 | Aufgefallen | Verfasst am: 18.10.2010, 14:41 |
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Wer derzeit Zeitungen oder Zeitschriften liest und unbedacht das Fernsehen einschaltet, der wird mit aller Wahrscheinlichkeit in die derzeit intensivst diskutierte Thematik "Integration" stolpern.
Nein, ich möchte das Thema hier nicht auch noch zur Debatte stellen. Mir geht es um einen Punkt, der mir jüngst aufgefallen ist. Ein Punkt in der Debatte ist das schwindende Vertrauen der Bevölkerung in die Führungsqualität von Politikern - sind sie noch in der Lage, die bestehenden Probleme zu lösen? - und das Misstrauen gegenüber der Wirtschaft - was sich u. a. in der Thematik "Stuttgart 21" widerspiegelt.
Nun habe ich ein paar Meldungen gelesen, die ich einfach mal gegenüber stelle und wozu sich jeder selbst seine Gedanken machen kann:
a) Der bayerische Ministerpräsident Seehofer spricht sich gegen eine Zuwanderung aus islamischen geprägten Gebieten aus.
b) Seehofer wird für seine Äußerung massiv kritisiert, da Deutschland bereits jetzt an einem Fachkräftemangel leidet und daher die Zuwanderung braucht.
c) Für Deutschland wird eine Arbeitslosenzahl von 3 Millionen gemeldet (die laut Wirtschaftsvertretern nicht ausreicht, um die Lücken an Fachkräften zu stopfen); EU-weit gibt es derzeit ca. 23 Millionen Arbeitslose
d) der BDA-Geschäftsführer (Göhner?) prognostiziert bis 2030 eine Mangel an Erwerbstätigen in Deutschland in einer Höhe von ca. 10 Millionen Menschen
e) Dieter Hundt, Präsident des BDA, will eine Verlängerung des Mutterschutzes auf 20 Wochen verhindert und spricht von "verschlechterten Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt", sollte diese Verlängerung vereinbart werden
f) In Frankreich wird massiv gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters demonstriert, besonders unter Jugendlichen, da diese befürchten, dass "Alte" ihre Arbeitsplätze zu lange behalten und damit den "Jungen" der Einstieg ins Berufsleben noch schwieriger wird. Laut Nachrichtensendungen liegt die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich - auch unter gut Ausgebildeten - bei 25 Prozent.
Mein Eindruck: Da stimmt was nicht!
23 Millionen Arbeitslose in der EU reichen nicht aus, um den Fachkräftebedarf Deutschlands zu stillen?
Ein Verlängerung des Mutterschutzes soll zu einer Verdrängung der Frauen aus dem Berufsleben führen, obwohl bis 2030 etwa 10 Millionen Arbeitnehmer fehlen werden?
Jugendliche in Frankreich sind massenhaft arbeitslos, während in Deutschland der Import von Arbeitskräften aus der Türkei und Nordafrika diskutiert wird?
Sind die Politiker und Wirtschaftsführer wirklich so dämlich? Oder bin ich es?
Grüße
Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 15:01 |
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Ab und zu wird hier in den Foren diskutiert, ob jemand mit einer massiven Rechtschreibschwäche Autor werden kann - und gar noch BOD-Autor. Meist herrscht Einigkeit, dass der so entstehende Pfusch dem Ruf von BOD und den vielen sorgfältig arbeitenden Autoren nur schaden kann... diese Diskussion will ich in diesem Faden nicht weiterführen.
Aber wenn man einfach Arbeitslose nehmen kann, um den Fachkräftemangel zu beheben, dann wäre sicher auch jeder dieser rechtschreibschwachen Autoren geeignet, um Computersoftware zu programmieren - am Besten noch solche für die Steuerung von Flugzeugen und Kernkraftwerken.
Konkret, Siegfried: ja, da stimmt was nicht, aber die Tücke liegt im Detail.
Ich werfe einen anderen Punkt auf: Alleinerziehende Mütter können nicht arbeiten gehen, weil sie keinen Betreuungsplatz für ihr Kind finden.
Wenn jeweils fünf alleinerziehende Mütter sich zusammentun und jeweils eine von ihnen reihum auf alle Kinder aufpasst, können alle fünf eine Vier-Tage-Woche arbeiten gehen. Warum klappt das nicht, und warum muss man nach dem Staat rufen, um so etwas zu organisieren? Wozu gibt es Internetforen ohne Ende?
Das ist auch nur ein Beispiel dafür, dass etwas nicht stimmt.
Das eigentliche Problem liegt darin, dass die Betroffenen (in deinem Beispiel: auch Firmen) den einfachen Weg gehen wollen. Lieber Staat, gib uns dies, gib uns das.
Nein, wir haben prinzipiell immer noch eine freie (/soziale) Marktwirtschaft. Ihr wollt Arbeitskräfte? Bietet Krippenplätze! Bildet aus! Finanziert private Hochschulen! Traineeprogramme!
Solche Jobs - und hier kommt die nächste Crux - müssen dem Arbeitnehmer mehr bringen als Hartz IV und den Arbeitgeber weniger kosten als ein Inder. Geht das?
Ich bin gespannt, was hier noch an Ideen aufkommt. Vielleicht schreibt ja bald einer ein Buch drüber.
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_________________ LG, Valerie
http://zoe-lionheart.net | Lies mich: Alle Titel, Lioness' Heart, Lioness' Combat. |
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Valerie J. Long |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 15:06 |
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Sind die Politiker und Wirtschaftsführer wirklich so dämlich? Oder bin ich es?
Bleib ganz ruhig Siegfried.
Das Volk ist das Dämliche und die Politiker und W-Führer müssen ihm das immer wieder klarmachen.
Gruß
Bernd |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 15:14 |
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| Valerie J. Long hat Folgendes geschrieben: |
Aber wenn man einfach Arbeitslose nehmen kann, um den Fachkräftemangel zu beheben, |
Ich kenne diese Thematik aus vorderster Reihe, weil ich hauptberuflich aus eben solchen Arbeitslosen Fachkräfte mache - zumindest bin ich nicht unerheblich daran beteiligt, wenn aus Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Job nicht weiterführen können, nun zu Programmierern, Mediengestaltern oder Versicherungskaufleuten werden. Oder die den steinigen Weg des zweiten Bildungswegs gehen und nach einer gescheiterten Schul- bzw. Berufsausbildung doch noch die Kurve kriegen wollen.
Einfach ist das nicht. Und es ist nicht jeder geeignet. Aber es gibt das Potenzial. Zumindest in einer gewissen Menge. Dramatisch (um das Wort "Verlogen") wird es aber, wenn in Frankreich, Polen, Ungarn, Spanien (also innerhalb der EU) Fachkräfte arbeitslos auf der Straße sitzen, uns aber weisgemacht wird, der notwendige Personalnachschub könne nur aus Gebieten außerhalb der EU kommen. Diese Diskussion ist doch hanebüchen - und trägt nicht zum Vertrauensaufbau zwischen der Bevölkerung und den Entscheidungsträgern bei.
Vermutlich ist deine Aussage richtig. Es muss schnell gehen, einfach und billig. Und was dein Beispiel der alleinerziehenden Mütter angeht: Mit etwas Engagement lässt sich aus der Betreuung ein Gewerbe einrichten. Eine Frau betreut hauptberuflich fünf fremde Kinder, und fünf Frauen stehen dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung. Damit hätten sechs Frauen ein festes Einkommen.
Tja ... Irgendwer scheint da nicht zu wollen ... Nicht nur bei den alleinerziehenden Müttern, sondern auch bei der Ausbildung Arbeitsloser auf Europaebene.
Grüße
Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 15:45 |
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Natürlich hat Siegfried Recht.
Sein Beitrag spiegelt die Realität wieder. Dabei sind ausländische Fachkräfte in der Regel gar nicht "billiger" als Einheimische. Nicht nur, weil die Kosten für Arbeitslose und Umschulung weiterlaufen, sondern auch, weil jemand, der sein Leben lang in unserer Gesellschaft gelebt hat, Sprache, Gewohnheiten und Gesetze kennt und dieses nicht lernen muss. Und nein, die Software, die in Indien für uns produziert wird, ist auch nciht besser - und ganz bestimmt für den Anwender nicht preiswert.
Desweiteren sind Arbeitslose, ganz besonders jene, die bereits 20 Berufsjahre hinter sich haben, ja nicht automatisch dumm oder ungebildet. Aber es werden immer noch die 25jährigen gesucht, die 40 Jahre Berufserfahrung haben. Wir haben in D große Reserven an hochgebildeten, teilweise berufserfahrenen Menschen, die keiner einstellen will, weil es einfacher ist, nach ausländischen Arbeitskräften zu rufen.
Und ja, das hat etwas mit der Dummheit der Berufspolitker und Wirtschafts-"Fachleute" zu tun. Ich will das nicht weiter ausführen, aber wenn ein Unternehmen z. B. keine eigene Personalabteilung mehr hat, sondern auch dafür eine externe Firma in Anspruch nimmt, stimmt mit dem Unternehmen eine ganze Menge nicht.
Das Fehler von Einrichtungen für die Betreuung von Kindern ist ja gerade ein Zeichen für Dummheit von Politik. Im Osten waren 90% der Frauen berufstätig, dort gab es Betreuungseinrichtungen (die haben ihre Kinder ja nicht erst im Rentenalter zur Welt gebracht). Die Kinderbetreuung wurden im Zuge der Deindustrialisierung gleich mit abgeschafft.
Manchmal frage ich mich, wie dieses Land eigentlich noch funktionieren kann. Sind die anderen noch schlechter?
Grüße
Michael |
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Ikarus |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 16:40 |
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Hallo Siegfried,
Für Deutschland wird eine Arbeitslosenzahl von 3 Millionen gemeldet (die laut Wirtschaftsvertretern nicht ausreicht, um die Lücken an Fachkräften zu stopfen); EU-weit gibt es derzeit ca. 23 Millionen Arbeitslose.
In diesem Zusammenhang hätte ich eine Frage, mir ist nämlich auch etwas aufgefallen. Der Stern (Nr. 49) schreibt in seinem Artikel „Raus aus der Falle“, ich zitiere:
„In Deutschland sind etwa 6,7 Millionen Menschen auf Hartz 4 angewiesen.4,9 Millionen gelten als erwerbsfähig, könnten also arbeiten ...“
Nach meinem Verständnis müsste man die 4,9 zu den Arbeitslosen hinzu zählen. Bin ich da einem Denkfehler aufgessen oder gaukelt man uns geschönte Zahlen vor? |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 16:48 |
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@Hannibal - 1 n
wie ich schon früher anmerkte, das Volk wird dumm gehalten, damit die Geschäfte einiger Abzocker besser funktionieren.
Die Frage, wer die Abzocker denn sind, habe ich hier gestellt
www.lulu.com/content/514375
Gruß
Bernd |
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 | | Verfasst am: 18.10.2010, 16:57 |
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| Hanibal hat Folgendes geschrieben: |
„In Deutschland sind etwa 6,7 Millionen Menschen auf Hartz 4 angewiesen.4,9 Millionen gelten als erwerbsfähig, könnten also arbeiten ...“
Nach meinem Verständnis müsste man die 4,9 zu den Arbeitslosen hinzu zählen. Bin ich da einem Denkfehler aufgessen oder gaukelt man uns geschönte Zahlen vor? |
Arbeitslos ist in Deutschland nur, wer tatsächlich bei der Arbeitsagentur entsprechend gemeldet ist.
- Wer von der Arbeitsagentur in sechsmonatige Weiterbildungsmaßnahmen geschickt wird, gilt nicht mehr als arbeitslos.
- Wer als 1-Euro-Kraft in ein Unternehmen geschickt wird, um dort das Plastikfüllmaterial in Pakete zu kippen, gilt nicht als arbeitslos.
- Wer eine Umschulung auf Kosten der Arbeitsagentur oder der Sozialversicherungsträger (Krankenkasse, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft) durchläuft, gilt nicht als arbeitslos.
- Wer sich in einem Sprachkurs befindet, gilt nicht als arbeitslos.
- Wer in vorzeitigen Ruhestand geht und einen Teil seines Gehaltes von der Arbeitsagentur bezieht, gilt nicht als arbeitslos.
- Wer Übergangsgeld (z. B. medizinische Rehabilitation) bezieht, gilt als nicht arbeitslos
- Wer berufs- oder gar erwerbsunfähig ist, gilt nicht als arbeitslos
- Wer auf Kurzarbeit gesetzt wird, gilt nicht als arbeitslos
- Wer durch Sanktionen keine Leistungen der Arbeitsagentur erhält, gilt nicht als arbeitslos
- Wer selbstständig ist und nur mit finanziellen Leistungen der Arbeitsagentur sich über Wasser halten kann (früher nannte man so etwas "Ich-AG"), gilt nicht als arbeitslos
Eine Vielzahl von Hartz-IV-Empfängern fallen unter irgendeine der genannten Kategorien und fallen somit aus der Arbeitslosen-Statistik heraus (wer Hartz-IV bezieht und als 1-Euro-Kraft vermittelt wird oder für drei Monate in ein Bewerbungs-Seminar geschickt wird, ist raus aus der Statistik).
Allgemein geht man davon aus, dass zu den schlimmsten Zeiten der Arbeitslosigkeit , also 1997 und 2005, etwa 10 Millionen Menschen ohne Arbeit waren, aber für die Statistik größtenteils geschickt versteckt wurden.
Grüße
Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 19.10.2010, 18:03 |
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Hallo Siegfried,
vielen Dank für die umfangreiche Beantwortung meiner Frage.
Jetzt hab ich kapiert, wie die Herrschaften in Berlin mit den Zahlen jonglieren.  |
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 | | Verfasst am: 20.10.2010, 16:46 |
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Der Fachkräftemangel könnte durchaus aus eigenen Landen behoben werden, würden entsprechende Fördermittel (wieder) zur Verfügung stehen.
Seit Jahren werden die Mittel für Weiterbildungen und Ausbildungen gekürzt. Arbeitslose erhalten keine finanzielle Unterstützung bei der notwendigen Aus- und Fortbildung, weil entweder die Mittel gerade erschöpft sind oder eine Weiterbildung einer einzigen Person (dem Arbeitsvermittler) als ungeeignet erscheint.
Ich kenne momentan um die 1.000 Menschen persönlich, denen keinerlei Möglichkeit zur Qualifizierung in die Berufe ermöglicht wird, in denen angeblich Fachkräftemangel herrscht. Dabei sprechen wir noch von Menschen, die zwischen Mitte 20 und Mitte 50 an Jahren zählen und nicht auf Kinderbetreuung angewiesen sind.
Alleinerziehende Mütter scheitern derzeit an nicht zur Verfügung stehender Finanzierung für nicht zur Verfügung stehende Kindergartenplätze zu den geforderten Arbeitszeiten. So sind z.B. am Nachmittag und in den frühen und späten Stunden des Tages keine Plätze vorhanden. Dank der Schließungen von Kindergärten in den Ferien sind Mütter automatisch in dieser Zeit in tiefster Not. Für einen Ersatzplatz gibt es kein Geld.
Für Jugendliche ohne Berufsausbildung stehen keine Fördermittel zur Verfügung. Sie werden, ebenso wie viele Arbeitslose, mit denen die Agenturen nichts anzufangen wissen, in Maßnahmen gesteckt, die zum Ziel die blanke Integration ohne Weiterbildungsanspruch haben. In dieser Zeit fallen sie nicht nur aus der Statistik, sondern erhalten auch keinerlei Weiterbildungsmöglichkeiten, auch wenn diese in der Maßnahme als dringend notwendig ausgearbeitet wurde.
Ich arbeite selbst in diesem Bereich und ich könnte täglich kotzen, mit welcher Verlogenheit und Menschenverachtung hier seitens der Politik mit Hilfe der Agenturen gearbeitet wird. |
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CeKaDo |
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