 | +++Preisgestaltung+++help!+++ | Verfasst am: 31.07.2010, 22:34 |
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Hilfe! : )
Ich benutze den BoD - Preiskalkulator hin und wieder...
Meine Geschichte ist noch nicht erschienen, ist aber bei BoD in der Mache.
Nun stellt sich für mich die Frage: Wie teuer darf's sein... Genaugenommen: Wie billig darf's sein?
Ein gutes, wohlgenährtes Taschenbuch piepst an der Kasse im Durchschnitt (errechnet aus den wenigen Taschenbüchern, die sich in meinem Bücherregal befinden) mit zehn Euronen.
Meine Geschichte umfasst laut BoD 312 Seiten, was mich zu einem Preisvorschlag von 19,90 € bringt.
Mein Ziel ist es, mir von den verkauften Büchern zwei Spaghettieies kaufen zu können, was mich bei einer kurzen Auflistung der Käufer aus dem Freundes- und Familienkreis zu einem Verkaufspreis von 16,50 Euro bringt.
16,50 Euro für ein Taschenbuch? Im Ernst, wer würde so viel Geld ausgeben? (Natürlich ist die überragende Story das Geld wert )
Ich befürchte fast, dass der Betrag manch einen (der das Buch nicht aus reiner Zuneigung erwirbt) abschrecken könnte...
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Irres |
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 | | Verfasst am: 31.07.2010, 22:43 |
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Zunächst einmal muss uns allen klar sein, dass Bücher von BoD teurer sind als andere.
Das liegt am Herstellungsverfahren und lässt sich nicht ändern. Es liegt also nun beim Autor, welche Marge er für sich erzielen möchte. Dementsprechend muss er den Verkaufspreis festlegen.
Willst du dein Buch günstig anbieten? Dann kannst du kaum oder gar nichts daran verdienen.
Willst du einen Lohn für deine Arbeit erhalten, dann ist es dem Käufer womoglich zu teuer.
Entscheide dich!
Kollegiale Grüße
Artus |
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_________________ SchmerzDame
DIE STEINZEITFRAU |
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Artus |
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 | Lohn... | Verfasst am: 31.07.2010, 22:44 |
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...für meine Arbeit sehe ich in jedem Lachen, das auf einen meiner geschriebenen Sätze folgt
Ich habe mich entschieden...bloß:
Würdest Du 16,50 Euro für ein Taschenbuch ausgeben? |
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Irres |
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 | | Verfasst am: 31.07.2010, 22:53 |
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Artus |
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 | | Verfasst am: 31.07.2010, 22:54 |
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Ich persönlich würde soviel Geld für ein Taschenbuch ausgeben, wenn es mich interessiert.
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen ein anderes Verhältnis zu Büchern haben - das Buch ist nur eine Art Fastfood, das billig und schnell verdaulich sein muss.
In einem Internetblog, in dem mein Fantasyroman gelobt wurde, stand am nächsten Tag folgender Kommentar unter der schönen Rezension:
| Zitat: |
| Kein geistig gesunder Mensch bezahlt 17 Euro für beiläufiges Lesefutter, auch wenn es nicht wesentlich schlechter ist als die aus dem Amerikanischen übersetzten Schmöker, die man normalerweise um 3,50 auf dem Wühltisch oder bei aktutem Lesebedürfnis um 8-10 Euro im Bahnhofsbuchladen erwirbt. |
Eine erschreckende Einstellung, die sich meiner Meinung nach immer mehr ausbreitet. |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | Wohl wahr... | Verfasst am: 31.07.2010, 22:59 |
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...
Danke Anke - und Artus für eure Antworten.
Hmm... also ich würde grundsätzlich auch 'ne Menge Geld für ein Buch hinlegen...wobei ich ein Liebhaber von Büchern bin, die man ausziehen kann und denen nicht so leicht der Rücken bricht ; ).
Folglich muss Interesse geweckt werden...
*grübel*
(Ach Anke, übrigens, ich finde Dein Cover sehr hübsch... : ) Auf meinem soll auch was rundes zu sehen sei : ) ) |
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Irres |
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 | Re: +++Preisgestaltung+++help!+++ | Verfasst am: 31.07.2010, 23:03 |
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| Irres hat Folgendes geschrieben: |
Ein gutes, wohlgenährtes Taschenbuch piepst an der Kasse im Durchschnitt (errechnet aus den wenigen Taschenbüchern, die sich in meinem Bücherregal befinden) mit zehn Euronen.
Meine Geschichte umfasst laut BoD 312 Seiten, was mich zu einem Preisvorschlag von 19,90 € bringt.
Mein Ziel ist es, mir von den verkauften Büchern zwei Spaghettieies kaufen zu können, was mich bei einer kurzen Auflistung der Käufer aus dem Freundes- und Familienkreis zu einem Verkaufspreis von 16,50 Euro bringt.
16,50 Euro für ein Taschenbuch? Im Ernst, wer würde so viel Geld ausgeben?
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Die Lösung ist ganz einfach:
Ruf bei BoD an und sag denen, du möchtest auf die Einzelstückproduktion deines Buches verzichten (das ist das Grundprinzip des On-Demand-Druckes) und stattdessen gleich 2.000 Stück auf einen Schlag drucken lassen. Damit könnte BoD vom teuren Einzeldruck im Digitaldruckverfahren auf das weitaus preisgünstigere Offset-Druckverfahren wechseln. Vermutlich kostet das Buch dann in der Herstellung so etwa 4 bis 4,50 Euro, was einen Ladenpreis von 10 Euro ermöglicht.
Das Problem: Du musst die Produktionskosten für die 2.000 Stück vorschießen und könntest auf den gedruckten Exemplaren sitzen bleiben. Genau das ist das Risiko, das ein regulärer Verlag eingeht.
Wenn du dieses finanzielle Risiko eingehen willst, dann bestell eine komplette Auflage und du bekommst deinen günstigen Ladenpreis.
Ich vermute aber, du willst Folgendes:
Kein wirtschaftliches Risiko, keine finanziellen Belastungen durch Vorkasse, aber alle Vorteile des Auflagendruckes, insbesondere die niedrigen Herstellungskosten. Also im Prinzip die Quadratur des Kreises. Richtig?
Grüße
Siegfried |
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Siegfried |
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 | Re: Wohl wahr... | Verfasst am: 31.07.2010, 23:05 |
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| Irres hat Folgendes geschrieben: |
| (Ach Anke, übrigens, ich finde Dein Cover sehr hübsch... : ) Auf meinem soll auch was rundes zu sehen sei : ) ) |
Danke, es freut mich, dass dir mein Cover gefällt!
Ich als Hundebesitzerin finde deinen Avatar absolut klasse... Ich muss gleich mal ausprobieren, wie mein Berner mit Brille aussieht...  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | Re: +++Preisgestaltung+++help!+++ | Verfasst am: 31.07.2010, 23:09 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Die Lösung ist ganz einfach:
Ruf bei BoD an und sag denen, du möchtest auf die Einzelstückproduktion deines Buches verzichten (das ist das Grundprinzip des On-Demand-Druckes) und stattdessen gleich 2.000 Stück auf einen Schlag drucken lassen. Damit könnte BoD vom teuren Einzeldruck im Digitaldruckverfahren auf das weitaus preisgünstigere Offset-Druckverfahren wechseln. Vermutlich kostet das Buch dann in der Herstellung so etwa 4 bis 4,50 Euro, was einen Ladenpreis von 10 Euro ermöglicht.
Das Problem: Du musst die Produktionskosten für die 2.000 Stück vorschießen und könntest auf den gedruckten Exemplaren sitzen bleiben. Genau das ist das Risiko, das ein regulärer Verlag eingeht.
Wenn du dieses finanzielle Risiko eingehen willst, dann bestell eine komplette Auflage und du bekommst deinen günstigen Ladenpreis.
Ich vermute aber, du willst Folgendes:
Kein wirtschaftliches Risiko, keine finanziellen Belastungen durch Vorkasse, aber alle Vorteile des Auflagendruckes, insbesondere die niedrigen Herstellungskosten. Also im Prinzip die Quadratur des Kreises. Richtig?
Grüße
Siegfried |
Klar - Wenn's geht : )
Nein, im Ernst. Ich wollte nur nachfragen, ob jemand von euch bereit wäre, 16,50 € für ein Taschenbuch auszugeben und habe schon herausgefunden, unter welchem Umstand = ) Folglich wurde mir bisher gut geholfen : ).
Außerdem verzichte ich für die Verwirklichung dieses Traums auf ein kreisquadriertes (= gut und günstig : ) ) Motorrad...die finanzielle Belastung für mein Sparbuch ist also schon so groß genug ; )
Ich denke jetzt über die Quadratur des Kreises nach... = ) |
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Irres |
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 | Avatar?! | Verfasst am: 31.07.2010, 23:10 |
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| Anke Höhl-Kayser hat Folgendes geschrieben: |
| Irres hat Folgendes geschrieben: |
| (Ach Anke, übrigens, ich finde Dein Cover sehr hübsch... : ) Auf meinem soll auch was rundes zu sehen sei : ) ) |
Danke, es freut mich, dass dir mein Cover gefällt!
Ich als Hundebesitzerin finde deinen Avatar absolut klasse... Ich muss gleich mal ausprobieren, wie mein Berner mit Brille aussieht...  |
Tut mir leid, Dich enttäuschen zu müssen... Das Foto zeigt den eigentlichen Autor : )!
Ich war lediglich federführend beteiligt ; ) *g*
Ein Berner mit schlauer Brille muss super aussehen! Und dann ein Fässchen um den Hals - klasse! |
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Irres |
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 | Re: Avatar?! | Verfasst am: 01.08.2010, 00:04 |
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| Irres hat Folgendes geschrieben: |
| Tut mir leid, Dich enttäuschen zu müssen... Das Foto zeigt den eigentlichen Autor : )! |
Von Enttäuschung kann überhaupt keine Rede sein. Sehr sympathisch, der Autor! Diese intellektuelle Ausstrahlung! Und bärtiger als Günter Grass...  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | Re: +++Preisgestaltung+++help!+++ | Verfasst am: 01.08.2010, 18:33 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 01.08.2010, 18:37 |
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SandraR |
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 | = ) | Verfasst am: 01.08.2010, 18:47 |
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@ Heinz: Das hilft mir schon weiter : ) Ich eruiere gerade, ob ich der einzige Mensch bin, der noch Geld für Bücher ausgibt. Mein Vater hat mich da etwas verunsichert, weil er es für intelligenter hält, in eBooks zu investieren und ich (obwohl ich mich schon als fortschrittlich bezeichnen würde) unterliege dem festen Glauben, dass das Buch ein unsterbliches Medium ist. Ich muss eben nur Menschen für meine Geschichte begeistern und sie werden für 16,50 Euro ein unvergessliches Erlebnis haben ; )
@ SandraR: Hmm, ich fürchte fast, als reiner Hundeliebhaber wird man mit der Geschichte nicht viel anfangen können ; ) Es ist doch eher eine Phantasiegeschichte...
Wenn BoD mit den Maßnahmen fertig ist, werde ich sie mal vorstellen ; ). |
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Irres |
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 | ... | Verfasst am: 01.08.2010, 19:17 |
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Du bist nicht allein, ich kaufe mir auch imemr noch am liebsten RICHTIGE Bücher, sehr gern auf dem Flohmarkt (Mehr Lesestoff fürs Geld), aber fantasybücher im Allgemeinen IMMER in der Buchhandlung, weil sie ganz lange gut aussehen sollen und danach dürfen sie auch richtig zerlesen sein
Vergleich doch mal, was ein Buch deiner Art in möglichst der gleichen Dicke so kostet, also guck bei mehreren und errechne einen Durchschnitt, ich denke, das könnte auch weiterhelfen
LG Janika |
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Janika |
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