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Amazon Kindle Direct Publishing

BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 15:02
Der deutsche Kindle Store von Amazon startet und macht es jetzt jungen Auotren noch einfacher (und günstiger) seine Bücher zu veröffentlichen.

http://www.e-book-news.de/deutscher-kindle-store-startet-was-sich-fuer-leser-und-autoren-aendert/

LG
Elli

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 16:14
Günstiger? Mit 139 Euros sehe ich nicht das es günstiger wäre als BoD.

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 18:30
Wo hast du die 139 € gefunden. Ich sehe nur, dass e-books (edit: die Produktion von e-books) (um die geht es mir) kostenlos sind:
https://kdp.amazon.com/self-publishing/signin?ie=UTF8&language=de_DE
Leider bietet BoD kein e-book-only Angebot sondern bindet e-books an gedruckte Bücher. Ohne Print kein e-book. Schlecht für die, die ausschließlich e-books machen wollen.

Viele Grüße
Elli


Zuletzt bearbeitet von ehradinger am 23.04.2011, 20:07, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 18:42
Kindle-Basismodell mit 139 Euro so günstig wie nie

Günstiger wird das Kindle-Basismodell: die WiFi-Version gibt es jetzt für 139 Euroinklusive Versandkosten. Die Bestellung bei Amazon.com schlug dagegen bisher mit knapp 150 Euro zu Buche. Allein das dürfte den deutschen Markt in Bewegung bringen. Preislich liegt das Kindle 3 nun nämlich gleichauf mit Thalias Oyo-Reader – dank kontraststarkem Pearl-E-Ink ist es der deutschen Konkurrenz vom Lesekomfort her allerdings weit voraus. Etwas teurer wird dagegen mit 189 Euro die UMTS/3G-Version. Von der Menüführung her heißt es beim „deutschen Kindle“ vorerst noch „english only“. Die neuesten Versionen der Kindle-Apps auf iPad & Co. dagegen sprechen jetzt ab sofort deutsch.

Wieder einmal wurden Äpfel mit Birnen verglichen.
 
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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 20:06
Ich glaube, das habt ihr falsch verstanden. Hier geht es nicht darum, das Gerät Kindle zu kaufen, sondern ein e-book selbst zu publizieren über Amazon. Es geht um Kindle Direct Publishing: https://kdp.amazon.com und das ist nun mal kostenlos.
Dass man zum Lesen eines e-books einen Reader braucht, ist ja wohl selbstverständlich.
Hier geht es darum, dass Amazon mit KDP eindeutig am günstigsten ist - weil umsonst - und auch mit seinem Vertriebssystem der Marktführer ist.

LG
Elli

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 20:34
Genial und was nutzt es wenn dein Buch nur mit Kindle gelesen wird Laughing dass ist für mich nicht ein Buch heraus geben (auch kein Ebook) noch immer verfügen Bücher die auch VG Wort like sind über ISBN und das meist gelesen Format ist noch immer epubli den auch 90 Prozent aller Shops führen und nicht das Kindle Mobibook! Das ist ungefähr so als wenn du einfach PDFs ins Netz stellst und die verkaufen willst.

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 20:41
Aber es gibt einen kleinen Unterschied zu eBooks bei BoD: Bei BoD ist man in allen Vertriebskanälen. BoD schreibt ja: "Das E-Book wird erstellt und verkauft im ePub-Format (*.epub) oder als Mobipocket (*.mobi)." Jetzt Apple, demnächst wohl libri, Thalia und andere, und nachdem ja BOD bei gedruckten Büchern viel mit Amazon arbeitet, erwarte ich, daß die BoD eBooks auch recht rasch bei Amazon auftauchen.

Wer aber bei Amazon publiziert, dessen eBook wird wohl exklusiv bei Amazon vertrieben werden. Dann bleibt nur ein Vertriebskanal statt viele wie bei BoD.

Ich spekuliere mal: Wenn eBooks in der Zukunft immer größere Verkaufszahlen haben, wird BoD möglicherweise auch ein Exklusiv-nur-eBook-und-nicht-gedruckt-Angebot rausbringen.

Viele Grüße

Torsten

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BeitragVerfasst am: 23.04.2011, 20:42
SandraR hat Folgendes geschrieben:
Genial und was nutzt es wenn dein Buch nur mit Kindle gelesen wird Laughing dass ist für mich nicht ein Buch heraus geben (auch kein Ebook) noch immer verfügen Bücher die auch VG Wort like sind über ISBN und das meist gelesen Format ist noch immer epubli den auch 90 Prozent aller Shops führen und nicht das Kindle Mobibook! Das ist ungefähr so als wenn du einfach PDFs ins Netz stellst und die verkaufen willst.


Sandra, hör auf, dauernd meine Gedanken zu lesen und vor mir zu posten! cheezy grin cheezy grin cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 05:07
Asche auf mein Haupt Thorsten angle

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 07:58
Nun, ich habe die Information: alle Formate, alle Vertriebskanäle.
Aber lass mal - ich probier es einfach aus Wink

LG
Elli

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 09:36
ISBN und damit VG Wort Elli ist aber immer noch nicht und gerade bei Sachbüchern ist VG Wort ein nettes Zubrot! Das nur um Geld zu sparen, kann am falschen Ende gespart sein.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 10:17
Der springende Punkt ist vermutlich nicht, was mich die Publikation kostet, sondern zu welchem Preis für den Käufer ich mein Buch realisieren kann. Und da scheint das Kindle-Direct-Publishing eine ernsthafte Konkurrenz für BoD zu werden.

Das Problem ist ja der relativ hohe Preis, der sich aus der Orientierung am Preis der gedruckten Bücher ergibt. Wenn ein E-Book etwa 80% von der Holzausgabe kostet, wird das der Leser nicht akzeptieren.

Da bietet es sich an, speziell eine E-Book-Version zu schreiben, die sich dann mit Kindle zu einem Bruchteil des Endverkaufspreises der auf Papier gedruckten Version verkaufen lässt. Zum Beispiel für 5 Euro das elektronische Exemplar.

Richtig heiß wird aber der Preis für gedruckte Bücher von Amazon. Habe berechnet, dass mein "Marx" da für etwa 3 Euro das Stück gedruckt würde, allerdings in den USA und mit recht hoehen Lieferkosten und Lieferzeiten.

Da ließe sich der Endverkaufspreis glatt halbieren.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 10:36
Kleine Korrektur: Der physikalische Buchdruck erfolgt über eine andere Firma wie zum Beispiel createspace. Hier die Seite mit den Druckkosten:

https://www.createspace.com/Products/Book/#content6

Da kämen 400 Seiten s/w auf $5,65 das Stück mit Versandkosten ab $164 bei 100 Exemplaren und einem Monat Wartezeit (vermutlich per Schiffsfracht Very Happy ).

Jedenfalls dürften gedruckte Bücher im print-on-demand-Verfahren demnächst wesentlich günstiger für den Endkäufer werden.

Ein Farbband mit 400 Seiten käme da auf etwa $28 das Stück in der Herstellung.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 10:49
Also eines meiner Bücher ist jetzt auch als Kindle-Version zu haben - laut Amazon. Ich warte mal ab, was daraus wird. Schaden kann es wohl nichts.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2011, 10:55
Ganz generell werden die E-Books für die Holzausgaben auf zwei Gebieten zur unschlagbaren Konkurrenz.

Erstens die niedrigen Kosten für Bildseiten und das sicher bald ergänzt um zusätzliche Fotoeffekte, die sich mit Papierdruck gar nicht realisieren lassen, sondern nur auf dem Monitor (bis hin zu 3-D!). Ein E-Book als Bildband lässt sich halt für 5 Euro verkaufen, wenn die Druckausgabe 50 Euro kosten müsste.

Zweitens die Verlinkung aus dem Text in das Internet. Das ist vor allem für Sachbücher ein unschlagbares Argument, wenn der Leser mal schnell einen Sachverhalt selber recherchieren möchte. Das geht eben mit Papierausdrucken sehr schlecht, aber ein Sachbuch als E-Book mit Links in das Netz geschrieben ist zu manchen Themen eine ganz andere Dimension.

Natürlich müssen die Links dann womöglich vom Autor gepflegt und aktualisiert werden. Aber das ist kein so unendlicher Aufwand. Auf jeden Fall wird unser Geschäft noch sehr spannend. thumb up

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