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 | -anders- Einen Auszug aus dem Kapiel 3 | Verfasst am: 30.01.2009, 18:47 |
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Hallo ihr Lieben,
würde gerne doch noch einen Auszug von meinem Kapitel rein stellen, da ich bei euch professionelle Kritik bekomme.
Liebe Grüße
Anja
Daniel stoppte den Wagen vor dem großen Haus, das fast verdeckt war, aufgrund der riesigen Birken im Garten. Man konnte nur den Eingangsbereich erkennen.
»Und jetzt?«, fragte er an Katie gewand.
»Wir gehen da rein!«, antwortete sie. Amy atmete darauf tief durch.
»Keine Sorge, das Haus steht seit Jahren leer. Es wurde nur noch nicht abgerissen, weil es unter Denkmalschutz steht.«
Amy war trotzdem skeptisch und stieg nur widerwillig aus dem Wagen. Mike sagte immer noch kein Wort, wahrscheinlich war ihm die ganze Sache egal. Ich wollte aber mehr denn je mit diesem Gustav reden, schon allein wegen diesem Foto.
Katie ging voran, gefolgt von uns fünf und öffnete das Gartentor und ging in die Villa. Man konnte auf den ersten Blick in der Villa kaum etwas erkennen, da es zu dunkel war.
Mike schloss leise die Tür, sodass wir fast gar nichts mehr sehen konnten.
Benny hatte eine Taschenlampe mit und schaltete sie an, die wenigstens etwas Licht spendete.
»Oh man, ist das unheimlich.«, wimmerte Amy.
Vor uns war eine große Treppe, die in den oberen Stock führte. Es war deutlich zu sehen, dass das Haus schon lange leer stand.
Überall hingen Spinnweben und der Boden war bedeckt mit Staub.
»Am besten wir teilen uns auf. Ich würde sagen, ihr Mädels geht nach oben und wir schauen uns hier unten um«, sagte Daniel und deutete auf Benny und Mike.
»Hast wohl Angst da oben«, tönte Katie.
Daniel sagte nichts dazu, sondern öffnete eine weitere Tür und trat ein. Benny und Mike folgten ihm.
»Wir haben jetzt aber kein Licht.«, sagte Amy ängstlich.
»Das ist das kleinste Problem, ich denke irgendwo in der Villa wird es Kerzen geben.«, sagte Katie und stapfte die Stufen nach oben, die so laut knarrten, als würden sie gleich zusammenbrechen. Amy und ich folgten ihr. Amy war so nervös, dass sie leise die Stufen zählte.
Katie hatte recht, gleich neben der Treppe war eine Kommode auf der eine Kerze stand. Zum ersten Mal war ich dankbar, dass Katie rauchte, da sie sonst wohl kein Feuerzeug dabei gehabt hätte.
Wir waren in einem Flur, der zu fünf Türen führte.
Unsere Schatten tanzten wild im Kerzenlicht. Amy packte meine Hand und drückte sie fest an sich.
Katie öffnete die Tür, die uns am nächsten war.
Ich hatte vor lauter Aufregung Gustav vergessen. Aber in diesem Zimmer war niemand. Es war das Schlafzimmer. Rechts an der Wand stand ein großes Himmelbett, das sogar noch überzogen war und links im Zimmer war eine Wiege.
»Seit wann lebt hier eigentlich niemand mehr?«, murmelte Amy und starrte die Wiege an.
»Bestimmt schon seit 50 Jahren.«, sagte Katie.
Katie schritt einige Schritte nach vorne und stellte die Kerze auf das Nachtischchen neben dem Bett. Amy folgte ihr uns setzte sich auf das Bett.
»Das würde ich an deiner Stelle nicht tun«, sagte Katie. Amy sprang auf.
»Warum denn nicht?«
Katie riss die Decke vom Bett.
Amy schrie, doch ich bekam keinen Ton heraus. Es war ein schrecklicher Anblick. Ich ging langsam zu den beiden, aber ließ den Blutfleck im Bett keine einzige Sekunde aus den Augen.
»Was ist da passiert?«. Meine Stimme klang schrill.
»Das ist die Villa von Monroad. Habt ihr noch nie etwas davon gehört?«
Ich schüttelte den Kopf, Amy ebenfalls.
»Dort lebte vor 50 Jahren ein älteres Ehepaar.«
»Und?«, fragte Amy.
»Na ja, die beiden hatten sich seit Jahren ein Baby gewünscht, aber es hatte leider nie geklappt. Der Mann suchte seine Schuld bei sich, aber irgendwann wurde die Frau doch schwanger. Sie gebar ein Mädchen, das sie über alles liebte. Der Vater des Kindes war so psychisch labil, von dem ganzen Warten, dass er nicht mehr daran geglaubt hatte, Vater zu werden. Eines Nachts erstach er seine Frau und sein Baby im Schlaf, da er nicht glauben konnte, dass es von ihm war.«
»Oh mein Gott!«, schrie Amy. Ich war schockiert. Wir standen in einem Mordhaus.
»Heißt dass…«, flüsterte Amy zitternd.
»Das da…«, Sie zeigte auf die Wiege. Katie nickte.
»Oh man, ich will hier raus.«
»Amy beruhig dich. Ich dachte ihr wüsstet wo wir hier sind.«
»Warum ist das Blut immer noch da?«, fragte ich.
»Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass sich heute niemand mehr in diese Villa traut. Es hieß, dass der Mann hier immer noch sein Unwesen treibt.«
Amy wurde es zu viel, sie rannte aus dem Zimmer. Ich konnte deutlich ihr Würgen hören.
Ich kann mir denken, dass es in der Geschichte einige Logikfehler gibt, gerade wenn es um das 50 Jahre alte Blut geht, aber ich weiß nicht wie ich es sonst schreiben soll. Vielleicht Blut, das im Boden festsitzt?
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anja1989 |
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 | Re: -anders- Einen Auszug aus dem Kapiel 3 | Verfasst am: 01.02.2009, 14:11 |
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| anja1989 hat Folgendes geschrieben: |
Ich kann mir denken, dass es in der Geschichte einige Logikfehler gibt, gerade wenn es um das 50 Jahre alte Blut geht, aber ich weiß nicht wie ich es sonst schreiben soll. Vielleicht Blut, das im Boden festsitzt?
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Ich habe den Text noch nicht gelesen, daswegen nur zum Blut etwas.
Blut kann eintrocknen, je nachdem auf welcher Schicht es liegt. Am besten wäre Holz, da ist Blut, welches eingetrocknet ist am besten zu sehen, da es sich in das Holz hineinfrist und dann einen bräunlichen schwarzen Fleck ergibt.
Auf anderen Oberflächen sieht das wiederum anders aus. An Steinwänden bleibt es meistens nicht lange und bröselt ab. Kommt auf die Menge an.
Aber ich wurde dir raten, mach dich einfach etwas schlau über die Konsistenz von Blut und deren Eigenschaften.
Denn Blut ist nur rot, solange es noch frisch ist, danach wird es braun und wenn jemand sehr stark blutet, ist es meistens auch dunkelrot bis schwarz.
Viele Autoren machen bei starken Verletzungen nämlich den Fehler, dass sie schreiben, es ist rot. Eben da sie es nur selber aus kleinen Verletzungen kennen, bei Schnitten, da ist es eben hell rot, da es eben eine kleinere Menge ist.
Aber ich schweife ab.
Zur Aussage selber, "festsitzen" wäre schlecht gewählt, schreib eher "eingetrocknet". |
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JessM |
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 | | Verfasst am: 09.02.2009, 12:56 |
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Vielen Dank JessM für deine Antwort.
Dann darf ich das Blut wohl nicht rot lassen
LG Anja |
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anja1989 |
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 | | Verfasst am: 09.02.2009, 12:57 |
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| anja1989 hat Folgendes geschrieben: |
Vielen Dank JessM für deine Antwort.
Dann darf ich das Blut wohl nicht rot lassen
LG Anja |
Da es eh dunkel und nur schemenhaft beleuchtet ist, sollte nur als schwarz oder dunkel erkennbar sein.
VG
Lorenz |
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 | | Verfasst am: 09.02.2009, 18:55 |
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ja das stimmt auch wieder.
PS: @ LOFI Dein Bild ist echt putzig  |
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anja1989 |
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