 | Biete: Korrekturlesen | Verfasst am: 26.04.2011, 20:16 |
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Hiermit biete ich meine Dienste als Korrekturleser an.
Da es mit dem bisherigen (und nun editierten) Angebot* zu Missverständnissen und Polemik kam, möchte ich im Folgenden ganz deutlich meine Tätigkeitsbereiche abgrenzen.
Ich bin kein Lektor. Ich leiste keinerlei redaktionelle Betreuung.
Ich biete ein gründliches Korrekturlesen, ab 0,40 € pro Seite, an.
Bei Interesse genügt eine kurze PN an mich.
Referenzen:
- Fachangestellter für Medien und Informationsdienste
- Ausbilder für Bürokommunikation
- Studium der Germanistik und Politikwissenschaft.
Fachgebiete:
Marketingberatung, Korrektur wissenschaftlicher Texte, Bewerbungsoptimierung.
Wünsche und Vorlieben:
Ich möchte gern belletristische Texte bearbeiten.
Die oben genannten Bereiche sind mir auf Dauer zu trocken.
Schlussbemerkungen:
Meine Forenposts sind keine Diplomarbeiten. Sollten etwaige Fehler auftreten, so sind diese mitnichten mangelnder Kompetenz zuzuschreiben, sondern der Tatsache das es Forenposts sind.
Ferner erwehre ich mich der "Füllwort-Inquisition".
Füllwörter (=Modalpartikel) sind Werkzeuge der Sprache.
Sie heben die Absicht des Senders hervor und sind, nicht ohne Grund, in wissenschaftlichen Arbeiten und Arbeitszeugnissen vorzufinden.
Forenposts lassen ausschließlich schriftliche Kommunikation zu.
Daher ist es umso wichtiger, höchste Akkuratesse walten zu lassen.
Diese ist mit den verteufelten kleinen Biestern gewährleistet.
*Danke für die vielen aufmunternden und informativen PNs.
Ich wusste nicht, dass es hier "gewisse Strukturen" gibt, die man als neuer User noch nicht kennen kann. |
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Zuletzt bearbeitet von Raphael Brack am 17.06.2011, 22:26, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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Raphael Brack |
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 | Re: Biete: Günstiges und professionelles Korrektorat | Verfasst am: 26.04.2011, 23:27 |
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| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
... aber ich habe bemerkt das einige User hier auch Werbung für allerlei Dienstleistungen machen.
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_________________ Liebe Grüße
Christel
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Bärentante |
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 | Re: Biete: Günstiges und professionelles Korrektorat | Verfasst am: 27.04.2011, 00:02 |
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| Bärentante hat Folgendes geschrieben: |
| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
... aber ich habe bemerkt das einige User hier auch Werbung für allerlei Dienstleistungen machen.
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Äh, jaaa?  |
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Raphael Brack |
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 | Re: Biete: Günstiges und professionelles Korrektorat | Verfasst am: 27.04.2011, 01:46 |
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| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
| Bärentante hat Folgendes geschrieben: |
| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
... aber ich habe bemerkt das einige User hier auch Werbung für allerlei Dienstleistungen machen.
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Äh, jaaa?  |
1 Kommafehler ... 1 Grammatikfehler ...
von einem Korrektor ... und nicht bemerkt ...
deshalb wohl das  |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 05:42 |
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Damit es beim kritisieren nicht langweilig wird
Das Wörtchen "auch" gehört zu meinen Lieblingsfüllfehlern ich bin ganz wild auf dieses Wort. Wohin ich wohl mit einem Korrektor kommen würde der "auch" so gerne verwendet wie ich von anderen Füllwörtern schweigen wir jetzt mal  |
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SandraR |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 09:46 |
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Einige Füllwörter sind, insbesondere beim wissenschaftlichen Arbeiten, obligatorisch.
"Schließlich", "schlussendlich", "dem zufolge", "sowohl als auch", "dem gemäß", "weitgehend". Die Liste lässt sich fortsetzen.
Aus meinem Vorstellungspost ging hervor, dass ich bislang ausschließlich in entsprechenden Bereichen tätig war.
Füllwörter, in der Lexikologie als Modalpartikel bekannt, tauchen ebenso in Arbeitszeugnissen auf.
Aus gutem Grund:
Modalpartikel werden verwendet um die Absicht des Senders hervorzuheben.
Im Rahmen eines Vorstellungsthreads, der ja Missverständnisse ausräumen soll, ist die Verwendung solcher Wörter legitim.
Bezüglich der Kommata:
Ich gehe an einen Forenpost nicht mit dem Elan einer Diplomarbeit heran.
Es sollte ein kleines, unverbindliches Angebot sein.
Schade, dass hier sofort scharf geschossen wird.  |
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Zuletzt bearbeitet von Raphael Brack am 27.04.2011, 10:21, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Raphael Brack |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:14 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:32 |
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| Zitat: |
| Einen schwarzen Tag hat jeder Mensch mal, aber auf Fehler aufmerksam gemacht, den Schwarzen Peter zurückzugeben, anstatt ihn zähneknirschend einzugestehen - das ist absolut unprofessionell. |
Hallo Heinz!
Es ist ziemlich entmutigend mit einer gewissen Euphorie in ein Forum zu schauen, dort das sympathische Konzept BOD als Alternative zu pushen (siehe hier: http://www.bod.de/autorenpool/ich-s.....hema-fantasy-t12596.html) und dann, im Kreise dieser kleinen, verschworenen Gemeinschaft, eine günstige Möglichkeit anzubieten etwas tolles auf die Beine zu stellen um (Achtung! Unprofessionelles Füllwort voraus!) schlussendlich wegen Kommafehlern erschossen zu werden. *lufthol*
Daher ist die Rücknahme meiner Offerte leider angemessen. |
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Raphael Brack |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:45 |
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| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
Schade, dass hier sofort scharf geschossen wird.  |
Du stellst dich als Dienstleister vor und möchtest Aufträge generieren - das ist zulässig und kein Problem.
Als möglicher Auftraggeber - und damit Rechnungsempfänger - muss ich einschätzen, was ich als Gegenleistung bekomme. Das kann ich nur über die angegebene Webseite sowie über den Vorstellungspost. Das ist die Visitenkarte - sozusagen. Wenn da bereits Fehler auftreten in Grammatik oder Stil, beschleichen mich erste Zweifel. Ich würde mein Auto auch nicht in eine Werkstatt geben, wo man es mit dem Anziehen der Radmuttern nicht so eng sieht.
Nehmen wir an, ich würde dir 160 Seiten zum Korrektorat/Lektorat geben und danach feststellen, dass ein ganze Reihe von Fehlern übersehen wurde, dass offensichtliche stilistische Ecken nicht abgeschliffen wurden, was soll ich dann von der geleisteten Arbeit halten - und was soll ich davon bezahlen? Oder wegen mangelhafter Leistung eine Nacherfüllung einfordern?
Es geht nicht gegen dich als Person, es geht um die angebotene Dienstleistung und die Einschätzung der Qualität, für die Geld verlangt wird. Wenn beim Erstauftritt (der Werbung für die Dienstleistung) ein Fehler wie "das" statt "dass" nicht auffällt, obwohl Bärentante genau diesen Satz durch Zitat hervorgehoben hat, dann löst das Kritik aus - und kein "scharfes Schießen".
Auf was muss ich mich als Reaktion deinerseits einstellen, wenn ich einen Auftrag vergebe und im korrigierten Text noch Fehler entdecke, wenn es jetzt schon heißt: "Huch, hier wird aber sofort scharf geschossen"?
Wer ein Korrektorat/Lektorat gegen Geld anbietet, sollte absolut fit sein auf diesem Gebiet. Ein Lektorat z. B. für einen Roman stellt vollkommen andere Anforderungen als für ein Sachbuch. Nur mal ein Beispiel (das gerade in einer anderen Autorengruppe diskutiert wird):
"Mein Vater hat mir heute ein Auto gekauft."
"Mein Vater hat mir ein Auto heute gekauft."
"Heute hat mir mein Vater ein Auto gekauft."
"Heute hat mein Vater mir ein Auto gekauft."
"Ein Auto hat mir mein Vater heute gekauft."
Da kann man sich mit dem Lektor stundenlang streiten, welche Fassung die beste ist ...  |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:55 |
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| Raphael Brack hat Folgendes geschrieben: |
| Ich gehe an einen Forenpost nicht mit dem Elan einer Diplomarbeit heran. |
Das wird immer wieder gern als Argument verwendet und mag für simple Forenposts auch gelten - obwohl auch hier die ernsthafte Beschäftigung mit Inhalt und Form ein Akt der Höflichkeit gegenüber anderen User wäre. Aber wer eine Dienstleistung anbietet, sollte sie auch in einem Forenpost beherrschen. Denn auch dieser ist ein erster Eindruck.
Ich zitiere einen Auszug aus einem Interview mit Wolf Schneider, das heute in der »Berliner Zeitung« zu lesen war:
| Zitat: |
Frage: Theo Sommer von der Zeit sagte kürzlich, heute schrieben Journalisten besser und nicht so langweilig wie in seiner Generation. Stimmen Sie zu?
Antwort: Nein. Es gibt engagierte Journalisten, so wie früher auch, aber besser geworden ist nach meiner Kenntnis nichts. Das Wissen sinkt, der Umgang mit Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik verschlechtert sich seit Jahrzehnten, der Wortschatz verkleinert sich, es mehren sich die Journalisten, die das Wort "wähnen" nicht von "glauben" unterscheiden können. Diese Verarmung der Sprache registriere ich mit Bedauern. |
(http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0427/medien/0008/index.html)
Ich empfehle jedem, der mit Sprache arbeitet, ob als Autor, als Rezensent, als Lektor oder als Korrektor, sich mit Büchern von Wolf Schneider (z.B. »Gewönne doch der Konjunktiv«) zu befassen und deren Inhalt zu beherzigen. Oder - um noch einmal Wolf Schneider aus demselben Interview zu zitieren:
»Qualität kommt von Qual.« |
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_________________ LG - matthias
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:55 |
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Hallo Siegfried!
Hier liegt ein grundsätzliches Missverständnis vor.
Ein professionelles Lektorat habe ich niemals angeboten.
Redaktion: Inhaltliche Optimierung.
Korrektorat: Formale Optimierung.
Bislang habe ich wissenschaftliche Texte korrigiert.
Selbiges plante ich nun mit belletristischen Texten.
Da ich die Anforderungen für Belletristik offenbar nicht erfülle, habe ich mein Angebot zurückgezogen. Ich bin nunmal kein Lektor.
@Matthias:
Vielen Dank für den Link.  |
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Raphael Brack |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 10:57 |
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Wir beschäftigen Korrektorat und Lektorat! Dafür bin ich gerne bereit Geld zu bezahlen, allerdings nur wenn die Qualität stimmt. Ohne Qualität benötigt man keine dieser Dienstleistungen.
Übrigens habe ich sehr lange gesucht bis ich tatsächlich mit der Qualität leben konnte. Unter den Erfahrungen befanden sich auch Germanisten die genau mit solchen Argumenten, wie die oben formulierten. versucht haben ihre Fehler zu entschuldigen. |
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 | | Verfasst am: 27.04.2011, 11:06 |
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| Zitat: |
| Unter den Erfahrungen befanden sich auch Germanisten die genau mit solchen Argumenten, wie die oben formulierten. versucht haben ihre Fehler zu entschuldigen. |
Ich kann mich nur wiederholen: Was in der Belletristik schlechter Stil sein mag, ist auf anderen Gebieten eine Selbstverständlichkeit.
Die wenigsten Germanisten sind Lektoren.  |
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Raphael Brack |
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