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Amazon-Crossing - amazon wird zum Verleger

BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 19:22
http://www.zeit.de/digital/2011-03/amazon-crossing-verlag/seite-1


Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 19:30
Also da gleich von einem Verlag zu sprechen ist etwas hoch gegriffen Michael. Zudem wird es wie immer bei Amazon sicherlich noch im schlimmsten Fall ohne ISBN sein. 8 Bücher in einem Jahr für einen riesigen Konzern wie Amazon halte ich da nicht unbedingt für sehr seriös. Diese Zahl schafft jeder Kleinverlag locker.

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BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 19:52
in dem recht kurzen Artikel (zumindest für ZEIT-Verhältnisse) gibt es einen Satz, den man herrlich diskutieren kann:

    "Bekannterweise haben es deutsche Bücher sehr schwer, auf dem englischen Markt Fuß zu fassen, daher haben wir uns über das Angebot und die Möglichkeit sehr gefreut"


Da frage ich mich als einfacher Bücher-Konsument natürlich sofort: Warum ist das so? Was ist an "deutschen Büchern" so eigenartig, dass sie sich auf dem englischsprachigen Markt so schwer tun?

Liegt es an den behandelten Themen? Ist ein "deutsches Buch" inhaltlich zu schwer für die englischsprachige Welt? Liegt ea an den für die Englischsprachigen so schwierigen Autorennamen wie "Günther Kräbüßer"?

Was also macht "deutsche Bücher" für den internationalen Markt so ungenießbar?

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Siegfried

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...

BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 20:15
Wenn amazon selbst für die Übersetzung sorgt, ist das auf jeden Fall ein Vorteil für die betreffenden Autoren.


Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 22:43
Michael ob es einen Vorteil für den Autor ist kommt auf den Autorenvertrag und das Honorar an. Ohne den zu kennen würde ich da nicht gleich loben.

Dann auch noch die Qualität der Übersetzerin. Ich lese manchmal ein und das selbe Buch in verschiedenen Sprachen und manchmal könnte man meinen, es sei ein ganz anderes Buch als das Original.

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BeitragVerfasst am: 19.08.2011, 12:12
Amazon ist einfach clever, da kann man spekulieren was man will.
Dieser Verlag wird dazu genutzt werden, Überraschungserfolge von Indie/Noname Autoren aus den eigenen Verkausfcharts "einzusacken" und an noch mehr Geld an denen zu verdienen.
Die "normalen" Verlage müssen sich sputen, wenn sie einen guten, unbekannten Autor noch abbekommen wollen.
Und mal ehrlich: Qualität ist Amazon pupsegal, Hautptsache der Kram verkauft sich gut.
Da werden dann einige Werke beim Amazonverlag auftauchen, die bei der hochwohlbelesenen deutschen Verlagslandschaft abgelehnt wurden.

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BeitragVerfasst am: 19.08.2011, 12:53
Naja, es zeigt sich doch, dass immer mehr der Leser entscheidet was "gut" ist.
Amanda Hocking dürfte es bei Ihren Verkaufszahlen wenig interessieren, das alle Verlage und Angenten meinten, sie wäre nicht gut genug. 1.2 Millionen Leser sehen das anders.
 
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