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10% |
[ 1 ] |
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| Stimmen insgesamt : 10 |
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 | Auf dem Eis gefangen | Verfasst am: 16.08.2009, 17:29 |
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Liebe Leut!
Hier eine ganz kleine Leseprobe zu meinem Buch!
Hoffentlich gefällt es euch!
Keuchend blieb Sarah auf dem nackten Eis liegen. Ihr Körper schmerzte von dem unsanften Aufprall auf der Eisfläche. Sie blickte auf und sah dem immer kleiner werdenden Schlitten nach. Sie stöhnte.
Was war geschehen? Hatte der Musher Sarah wirklich vom Schlitten gehauen? Oder war sie unglücklich gestürzt?
Sie überkam ein unheimliches Gefühl. Sie war nicht unglückselig gestürzt! Man hatte sie über Bord geworfen! Mit voller Absicht!!
Ein Heulen ließ Sarah zusammenschrecken. Schnell rappelte sie sich auf und begann zu rennen. Unwissend, wohin. Hauptsache weg von hier, rumorte es in ihrem Kopf. Ein kleiner Punkt, der am Horizont rumhüpfte, ließ sie wissen, dass sie den Schlitten nicht mehr wiedersehen würde.
Sarah stolperte über das Eis. Sie stürzte, rappelte sich auf und rutschte die Eisflächen weiter. Schnee, wohin das Auge blickte. Erschöpft blieb Sarah stehen. Sie bibberte. Was sollte sie nun bloß tun?
Sarah knickte zusammen. Sie war verloren.
Sie schmeckte Blut. Es rann ihr über das Kinn auf das Eis. Sie spuckte es aus und rappelte sich mühsam auf. Ihre Hände, sie waren genauso blutverschmiert. Sie waren aufgeschürft. Zu recht. Nein, nicht zu recht!, raunte sie zornig und blickte sich argwöhnisch um. Dort! Am Horizont! Der immer kleiner werdende Schlitten, raste mit voller Geschwindigkeit davon! Sie wollte ihm nachschreien. Ihn zurückrufen. Doch es hatte keinen Sinn. Sie würde nur die Ungeheuer, die im Wald ihre Reviere markierten, auf sich aufmerksam machen. Und das durfte sie nicht! Sonst wäre sie verloren. Oder war sie es schon?
Die Minuten verstrichen und Sarah gab die Hoffnung auf, je gefunden zu werden. Aufgezehrt richtete sie sich wieder auf und lief die ersten paar Schritte. Ihr Körper schmerzte und ließ sie nach jedem Meter aufheulen. Sarah stolperte die Flächen immer weiter entlang. Nicht aufgeben!, war ihr erster Gedanke. Er begleitete sie den ganzen Weg. Bis zum Rand des Waldes. Dort lehnte sie sich ihren Kräften beraubt an einem der gewaltigen Bäumen. Sie atmete ein und aus und versuchte Ruhe zu bewahren.
Ein Musher hatte sie vom Schlitten gehauen und sie hier alleine, in der Wildnis, verletzt liegen gelassen. Nein, das glaubt ihr niemand! Sie stöhnte. Sarah brauchte sich nicht falsche Hoffnungen zu machen. Verloren war sie, ja. Aber nur so lange es hier Dunkelheit herrschte! So bald es Morgen sein und die Sonne die schneebedeckten Landschaften erhellen würde, würde sie sich auf den Weg zum Dorf Tanabru machen. Dann war sie gerettet und brauchte sich keine Sorgen mehr zu machen. Doch sie irrte sich gewaltig. Die Nacht war nicht nur gefährlich, sondern auch tückisch. Das Scharren von etwas Schwerem erhallte im Wald wieder.
Sie eilte hinüber zum Rand des Waldes. Dort war sie vor Angriffen auf offener Fläche geschützt. Doch sie wusste, dass sie sich nicht lange in Sicherheit wiegen konnte. Im Wald lauerten schreckliche Kreaturen auf sie und würden sie auch finden.
Der Wind wischte ihr die Haare aus dem Gesicht. Es donnerte. Mit besorgtem Blick starrte sie zum Himmel hinauf. Nicht viel konnte man sehen, außer den Blitzen, die munter von Wolke zu Wolke und gelegentlich zu Boden jagten.
Sie wandte ihren besorgniserregenden Blick den riesigen Schatten zu, die sie im Moment als einzigen Schutz empfand. Doch ehe sie sich versah, da stampfte sie auch schon durch etlichen Gebüsche hindurch und stolperte ab und zu über eine herausragende Wurzel. Sie musste weg von der offenen Eisfläche. Jemand könnte sie sehen. Jemand Unerwünschter. Trotz allem behielt sie den Rand des Waldes im Augenschein. Sie würde ihn nicht verlassen. Nicht jetzt.
Hoffe, es hat euch gefallen . . .
Wenn nicht, einfach mal Bescheid sagen.
Und: Bitte um Kritik!
Liebe Grüß,
Angela |
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_________________ Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen. |
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AngelaB. |
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| Anmeldedatum | 18.05.2009 | | Beiträge | 397 | |
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 | | Verfasst am: 17.08.2009, 17:59 |
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Liebe Angela!
Mir gefällt es sehr!
Nur wie geht es weiter?
LG,
Janine
Ps.: Lass dich nicht unterkriegen!
Du kannst nicht erwarten, dass jeder dir antwortet! |
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_________________ Das Böse steckt in jedem von uns. . . |
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Staraja |
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| Anmeldedatum | 14.08.2009 | | Beiträge | 5 | | Wohnort | Linz | |
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 | Re: Auf dem Eis gefangen | Verfasst am: 04.09.2009, 18:00 |
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Liebe Angela,
ich finde den Text wie alle von dir Klasse. Trotzdem habe ich mir mal die Mühe gemacht ihn ein wenig zu überarbeiten.
Ihr Körper schmerzte von dem unsanften Aufprall auf der Eisfläche.
Sie blickte auf und sah dem immer kleiner werdenden Schlitten nach. Dann stöhnte sie laut.
Was war geschehen? Hatte der Musher Sarah wirklich vom Schlitten gehauen? Oder war sie unglücklich gestürzt?
Ein unheimliches Gefühl überkam sie, als die Wahrheit sie mit der Wucht eines plötzlichen Auffahrunfalls traf. Man hatte sie über Bord geworfen! Mit voller Absicht!!
Plötzlich ließ Sarah ein heulen in der Ferne zusammenschrecken. Von einer Sekunde auf die andere rappelte sie sich auf. Unwissend, wohin, begann sie zu rennen.
Hauptsache weg von hier, rumorte es in ihrem Kopf.
Ein kleiner Punkt, weit weg am Horizont, ließ sie wissen, dass sie den Schlitten nie mehr wiedersehen würde.
Sarah stolperte über das Eis. Sie stürzte, rappelte sich aber sofort wieder auf und rutschte weiter über die Eisfläche. Überall um sie herum war Schnee. Erschöpft blieb Sarah stehen. Sie bibberte.
Was sollte sie nun bloß tun?
Sarah brach zusammen. Es war der Moment, in dem ihr eines bitter klar wurde:
Sie war verloren!
Sie schmeckte Blut. Es rann über ihr Kinn auf das Eis. Sie spuckte es aus und stand mühsam auf. Ihre Hände waren genauso blutverschmiert. Anscheinend hatte sie einige Schürfwunden.
Zu recht?
„Nein, nicht zu recht!“, raunte sie zornig und blickte sich argwöhnisch um. Dort! Am Horizont! Der immer kleiner werdende Schlitten, raste mit voller Geschwindigkeit davon! Sie wollte ihm nachschreien. Ihn zurückrufen. Doch es hatte keinen Sinn mehr. Sie würde nur die Ungeheuer, die im Wald ihre Reviere markierten, auf sich aufmerksam machen. Und das durfte sie nicht! Sonst wäre sie verloren.
Oder war sie es schon?
Die Minuten verstrichen und Sarah gab endgültig die Hoffnung auf, je gefunden zu werden. Aufgezehrt richtete sie sich wieder auf und lief die ersten paar Schritte. Die Schmerzen in ihrem Körper wurden immer heftiger und ließen sie nach jedem Meter aufheulen. Sarah stolperte die Fläche immer weiter entlang.
Nicht aufgeben!, war ihr erster Gedanke, der sie noch den ganzen Weg über begleitete. Bis zum Rand des Waldes. Dort lehnte sie sich ihren Kräften beraubt an einem der gewaltigen Bäume. Sie atmete tief ein und aus, in der Hoffnung jetzt die Ruhe zu bewahren. Sie versuchte die wirren Gedanken zu einem verständlichen Bild zu ordnen:
Ein Musher hatte sie vom Schlitten gestoßen und sie hier alleine, in der Wildnis, verletzt liegen gelassen. Nein, das würde ihr bestimmt niemand glauben!
Sie stöhnte voller Verzweifelung. Sarah war klar, dass sie sich keine falschen Hoffnungen machen brauchte. Obwohl sie eigentlich noch nicht endgültig verloren war. Das wäre sie erst, wenn die völlige Dunkelheit hereinbrach! Und da sie spürte, dass das nicht mehr so lange dauern würde, fasste sie sich einen Plan:
So bald es Morgen sein und die Sonne die schneebedeckten Landschaften erhellen würde, würde sie sich auf den Weg zum Dorf Tanabru machen. Dann war sie so gut wie gerettet und brauchte sich keine Sorgen mehr zu machen.
Doch sie irrte sich gewaltig. Die Nacht war nicht nur gefährlich, sondern auch tückisch. Das Scharren von etwas Schwerem erhallte im Wald wieder. Und es machte ihr Angst.
Sie eilte hinüber zum Rand des Waldes. Dort war sie vor Angriffen auf offener Fläche geschützt. Doch sie wusste auch, dass sie sich nicht lange in Sicherheit wiegen konnte. Im Wald lauerten schreckliche Kreaturen auf sie und würden sie auch finden.
Der heftige Wind wehte ihr die Haare aus dem Gesicht. Dann donnerte es. Mit besorgtem Blick starrte sie zum Himmel hinauf. Außer den hellen Blitzen, die munter von Wolke zu Wolke und gelegentlich zu Boden jagten, konnte man nicht viel erkennen.
Sie wandte ihren besorgniserregenden Blick den riesigen Schatten zu, die sie im Moment als einzigen Schutz empfand. Doch ehe sie wusste, was sie tat , stampfte sie auch schon los, durch etlichen Gebüsche hindurch. Ab und zu stolperte sie über eine aus dem Boden ragende Wurzel. Sie musste weg von der offenen Eisfläche. Jemand könnte sie sehen. Ein Unerwünschter jemand. Trotz allem behielt sie den Rand des Waldes im Augenwinkel. Sie würde ihn nicht verlassen. Nicht jetzt.
Und gefällt es dir so besser?
Alles Liebe
Marcel |
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_________________ Ich bin ein 16 Jähriger Thrillerautor, der Momentan an seinem ersten richtigen Buch arbeitet.
www.twitter.com/marcelr93 |
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Marcel R. |
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| Anmeldedatum | 02.06.2009 | | Beiträge | 268 | |
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 | | Verfasst am: 04.09.2009, 18:43 |
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Jau! Gefällt mir!
Lach, man lernt ja nieee aus
Liebe Grüß,
Angela |
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_________________ Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen. |
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AngelaB. |
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 | | Verfasst am: 05.09.2009, 11:06 |
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Hi Angi !
Also mir gefällt der Text sehr. Hast Großes Talent ...
LG Aston  |
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Aston Skovgaard |
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| Anmeldedatum | 26.03.2009 | | Beiträge | 621 | | Wohnort | Lübeck | |
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 | | Verfasst am: 05.09.2009, 13:44 |
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Wow! Dandeschön, lieber Aston!
Fühl mich geehrt.
Liebe Grüß,
Angela |
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_________________ Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen. |
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AngelaB. |
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