 | Angebot von Verlage | Verfasst am: 13.07.2010, 11:01 |
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Hallo ich bin neu hier und habe eine Frage bezüglich Angebote von Verlage.
Ich Höre immer, dass Verlage die Geld verlangen nicht Seriös sind und habe nun selbst für mein Erstwerk ein solches Angebot erhalten!
Da ich nun sehr verunsichert bin, weiß ich nicht was ich machen soll?
Laut diesem Verlag (bereits ein recht großer) handelt es sich um keinen Druckkostenzuschuss sondern um eine Marketingbeteiligung und die ersten 1000 Exemplare erhalte ich keine Provision ist das normal oder wie andere sagen unseriös?
Ich bin für jede Antwort die mir weiterhilft bei meiner Entscheidung sehr Dankbar.
Mit freundlichem Lächeln
Amset
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Amset |
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| Anmeldedatum | 13.07.2010 | | Beiträge | 1 | | Wohnort | Gratkorn | |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 11:04 |
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Für die ersten 1000 Exemplare kein Honorar!!!
Das ist mehr als unseriös; weiß du wie viel 1000 Bücher sind,
die musst du erst einmal verkaufen; das ist sehr schwer,
vor allem als Autor, der noch nicht allzu bekannt ist;
zudem ist diese "Marketingbeteiligung" nichts anderes als
ein Druckkostenzuschlag; das Kind hat ja nur einen anderen
Namen; jeder Verlag der für die Veröffentlichung Geld
verlangt ist unseriös, denn der Verlag muss den Autor
etwas zahlen und nicht umgekehrt.
Liebe Grüße
FLO |
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Zuletzt bearbeitet von Dein-Lieblingsbuch am 13.07.2010, 11:39, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Dein-Lieblingsbuch
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Florian Zach
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Dein-Lieblingsbuch |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 11:30 |
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Ob "Marketingbeteiligung" oder sonst wie - welchen Namen man dem gibt, ist letzen Endes gleich. Du sollst bezahlen. Ich weiß nicht, wieviel und es bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Aber es ist sicher mehr als bei BoD classic ... das musst du natürlich entscheiden ... Zu bedenken ist aber: Es gibt leider genug, "Bauernfänger", die mit horrenden Forderungen ambitionierte Hobbyautoren locken und - enttäuschen!
Auch aufgrund dessen, was du über die ersten 1000 (!) Exemplare schreibst, würde ich dir dringend von diesem "Angebot" abraten!
Gruß, Barbara |
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skipteuse |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 13:13 |
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Amset - mit Verlaub - hast du denn die Verlage in ähnlicher Orthographie angeschrieben, wie du hier dein Posting verfasst hast? Exposé und Manuskript ebenfalls?
Haifischfrau |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 13:15 |
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SandraR |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 21:33 |
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Also dieses Angebot ist mehr als unseriös, nicht von jedem Buch werden tausend Stück verkauft!
Die Chance mit Schulden aus dieser Veröffentlichung zurückzubleiben ist doch sehr groß.
Auch mir wurden derartige Angebote auf der Suche nach meinem ersten Verlag gemacht.
Ein besonders renomierter Verlag aus Berlin verlangte 14000 Euro Zuschuß, dort werden die Anfänger nur ausgenommen um die Bestsellerautoren zu finanzieren.
Deren Angaben über das zu erstellende Buch zeigten mir deutlich, dass sie mein Manuskript nicht einmal gelesen hatten.
Nur nicht vorschnell einen Vertrag unterschreiben, Geduld kann sich wirklich auszahlen.
Unzählige Homepages von Verlagen habe ich durchforstet, und mich bei einer Autorengruppe beraten lassen.
Ihnen würde ich jedoch zu einem Verlag mit Lektorat raten, auch wenn diese mehr Unkosten verursachen
Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei der Suche!  |
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Heidi Christina Jaax |
| Gast |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 21:39 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 22:00 |
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Nicht falsch verstehen, auch bei BoD kann man gegen Entgelt das Lektorat mitbuchen.
Nur gänzlich ohne Korrekturen sollte er es nicht riskieren.
Liebe Grüße H.C. |
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Heidi Christina Jaax |
| Gast |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 22:04 |
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mtg |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 22:16 |
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hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 6717 | | Wohnort | Berlin | |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 22:20 |
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| Aber ja, sagt ihnen der Begriff "romanisches Cafe" etwas? |
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Heidi Christina Jaax |
| Gast |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 22:34 |
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| Heidi Christina Jaax hat Folgendes geschrieben: |
| Aber ja, sagt ihnen der Begriff "romanisches Cafe" etwas? |
Nicht als Verlag. Nur als Café, als Literatentreff und Teil eines Chansontitels von Friedrich Hollaender.
Selbstverständlich ist der Verlag »Romanisches Café« als Teil der »Deutschen Literaturgesellschaft« kein renommierter Verlag, sondern ein klasssicher DKZV. Siehe auch den Hinweis auf literaturcafe.de
| Zitat: |
»Wo heute unser Verlagssitz ist, befand sich einst das »Romanische Café«, der berühmteste Treffpunkt der Literaten, Journalisten, Theater- und Filmleute im Berlin der Zwanziger Jahre«, ist auf der Verlagswebsite zu lesen.
Was dort nicht steht: Der angebliche Verlagssitz ist im Grunde genommen nicht mehr als eine Briefkastenfirma. Die vornehme Berliner Adresse ist käuflich. Sie wird von einem Unternehmen der Dussmann-Gruppe angeboten, zu der auch das bekannte Berliner Kulturkaufhaus gehört. »Attraktive Geschäftsadressen ab 65 Euro«, so bewirbt der Dienstleister die virtuellen Büros.
In der Satzung der dubiosen Deutschen Literaturgesellschaft heißt es nach eigenen Angaben: »Zweck der Gesellschaft ist die Förderung deutschsprachiger Literatur und die Förderung neuer Autoren.«
Doch ein uns vorliegender Verlagsvertrag belegt, dass die Förderung offenbar in eine ganz andere Richtung geht: Sage und schreibe fast 10.000 Euro will der »Verlag« von einem unbekannten Autor für eine Veröffentlichung haben. |
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_________________ LG - matthias
http://www.endlich-mal-was-positives.de
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mtg |
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 | | Verfasst am: 15.07.2010, 23:11 |
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Es ist doch immer wieder erstaunlich festzustellen, mit wieviel Energie man/frau nicht wahr haben will, was ein DKZV ist und was ein solcher für den Autor bedeutet.
LG, Julia |
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julia07 |
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 | | Verfasst am: 16.07.2010, 00:37 |
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Hallo Amset,
Autorenfreunde haben dir schon alles geschreiben.
Na ja, DKZV kennt jeder, der einmal ein Buch geschrieben hat und nimmt Abstand davon. Nun versuchen sie es unter einem anderen Namen "Marketingbeteiligung"
Gut, dass du hier gefragt und dich nicht sofort entschieden hast.
Versuche noch bei anderen serösen Verlagen und wenns nicht klappen sollte, dann veröffentliche dein Buch hier. Wenn du gut bist, findest du deine Leser auch so.
Es gibt keine Mindestabnahme beim BoD und keine "Marketingbeteiligung". Du bekommst zwar wenig Honorar, musst aber auch nicht viel investieren.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
lg. Nebi |
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_________________ Leseprobe und Beschreibung meines Buches "Parwana" unter: www.inspiring-art.de |
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Parwana |
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 | | Verfasst am: 20.07.2010, 13:33 |
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Um Gottes willen! Gut, daß ich nach langer Pause wieder hier bin. Ich bitte dich inständig: Tu´s nicht! Nie und nimmer wirst du als No-Name-Autor über 1000 Bücher los. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin nämlich so eine Dumme, die sogar 2x auf so einen Verlag hereingefallen ist. Ich habe keinerlei Einnahmen - sondern im Gegenteil sogar ab und zu noch Ausgaben. Werbung muß man selber machen, obwohl groß und breit versprochen wurde, für die Bücher zu werben. Aus dem Vertrag kommst du nicht unbeschadet heraus - außer du kaufst alle Exemplare dem Verlag ab (obwohl man ja schon fürs Drucken bezahlt hat). Und so weiter.
Also bitte, bitte, bitte gehe nicht darauf ein!!!
LG
Maren |
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_________________ Tut ein Schilf sich doch hervor
Welten zu versüßen
Möge meinem Schreiberohr
Liebliches entfließen
(Goethe)
Wind des Schicksals ISBN 3-86683-021-1 + 978-3-86683-021-9
Im Kreis des Lebens ISBN 978-3-86683-222-0
www.wagner-verlag.de |
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MaKü |
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