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» Bitte um Bewertung: Prolog von "Angel Academy"

Bitte einfach mal kommentieren

BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:17
Hallo liebe User,

nachdem mein Herzallerliebster mich hierher "gezerrt" hat, wage ich jetzt auch mal den Versuch, und möchte euch einen Auszug, die Einleitung aus meinem aktuellen Werk zum Kommentieren vorlegen. Ich bin für alle Tipps offen. Also, schreibt was Euch dazu einfällt.

Zitat:
Ihr Herz klopft wie wild vor Angst, sie schaut sich um. Er ist ihr schon so nah auf den Fersen. Sie sagt sich immer wieder, dass sie nicht in Panik verfallen dürfe. Sie will doch nur noch dieses eine Ziel erreichen. Es ist nicht mehr weit.
Hinter ihr erschallt ein diabolisches und tiefes Lachen. Sie weiß, Entkommen ist unmöglich. Und dennoch hetzt sie durch die dunklen Gassen. Es rauscht in ihren Ohren, jeder Atemzug brennt und sticht, dennoch läuft sie weiter und weiter. Sie muss.
„Du entkommst mir nicht, du weißt, sie ist mein. Weglaufen ist zwecklos.“
Das Bündel, was sie schon die ganze Zeit schützend im Arm hielt fängt an zu wimmern. Sie lässt sich nicht beirren. Sie läuft weiter und weiter. Sie hat das Gefühl schon den Atem ihres Verfolgers im Nacken zu spüren. Schweiß rinnt ihr die Stirn runter, sie blinzelt, kann nur noch durch Schleier sehen.
Ihre Beine tragen sie nicht mehr, sie kann nicht mehr. Jeder Schritt ist schwer wie Blei und wird immer schwerer. Jetzt fängt es an zu regnen. Sie drückt das Baby noch enger an sich. Sie muss es behüten. Ihre Kleidung wird nass, die Jeanshose klebt an ihr, die Jacke wird schwerer durch die Nässe, was das Rennen noch weiter erschwert. Sie merkt wie sie an Geschwindigkeit einbüßt. Ihr schwinden die Kräfte. Nur noch mühsam kann sie einen Schritt vor den anderen machen und dabei kann sie ihr Ziel schon sehen.
Durchhalten ist das einzige, was sie noch denken kann. Und dann passiert es. Ihre Beine geben nach, ihr Fuß knickt um und sie fällt. Das Baby schreit lauter und lauter. Sie versucht sich im Fallen auf die Seite zu drehen, um nicht auf das Kind zu fallen.
Nun liegt sie da, in einer Pfütze, die sich durch den Regen gebildet hat und kann sich nicht mehr rühren. Sie spürt ihren Körper nicht mehr. Das Baby schreit immer noch, es scheint ihm gut zu gehen. Schritte hinter ihr werden hörbar. Doch sie nimmt sie kaum noch war. Das letzte was sie sieht ist ein strahlend weißes Licht vor ihr und dann wird ihr das Baby aus dem Arm genommen. Sie hat gerade noch die Kraft hoch zu schauen.
„Ich werde auf sie aufpassen, ich verspreche es dir.“
Das Licht verschwindet. Sie spürt nur noch einen stechenden Stoß in ihrem Rücken, dann ist alles schwarz.


Grüße

die Kari.
 
  Kari 
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:30
Hallo Kari,

"aktuelles Werk" klingt schön abgehoben - und sagt nichts aus. Ist es eine Kurzgeschichte, ein Teil eines Romans...?

Und wer ist "Kari"?
Deine Leseprobe ist im Präsens geschrieben - das allein hält mich vom Weiterlesen ab. Vielleicht kannst du für den gewählten Tempus eine Begründung liefern? Und ein bisschen mehr Hintergrundinformation?

Haifischfrau

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  Haifischfrau 
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:50
Neustes Werk soll nicht abgehoben klingen, sondern soll einfach ein Ausdruck dafür sein, dass ich mittlerweile das große Glück hatte, bei einem kleinen Verlag aus Österreich einen Roman veröffentlichen zu drüfen.

Ich schreibe die Einleitung im Präsens, weil es mehrere Handlungsstränge geben wird. Dies ist der Handlungsstrang des Mannes, der das Kind findet.
Der hauptsächliche Teil wird in der IchForm des Kindes erzählt und steht im Präteritum. Und im Laufe des Romans soll es noch die Geschichte der Mutter in einem Tagebuch geben.

Wer Kari ist? Kari bin ich und ich bin Kari. Mein Spitzname. Kari ist Träumerin, Idealisten, Leseratte und Schokojunkie.

Ich hoffe ich konnte die Fragen beantworten? Ansonsten immer her mit den Fragen!
 
  Kari 
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:51
Als ich mit dem Schreiben anfing habe ich auch im Präsens geschrieben, weil ich das damals für packender hielt. Heute finde ich das eher sperrig beim Lesen und arbeite meine alten Werke in die übliche Vergangenheitsform um. Wenn es nicht, wie Haifischfrau schon andeutete, ein wichtiges Stilmittel ist, sollte darauf verzichtet werden, Geschichten im Präsens zu erzählen.

Ansonsten... kann ich mich inhatlich zu der Geschichte kaum äußern. Der Text legt nahe, daß es sich um den Einstieg in die Geschichte handelt. Ähem... so richtig dazu äußern kann und möchte ich mich in diesem Moment dazu nicht. Die Spannungsmomente werden hier mit Anspielungen erzeugt und natürlich dem Urinstinkt, ein Kleinkind schützen zu wollen. Aber dieser Einstieg ist schon deshalb nicht zu kommentieren, weil ja aus Sicht der Leser dieses Auszuges noch völlig unklar ist, worum es geht.

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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:53
Dürfen wir denn auch erfahren wie das Werk hießt, welches bei einem Verlag in Österreich veröffentlicht wurde?

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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 22:00
Ich kann da ja mal nen Link zu reinpacken:

Dämonisches Verlangen
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 22:14
Wieso jetzt das zweite Pseudonym?

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BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 22:17
Ähmmm lange geschichte.

Kurz gesagt: "Kühne" ist der Name vor unserer Hochzeit gewesen, und "Kari" ist der Spitzname, den ich ihr gegeben habe, leitet sich vom japanischen Wort für "Licht" ab. Letzteres Pseudonym benutzen wir aber nur für's Forum, bzw. als "Rufnamen" innerhalb unseres Freundeskreises (alle Fans der japanischen Jugendkultur)

Grüße

Sascha ("Zero")
 
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