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Braucht ein Buch Kapitel?

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 12:39
Hallo ihrs =)

Ich bin der Marty und bin nun auch auf eure Seite zu den Autoren rübergerutscht weil da eine Geschichte in meinem Kopf war/ist, die unbedingt raus wollte.

Nun habe ich aber große Probleme damit mein Geschriebenes in Kapitel zu unterteilen.
Jetzt wollte ich mal fragen ob man auch einfach die heilige Tradition der Bücher brechen darf und das Buch einfach Kapitellos lässt?

Freue mich über jede Antwort =)

LG, Marty
 
  einKnopf 
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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 12:54
Goodbye!


Zuletzt bearbeitet von Andreas T. am 28.07.2009, 16:09, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Andreas T. 
 
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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 12:57
Hallo, Marty.

Und recht herzlich willkommen im Autorenpool, ich überreiche dir mal dein Schwimmer-Abzeichen. cheezy grin thumb up

Dass Kapitel eine heilige Tradition in einem Buch darstellen, ist mir neu. Aber natürlich vereinfachen sie das Lesen. Stell dir mal einen 1200-seitigen (Ken Follett) Roman vor, der ohne Untergliederung geschrieben ist. Wo machst du, als Leser, Pause? Wo setzt du, als Autor, neue Inhaltsabschnitte? Wie erkennt der Leser einen Wendepunkt?

Das sind nur ein paar Fragen, die du dir stellen solltest, welche Vor- und Nachteile ein Buch, das kapitelweise aufgeteilt ist, hat. Natürlich muss ich jetzt fragen, worum es in deinem Buch geht. cheezy grin

Übrigens finde ich es, im Nachhinein einen Text in Kapitel zu unterteilen, durchaus schwieriger, als bereits vor dem Schreiben mit Kapiteln zu planen ...

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 12:58
Nein nicht unbedingt.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html
 
  Stefan Lamboury 
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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:03
Ich denke es ist Geschmacksache. Doch für uns Leser ist es halt einfacher.
1. Da man stoppen kann.
2. Man sich freut wie es weitergeht.

Nicht das es sonst wirkt wie ein in Buchform gepresster Aufsatz...lol

Simone

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  frauGeier83 
 
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Re: Braucht ein Buch Kapitel?

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:04
einKnopf hat Folgendes geschrieben:
Hallo ihrs =)

Ich bin der Marty und bin nun auch auf eure Seite zu den Autoren rübergerutscht weil da eine Geschichte in meinem Kopf war/ist, die unbedingt raus wollte.

Nun habe ich aber große Probleme damit mein Geschriebenes in Kapitel zu unterteilen.
Jetzt wollte ich mal fragen ob man auch einfach die heilige Tradition der Bücher brechen darf und das Buch einfach Kapitellos lässt?

Freue mich über jede Antwort =)

LG, Marty


Lustig, grad zufällig gestern war es, also ich einem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen habe.
Das Buch hatte .... grrrr.... keine Kapitel.

Musste ich also nach ein paar Seiten aufhören.
Fragte mich das Kind "wie, Kapitel schon fertig?"

Ich sagte "Dieses Buch hat keine Kapitel."
Konnte sie kaum glauben, wollte es sehen, schaute nach und sagte nur

"So was Blödes, ein Buch ohne Kapitel!"

Tja, das Kind ist 11.

Als Erwachsener finde ich Bücher ohne Kapitel auch ziemlich eigenartig.
 
  Markus 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:22
Wow ihr seid ja schnell hier thumb up

@Andreas T:
Das ist eine gute Idee, da werd ich mir dann irgendwas einfallen lassen

@Thorsten:
*Anzeichen ansteck* dankeschön =)
Das mit Tradition war darauf bezogen, dass man Bücher ja eigentlich nur mit Kapiteln kennt. Ich persönlich lese eigentlich nie das ganze Kapitel zu Ende bis ich das Buch beiseite lege, ich höre einfach da auf wo mir die Augen zu schwer werden und da kommt dann halt das Lesezeichen rein. Aber es stimmt schon dass es übersichtlicher ist.
Nur wie soll man diese doofen Überschriften nennen? Erschwerend kommt dazu dass ein neues Kapitel auf mich so wirkt wie eine völlig neue Sache über die man redet und in meinem Buch gibt es vielleicht 3 oder 4 Stellen wo das wirklich der Fall ist. Hat ein Buch 3 Kapitel? Sieht sicher lustig aus cheezy grin
Da hast du wohl Recht dass es schwer ist einen fertigen Text irgendwie in Kapitel zu unterteilen, es ist verdammt schwer!

Worum es in meinem Buch geht... Mh ich muss mal die Gegenfrage stellen, darf man das vorher schon sagen? Wink Ich meine, ich hab da zwar jetzt sicher nicht die super mega Story die mir jeder klauen wollen würde aber ein kleines bisschen Angst hat man ja doch irgendwie.
Aber grob gesagt, es ist eine Liebesgeschichte. Keine vor Schnulz triefende, aber es geht eben um Liebe... zwischen zwei Männern. Bzw. zwischen einem Mann, der andere ist nicht so wirklich interessiert.

@Stefan Lamboury
oki danke

@frauGeier83
also erstmal ziehe ich den Hut vor deinem Nicknamen Wink der gefällt mir wirklich sehr *g*
Was hast du denn gegen einen in Buchform gepressten Aufsatz? Razz nein Scherz, natürlich hast du Recht, das ist echt nicht schön.

@Markus
Mh =/ Ja das ist natürlich... ja. Ich konnte ja bisher nur für mich sprechen, aber wenn anderen Kapitel wirklich angenehmer sind, dann denke ich muss ich mir da wirklich was einfallen lassen.

Das mit den Aufzählungen oder irgendwie sowas, das Andreas T vorgeschlagen hat wär glaube ne gute Alternative für mich... weil dann kann das neue "Kapitel" schon anfangen obwohl ich noch am selben Schauplatz bin.

Ich hab jetzt nicht geschaut ob ich schon wieder mehrere Antworten hab, deswegen mache ich erstmal Pause und meld mich später wieder.

Habt auf jeden Fall schonmal vielen Dank dass ihr mir so schnell geschrieben habt =) ihr seid echt super *freu*

Schöne Grüße
euer Marty
 
  einKnopf 
Gast 
 
 
   
   

Kapitel

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:27
Hallo Marty,

erstmal Willkommen.

Ich denke auch, dass ein Buch Kapitel haben sollte, möchte die hier genannten Argumente nicht alle wiederholen, sie klingen für mein Empfinden logisch.

Ich hab auch gern Einschnitte beim Lesen.


Grüßle Elfie
 
  Inselchen 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:35
Hallo, Marty.

Zu viel hast du nicht verraten, keine Sorge. cool

Du musst deinen Kapiteln aber auch nicht zwingend Überschriften geben. Wenn du den Text sprechen lassen willst, nummeriere sie einfach durchgehend. Für einen Roman halte ich das persönlich auch angenehmer.

Wichtig ist auch, dass kein Buch wie das andere ist, man es also nicht in irgendeine Form pressen kann. Wähle den für dein Manuskript passende Aufbau, damit es für den Leser harmonisch wirkt.

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 13:45
freut mich, dass dir mein Name gefällt.

Ist aber mein echter! Simone Melissa Geier Geburtsjahr 1983 Very Happy

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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 20:36
@Inselchen:
Ja das kann ich nachvollziehen, es ist trotzdem unendlich anstrengend.


Das mit dem Nummerieren habe ich glaube noch nicht ganz verstanden, setzt man da die Nummer pro Kapitel an den Anfang der jeweiligen Zeile und erwähnt dann am Anfang des Buches welche Nummer auf welcher Seite ist oder wie geht das? sorry die blöde Frage
 
  einKnopf 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 21:43
Hallo, Marty.

einKnopf hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem Nummerieren habe ich glaube noch nicht ganz verstanden, setzt man da die Nummer pro Kapitel an den Anfang der jeweiligen Zeile und erwähnt dann am Anfang des Buches welche Nummer auf welcher Seite ist oder wie geht das? sorry die blöde Frage


Es gibt keine blöden Fragen. Wink

Ich habe das folgendermaßen gemeint: Du unterteilst deinen gesamten Text in Kapitel auf. Doch anstatt dem ersten Kapitel vor dem eigentlichen Text die Überschrift "Der Anfang" und dem zweiten Kapitel "Wie Harry Sally zum Schreien brachte..." zu nennen, versiehst du sie einfach mit Zahlen (I, II, III, IV, ...).

Ein Inhaltsverzeichnis bräuchtest du nicht einmal anzulegen. Für einen Roman ist das eher die Ausnahme. Obige Kapitelüberschriften stellen natürlich nur Beispiel dar. cheezy grin

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 21:58
Ich habe mir diese Frage auch gestellt. Ob meine Geschichte Kapitel braucht. Du hast leider nicht geschrieben, was du schreibst. Kindergeschichten, Roman, Sachbuch ... . Kinderbücher sollten sicher in Kapitel unterteilt werden, Sachbücher auch. Ich habe bei meinem jetzigen Roman (Liebesgeschichte) auch Kapitel eingebaut. Sieht auch optisch gut im Buchblock aus.

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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 22:30
Hallo Marty,

was soll man auf deine Frage schon antworten? Im Sinne von "muss haben" brauchen nur Sachbücher eine Kapiteleinteilung. In der Belletristik sind sie nur empfehlenswert.

Sinn der Kapiteleinteilung ist vor allem eine bessere Orientierungsmöglichkeit für die Leser. Meistens bietet sich die Einteilung in Kapitel auch durch den Inhalt und den Erzählfluss an.

Aber es sind natürlich auch literarische Formen vorstellbar, in denen Kapitel begründende Einschnitte fehlen.

Allerdings denke ich, dass Anfänger mit solchen Formen überfordert sind. Immerhin müssen in diesem Falle andere Strukturen entwickelt werden, die dem Inhalt eine Form geben.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 10:27
Hallo Marty,

ich habe in meinem ersten Roman die Kapitel auch nur nummeriert. Da ich aber auch innerhalb der Kapitel hin und wieder einen Szenenwechsel habe, setze ich dort durch Leerzeilen und Sternchen Abgrenzungen.

Beispiele für neue Kapitel: Wechsel der Tageszeit/des Tages, Wechsel der handelnden Person, Ortswechsel ...

Liebe Grüße und gutes Gelingen,

Theresa
 
  Thesken 
Gast 
 
 
   
   
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