 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:38 |
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@mtg:
Ok. Wenn mir die zuständige Stelle per E-Mail mitteilt, das die Menschen gemäß des Artikels und gemäß der schriftlichen Bestätigung nach Kategorien eingeteilt werden, dann meinen sie es nicht so. Alles klar:-) Wieso sind Sie nicht im Ministerium tätig? Dann könnte die Regierung (mit Ihnen in den Reihen) viel Geld sparen:-)
Das Sie behaupten Sie wären Demokrat ist die Spitze:-) Weshalb handeln Sie dann nicht so?
Ich denke Sie haben da etwas von Erich K. falsch verstanden.
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Vieleicht kann ja normal weitergeschrieben werden ohne die endgültigen Wahrheiten von Ihnen mtg Drei der Freunde sind ja schon gut Gruppierungen zuzuordnen.......
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Ist das jetzt entsprechend geistlos genug ? Oder kann nun vernünftig weitergeschrieben werden? |
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Zuletzt bearbeitet von Buchwurm am 06.01.2011, 12:17, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Buchwurm |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:43 |
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mtg |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:48 |
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| Vielleicht kann Ihnen ja Ihr eigenes Lektorat einen Brief formulieren, der an die Stelle gerichtet ist die zweimal hier in den postings zu finden ist. Schaffen Sie es dann alleine diese E-Mail abzuschicken? Trauen Sie sich doch einfach es ist gar nicht so schwer............ |
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Buchwurm |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:54 |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:56 |
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Liebe Forenmitglieder,
wir möchten euch nochmal auf die Foren-Netiquette hinweisen http://www.bod.de/autorenpool/netiq.....od-autorenpool-t8828.html
und euch bitten, höflich, fair und respektvoll miteinander umzugehen. Jeder hat das Recht darauf, seine Meinung hier im Forum zu äußern. Dabei darf niemand persönlich angegriffen oder verletzt werden. Persönliche Probleme mit einem anderen Mitglied gehören nicht in einen Forumsbeitrag, sondern werden in persönlichen Nachrichten (PN) geklärt.
Vielen Dank! |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:56 |
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| Buchwurm hat Folgendes geschrieben: |
| Vielleicht kann Ihnen ja Ihr eigenes Lektorat einen Brief formulieren, der an die Stelle gerichtet ist die zweimal hier in den postings zu finden ist. Schaffen Sie es dann alleine diese E-Mail abzuschicken? Trauen Sie sich doch einfach es ist gar nicht so schwer............ |
eine gute adresse für solche fragen ist helga wurm.
e-mail ist mir im moment nicht bekannt. |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 11:57 |
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Aber aber tststs. Ich will Sie nicht beleidigen, nicht doch.
Es ist schon klar, das Sie die Antwort wollen. Die steht im Buch. Dann habe ich Sie hier geschrieben. Und Sie können Ihre fzierlichen Finger benutzen um eine eigene E-Mail an die zuständige Stelle zu schreiben. Oder Sie versuchen es per Telefon, obwohl das ungleich schwerer ist.
Ach, oder einfach das hotte fragen. Sie glänzt ähnlich wie Sie mit geistreichen Beiträgen:-) |
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Zuletzt bearbeitet von Buchwurm am 06.01.2011, 11:58, insgesamt einmal bearbeitet |
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Buchwurm |
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 | | Verfasst am: 06.01.2011, 12:32 |
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Matthias letzteres war von Anfang an klar bin allerdings mit Siegfried und Matthias einig, der Begriffe Rasse im Grundgesetz meint eben "es ist nicht erlaubt auf Grund dieser Definition jemanden seiner Rechte zu berauben"!
Aus heutiger Sicht da bin ich nun wieder mit Buchwurm Helge einig, wirkt der Begriff natürlich bescheuert, weil man davon ausgehen sollte, auch der Letzte hätte es kapiert "es gibt keine Rasse",! Allerdings, Konjunktiv II steht hier nicht zufällig, die Realität lernt einem anderes!
So geht es mit vielem, Schizophrenie ist keine Geisteskrankheit sondern eine schwerwiegende Stoffwechselerkrankung, wie viele Menschen die nicht Psychiater sind wissen das? Der Mensch weiß leider immer nur das was er wissen will!
Zu der politkorrekten Formulierung nur soviel:) andere Länder andere Sitten. Was soll man den tun, wenn die Sinti, Roma etc. in einem Land einen "Zigeunerstaat" ausrufen und sich selber so nennen? Gibt es tatsächlich!
Man kann es auch mit politkorrektnes übertreiben und zwar bis zum Absurden. Ich habe mal gelernt man nennt Homosexuelle nicht Schwule, nun nennen sich manche Organisationen selber so! Das gleiche gilt für Damen des ältesten Gewerbes der Welt. Beleidigen kann man nur, wenn nicht klar formuliert ist. |
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 | | Verfasst am: 18.01.2011, 12:28 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| P.S.: Wenn mtg Interesse hat, schicke ich ihm das Buch auf meine Kosten zu, damit er es lesen und sich eine eigene Meinung bilden kann - und damit das Argument vom Tisch ist, er würde das Buch in Gänze nicht kennen. |
Diese Angebot habe ich angenommen und das Buch gelesen. Hier nun meine Rezension:
Helge Steudle: »Fünf vor Zwölf in Deutschland«
(BoD, ISBN 9783842313323)
Ein unausgegorenes, schlecht recherchiertes Buch, das Inhalte suggeriert, die es nicht bringt.
Mit »Fünf vor Zwölf in Deutschland« – Untertitel »Wie die Glaubwürdigkeit des Landes aufs Spiel gesetzt wird« – legt der Autor Helge Steudle, dessen bisheriges Œuvre sich überwiegend mit christlich-kirchlich-religiösen Themen befasst, ein Buch vor, das sich auf 86 Seiten in sieben Kapiteln offensichtlich einem politischen Thema widmet, glaubt man dem Titel sowie dem Klappentext.
Dort kapriziert sich der Autor auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag, der am 12.09.1990 zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges geschlossen wurde und am 15. März 1991 in Kraft trat. Er will festgestellt haben, dass sich seit diesem Datum Prioritäten und das Denken der deutschen Staatsbürger geändert haben. Das ist seine These.
Bereits im Vorwort lässt der Autor erkennen, dass er es entweder mit der Historie nicht so genau nimmt, ungenügend recherchiert hat oder schlicht Wissenslücken offenbart. So terminiert er die Potsdamer Konferenz nonchalant auf »Ende Juli, Anfang August 1945«, obwohl er jedem Geschichtsbuch (und auch Wikipedia) den genauen Termin »17. Juli bis 2. August 1945« hätte entnehmen können. Bei der Inhaltsbeschreibung des Potsdamer Abkommens vergisst der Autor einen wesentlichen Punkt: er zitiert die Entmilitarisierung und Dezentralisierung als neben der Entnazifizierung hauptsächlichen Punkte, lässt aber den für die Zukunft des Landes wesentlichsten Teil, die Demokratisierung, außer Acht. Dies ist insofern ein problematisches Versäumnis, als sich in den Folgejahren die Demokratisierung in den Besatzungszonen und denen ihnen folgenden Ländern unterschiedlich entwickelte.
Des Weiteren behauptet der Autor, Deutschland (im Sinne aller vier Besatzungszonen) sei ein dezentral verwaltetes Land gewesen. Hier übersieht er, dass die Westzonen und die spätere Bundesrepublik eine föderale Struktur aufwiesen, wohingegen die SBZ und spätere DDR ein von der UdSSR oder SU gelenkter zentralistischer Staat war. Seit dem 3. Oktober 1990 ist die komplette Bundesrepublik ein föderalistischer Staat. Warum Helge Steudle an späterer Stelle den Föderalismus als »sogenannt« bezeichnet ... diese Erklärung bleibt er schuldig.
Weiterhin verschweigt der Autor, dass die Bundesrepublik Deutschland mit den Pariser Verträgen von 1954 durch die westlichen Siegermächte die innere und – mit Einschränkungen – äußere Souveränität erhielt, die als Zwischenschritt bis zum Abschluss eines Friedensvertrages für das gesamte deutsche Staatsgebiet in den Grenzen von 1945 Gültigkeit besaß. Damit endete formaljuristisch auch die Besatzung durch die westlichen Siegermächte USA, Großbritannien und Frankreich, was Steudle nicht einmal eine Erwähnung wert ist. Ebenso unterlässt er einen Hinweis auf die international wichtige gleichzeitige Aufnahme beider deutscher Staaten in die UNO im Jahre 1973.
Im nächsten Kapitel setzen sich die historischen Fehler fort: Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland trat nicht am 24. Mai 1949 (0:00 Uhr) in Kraft, sondern am 23. Mai 1949 (24:00). Dieses ist der Grund, weshalb der 23. Mai als »Tag des Grundgesetzes« gilt. Steudle hat Recht, wenn er das Grundgesetz als Übergangsverfassung bis zum Erreichen der deutschen Einheit in Frieden und Freiheit bezeichnet; trotzdem lehrt die Geschichte einen anderen Verlauf: Die am 3. Oktober 1990 vollzogene Einheit Deutschlands entspricht politisch keiner Wiedervereinigung, die eine neue Verfassung zwingend notwendig gemacht hätte (Art. 146 GG), sondern war gemäß Art. 23 GG ein Beitritt der DDR zum Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland.
Das Grundgesetz hat es dem Autoren besonders angetan. Ein eigenes Kapitel ist den Art. 1 – 19, die als »Grundrechte« angesehen werden, gewidmet. Allerdings zitiert Steudle nur Auszüge, die er durch Hervorhebung in Fettdruck auch noch zu interpretieren versucht. Sehr schnell ist festzustellen, dass die Teile der Grundrechte unter den Tisch fallen, die seine eigene These widerlegen könnten, so z. B. Art. 3 (2), Art. 5 (3) oder Art. 18. Dieser Eindruck setzt sich im Hauptteil des Buches fort, in dem Steudle an Hand der von ihm selbst ausgewählten GG-Artikel einen gegenwärtigen Missstand festmachen will. Leider wird nie wirklich deutlich, welche Auffassung der Autor eigentlich vertritt, außer der Tatsache, dass politische Aspekte schon längst die Bühne des Handelns verlassen haben und sich der Autor ausschließlich auf die Abgleichung im Umgang mit dem Islam kapriziert. Aber auch hier weiß man nicht, ob er den Islam verteidigt oder ihn anklagt.
Sein ambivalentes Verhältnis zum Islam scheint Folge eines ambivalenten Verhältnisses zur Religion insgesamt – einem Thema, dem er bereits mindestens fünf Bücher gewidmet hat. Zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass der Autor von Kirche und/oder Religion sehr enttäuscht worden sein muss und den Sinn seines Schreibens darin zu erkennen glaubt, sich zu wehren und seine anderslautende Meinung zu rechtfertigen ... wobei er sich die Historie selbst zurechtbiegt, um seine Position als Opfer zu wahren.
Ganz zum Schluss widmet sich der Autor dann doch wieder Themen aus dem politischen Alltag (Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Integration), die er allerdings mit allzu oft gehörten Plattitüden und Allgemeinplätzen füllt.
Seinen Schlusssatz sollte sich der Autor selbst zu Herzen nehmen: »Deutschland wird seine Glaubwürdigkeit restlos verlieren, wenn die Werte und Normen, die im Grundgesetz verankert sind, nicht endlich von allen Menschen gelebt und nicht nur aufgesagt werden; es ist fünf vor zwölf im deutschen Land ..« Hierzu gehört sicherlich auch, das ganze Grundgesetz zu leben und zu wahren und eben nicht nur die Halbsätze, die in ein selbst gestricktes Konzept passen. Hierzu gehört aber auch das Angebot von Lösungen und nicht nur das Anprangern von Missständen, die dazu noch sehr einseitig religiös konnotiert sind.
Fazit: »Fünf vor Zwölf« von Helge Steudle ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Autor mit wenig Wissen und noch weniger Recherche, aber mit viel Voreingenommenheit auf den von Thilo Sarrazin in Fahrt gesetzten Zug aufspringen möchte, dabei aber glanzlos scheitert. |
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_________________ LG - matthias
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 | | Verfasst am: 18.01.2011, 17:04 |
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 | | Verfasst am: 08.09.2011, 11:13 |
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In manchen Fernsehmagazinen werden alte Beiträge nach einer gewissen Zeit aus der Versenkung geholt, um zu zeigen, was zwischenzeitlich geschehen ist.
Seit dem letzten Beitrag in diesem Thread sind mehrere Monate vergangen. Was kann man heute feststellen:
Das Buch "Fünf vor Zwölf in Deutschland" steht weiterhin im Angebot, u. a. im BoD-Shop, aber auch im Buchhandel. Aktuell ist noch immer die 2. Auflage vom Dezember 2010
Die Webseite von Helge Steudle unter http://steudle.jimdo.com/ ist nicht mehr existent. Gründe, warum ein Autor, der mehrere Bücher veröffentlicht hat und diese über die genannte Webseite vertreibt, seine Webseite löscht, sind nicht bekannt. Google meldet auch keine neue Webseite mit dem Autorennamen.
Die Webseite http://steudle.bodautor.de verlinkt ebenfalls ins Nichts
Welche Gründe hat ein Buchautor, seine Webseite vom Netz zu nehmen? Ein möglicher Grund wäre, dass der Autor in Erklärungsnotstand gegenüber seinen Lesern gerät und daher den Weg zu ihm via egener Homepage schließt (aber das ist jetzt reine Spekulation). Das Verschwinden der Webseite eines höchst aktiven Buchautoren (sieben Bücher in zwei Jahren) ist für mich eine recht bemerkenswerte Sache.
Der im Zusammenhang mit der Rezension des Steudle-Buches hochaktive User "Buchwurm" hat seit dem Ende der hier laufenden Diskussion keinen weiteren Beitrag im Forum erstellt. Der Schluss liegt daher nahe, dass der User "Buchwurm" ausschließlich für diese Diskussion angelegt wurde. Es muss daher, wie in der Diskussion mehrfach vermutet wurde, angenommen werden, dass der User "Buchwurm" mit dem Verfasser des kritisierten Buches identisch ist, |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Kostenlos: foro - Infos für Book-on-Demand-Autoren
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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 | | Verfasst am: 08.09.2011, 11:45 |
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