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Amazon und sein Umgang mit Mitarbeitern und Händlern

BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 19:55
In den letzten Monaten gab es verschiedene Beiträge im Fernsehen und Meldungen über den Umgang von Amazon mit Mitarbeitern und Händlern. Seit Jahren versucht die Gewerkschaft Ver.di bei Amazon durchzusetzen, daß die Beschäftigten nach dem Einzelhandelstarif bezahlt werden und nicht nach dem niedrigeren Logistik-Tarif. Bislang leider ohne Erfolg, weil es wohl auch so für Amazon gut läuft.

Diverse Einrichtungen verlinken Bücher über Amazon, und auch bei Autoren ist das - aus meiner Sicht leider - keine Seltenheit.

Berichte erfolgen übrigens auch darüber, daß Amazon mit Händlern unfreundlich umgeht und sich auch immer wieder bemüht, deren Waren auch selbst anzubieten und damit die Existenz der Händler bedroht. Alles macht den Eindruck, daß Amazon ein nicht sehr erfreuliches Unternehmen ist.

Leider hat Amazon schon eine monopolähnliche Stellung im Markt und auch wir Autoren werden es möglicherweise auf lange Sicht bedauern, wenn sich das verfestigt. Bekanntlich setze ich mich immer wieder mal dafür ein, daß Amazon nicht eine so große Bedeutung erhält. Dafür darf ich mich auch immer wieder mal belächeln oder beleidigen lassen. Aber grundsätzlich sollten wir uns wirklich fragen, ob wir als Autoren vielleicht unsere Strategie besser darauf ausrichten sollten, unsere Bücher über andere Buchshops zu bewerben wie thalia.de, buch.de, buecher.de, ebook.de und so weiter. Denn letztlich profitieren auch wir von einer größeren Vielfalt auf dem Markt.

Das ist keine fixe Idee von mir, sondern ich bin überzeugt, daß es allen schade, wenn Amazon seine Marktmacht ausbauen kann. Die Mitarbeiter leiden schon jetzt darunter. Vielleicht kann man hier auch mal darüber diskutieren, wie das Problem gesehen wird.

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Re: Amazon und sein Umgang mit Mitarbeitern und Händlern

BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 21:30
Richard Bercanay hat Folgendes geschrieben:
Aber grundsätzlich sollten wir uns wirklich fragen, ob wir als Autoren vielleicht unsere Strategie besser darauf ausrichten sollten, unsere Bücher über andere Buchshops zu bewerben wie thalia.de, buch.de, buecher.de, ebook.de und so weiter. Denn letztlich profitieren auch wir von einer größeren Vielfalt auf dem Markt.



Die meisten potentiellen Läufer haben einen amazon-account. Damit ist es für Autoren folgerichtig mit amazon-links zu werben. Natürlich kann man noch links zu anderen Online-Händlern setzen, aber amazon ist halt der Marktführer.
Dem Kunden ist aber auch ohne links klar, dass er das Buch auch woanders kaufen kann. Einfach einen Shop besuchen, Autorennamen oder Buchtitel in die Suchfunktion eingeben und schon hat man das passende Buch gefunden. Das weiß jeder, macht aber kaum jemand.
Der Kunde ist König; und der will über amazon bestellen.

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BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 21:37
Hier wie versprochen meine Stellungnahme - wozu auch immer sie gut sein soll ...

Aus beruflichen Gründen beschäftige ich mich ausgiebig mit den Tagesnachrichten und lese daher auch immer wieder Artikel über die Hintergründe, die Forderungen von ver.di und dem daraus resultierenden Arbeitskampf bei Amazon. Deine Befürchtungen teile ich, seit Amazon damals auf den deutschen Markt drängte und massenhaft Gutscheine per E-Mail verschenkte. Es war von Anfang an klar, dass Verdrängung und in bestimmten Bereichen eine Monopolstellung das Hauptziel waren und sind. Und ich frage mich seither, was passiert, wenn dieses Ziel erreicht ist. Keine Irrsinnsrabatte mehr und eine noch höhere Gewinnspanne, schätze ich mal. Ich frage mich aber auch, ob Streiks in der Weihnachtszeit womöglich dazu führen, dass noch mehr Lager ins Ausland verlegt werden. Eine Lösung für das Problem fällt mir jedoch nicht ein. Ich kritisiere damit nicht den Arbeitskampf, sondern äußere lediglich ratlos eine Befürchtung.

Ich sehe aber auch mit großer Sorge, wie die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen des Einzelhandels immer schlechter werden. Unbezahlte Überstunden, Minijobs, unerfüllbare Vorgaben, Schikanen und schlechtes Arbeitsklima sind in vielen Betrieben an der Tagesordnung. Deshalb würde ich niemals eine Empfehlung für ein bestimmtes Unternehmen aussprechen, da ich nicht weiß, was hinter den Kulissen abläuft. Aber zurück zum Thema Amazon.

Als Leserin/Kundin:
Ich habe kein Verständnis für Leute, die von der Wiege bis zur Bahre alles bei Amazon kaufen, da viele dieser Produkte im Einzelhandel angeboten werden. Allerdings bin ich in der glücklichen Situation, nicht auf jeden Euro achten zu müssen. Ich glaube, die Versuchung, dort zu bestellen, ist sehr groß für Menschen, die nur sehr wenig Geld haben und auf Rabatte angewiesen sind. Doch für viele ist die Schnäppchenjagd nur ein Hobby, und da fürchte ich, dass die Gesellschaft die Schnäppchen in ferner Zukunft teuer zu stehen kommen werden.
Bei Büchern ist das durch die Buchpreisbindung jedoch kein Argument. Daher gehe ich folgendermaßen vor: Ich suche mir gern bei Online-Händlern Bücher heraus, die mich interessieren, und bestelle sie in einer Buchhandlung. Denn das Angebot, das ich in den meisten Buchhandlungen vorfinde, entspricht leider nicht meinem Geschmack. Sie haben meine Bücher auch eher selten vorrätig.
Ausnahme: Belegexemplare bei Anthos und Bücher von Kollegen, die ich bewerten möchte. Letztere kaufe ich bei Amazon, damit die Rezi durch "verifizierter Kauf" aufgewertet wird.
Bei Waren verfahre ich ähnlich: Ich verwende Amazon gern, um mir einen Überblick über das Angebot zu verschaffen, und gehe mit den Notizen in die Stadt. Werde ich dort nicht fündig, bestelle ich entweder bei den Herstellern, Conrad.de oder auch bei Amazon, da ich aus persönlichen Gründen oft spezielle Dinge benötige, die nur schwer zu bekommen sind. Englischsprachige DVDs und Bücher bestelle ich übrigens ebenfalls bei amazon.co.uk, da ich vor langer Zeit mit einem anderen Anbieter sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Zusammengefasst stehe ich auf dem Standpunkt, dass man nicht immer um Amazon herumkommt, aber wenn man sich die Problematik bewusst macht, kann man diesen Shop in vielen Fällen meiden.

Als Autorin:
Ich veröffentlichte meine eigenen Bücher (bisher vier Stück) über BoD. Dadurch sind sie in verschiedenen Online-Shops und in Buchhandlungen bestellbar. Vermutlich werden die meisten über Amazon verkauft. Sicher sagen kann ich es nicht, da das in der Abrechnung nicht aufgeschlüsselt wird. Zusätzlich beteilige ich mich gern an Anthologien ohne Autorenmarge, von denen die meisten sogar ausschließlich bei Amazon erhältlich sind. Darauf habe ich keinen Einfluss. Werbung für meine bisher veröffentlichten Bücher mache ich schon länger keine mehr. Meist stelle ich sie kurz nach der Veröffentlichung vor und lasse den Dingen ihren Lauf. Dabei gehe ich davon aus, dass sie mehr aus Zufall von Kunden gefunden werden. Und das wahrscheinlich auf Amazon.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man als erfolgloser Autor an Amazon nicht vorbeikommt und daher die falsche Adresse für irgendwelche Appelle oder Boykottaufrufe ist. Allerdings ist man natürlich ein leichtes Ziel für derartige Anfeindungen, gerade weil man keine vernünftigen Alternativen hat. Besonders dann, wenn man aufgrund irgendwelcher Fehler Umsatzeinbußen hat und entsprechend gestresst einen Thread zu dem Problem startet, ist man auf das Verständnis der nicht betroffenen Kollegen angewiesen. Kurz gesagt: Einem Mann am Boden tritt man nicht auch noch mit Anlauf in die Fresse, wenn man einen Funken Kollegialität im Leib hat.

Appellen an Kunden, die ganz normalen Alltagskram bei Amazon bestellen, schließe ich mich gern an. Sie gehören aber eigentlich gar nicht in ein Autorenforum und erst recht nicht wahllos in irgendwelche Threads zu ganz anderen Themen. Kaperaktionen werde ich mich daher niemals anschließen. Meiner Kritik an diesem ungezogenen Verhalten kann man daher nicht entnehmen, wie ich zum in den Thread hineingetrollten Thema stehe.

Ich glaube, ich habe alles gesagt, was mir zu dem Thema einfällt. Ständige Wiederholungen machen es nicht besser. Daher stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich nicht alle Nase lang zu diesem Thema Stellung nehmen muss, nur weil einzelne Forenmitglieder ihre Kollegen nicht als Individuen, sondern als eine grau-blau wabernde Masse wahrnehmen, die man permanent mit ständigen Wiederholungen auf den richtigen Weg lotsen muss, weil sie scheinbar das Gedächtnis einer Eintagsfliege haben. Wer meine Meinung noch einmal nachlesen möchte, kann ja nun jederzeit diesen Thread aufrufen und mich in Diskussionen zu anderen Problemen mit diesem Thema in Frieden lassen.

Gruß,
Monika

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BeitragVerfasst am: 21.12.2016, 14:09
Als Autor muss ich meine Bücher da anbieten, wo die Leser sind. Und wenn die bei Amazon sind, ist das eben so. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn BoD mein Buch bei Aldi neben der H-Milch platziert, wenn das was brächte (mal etwas zugespitzt formuliert). Rund 80% meiner E-Books verkaufe ich über Amazon. Auch fast alle BoD-Verkäufe erfolgen dort, soweit ich das aus dem Amazon-Ranking ableiten kann. Das Amazon-Empfehlungssystem funktioniert nun mal sehr gut und erspart mir aufwendige, teure Werbung.

Natürlich drücke ich Tolino beide Daumen, dass sie eine schlagkräftige Konkurrenz zu Amazon etablieren können. Die Abhängigkeit der Selfpublisher von Amazon ist schon ein bisschen unheimlich. Aber bisher hat das Unternehmen die relative Monopolstellung nicht nachteilig gegen Autoren eingesetzt.

Die Debatte, ob Amazon ein Einzelhändler oder ein Logistiker ist, wird schon lange geführt. Zumindest muss man ihnen lassen, dass sie von Logistik viel verstehen. Da könnte auch BoD noch was lernen... cheezy grin

Die Löhne im Buchhandel sind generell unterirdisch und ich vermute mal (ich kenne aber nur wenige Einzelfälle, keine allgemeine Statistik), dass viele Buchhändler am Monatsende weniger ausbezahlt bekommen als die Verpacker bei Amazon.

Es ist nicht meine Aufgabe als Autor, die Frage der Unternehmenskultur für jeden Händler einzuschätzen. Nehmen wir nur mal Weltbild: Was man über die Kette und ihr Verhalten in der Insolvenz lesen konnte, war höchst unerfreulich. Soll ich die jetzt auch auf meine schwarze Liste setzen?

Als Kunde kaufe ich möglichst viel direkt vor Ort und bin froh, mitten in Berlin noch einen reichhaltigen Einzelhandel vorzufinden. Aber wenn es denn der Versand sein soll, nutze ich Amazon gern. Sie sind schnell und kundenfreundlich. Das dürfte es letztlich sein, was für die meisten Kunden (= auch meine Leserinnen und Leser) zählt.
 
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BeitragVerfasst am: 21.12.2016, 20:33
Was für amazon spricht: Die nehmen auch BoD-Bücher auf Lager. Das machen die anderen Internetshops nicht.

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BeitragVerfasst am: 05.01.2017, 16:25
Lieber Richard,
ich nahm bisher an, dass du an diesem Thema plötzlich kein Interesse mehr hast, und schrieb deshalb nichts mehr in diesem Thread. Aber anscheinend täuschte ich mich, und es macht dir lediglich mehr Spaß, in anderen Threads deine zweifelhafte Kampagne fortzuführen, als in diesem, in dem das tatsächlich Thema ist, auf Gegenargumente einzugehen.
http://www.bod.de/autorenpool/amazon-trouble-t18121,start,30.html
Da Amazon also weiterhin dein Denken zu beherrschen scheint, füge ich hier noch ein paar Überlegungen zum Thema hinzu; auch auf die Gefahr hin, dass du dich wieder darüber aufregst.

1. Amazon-Boykott
Hilft ein konsequenter Amazon-Boykott wirklich den Amazon-Mitarbeitern? Auf den ersten Blick klingt das ja toll: Wenn keiner mehr bei Amazon kauft, geht das Deutschlandgeschäft den Bach runter, und Amazon bekommt die Quittung für seine Geschäftspolitik.
Wie sieht das konkret aus?
Amazon schließt alle Lager in Deutschland und beliefert den winzigen Restmarkt der "Unbelehrbaren" aus dem Ausland.
Was geschieht mit den Mitarbeitern?
Betriebsbedingte Kündigung. Einzelne qualifizierte Mitarbeiter finden sicherlich irgendwo in der Umgebung einen neuen Job. Das war bei Schlecker auch so. Wer flexibel ist, zieht um, was sich bei niedrigen Löhnen aber meist nicht rentiert. Doch heutzutage ist es immer ein Problem, wenn in einer Region ein großer Arbeitgeber plötzlich wegfällt. Man kann nicht einfach davon ausgehen, dass sich ein vergleichbarer an derselben Stelle ansiedelt. Gering qualifizierte und/oder ortsgebundene Mitarbeiter haben es schwer, eine neue Stelle zu finden und landen (oft dauerhaft) bei Arbeitslosengeld II.
Aber wir haben es Amazon mal so richtig gezeigt. Jau!

2. Solidarität
Wenn Autoren dazu aufgerufen werden, sich mit den Amazon-Mitarbeitern solidarisch zu zeigen und auf sämtliche Einnahmen aus dem Amazon-Geschäft zu verzichten, klingt das natürlich edel und großherzig, und mancher, der nicht mitmachen möchte, bekommt womöglich ein schlechtes Gewissen. Als Hobbyautor mit z.B. 5,42€ Euro Marge im Monat würde man dabei auch nicht gleich verhungern.
Aber warum wird Selfpublishing eigentlich immer als verträumtes Hobby angesehen? Für viele ist es ein Teilzeitjob, mit dem sie so viel oder mehr als jemand verdienen, der einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht. Warum wird Letzteres (zu Recht) als Beruf anerkannt und das professionelle Schreiben nicht? Ein Autor mit z.B. 450 Euro Marge pro Monat soll also auf 80 % (oder mehr) seiner Einnahmen verzichten, um sich mit den Amazon-Mitarbeitern solidarisch zu zeigen. Abgesehen davon, dass ich noch immer nicht verstehe, welche Vorteile ein Boykott für die Amazon-Mitarbeiter hätte, frage ich mich, ob Amazon-Mitarbeiter bereit wären, sich mit Autoren solidarisch zu zeigen, indem sie auf 80 % ihres Gehalts verzichten, damit die Autorenmargen erhöht werden. Denn ihren Stundenlohn rechnen sich auch die relativ erfolgreichen Autoren lieber nicht aus.

3. Thalia gut - Amazon böse?
In diesem Thread geht es eigentlich nicht um Thalia. Da thalia.de, buch.de und bol.de aber angeblich besser als Amazon sein sollen, spreche ich das Thema dennoch kurz an. In der Tagespresse tauchten in den letzten 10 Jahren immer wieder Berichte auf, wie unabhängige Buchhandlungen ins Straucheln geraten, weil sie gegen die sogenannten Buch-Kaufhäuser wie z.B. Thalia kaum noch ankommen. Es gab Berichte über Übernahmeangebote, die sinngemäß lauteten: "Entweder schließen Sie sich unserer Kette an, oder wir eröffnen in der Nachbarschaft eine Filiale." Inzwischen weitet Thalia das Online-Geschäft aus, und ich kann beim besten Willen keinen Unterschied im Geschäftsgebaren erkennen, seit ich in der Woche vor Weihnachten beim Kauf einer Kleinigkeit ein Leporello mit fünf Gutscheinen überreicht bekam. So fing Amazon damals auch an: wahllos Gutscheine für alle. Ich weiß nicht, wie die Arbeitsbedingungen bei Thalia sind. Es gibt dazu im Internet sehr unterschiedliche Erfahrungsberichte. Reichtümer scheint man dort im Auslieferungslager auch nicht zu verdienen. Ich persönlich spreche daher höchst ungern die Empfehlung aus, ausschließlich mit Thalia-Links statt mit Amazon-Links zu werben, da ich nicht weiß, ob es nicht einfach nur eine Frage der Zeit ist, dass dieser Konzern ebenso in Ungnade fällt und man sich plötzlich als Autor für diese Links anfeinden lassen muss.

4. Sind Leser willenlose Marionetten?
Ich wüsste doch zu gern, was mit dem Satz eigentlich gemeint ist: "Macht euch nicht von Amazon abhängig!"
BoD-Autoren machen sich nicht von Amazon abhängig, sondern sie sind schlicht und ergreifend abhängig. Natürlich gibt es Autoren, die alle vierzehn Käufer ihres Ladenhüters persönlich kennen und die Möglichkeit haben, auf deren Kaufverhalten Einfluss zu nehmen. Aber in der Regel kennt man seine Leser nicht oder strebt zumindest das Ziel an, die Leser nicht ausschließlich aus dem Bekanntenkreis zu rekrutieren, sondern von Fremden zufällig gefunden zu werden.
Daher sehe ich in dem oben zitierten Satz einen Riesendenkfehler. Leser sind doch keine Marionetten, die winken oder mit dem Unterkiefer klappern, sobald man an den entsprechenden Fäden zieht, sondern sie sind Menschen und entscheiden, ob und wo sie ein Buch kaufen. Nur weil ein Autor mit einem Thalia-Link wirbt, heißt das noch lange nicht, dass das Buch auch dort gekauft wird. Wer alles bei Amazon kauft, kauft dieses Buch bei Amazon. Und wer aus Überzeugung nicht bei Amazon kauft, fängt nicht plötzlich wegen einen Amazon-Links damit an. Deshalb ist es egal, mit welchem Link man wirbt. Man sollte niemals die Intelligenz seiner Leser unterschätzen. Das gilt sowohl beim Schreiben als auch beim Vermarkten eines Buchs.

Gruß,
Monika

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BeitragVerfasst am: 06.01.2017, 22:23
Ich stimme Monika's Ausführungen weitgehend zu. Auch ich versuche zwar einen Großteil meiner eigenen Einkäufe über den stationären Buchhandel (auch der hat Online-Shops) zu realisieren, was aber im antiquarischen Bereich nicht immer möglich ist.

Zwar versuche ich potentielle Kunden auch auf andere Portale aufmerksam zu machen, muß dabei aber gleichzeitig doch auch realisieren, dass amazon.de hierzulande nun mal Marktführer ist.

Als kurz vor Weihnachten Probleme mit der Buchverfügbarkeit über amazon.de auftauchten, konnte ich dies exakt an einem proportionalen Rückgang meiner Verkäufe bei BoD registrieren. Ergo: Die meisten Kunden sind amazon.de gegenüber unkritisch, das scheint mir insoweit Fakt zu sein.

Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 15:21
BoD-Autoren machen sich insoweit von Amazon abhängig, als sie ihre Werbestrategie hinsichtlich der Verlinkung ihrer Bücher vorrangig auf Amazon konzentrieren. Zudem fällt es durchaus auf, daß hier immer wieder Threads eröffnet werden, in denen Autoren darüber klagen, daß ihr Buch gerade nicht über Amazon zu beziehen sei. Solche Probleme gibt es bei anderen Online-Shops generell nicht.

Was nicht die Frage angeht, daß kleine Buchhändler immer seltener werden, weil es auch Buchhandelsketten wie Thalia gibt, seinerzeit Gemini (wer erinnert sich noch daran?) oder Hugendrubel und andere... Das ist in der Tat eine bedauerliche Entwicklung, die allerdings als Argument gegen Amazon nicht taugt. Denn Amazon drückt nicht nur die kleinen Buchhandlungen an die Wand, sondern versucht dies auch mit allen anderen Buchhäusern.

Man kann auch hervorragend ohne Amazon zurechtkommen. Da spreche ich übrigens aus eigener Erfahrung, denn ich bin kein Amazon-Kunde und trotzdem habe ich bislang all jene Dinge, die ich benötige, kaufen können. Es also auch ein Leben ohne Amazon möglich!

Nun ereilt uns gerade wieder einmal die Kunde, daß in Leipzig bei Amazon erneut gestreikt wird, um den Einzelhandelstarifvertrag durchzusetzen. Es mag auch daran liegen, daß Amazon ein amerikanischer Konzern ist, so daß er meint, auf die Gegebenheiten in anderen Ländern nicht so viel Rücksicht nehmen zu müssen. Und letztlich geben ihm ja leider auch zahlreiche Amazon-Kunden, die offenbar nicht so besonders für das alles interessieren, Recht.

Als Autor bin ich bemüht, meine Bücher nur bei anderen Online-Shops zu verlinken. Es ist leider ein Zeichen der Zeit, daß gerade kleine Buchhandlungen sich vergleichbare Auftritte im Internet nicht leisten können. So bedroht diese Technologie neben den Buchhandelsketten ebenfalls die kleinen Buchläden, wie überhaupt die zunehmende Konzentration im Einzelhandel ein Problem darstellt. In meiner Jugend gab es bei uns um die Ecke einen Milchladen mit diversen Milchprodukten, einen Bäcker, einen Fleischer, einen kleinen Supermarkt, ein Papiergeschäft, einen Schneider und einen Frisör. Alle Dinge des täglichen Lebens waren fußläufig erreichbar. Das ist inzwischen nicht mehr so. Alle diese Geschäfte sind weg, schon seit Jahrzehnten, möchte man sagen.

Möglicherweise befinden wir uns jetzt in einer nächsten Phase, und ob wir uns hier wirklich wünschen sollen, daß Amazon der alles beherrschende Konzern wird, ist ausgesprochen fraglich. Und insofern werde ich mich auch weiterhin auch in jenen Diskussionen äußern, in denen über Amazon diskutiert wird, auch wenn das wenig Freude und Freunde macht. Aber letztlich muß es ja jemand tun.

Es wird übrigens in der nächsten Zeit immer wieder mal vorkommen, daß ich nicht die Zeit und Muße finde, mich ausführlicher zu Themen zu äußern, weil dieses Jahr im Vergleich zu anderen für mich deutlich stressiger werden wird. Aber keine Sorge, ich vergesse keine Antwort.

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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 15:26
Eris Ado hat Folgendes geschrieben:
Was für amazon spricht: Die nehmen auch BoD-Bücher auf Lager. Das machen die anderen Internetshops nicht.


Na und? Schau Dir mal bei thalia.de, buch.de, buecher.de, ebook.de, jpc.de etc. die Lieferzeiten an. Die variieren in der Regel zwischen sofort bis zu einer Woche. Das kann kein Argument sein, sich in erster Linie auf Amazon zu stützen.

Zitat:
Der Kunde ist König; und der will über amazon bestellen.[url]

Das weißt Du nicht. Vielleicht ist der Kunde auch nur ein wenig irregeleitet oder bequem?

[/url]Ich hätte auch nichts dagegen, wenn BoD mein Buch bei Aldi neben der H-Milch platziert, wenn das was brächte (mal etwas zugespitzt formuliert).[url]

Nee, tut mir leid, das sehe ich dezidiert anders. Literatur ist aus meiner Sicht kein Konsumgut wie Milch, aber mit dieser Sichtweise liegst Du wohl auf der Linie von Amazon, die das wohl so sehen. Das wäre letztlich auch die generelle Diskussion, welche Kultur wir hier in Europa haben wollen, die ja engagiert auch hinsichtlich TTIP und TISA geführt wird, aber das würde den Rahmen dieser Diskussion vielleicht doch ein wenig sprengen.[/url]

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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 15:56
Richard Bercanay hat Folgendes geschrieben:
Eris Ado hat Folgendes geschrieben:
Der Kunde ist König; und der will über amazon bestellen.


Das weißt Du nicht. Vielleicht ist der Kunde auch nur ein wenig irregeleitet oder bequem?



Doch, das weiß ich schon. Selbst wenn er bequem oder irregeleitet ist, ändert das nichts daran, dass er über amazon bestellen will.

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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:03
Richard Bercanay hat Folgendes geschrieben:
Zudem fällt es durchaus auf, daß hier immer wieder Threads eröffnet werden, in denen Autoren darüber klagen, daß ihr Buch gerade nicht über Amazon zu beziehen sei. Solche Probleme gibt es bei anderen Online-Shops generell nicht.


Das kann ich nicht bestätigen. Ich hatte letztes Jahr bei meinem Buch und letztens bei einer Antho, bei der ich mitmachen durfte, das Problem, dass die Listung bei thalia.de, bol.de und buch.de (gehört ja alles zusammen und ist derselbe Shop) weit über eine Woche länger dauerte als bei Amazon. Das ist ärgerlich, wenn man mit der Werbung beginnen möchte. Ich erwähnte es bisher nicht, da ich keinen Thread kapern wollte. Aber nun sprichst du die anderen Shops selbst an, und es passt hier in die Diskussion.

Und ich habe mit Thalia/Bol/Buch.de noch ein anderes Problem: Eine Leserin schrieb mir eine tolle Rezi zu meiner Thisbe, und leider ist es dort so, dass Rezensionen nur bei der Buchausgabeform erscheinen, zu der sie verfasst wurden. Nun hat also das E-Book fünf Sterne und das Taschenbuch mit demselben Inhalt nicht. Das finde ich sehr ärgerlich, da meine Bücher überwiegend als Print gekauft werden. Außerdem zeigen diese Shops bei einer Suche zuerst das Taschenbuch an - ohne Rezi. Dass das E-Book fünf Sterne hat, sieht man erst, wenn man es gezielt anklickt. Noch dämlicher geht es echt nicht mehr.

Gruß,
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:16
Richard Bercanay hat Folgendes geschrieben:
Na und? Schau Dir mal bei thalia.de, buch.de, buecher.de, ebook.de, jpc.de etc. die Lieferzeiten an. Die variieren in der Regel zwischen sofort bis zu einer Woche.


Leider kann man sich auf diese Angaben oft nicht verlassen. Bei meinen ersten zwei Büchern bestellte ich, sobald es im jeweiligen Shop möglich war, je ein Exemplar bei Amazon (dort war es vorbestellbar) und bei Buecher.de (kurze Lieferzeit versprochen). Ergebnis: Amazon lieferte beide Male über eine Woche früher als Buecher.de. Dafür bekam ich jeweils eine reizende E-Mail von Buecher.de, in der man sich für die Verzögerung entschuldigte. Ich glaube nicht mehr an Zufall, sondern vermute dahinter Methode, kann das aber natürlich nicht beweisen.

Gruß,
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:23
Und wie sieht es bei Verdi aus?
"Nur geringe Lohnerhöhungen für eigene Leute"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ver-di-zahlt-eigenen-leuten-nur-geringfuegig-mehr-a-1102717.html

oder Ende 2015 - irrsinnige Aktion (Kaufen und gleich wieder zurücksenden)
https://www.amazon-verdi.de/5177
Kommentare (der zumeist Marketplaceanbieter) lesen

-----

Und die Buchhandlungen?
Hätten eigentlich einen Service (www.buchhandel.de), bei dem Kunde bestellen und das Buch in seiner Buchhandlung abholen konnte. Aber die neuen Konditionen fanden nicht genügend unterstützende Buchhandlungen. Im Januar wird die Bestellfunktion eingestellt.
siehe auch
http://www.literaturcafe.de/kundenservice-mit-links-was-buchhandel-de-alles-falsch-macht/

oder haben keine Traute:
Anruf bei mir: "Schicken sie mal alles von Autor X, wir haben eine Veranstaltung." Die ist kaum vorbei, kommt alles zurück. Nur nicht in den Laden legen oder den Remittenden-Termin verpassen.

----

Wenn A so böse ist, dann einfach B(esseres) auf die Beine stellen:
http://www.sudelbuch.de/2014/08/15/nimm-doch-mal-wieder-das-pferd/

Werbung mache ich keine, verlinke nie, habe keine Autorenwebseite und werde trotzdem in fünf Jahren xxx.xxx Printbücher über CS umsetzen. Ich wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, würde ich die Kuh nicht melken.
 
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:32
Richard Bercanay hat Folgendes geschrieben:
Und insofern werde ich mich auch weiterhin auch in jenen Diskussionen äußern, in denen über Amazon diskutiert wird, auch wenn das wenig Freude und Freunde macht. Aber letztlich muß es ja jemand tun.

Das ist eine sehr selbstgefällige und verbohrte Rechtfertigung deines Trollens. Dass sich hier überwiegend dieselben Leute aufhalten, die deine themenfremden Thesen bereits auswendig kennen, scheint dir entweder gar nicht aufzufallen und wurscht zu sein. "Don't feed the troll!", kann man da nur sagen und sich sein Teil über dein Sozialverhalten denken.

Bevor ich es vergesse: Danke, dass du mir seit gestern auf Twitter folgst. Ich nutze das Konto zwar seit 2012 nicht mehr, aber ums Lesen geht es dir dabei ja sicherlich nicht. cheezy grin

Gruß,
Monika


Zuletzt bearbeitet von Monika K. am 08.01.2017, 17:40, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:38
holz hat Folgendes geschrieben:
Und wie sieht es bei Verdi aus?
"Nur geringe Lohnerhöhungen für eigene Leute"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ver-di-zahlt-eigenen-leuten-nur-geringfuegig-mehr-a-1102717.html

oder Ende 2015 - irrsinnige Aktion (Kaufen und gleich wieder zurücksenden)
https://www.amazon-verdi.de/5177
Kommentare (der zumeist Marketplaceanbieter) lesen

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Und die Buchhandlungen?
Hätten eigentlich einen Service (www.buchhandel.de), bei dem Kunde bestellen und das Buch in seiner Buchhandlung abholen konnte. Aber die neuen Konditionen fanden nicht genügend unterstützende Buchhandlungen. Im Januar wird die Bestellfunktion eingestellt.
siehe auch
http://www.literaturcafe.de/kundenservice-mit-links-was-buchhandel-de-alles-falsch-macht/

oder haben keine Traute:
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Wenn A so böse ist, dann einfach B(esseres) auf die Beine stellen:
http://www.sudelbuch.de/2014/08/15/nimm-doch-mal-wieder-das-pferd/

Werbung mache ich keine, verlinke nie, habe keine Autorenwebseite und werde trotzdem in fünf Jahren xxx.xxx Printbücher über CS umsetzen. Ich wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, würde ich die Kuh nicht melken.


Vielen Dank für die interessanten Links! thumb up Es ist besser, ein Problem von mehreren Seiten zu beleuchten, denn nichts ist ausschließlich gut oder böse.

Gruß,
Monika

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Anmeldedatum 28.02.2012
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Amazon und sein Umgang mit Mitarbeitern und Händlern
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