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» Etzold, Veit: Das große Tier

BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 18:45
Bei dem ersten Thread über die Buchvorstellung habe ich mich bewusst rausgehalten.
Gerhard bringt es auf den Punkt. thumb up thumb up thumb up
Die Damen haben eine prima Strategie. Das Interesse hat nachgelassen, jetzt muss schnell wieder nachgehakt werden.
Und Ihr fallt alle wieder darauf rein! cool silber
Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen.
morningstar
PS. Ich bin kein Troll
 
  morningstar 
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 18:49
Hallo in die Runde,

da der „Trollspuk“ offenbar eine Neuauflage erfährt, nachstehend einige Informationen über diese Herren.

Norwegen:
Als holzgeschnitzte Puppen gehören Trolle zum Kunsthandwerk und touristischen Erscheinungsbild Norwegens. Sie sind dort als Souvenirs beliebt. Diese Holzfiguren sind bucklig, vierschrötig und mit einer Hakennase gestaltet, vergleichbar den Hexen. In humorvoller Anspielung auf Norwegens Reichtum aus den Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee werden sie gelegentlich auch als Ölscheich-Variante gestaltet. Ein norwegisches Erdölfeld in der Nordsee erhielt den Namen Troll.
Neben der Bergregion Trollheimen wurde auch eine enge Gebirgsstraße bei Åndalsnes in Süd-Norwegen nach ihnen benannt: Trollstigen

Schweden:
Auch in der schwedischen Folklore spielen Trolle, allerdings beiderlei Geschlechts, eine große Rolle. Souvenire, die Trolle darstellen sollen, werden aus allen denkbaren Materialien hergestellt: Tannenzapfen, Holz, Steinen, Zweigen, Wolle usw. Sie haben meist eine große Nase, eher an eine Kartoffel erinnernd. Die schwedischen Trolle sind nicht unbedingt Schaden bringend, sondern eher geheimnisvoll und unzuverlässig. Sie leben der Sage nach im Wald. Besonders hat sich der Mythos erhalten, die Trolle würden kleine Kinder stehlen und anstelle des Menschenkindes ihr eigenes Kind ins menschliche Kinderbettchen legen (Wechselbalg). Doch es gibt auch die Geschichte von Herr Mannelig, die von einer Bergtrollin erzählt, die einen Ritter heiraten will. Ferner gelten sie ähnlich wie Feen oder Hexen als Erklärung für sonst unerklärbare Phänomene (das haben die Trolle gemacht). Gern bauen die Skandinavier in ihren Vorgärten den kleinen flinken und hilfreichen Trollen Miniaturhäuser, die den eigenen Wohnhäusern verblüffend ähneln. Selbst Miniaturkirchen für Trolle sind in den Vorgärten aufgestellt.
Ein Dolmen bei Hagestad in Schonen in Südschweden trägt den Namen: Trollasten

Island:
Island wurde von Norwegen aus besiedelt - so verwundert es nicht, dass auch die isländische Folklore und Literatur die Trolle kennt. Und die bizarre Vulkanlandschaft ist besonders bei Nebel dazu angetan, Felsformationen als Ungeheuer und Trollvolk erscheinen zu lassen. Viele Geschichten und Mythen ranken sich um die Trolle und nicht selten sind besonders markante Landschaftsbestandteile nach Trollen benannt.
Im Gegensatz zu den restlichen Teilen Skandinaviens haben die Trolle in Island ein positives Image und sind eher mit Elfen und Feen vergleichbar. Es gibt daher auch einen staatlichen "Trollbeauftragten", der sich um die Interessen des "verborgenen Volkes" kümmert.

Dänemark:
Ähnlich wie in Norwegen und Schweden ist auch in Dänemark der Troll eine im Souvenirsektor, im Kinderbuch und im Vorgarten beliebte Figur. Der Begriff Trold findet sich auch in geografischen Bezeichnungen wie dem Troldborg Ring bei Vejle. Künstlerisch wurde der Troll auch in mehreren Werken vom dänischen Bildhauer Niels Hansen Jacobsen aufgegriffen.

Vielleicht konnten Wikipedia und ich helfen, denn so schlimm scheinen die Kerle ja gar nicht zu sein!

Liebe Grüße
Hans-Peter
 
  Hans-Peter 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 19:47
Meine Güte. Sind wir tatsächlich so engstirnig???? Ich bleibe bei meiner Meinung: Rezensionen sind private, subjektive Ansichten und bei Nichtgefallen derselben gleich die Keule des Gesetzes schwingen zu wollen ist schon reichlich daneben. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, das Buch einmal käuflich zu erwerben, aber wenn ein Rezendent schon im Vorfeld gegenteilige Ansichten ausschließen und entsprechend verfolgen will, dann doch lieber nicht. Am Ende landet man noch hinter schwedischen Gardinen (womöglich bei Trollen), sollte einem das Buch nicht gefallen. cool silber

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Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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  Nicolas Fayé 
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 19:59
Nicolas Fayé hat Folgendes geschrieben:
aber wenn ein Rezendent schon im Vorfeld gegenteilige Ansichten ausschließen und entsprechend verfolgen will,


Du hast es begriffen.
Nur: Nicht der Rezensent, sondern die Autorin. Siehe den Tread "Foren Troll" und die wiederholte (und wahrgemachte) Drohung, sich an BOD zu wenden ...
 
  Yokai 
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 20:03
Zitat Nitram:
"Und einen DKZV, der von seinen Kunden 4-stellige Eurobeträge verlangt, den Kunden "verarscht" indem er ihn lobhudelt (Rico Beutlich lässt grüssen) - so einen Verlag als "Troll" zu bezeichnen, also ich finde das hat was, meint ihr nicht auch?"

Ah ja, also heisst das, wenn hier im Forum -wie so oft geschehen-
lobgehudelt wird, dass das dann auch Trollerei ist?

Lobhudeln, verreissen ... alles Trollerei. Da ist es also endgültig raus,
es gibt kein Entrinnen.

Entschuldige Nitram, aber deine Argumente sind wirklich an
den Haaren herbeigezogen.

Ja, ne ist klar. Die Trolle, sie sind unter uns.

Alles Trolle (ausser Mutti)

Viele Grüße,
Ch.


P.S. Was DKZ-Verlage tun, nennt man übrigens immer noch Abzocke,
aber sicher nicht "Trollerei"


Zuletzt bearbeitet von chnuppesaager am 11.12.2009, 02:03, insgesamt einmal bearbeitet

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Trinkt ein Vampir Bier? Die Antwort findest Du in meinem Vampir-Lexikon.
Suche Verlag für mehrere Vampir-Projekte. Wenn die Konditionen stimmen, gern Diogenes.
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 20:50
Frage: Ist nitram Sylvia B's Pressesprecher? Wenn ja, dann sind seine Lobpreisungen verständlich.
 
  Detlef Schumacher 
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 22:51
Hallo Detlef,
die Antwort auf deine Frage findest du, wenn du meinen post aufmerksam liest:

Zitat:
Nitram
Ich bin somit weder der Werbetexter noch der Pressesprecher der Autorin, sondern lediglich Käufer und Leser eines Buches.


Gruß
Nitram


Zuletzt bearbeitet von Nitram am 11.12.2009, 12:24, insgesamt einmal bearbeitet

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Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider
 
  Nitram 
 
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BeitragVerfasst am: 10.12.2009, 23:23
@ T Rex:
off topic


Zitat Tread-Ersteller:
Nun danke ich euch für eure Aufmerksamkeit und würde mich freuen, wieder von euch zu lesen, vielleicht können wir ja auch noch über den ein oder anderen Punkt sprechen.


Oder willst du auch eine Drohkeule schwingen? Nitram hat ja eindeutig dazu aufgefordert, über den ein oder anderen Punkt zu sprechen. Willst du ihm das gar verwehren? Bist du etwa ...? blink shocked eyes
 
  Yokai 
 
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BeitragVerfasst am: 11.12.2009, 09:37
Hoffe, Sylvia bringt ihre Marketingerfahrung mit dem Troll in Buchform. Einen Kunden hat sie sicher.
 
  buchregal 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 11.12.2009, 13:50
büchernarr hat Folgendes geschrieben:
Yokai hat Folgendes geschrieben:


Der Schreibstil der Autorin würde mich auch interessieren. Ist er wie auf der Blogseite von ein-buch-lesen? Also ohne Komma, ohne Punkt, und im linksbündigen Flattersatz?


Diesen Schreibstil auch im Buch zu finden, halte ich für undenkbar. Sylvia B. ist uns doch als ernst zunehmende Autorin bekannt.
Als solche wird sie ihren Lesern eine solche Hudelei sicher nicht zumuten.


Sie tut es doch!!!
 
  buchregal 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 12.12.2009, 14:21
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte zum Buch Forentroll und auch zu manchen Reaktionen hier gerne etwas sagen.

Ich habe das Buch auch gelesen.
Der Forentroll ist sicher ein Buch, das die Gemüter erhitzt. Zum einen vielleicht deshalb, weil es sich nicht den Gepflogenheiten der Groß- und Kleinschreibung unterwirft. Zum anderen könnte es auch daran liegen, weil dieses Märchen der Satire alle Ehre macht und es auf die Spitze treibt.
Genau solche Reaktionen, wie sie hier jetzt zu finden sind, sind bei einer Satire erwünscht!
Als Autorin kann man sich sicherlich nichts Schöneres vorstellen, als dass das eigene Buch so viel Bestätigung findet, wie es hier in zwei Threads geschehen ist.

Wer am eigenen Leib schon einmal erfahren hat was Mobbing bedeutet, der wird dieses Büchlein lesen, schmunzeln und sich darüber freuen, dass dieses Märchen geschrieben wurde.
Ich verstehe die Geschichte nicht als Abrechnung - schon gar nicht mit diesem Forum.
Manche Posts in der Vergangenheit lassen den Schluss zu, dass es User gibt, die genau das vermuten.
Jenen kann ich nur ans Herz legen, das Buch zu lesen. Und man wird feststellen, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Es ist ein Buch PRO Gemeinschaft und KONTRA den Stänkern.

Und des weiteren frage ich mich, warum der Name SylviaB hier mittlerweile einem Schimpfwort gleichgesetzt zu sein scheint. Ich vermisse ihre Anwesenheit in diesem Forum. Denn sie und einige andere Ehemaligen waren es gewesen, die in der Vergangenheit für Kollegialität und Ehrlichkeit gestanden haben.
Ja, SylviaB war laut, und unbequem, und voll wildem Aktionismus. Doch gerade das machte sie für mich so liebenswert. Denn hinter dieser Fassade stand für mich eindeutig ein Attribut, welches ich hier immer mehr vermisse: Kollegialität.

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"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

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@Conny

BeitragVerfasst am: 12.12.2009, 14:57
WOW !!!!

thumb up thumb up thumb up

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  Nitram 
 
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Hintersinniger Forentrip

BeitragVerfasst am: 17.02.2010, 11:45
Für mich ist der "ForenTroll" ein gelungener Coup - auch wegen der Form

In ihren Briefen an Lieschen berichtet eine Unternehmerin von ihrem Abenteuer als Schriftstellerin, an dessen Anfang sie der bösen Hexe in Gestalt einer Druckkostenzuschussverlegerin begegnet. Dann lockt eine bereits arrivierte Autorengefährtin die Heldin in die geheimnisvolle Welt des "armen forenpoeten", einem virtuellen Wald, in dem es vor heimtückischen Trollen nur so wimmelt. Rüstzeug für den Kampf gegen die garstigen Geister erhält sie bei Meister "yoga bookwalker" in der Trollminatorenlehre.
Eine solche Ausbildung mag sich mancher wünschen, der sich in den Weiten der Forenwelt verirrte und Zeuge oder gar Zielscheibe verbalen Gemetzels wurde. Sylvia B. skizziert die digitalen Scharmützel mit phantasievollem Wortwitz und Ironie. Dass sie für ihr Märchen über die virtuellen Verbalattacken ausgerechnet die Form des Briefromans gewählt hat, verleiht der Erzählung einen zusätzlichen Reiz. Ein hintersinniger Forentrip für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.

Ein Muss für jeden Forenbesucher ;-)

Viel Spaß und viele Grüße
Susanne

_________________
Makellose Morde to go
 
  Susanne Henke 
 
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BeitragVerfasst am: 18.02.2010, 15:25
Liebe Susanne,

vielen Dank für deine Buchbesprechung zu meinem »ForenTroll«.
Ja, es gibt sie nicht nur im Märchen, diese Trolle.

Einen kreativen Tag wünscht

Sylvia

_________________
www.forentroll.com
www.sylvia-b.de
Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

›Ein Buch lesen‹ www.ein-buch-lesen.de
#News #Literatur #Kunst www.ein-buch-lesen.com
 
  Sylvia B. 
 
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Buchbesprechung ForenTroll
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