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» Rother, Stephan: Ich bin der Herr deiner Angst

BeitragVerfasst am: 17.02.2011, 12:27
SandraR hat Folgendes geschrieben:
Tja, nur hat die Sache einen Denkfehler angle Anke Du hast noch ca. 40 Jahre vor dir cheezy grin

Das will ich doch hoffen. Aber nur unter der Bedingung geistiger und körperlicher Frische! Ich halte es mit Nestroy:
Zitat:
"Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch."
cheezy grin

SandraR hat Folgendes geschrieben:
Also ich möchte nicht 40 Jahre eine junge Alte sein, ich bin lieber noch 20 Jahre jung

D'accord!

LG, Anke

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Re: Bücher zum Heulen

BeitragVerfasst am: 17.02.2011, 15:12
Stoff hat Folgendes geschrieben:
Da wirs neulich im Literaturquiz von Schluchzerbüchern hatten... welche Bücher haben Euch in Eurem Leben zum Heulen gebracht?

Ein Kochbuch.
Stoff hat Folgendes geschrieben:
(Am besten gleich die betreffende Stelle mit angeben)

Zwiebel schneiden.

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BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 00:14
Ich heule nie - das vorweg. book Rührend fand ich allerdings diesen Comicstrip ("Dog" von Enzo):

http://www.cheerupemokid.net/comic/2010/02/01/dog-part-1

(Unten auf die roten Pfeile klicken, dann geht die Story weiter)

Also bei einem Buch ist das echt lange her. Was wohl irgendwo im ersten Teil von "Der Herr der Ringe"...

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...

BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 04:39
Ein rührendes Buch, das zum heulen führen kann ist:

E. Bulwer-Lytton: Zanoni (Schirner-Verlag)


Beste Grüße

MichaelHA

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Re: Bücher zum Heulen

BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 07:48
Stoff hat Folgendes geschrieben:
J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe - Als das Buch plötzlich zu Ende war


Ja, wenn es denn nur plötzlich zu Ende wäre. In Wirklichkeit wird der Ring im ersten Drittel des letzten Bandes ("Die Rückkehr des Königs") vernichtet, womit der Hauptplot zu Ende wäre. Aber der Tolkien, der alte Herr Professor, der kann ja nicht und nicht aufhören. Da ziehen denn die Elfen behäbigen Schritts nach Westen, und die Rückreise ins Auenland, der Saruman muss auch noch eins auf die Mütze kriegen und die Grauen Anfurten, und, und und ... Ich war ja so froh, wie der Wälzer tatsächlich dann doch irgendwie, irgendwo ein Ende gefunden hatte.

Zuletzt habe ich bei einem meiner eigenen Bücher geheult. In "Ein Hund tritt in den Saal" kommt es zur Schlacht zwischen den Robotern und der Rebellenarmee. Gegen Ende stirbt die strategische Beraterin des Rebellenführers Wayden im Kugelhagel der königlichen Leibwache. Sie stirbt in Waydens Armen und ihre letzten Worte sind: "Ich habe dich geliebt."
Donnerklüt und Potzgeblitze, bei soviel Schmalz müssen einem doch die Krokodilstränen kommen ... cheezy grin cheezy grin

LG

rico

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Ich schreibe, also bin ich.
 
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BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 11:30
Code:
Donnerklüt und Potzgeblitze, bei soviel Schmalz müssen einem doch die Krokodilstränen kommen ...


Warte mal auf Beutewelt 4 - Ich verspreche einen (erst mal) traurigen Schluss Crying or Very sad Bei "Herr der Ringe" war es irgendeine Szene, wo sich ein Elf und ein Zwerg über ihre alte Feindschaft unterhalten und darüber nachdenken, was alles an Schönem durch einen sinnlosen Krieg zerstört wurde. Fand ich damals irgendwie sehr traurig.

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Re: Bücher zum Heulen

BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 11:48
ricochet hat Folgendes geschrieben:
Stoff hat Folgendes geschrieben:
J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe - Als das Buch plötzlich zu Ende war


Ja, wenn es denn nur plötzlich zu Ende wäre. In Wirklichkeit wird der Ring im ersten Drittel des letzten Bandes ("Die Rückkehr des Königs") vernichtet, womit der Hauptplot zu Ende wäre. Aber der Tolkien, der alte Herr Professor, der kann ja nicht und nicht aufhören. Da ziehen denn die Elfen behäbigen Schritts nach Westen, und die Rückreise ins Auenland, der Saruman muss auch noch eins auf die Mütze kriegen und die Grauen Anfurten, und, und und ... Ich war ja so froh, wie der Wälzer tatsächlich dann doch irgendwie, irgendwo ein Ende gefunden hatte.

Also das lange Ende finde ich ziemlich schön... und halt auch traurig, wie das Auenland seine Unschuld verliert und Saruman stirbt ("...aber aus dem Westen kam ein kalter Wind") und überhaupt hat Der Herr der Ringe eine sehr traurige Grundstimmung. cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 12:50
Vielleicht eher weinen statt heulen, schlucken statt brüllen ... könnt Ihr bei
"Fräulein Engel"!

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 12:34
Jetzt ist es wieder passiert und meine Heulbücherliste muss erweitert werden... Very Happy

Joanne K. Rowling: Harry Potter and the half-blood prince

Wenn Dumbledore stirbt, hat der Stoff schonmal Pipi in den Augen.

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 13:00
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BeitragVerfasst am: 15.01.2012, 00:05
Also ich habe hier geheult (bin aber auch SEHR nah am Wasser gebaut:

Franz Kafka - Die Verwandlung (Ende ist sehr traurig)
Cody McFadyen - Der Todeskünstler (als Smoky das Tagebuch liest und sie erfährt, was mit den Eltern geschehen ist: zum heulen, weil grauenhafte Vorstellung!)

LG
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BeitragVerfasst am: 15.01.2012, 00:51
Beim Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel hätte ich über die Buchstruktur heulen können. Man blättert nur hin und her um auch ja alle zu der Stelle gehörenden Zusatzerklärungen zu lesen. Am Ende fragt man sich, warum er die zwei wirklichen Tipps (oder waren's drei?) nicht einfach in einen Zeitungsartikel Grösse DIN A6 gepackt hat.

Unverständlich, wie das unter Motorradfahrern fast zur Bibel erkoren wurde. Das war das erste Buch, wo ich geneigt war, es nicht bis zum Schluss zu lesen und es ist eines der wenigen Bücher, was ich nur einmal gelesen habe. Das war schon fast masochistisch von mir, es bis zum Ende durchzuziehen.

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BeitragVerfasst am: 16.03.2012, 15:16
Wenn es traurig wird, dann heule ich. Das ist einfach so. Aber bevor ich jetzt den halben Inhalt meines Bücherschranks aufzähle (Die andere Hälfte besteht aus Satiren und Komödien.), möchte ich hier nur mein allerschlimmstes Heulbuch nennen:

Oliver Twist von Charles Dickens

Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, das für ein Jugendbuch zu halten und mir zu leihen. Ich war jedenfalls so 13 oder 14 Jahre alt und dermaßen am Dauerheulen, dass ich es seither nie wieder in die Hand genommen habe. Das ist eigentlich schade, denn ich liebe Dickens.

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