 | | Verfasst am: 25.11.2010, 21:12 |
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Hi Siegfried,
Du hast völlig Recht, irgendwie aber andererseits auch wieder nicht nicht.
"Andererseits" deswegen nicht, weil es eine Menge Leute gibt, die allzu gern nach Schema-F einen Hit landen täten.
Motto: bisschen den Markt analysieren, um rauszufinden, was gefragt ist, dann einem "Reißer" runterschreiben und Kohle einsacken.
Funktioniert aber auch nicht. Meistens gar nicht.
Genau genommen funktioniert's vielleicht doch, wenn man wirklich das Talent hat, eben zu wissen, was zum Zeitpunkt gefragt ist, wenn das Buch fertig ist.
Man müsste also das perfekte Gespür für die Marktsituation der Zukunft haben. Dieses Köln-Terror-Ding ist zwar jetzt aktuell, aber wenn Du das Buch endlich fertig hättest, ist schon längst was Anderes angesagt, und Dein Produkt würde echt altbacken wirken.
Greetz |
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Zuletzt bearbeitet von chnuppesaager am 25.11.2010, 21:19, insgesamt 2-mal bearbeitet _________________ Trinkt ein Vampir Bier? Die Antwort findest Du in meinem Vampir-Lexikon.
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 21:15 |
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| Adriatic hat Folgendes geschrieben: |
Ich dachte eigentlich, die Hobby-Autoren sind in der Mehrheit, die ihren Traum vom eigenen Buch oder von eigenen Büchern leben. Und deren Lohn es ist, eine nennenswerte Zahl von Lesern zu finden, die durch diese Bücher unterhalten werden.
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Hallo Adriatic,
klar soll das Buch beim Schreiben auch Spaß und Freude machen.
Aber wenn man viele Stunden in das Projekt steckt, schadet es auch nicht, wenn das Buch ein paar Euros abwirft.
Wenn es Dir nur um die eigene Freude ginge, würdest Du ja nicht auf Deinen Bierdeckeln für Käufer werben.
Jeder Buchverkauf ist also ein kleiner Erfolg.
Ist doch schön, wenn aus dem Buchverkauf ein kleiner oder großer Urlaub rausspringt.
Meine Einnahmen aus dem Buchverkauf spende ich an ein Kinderheim und die waren sicher nicht unglücklich über 2000 Euro
Gruß vom Richard |
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 22:00 |
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Schließe mich Richard an! Zu Siegfrieds Thesen muss hinzugefügt werden, ein Buch wie Feuchtgebiete geschrieben von Lisa Müller wäre kein Erfolg geworden. Bücher wie die von Sarazzin gab es auch schon vor ihm, um aber damit einen solchen Medienerfolg verbuchen zu können, sollte man schon eine entsprechende öffentliche Stellung haben.
Aus diesem Grunde funktioniert die Formel von Siegfried nur sehr bedingt! Lisa Müller braucht eine Marktlücke und eine gute Präsenz zB. im Internet innerhalb von Foren und Seiten etc. die sich mit dieser Marktlücke auseinander setzen. Der Rest ist Handwerk und viel Pressearbeit! Für Lisa Müller wird weil sie ja auch eine klar formulierte Zielgruppe braucht natürlich nicht 1 Million Bücher verkaufen, aber 500 oder 600 pro Jahr ist auch OK!
Übrigens das BARF Hundebuch hat es auf 10 000 Ex. in 5 Jahren geschafft, es ist handwerklich einwandfrei und ein sehr gutes Beispiel zum Thema "Zielpublikum" und "Marktlücke". |
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 22:01 |
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Uch ! Ich bin überwältigt!!!!
Zum Ersten, weil ihr euch diese Mal sooooo viel Mühe gegeben habt mit den Antworten und zum Zweiten, weil jetzt doch einige so weit sind, dass sie auch logische und vernünftige Antworten geben können.
Gleich mal 5 Sterne dafür!!!
Dann zu den Antworten zurück:
@MichaelHA
Ja, Lyrik geht immer. Da braucht man kein Thema und es gibt auch eigentlich kein Richtlinie, weil Lyrik eigentlich alles sein kann. Wenn man bedenkt, dass sich ein Gedicht nicht einmal reimen muss, um lyrisch zu sein, ist das echt die beste Idee.
Ich erinnere mich noch, dass vor ein paar Jahren mal ein "Liebesgedicht" einen Wettbewerb gewonnen hat, das aus einem Wort bestand.
Es hieß: " Sperma".
Das mag zwar Kunst sein, aber es ist nicht das, was ich unter literarischer Qualität verstehe.
Vielleicht ist da ja wer mit mir einer Meinung? Egal!
@Siegfried
| Zitat: |
| Das sehe ich ganz anders. Bucherfolge können ganz bewusst geplant werden. |
Da hast du ganz Recht und das weiß ich natürlich auch.
Es ist aber äußerst interessant, wenn man mal weiß, wie sowas geplant wurde und auch warum.
Beispiel Potter.
Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, aber der erste Roman wurde über 9 Iahre lang angepriesen wie Sauerbier und von jedem Verlag in ganz Enland abgelehnt. Dann hat die Autorin einen Schritt gemacht und ihr Leben umgekrempelt. Es kommt aber darauf an, ob man bereit ist diverse Schritte zu machen.
Ich selbst habe da so meine Erfahrungen.
Ich für meinen Teil, wollte nicht mit allen Mitteln und ohne Ricksicht auf Verluste Erfolg haben.
Das ist wahrscheinlich der Punkt den chnuppesaager mit seinem Beitrag aussagen wollte.
Obwohl ich schon schreibe, seit ich Buchstaben kenne, musste ich daher auf einen Verlag wie BOD warten, um meine Buchideen umsetzten zu können.
Hoffentlich hat Siegfried jetzt mit seiner tollen Buchidee da nicht genauso ins Schwarrze getroffen was die Pläne der Terroristen betrifft, wie der Schriftsller von Futility.
@Richymuc,
ich erwarte sicher nicht, dass ihr meine Bücher kauft.
Grundsätzlich habe ich das bestimmt nicht erwartet, als ich mit 8 Jahren das Schreiben anfing.
Am aller wenigstesn erwarte ich es von dir persönlich.
Nicht zu letzt deswegen, weil du selbst so gut schreibst, dass du vermutlich gar keine anderen Bücher mehr brauchst, um daraus zu lernen.
Noch ein Wort zu der Aussage mit den Fehlern.
Abgesehen von der Tatsache, dass die Fehler, die man beim Blick ins Buch findet, längst überarbeitet sind,ist der " Blick ins Buch bei amazon kundenseitig. Das heißt ,jeder darf dort Fehler mokieren (wenn diese Anmerkung jetzt nicht wieder eine Frechheit ist)
In New York gibt es einen Grafitikünstler, der beschreibt Gemälde, Hauswände und Bahnen mit Kurzgeschichten, die von Fehlern nur so wimmeln. Seine Kunstwerke werden von Millionären rund um den Globus gekauft. Das Kerl wird nicht etwa belächelt, sondern verehrt.
Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass man sich das als Vorbild nehmen darf. Aber es ist ein super Gegenbeispiel gegen dein Argument.
Meine Bücher laufen zwar nicht "gut" in diesem Sinne, aber stetig.
Und die wenigen, die sie kaufen, die lieben sie auch.
Das ist irgendwie auch genau das, was ich mit meinen Büchern erzielen wollte und will.
Die Menschen, die sie kaufen, sollen die Bücher mögen und den Kauf nicht bereuen.
Als Gegenbeispiel schaust du mal auf ebay in die Titelliste diverser "Bestseller" wie Harry Potter oder Sasazani und du siehst, wieviel da gehandelt wird.
Erst unlängst habe ich für Zabeline ein Expl. von Fiadores gebraucht und weil ich keines mehr hatte, habe ich eine Freundin gefragt, ob sie mir nicht ihres leihen wollte.
Sie zögerte lang und sagte dann:"Nein, das will ich behalten".
Genau das war und ist mein Ziel, das ich mit meinen Sachen anstrebe.
Den Leuten sollen die Bücher was wert sein und zwar auf Dauer.
Ich wollte nie " Wegwerfware" produzieren.
Kannst du mir mal ein oder zwei solche " Krachertitel" nennen?
@holz,
diese Bücher sind Fachbücher.
Das spielt in einer eigenen Liga.
@Adriatic
Für mich ist mit der Herausgabe meiner Sachen auch in erster Linie ein Traum in Erfüllung gegangen, den ich schon mein Leben lang träume.
da bin ich ganz auf deiner Seite. |
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 22:45 |
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| xx2010 hat Folgendes geschrieben: |
@Richymuc,
ich erwarte sicher nicht, dass ihr meine Bücher kauft.
Grundsätzlich habe ich das bestimmt nicht erwartet, als ich mit 8 Jahren das Schreiben anfing.
Am aller wenigstesn erwarte ich es von dir persönlich.
Nicht zu letzt deswegen, weil du selbst so gut schreibst, dass du vermutlich gar keine anderen Bücher mehr brauchst, um daraus zu lernen.
In New York gibt es einen Grafitikünstler, der beschreibt Gemälde, Hauswände und Bahnen mit Kurzgeschichten, die von Fehlern nur so wimmeln. Seine Kunstwerke werden von Millionären rund um den Globus gekauft. Das Kerl wird nicht etwa belächelt, sondern verehrt.
Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass man sich das als Vorbild nehmen darf. Aber es ist ein super Gegenbeispiel gegen dein Argument.
Kannst du mir mal ein oder zwei solche " Krachertitel" nennen?
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Hallo Claudia,
ich weiß nicht ob Deine Bücher gut oder schlecht sind. Die Themen sind nicht so mein Fall, nicht mehr und nicht weniger.
Außerdem wären sie mir persönlich zu teuer. Das betrifft die Bücher und nicht Deine Person.
Natürlich brauche ich Bücher, weil es mir Spaß macht darin zu lesen, mir ist die Zeit zu schade um dämliche Sendungen mit Bohlen und Co im Fernsehen anzusehen. Und wenn man liest kann man aus den Büchern durchaus etwas lernen und sei es nur um zu sehen wie man manche Sätze oder Wörter schreibt.
Ob mein Buch gut oder schlecht ist kann ich nicht entscheiden, das entscheiden die Käufer. Ganz so übel kann es nicht sein, sonst wäre es nicht 3x in der BoD Bestsellerliste gewesen.
Man mag es, oder man mag es eben nicht.
Ob es sinnvoll ist sein Buch mit Fehlern zu bestücken um dann als Kunstwerk zu gelten mag ich bezweifeln.
Du kannst es ja gerne ausprobieren und damit Millionen verdienen.
Wenn jemand gut schreiben kann, muss derjenige nicht unbedingt in Rechtschreibung perfekt sein. Aber bevor die Person das Buch in den Druck gibt, sollte ein Fachmann/frau über das Buch sehen und die Fehler bereinigen.
Das ist zumindest meine Meinung.
Bestimmt sind in meinen Büchern auch noch Fehler, Siegfried würde sie sicher finden.
Aber je weniger, desto besser.
Wir leben ja bekanntlich in einem freien Land und dank BoD kannst Du schreiben, wie es Dir in den Sinn kommt, es wird gedruckt!
Mit Fehler oder ohne Fehler.
Und wenn viele Fehler drin sind, darfst Du Dich auch nicht aufregen, wenn Dich die Leute kritisieren.
Unterm Strich kann es Dir egal sein, aber es fällt auch ein schlechtes Licht auf andere BoD Autoren.
Ich finde man hat schon eine kleine Verantwortung wenn man sein Buch der breiten Masse zugänglich macht.
Außerdem gibt es mal Nachfahren, was sollen die dann denken, wenn sie solche Bücher in die Hand bekommen.
...ach damals die Uroma... nette Bücher hat sie geschrieben, aber mit der Rechtschreibung hatte sie es nicht so ...
Krachertitel von BoD?
Alles Geschmackssache, was mir gefällt, muss Dir noch lange nicht gefallen.
Auf alle Fälle bin ich mit meinen gekauften BoD Büchern noch nie so richtig auf die Nase gefallen.
Qualität spricht sich auch hier herum.
Gruß Richard |
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 23:14 |
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| xx2010 hat Folgendes geschrieben: |
| Ich für meinen Teil, wollte nicht mit allen Mitteln und ohne Ricksicht auf Verluste Erfolg haben. Das ist wahrscheinlich der Punkt den chnuppesaager mit seinem Beitrag aussagen wollte. |
Ja, also natürlich geht's einzig darum, dass man den Schreibprozess als befriedigend empfindet. Ob das Buch dann ein Erfolg wird, steht wieder auf einem anderen Blatt und ist eigentlich auch ganz unwichtig, außer natürlich, wenn man selbst den Erfolg als Notwendigkeit definiert - vielleicht weil man sich einredet, man bräuchte Bestätigung von außen.
... aber die Hauptsache ist und bleibt die Befriedigung, die man aus dem Schreibprozess zieht, das kann man drehen und wenden wie man will ... |
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 | | Verfasst am: 25.11.2010, 23:42 |
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Hochmut kommt vor dem Fall und bei so viel haarsträubender Arroganz wird das ein ganz ekliger sein.
Ich find's immer witzig, wenn die Claudia Maria Pöltl-Raab den Begriff "literarische Qualität" um sich wirft. Das klingt dann immer so kronoligisch und verdient ne glatte Selbstrezension (aus Bescheidenheit natürlich unter einem anderen Namen)  |
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 | Re: Buchpreisumfrage | Verfasst am: 26.11.2010, 00:14 |
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| xx2010 hat Folgendes geschrieben: |
PB zwischen 18 und 20 Euro kosten.
Wer von euch würde sich grundsätzlich ein Buch zu diesem Preis kaufen?
Ich stelle diese Frage unabhängig vom Autor und unabhängig von Inhalt und Thema.
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Das Geld würde ich grundsätzlich schon für ein Buch ausgeben, wenn 1. das Thema mich ausreichend interessiert, 2. das Buch bei ein paar Leseproben gut geschrieben scheint und 3. der Autor nicht durch Unglaubwürdigkeit abschreckt. Beispielsweise Helene Hegemann, die halte ich für zu jung, um wirklich Ahnung zu haben, von dem, was sie schreibt - und es erwies sich ja auch als gigantisches Plagiat, eben weil sie selbst nichts zu erzählen hatte. Von der kaufe ich nix über 5 Euro. Zu jung für Lebenserfahrung, zu dumm für Buch-Kompetenzen, obendrein ein Dieb. Natürlich gelten solche Kriterien auch für andere Autoren. |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 00:47 |
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| SandraR hat Folgendes geschrieben: |
Schließe mich Richard an! Zu Siegfrieds Thesen muss hinzugefügt werden, ein Buch wie Feuchtgebiete geschrieben von Lisa Müller wäre kein Erfolg geworden.
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Vermutlich nicht in der Dimension von 1,3 Millionen Exemplaren - aber wenn ich mir die Top-Seller der BoD-Hitliste anschaue, dann liegt der Bereich Sex/Erotik ziemlich weit vorn. Und wenn es dann noch den Hauch des Perversen an sich hat, macht vermutlich auch Lisa Müller ihren Schnitt.
| SandraR hat Folgendes geschrieben: |
Bücher wie die von Sarazzin gab es auch schon vor ihm, um aber damit einen solchen Medienerfolg verbuchen zu können, sollte man schon eine entsprechende öffentliche Stellung haben.
|
Also, da musst du mir mal auf die Sprünge helfen, welche Bücher es hier in Deutschland zu dem Thema schon gab. An eine zahlenmäßig unterlegte Analyse der Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme (auf diesen Duktus hat sich die Politik hierzulande ja erst sein dem Buch von Sarrazin geeinigt) ist mir so nämlich nicht bekannt (den verquasten Unsinn mit genetisch bedingter Volksdummheit lasse ich mal ganz bewusst außen vor - ich halte von Gobineau, Morel oder Grotjahn überhaupt nichts).
Es gibt einige wenige Bücher, die sich mit den gesellschaftlichen Problemen befassen, über die unsere Politiker und Medien lieber schweigen (Broder, Herles), aber ansonsten?
Außerdem: Wer kennt schon alle "erfolgreichen Bücher" und "erfolgreichen Autoren"? Ich habe heute erst durch Zufall von einem "Erfolgsautor" namens John S. Cooper gehört (Romane "Das fünfte Flugzeug" und "Zero", beide bei KiWi erschienen). Ein mysteriöser Autor, den persönlich offenbar niemand kennt, der aber in Deutschland mit seinen fetzigen Romanen höchsterfolgreich ist. Jetzt hat es gerade einen Enthüllungsartikel gegeben, dass sich hinter "John S. Cooper" zwei Deutsche verbergen: Ein Spezialist für Verschwörungstheorien und ein Drehbuchschreiber. Wie gesagt: Ein höchst erfolgreicher Autor - von dem ich bislang nichts gehört habe.
Sagen dir die Namen Jacques Berndorf, Jürgen Kehrer, C. H. Guenter oder Hans Henning Claer auf Anhieb etwas? Auch alles höchst erfolgreiche Autoren. Erfolg mit vielen Büchern und hohen Gesamtauflagen müssen nicht unbedingt Hand in Hand gehen mit einer exponierten Stellung in der Öffentlichkeit. Es geht auch ohne.
Grüße
Siegfried |
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Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 07:49 |
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Siegfried, von den von Dir angefragten Autoren (unten) sind mir bis auf einen alle Bekannt. Allerdings, wurden sie von den Verlagen in der A Kategorie auf den Markt gebracht.
Zwei sind darüber hinaus Berufsjournalisten was es auch erleichtert. Die Praxis zeigt auch, dass einige unserer Autoren hier, ja auch noch Bücher bei großen Verlagen publizieren oder publiziert haben. Der eine oder andere mag auch darüber schweigen, weil er aus welchem Grunde auch immer das Angebot abgelehnt hat, weil er seine Manuskripte wiedererkennen wollte.
Feuchtgebiete, unter Sex und Erotik einordnen würde ich übrigens auch nicht:) eher unter geschmacklose Satire
Sarazzins Buch wenn jemand Ein und Auswanderungszahlen gegenüber stellt, lässt sich übrigens nicht aufrecht erhalten. Aber dies nur so nebenbei!
Und natürlich gab es vor Sarazzin auch genügend zB. Doktorarbeiten zum Thema, die sind nur für das Stammtischpublikum uninteressant, weil nicht zur Hetze gedacht. Zudem kosten solche Arbeiten schnell über 40 Euro, was auch nicht dem Budget des Stammtischpublikums entspricht. |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 08:01 |
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| xx2010 hat Folgendes geschrieben: |
Ist das jetzt im Deutschen Schriftstellerforum, auf amazon oder wo immer sie -allerdings unter verschiedenen Namen- Lügen über mich verbreitet, in der Hoffmung dadurch ihre eigenen Produkte verkaufen zu können.
Sorry, aber für mich ist hiermit das Thema beendet.
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@Claudia
Wer soll denn das sein?
Name?
Wo kann man denn dazu etwas finden?
Eigene Produkte?
Schreib die auch Pferde, Hartz IV und Fantasyliteratur?
Oder verwechselst Du Kritik mit "durch den Dreck ziehen"? |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 09:16 |
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| Hier werden immer mal wieder Hundebücher als Bestseller oder gut verkäuflich angeführt. Dies scheint in Zeiten sozialer Verarmung ein umsatzstarkes Thema zu sein. |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 10:00 |
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"Ich überleg mir mal eine Provokation, und verdien ein Haufen Kohle damit."
Der Erfolg einiger Bücher Aufsehen erregenden Inhalts wie Sarrazins oder Charlotte Roches ist nicht so einfach kopierbar, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Wäre Sarrazins Buch tatsächlich nur eine simple Provokation, hätte es niemals das Potential, Menschen zum diskutieren zu bewegen. Nein, da hat er schon auch einen Nerv getroffen - nur plumpe Provokation reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein.
(Übrigens: Ich habe Sarrazins Buch nicht gekauft, ncht gelesen und werde es auch nicht tun - nach allem, was ich in den Medien davon gehört habe, lehne ich Sarrazins Thesen ab.) |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 10:52 |
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@Richymuc,
gerne gebe ich dir Auskunft.
http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=8807&postdays=0&postorder=asc&start=1012
Heute Morgen erreichte mich eine Mitteilung einer Freundin aus Bonn, die mir folgenden Link schickte:
http://bretzel.blog.de/2010/11/13/hartz-iv-literatur-9968389/
Unter dem amazonnamen " Anna Giladi Matheis", wurde ich dort anggegriffen. Leider alles durch a. gelöscht, aber hier als Ausdruck aufbewahrt.
Das "Durch den Dreck ziehen" kann ich also getrost anderen überlassen.
Wer sich so benimmt, für den düfte dashttp://bretzel.blog.de/disp/imprint/ keine Überaschung mehr sein.
Unlängst habe ich auch Heiner eine Mail geschrieben, dass hier jemand Hirngespinnste verbreitet.
Wenn jemand soetwas als PR Gag betrachtet, der düfte sich einer recht traurigen Berühmtheit erfreuen.
Für Produkten von Leute, die so unfair kämpfen, interessiere ich mich nicht. Sorry.
@SandraR
| Zitat: |
Zwei sind darüber hinaus Berufsjournalisten was es auch erleichtert. Die Praxis zeigt auch, dass einige unserer Autoren hier, ja auch noch Bücher bei großen Verlagen publizieren oder publiziert haben. Der eine oder andere mag auch darüber schweigen, weil er aus welchem Grunde auch immer das Angebot abgelehnt hat, weil er seine Manuskripte wiedererkennen wollte.
Feuchtgebiete, unter Sex und Erotik einordnen würde ich übrigens auch nicht:) eher unter geschmacklose Satire angle
Sarazzins Buch wenn jemand Ein und Auswanderungszahlen gegenüber stellt, lässt sich übrigens nicht aufrecht erhalten. Aber dies nur so nebenbei!
Und natürlich gab es vor Sarazzin auch genügend zB. Doktorarbeiten zum Thema, die sind nur für das Stammtischpublikum uninteressant, weil nicht zur Hetze gedacht. Zudem kosten solche Arbeiten schnell über 40 Euro, was auch nicht dem Budget des Stammtischpublikums entspricht. |
Voll und ganz deiner Meinung.
Leute die ihr Leben auf diese Art selbst in der Hand haben, wie der liebe Sarazani, sind sehr leicht durchschaubar was ihren Erfolg betrifft.
Am Jahr 2008 hat er genau das Gegenteil von dem gesagt, was er jetzt als Erfolg verkauft.
Man muss nur dem Zeitgeit folgen und das Fähnchen nach dem Wind hängen. Dann kommt auch das Geld. |
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 | | Verfasst am: 26.11.2010, 11:05 |
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Hallo,
da die Diskussion hier nichts mehr mit der ursprünglichen Frage zu tun hat und immer mehr abdriftet, schließe ich hiermit das Thema. Es ist alles gesagt.
Viele Grüße,
David. |
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David Damm |
| Moderator |
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