wobei ich denke, es ist eher ein Begriff, der im Verschwinden ist, weil uncool.

Für mich hatte der Begriff immer in etwa diese Bedeutung.

"chnuppesaager" ist ein "Hinterwäldler", einer der stur auf seiner Meinung beharrt, der auch nicht unbedingt der Klügste ist, einer, der selbst dann sein Ding durchzieht, wenn es offensichtlich der falsche Weg ist.
Stur, verbissen, humorlos, brummig, einer, bei dessen Taten man sich immer wieder mal an die Stirn greift.
Ein richtiger "chnuppesaager" halt cheezy grin

Und übrigens, falls unser "chnuppesaager" sogar ein Appenzeller ist ... generell, ohne rassistisch zu sein, zu denen könnten vom Naturell her der Begriff auch gut passen.
Weil die Appenzeller halt wieder ein "Völklein" für sich sind. Wink
Aber das kann man im Grund von jeder Gegend sagen, so wie in Deutschland über die Ostfriesen (denke ich) oder die Ossis oder wie auch immer. Aber das ist wohl eine ganz andere Geschichte.

Aber ich selbst habe diesen Begriff "chnuppesaager" wohl schon seit Jahren zu niemandem mehr gesagt. Hmmm, aber gedacht.
Der Freund meiner Frau, das ist ein richtiger "chnuppesaager"! cheezy grin Twisted Evil
 
  Markus 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 26.08.2009, 22:43
Laura hat Folgendes geschrieben:

Dass ein Journalist vom Schreiben leben kann, ist wohl selbstverständlich. Dass ein Journalist, wenn er auch noch Autor ist, ganz andere Kontakte, nämlich zu renommierten Verlagen, an die wir ohne Agentur gar nicht und mit nur mit viel Glück herankommen, hat, ist wohl auch klar. Das kann man nicht für alle anderen "Schreiberlinge" verallgemeinern, das ist ein ganz anderer Efrahrungshintergrund und eine andere "Welt des Schreibens". Gruß Laura


Hallo Laura! Das ist aber eine herrlich romantische Vorstellung und es fühlt sich ein wenig an, als wenn die meisten meiner Kollegen bei der FAS oder der NZ schreiben würden. Viele Lokaljournalisten, also die, die wirklich Meinungsbildend arbeiten, müssen für 3 Cent pro Wort schreiben. Davon kannst Du nicht leben.

back to topic: In meinem Regal stehen ungefähr 300 Bücher. Eines ist ein BoD. Das sagt soch alles, oder? Ich nutze BoD eigentlich nur, um Erfahrungen zu sammeln. Das Zweite geht auf jeden Fall zum Verlag.

Cheers!
 
  Wortgewandt 
 
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