| Was sagt ihr dazu? |
| gelungen |
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10% |
[ 1 ] |
| nicht gelungen |
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50% |
[ 5 ] |
| okay |
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40% |
[ 4 ] |
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| Stimmen insgesamt : 10 |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 20:42 |
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Hallo cosmopolit,
| cosmopolit hat Folgendes geschrieben: |
| Hallo Heinz ich glaube nicht das wir eine Wellenlänge haben,dafür sind wir wahrscheinlich zu unterschiedlich ,aber man kann trotzdem miteinander reden(Chatten) |
Du hast es sehr gut formuliert. Wir müssen hier nicht alle auf der gleichen Wellenlänge oder uns lieben. Mit vielen deiner Beiträge kann ich nichts anfangen und du vermutlich ebenso wenig mit meinen.
Die anderen Ausführungen von ZeitlOch fand ich zwar auch daneben, aber das sind Meinungsunterschiede. Die gibt es und das ist auch völlig okay. Über sie kann man, wenn man mag, diskutieren.
Nur eben über diesen einen Satz nicht. Danke.
Beste Grüße,
Heinz. |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 20:45 |
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Entschuldige, Bianca!
Ich denke auch mal darüber nach, dass ich das Mieseste sei, was sich hier rumtreibt. Ich habe jedenfalls schon manches mitgemacht im Leben und bin wundersamerweise noch kein Misanthrop. Ich habe Weihnachten für meine Mutter gekocht, habe ein kranke Verwandte in einem Heim besucht, habe vor einem Taxifahrer, der vor Jahrzehnten von Tito verfolgt und misshandelt wurde, tiefen Respekt empfunden. Klar bin ich das Mieseste!
Warst du mal krank, Hawepe? Ich hatte als Teenager starke Neurodermitis. Kannst du dir vorstellen, wie das ist mit dieser Krankheit in einer Schulklasse sein zu müssen, in die auch Kinder von reichen Ärzten und Anwälten gehen? Nichts gegen Ärzte und Anwälte - vielleicht können sie nichts dafür, dass sich ihre Kinder meist wie Soziopathen benehmen. Mich hat mal jemand beinahe umgebracht, wesentlich später im Leben. Du wirst wahrscheinlich denken, dass geschehe mir recht. Seine Begründung war nicht mal so intelligent. Er hatte nur angemerkt, ich gefiele ihm nicht.
Ich kann nicht alles erwähnen, was in meinem Leben falsch gelaufen ist. Jedenfalls hat mich das Leben oft genug verprügelt und ich bin ein seelisches Wrack. Ich habe es immer wieder geschafft, aufzustehen. Aber es hat jedesmal länger gedauert. Jedesmal habe ich wieder Menschen gefunden, zu denen ich Vertrauen schöpfen konnte. Wenn noch mal was passiert, werde ich wieder aufstehen, und es wird wieder etwas schwieriger sein. Es klingt wie ein Witz, aber das kann immer so weitergehen.
Ganz ohne Zweifel, Hawepe, bin ich das Mieseste! |
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Zeitl0ch |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 20:52 |
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@ Zeitl0ch
Mal sehen! Okay, entschuldigung angenommen. Aber was denkst du hab ich durchmachen müssen. Es gibt nicht nur dich, der am Boden liegt/lag. Es gibt auch andere.
Ich bin eine von diesen. Und ich hab es geschafft wieder aufzustehen. Obwohl ich kurz davor war .... Pn kkommt!
lg
Bianca |
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Bianca |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 21:07 |
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ist das eigentlich noch ein Autorenforum? Ich bezweifle dies.
morningstar |
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morningstar |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 21:15 |
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@ morningstar
An manchen Tagen hab ich mich dasselbe gefragt. Doch ich muss auch ehrlich zugeben, dass es dinge gibt, die man nicht in der Öffentlichkeit breittreten sollte. Wenn Du verstehst, was ich meine!
lg
Bianca |
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Bianca |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 21:15 |
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| Ja, Autor bin ich auch, Morningstar. Du findest zwei Bücher von mir, Stefan Soeffky, bei BoD. Bin ich etwa der erste kaputte Autor, von dem du hörst? |
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Zeitl0ch |
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 | | Verfasst am: 27.12.2008, 23:20 |
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@ Anja
Einer der Fehler, die Du bei Deiner Umfrage gemacht hast, waren die Auswahlkriterien: gelungen, nicht gelungen, OK.
Gelungen und OK sind im Prinzip gleich, nicht gelungen ist ein KO-Kriterium. Dazwischen gab es nichts. Gefehlt hat hier ein "gut, aber verbesserungswürdig". So mussten diejenigen, die sich weder für "gelungen" noch für" OK" entscheiden konnten, "nicht gelungen" wählen.
Das nur einmal nachträglich angemerkt.
Nachdem Anja das corpus delicti gelöscht hat, können wir uns ja weiter darüber unterhalten, was Lektoren dürfen oder auch nicht ...
Wenn mich jemand fragt, was ich zu einem bestimmten Text meine, dann sehe ich mir diesen an und sage genau das, was mir dazu aufgefallen ist. Wenn das jeder so macht, bekommt der Autor/die Autorin eine passable Kollektion von Meinungen. Danach sortiert er/sie die unterschiedlichen Antworten und entscheidet von Fall zu Fall wie er/sie damit umgeht.
Richtig?
Was also war hier so falsch, dass man dafür, dass man sich die Zeit nahm, überhaupt zu antworten, auch noch persönlich beleidigen lassen muss?
@ Bianca
Ich hoffe, Du hast gemerkt, dass das nicht persönlich gegen Dich gerichtet war! Mit meiner Anmerkung wollte ich nur zeigen wie das Unterbewußtsein uns manchmal einen Streich spielen kann.
"Entschuldigen" musst Du Dich dafür ganz bestimmt nicht. Jedem von uns hätte das ebenso passieren können
@ all
Da es immer wieder zu diesen absolut überflüssigen Beleidigungsorgien wegen Textbewertungen gibt, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn wir zumindest festlegen, dass Kritiker nicht über andere Kritiken lästern dürfen. Entscheiden sollte letztendlich nur der Autor/die Autorin, ob die Kritikpunkte wertvoll sind oder nicht.
Wenn sich jemand in seiner Kritik daneben benimmt, kann man ja den "Warnknopf" drücken und ein MOD regelt das via PN oder Aufforderung zum Korrigieren oder Löschen.
So, wie es jetzt läuft, wird sich bald niemand mehr zu einem Text äußern und das wäre wirklich ein großer Verlust.
LG,
Julia |
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julia07 |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 00:11 |
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Kritiken nicht kritisieren zu dürfen, finde ich genau den falschen Weg. Mir stößt hier manchmal unangenehm auf, dass Autoren ihre Texte aufgrund von "Korrekturen" ändern, die wenig fundiert sind und meiner Meinung nach die Texte oft verschlechtern. Das ist nur meine Meinung - die Phrase hatten wir ja in dem Zusammenhang schonmal.
Versuchen gar manche Autoren, die Texte ihrer Kollegen zu verschlechtern, um Konkurrenz auszustechen?
Dann spiel ich halt den Advovatus Diaboli, wenn es sonst keiner tut, auch wenn ich dann wieder "das Mieseste" sein sollte. |
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Zeitl0ch |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 01:49 |
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| Zeitl0ch hat Folgendes geschrieben: |
| Mir stößt hier manchmal unangenehm auf, dass Autoren ihre Texte aufgrund von "Korrekturen" ändern, die wenig fundiert sind und meiner Meinung nach die Texte oft verschlechtern. |
Ich frage mal ganz vorsichtig an: Wie viele Kritiken kennst du hier im Forum, die fundiert sind? Wie viele Kritiker hier im Forum schreiben fundierte Kritiken?
Eine Aussage: "Gefällt mir" oder Mausklicks auf Schulnoten-Angebote "Gefällt mir / Okay / Gefällt mir nicht" sind meiner Meinung nach die Paradebeispiele für nicht oder wenig fundierte Kritiken.
Wie viele Leute hier im Forum kennst du, die einem Autor ganz genau sagen können:" Da, genau an dieser Stelle stimmt was nicht, und zwar weil [Begründung] ..."?
Im Gegenteil: Wenn das mal jemand macht, wird er oder sie dafür von der Gemeinschaft niedergemacht, weil man angeblich auf den Gefühlen des Autors herumgetrampelt ist. Oder man wird beschimpft, weil man Fachwissen in die Runde wirft und sich dadurch der Autor als "unwissender Erstklässler" diffamiert und vorgeführt fühlt.
Hier will niemand anspruchsvolle Textarbeit machen und sich dadurch qualitätiv verbessern. Das ist ganz offensichtlich. Hier werden ausschließlich Streicheleinheiten für das ach so empfindliche Autoren-Ego gesucht.
Wehe dem Kritiker, der detailliert und qualitativ arbeitet!
LG
Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 12:07 |
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Zur "Kritik" freigegebene Texte sind ja nur ein minimaler Teil des Ganzen.
Ich betrachte das eher als eine Form der Meinungsumfrage. Dem Autor steht es frei, die Tipps anzunehmen, oder nicht.
Sich über Beurteilungen aufzuregen bringt ihn nicht weiter. Hingegen abzuwägen (jemand hat hier mal das stille Kämmerlein erwähnt), ob der Kritiker eventuell ein Stück weit recht hat, oder nicht, schon eher. Auf Grund einer Meinungsumfrage aber eigene Ideen über den Haufen zu werfen, davon würde ich definitiv abraten. Es hat jeder von uns seinen eigenen Stil, den es zu bewahren gilt
Wenn ich einen Text kritisiere, tue ich das, weil er mich interessiert. Weil mich das Thema anspricht. Von Themen, die mir nicht liegen, lasse ich die Finger. So gesehen ist unsere sachlich gehaltene Kritik eine freundschaftliche Geste unter Gleichgesinnten.
L.G. Hanna |
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Hanna |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 12:34 |
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Das sehe ich auch so. Kritiken in diesem Rahmen hier müssen/können ja nicht die Qualität deren haben, die normalerweise von den Experten kommen.
Ich für meinen Teil habe so reagiert, wie es ein Leser tun würde und die können ganz schön penetrant sein. Neulich las ich in einem Bericht über einen erfolgreichen Heftchenautoren sinngemäß folgendes: "Sie glauben gar nicht, was die Leser alles nachprüfen. Da werden sogar die Straßennamen recherchiert, wenn ich die Story in eine existierende Stadt lege!"
Eine Kritik sehe ich primär als Anregung an, über meinen eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und meistens lohnt sich dieser Blick
LG,
Julia |
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julia07 |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 12:54 |
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| Zitat: |
Eine Kritik sehe ich primär als Anregung an, über meinen eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und meistens lohnt sich dieser Blick |
Super formuliert! Danke Julia!
Grüessli Hanna |
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Hanna |
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 | | Verfasst am: 29.12.2008, 01:03 |
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Leider kann ich den Text nicht mehr lesen, komme eben zu spät, aber was mir persönlich aufgefallen ist, dass du zwar fleißig dabei bist zu schreiben, aber irgendwie wirkt es manches Mal hingeklatscht. (was ich so überflogen habe)
Soll nicht bedeuten, dass du dir für deine Texte keine Mühe gibst, um Gotteswillen, aber ich habe eben das Gefühl, dass du auf Biegen und Brechen versuchst, dass wir alle irgendwie begeistert sind. Aber das funktioniert nicht! Vor Allem nicht in einem Forum für Autoren. ^^;
Jetzt erst einmal einige Fragen von meiner Seite:
Hast du denn einen festen Plot?
Notizen zu deinen ganzen Charakteren gemacht?
Weißt du jeden noch so kleinen Gegenstand, der vielleicht irgendwie irgendwann in deiner Geschichte eine Rolle spielt?
Für mich wirkt es wie gesagt, dass du was erzwingen willst, sowie, dass du dich manches Mal selber in deinen Daten verliest. (So genau kann ich das nicht mehr Prüfen, Texte zum nachlesen fehlen.)
Deswegen würde ich dir raten, wage dich erst einmal an Kurzgeschichten ran. Lasse sie wie einen kleinen Film in deinem Kopf immer wieder abspielen und schreibe was du siehst.
Hast du eine plötzliche Eingebung, die du drohst zu verlieren, schreibe sie in ein Notizblock. So mache ich es.
Diese Kurzgeschichten kannst du uns dann präsentieren und vielleicht schmerzt es auch nicht so, wenn sie von dem einem oder anderen "zerfleischt" wird.
So wie ich das nämlich interpretiere, war oder ist diese Geschichte dein Herz und die Kritik hat dir wohl einen Schlag versetzt.
Aber Augen zu und durch, tief durchatmen, hinsetzen und überarbeiten. Wenn du schon klein beigibst und alle Welt verfluchst, wird es auch nicht besser.
Schreibe von mir aus auf einem Zettel alles auf, was du uns an den Kopf schmeißen möchtest, und dann zerreiße ihn. Das wirkt wahre Wunder. (haha) |
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JessM |
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