 | buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 01:12 |
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Hi Leute,
ich bi gerade bei Amazon auf etwas Interessantes gestoßen:
Mein Buch ist als Mängelexemplar von einem Anbieter namens buecherdackel erhältlich. Dieser Anbieter bietet Tausende verschiedene Bücher an, die scheinbar alles Mängelexemplare sind. Sitz ist in Bayern, die Bücher von verschiedenen Verlagen.
Kann es sein, dass Shaker Media die reklamierten Bücher an einen auf Mängelexemplare spezialisierten Großhändler weiterverkauft, ohne dass ich davon erfahre? Dürfen die das?
Hat einer von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß mehr darüber? Würde mich über jede Antwort freuen.
Eine etwas verwirrte Theresa  |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 09:01 |
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Hallo Theresan
| Thesken hat Folgendes geschrieben: |
| Kann es sein, dass Shaker Media die reklamierten Bücher an einen auf Mängelexemplare spezialisierten Großhändler weiterverkauft, ohne dass ich davon erfahre? Dürfen die das? |
Warum sollten sie es nicht dürfen. Dir entsteht dadurch doch kein Schaden. Mängelexemplare nicht einzustampfen, sondern preisreduziert zu verkaufen, ist üblich und sinnvoll.
Allerdings spricht sehr viel dafür, dass es sich hier um keine Mängelexemplare handelt, sondern um einen Verstoß gegen die Buchpreisbindung.
Ruf doch einfach mal Shaker an und schicke dem Börsenverein eine Mail. Im großen Maßstab anbietende Händler fallen dem Börsenverein zwar häufig von alleine auf, aber eine Info kann nie schaden.
Beste Grüße,
Heinz. |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 06.01.2009, 11:35 |
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Haben die Bücher denn Mängel?
Ich fand beim Kramen unter so genannten Mängelexemplaren (beim Buchmarkt auf dem Hof der Humboldt-Uni) jedenfalls keine typografischen und kam zu dem Schluss, dass die Händler offenbar nur den Autor als Mängel betrachten können. Nicht sehr nett. |
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FraRa |
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 | | Verfasst am: 06.01.2009, 11:39 |
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Ich glaube, das hatten wir hier schon einmal "diskutieren müssen".
Wenn ich mich nicht irre, waren es damals auch keine Mägelexemplare.
Deswegen würde ich es auch so amchen, wie Heinz vorschlägt.
LG,
Julia |
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julia07 |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 11:50 |
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Zuletzt bearbeitet von Körsten am 06.01.2009, 13:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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Körsten |
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 | | Verfasst am: 06.01.2009, 12:03 |
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Auch "normale" Buchhandlungen geben Bücher, die längere Zeit im Regal "verstauben", verbilligt ab. "Weiße Buchwochen", Wühltische
mit verschiedenen Exemplaren zum Einheitspreis und an sich "normale"
Taschenbücher, gekennzeichnet als Mängelexemplare. Da diese Bücher über den Grossisten oder die Verlage zum handelsüblichen Preis bestellt worden sind, entstehen dem Autor keine Honorarverluste. Den Preisverfall trägt somit der Buchhändler. Ist es bei Internetbuchversendern anders? |
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hwg |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 12:24 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 06.01.2009, 12:53 |
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@ hwg: Was mich nur stört ist, dass ich nichts davon erfahre, dass und wie viele meiner Bücher so verkauft werden. Im Übrigen glaube ich kaum, dass diese Bücher (ich gehe davon aus, dass es nicht nur eins ist ...) normal bestellt und bezahlt worden sind, da bisher laut Honorarangaben erst vier Bücher von Shaker versandt worden sind, und diese an völlig unterschiedlichen Daten und über verschiedene Vertriebswege.
Es kann sich aber in der Tat um Mängelexemplare handeln, da ich Ende August eine Lieferung von 10 Büchern reklamiert hatte und mir damals mitgeteilt wurde, dass nach einer Reklamation die restlichen auf Lager liegenden Bücher ebenfalls nicht mehr verkauft werden, sondern komplett neu produziert wird. Wenn es wirklich diese Exemplare sind, habe ich ja auch gar nichts dagegen, nur würde ich gerne davon erfahren (schließlich möchte ich auch wissen, wie viele meiner Bücher tatsächlich unter die Leute kommen).
Naja, ich werde Shaker dann mal um eine Stellungnahme bitten. Den Börsenverein werde ich vorerst noch nicht anschreiben, bis ich Antwort von Shaker habe. Aber ich behalte es im Hinterkopf.
Für weitere Erfahrungen mit so einer Situation bin ich immer offen
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.01.2009, 12:56 |
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Nachtrag: Das steht bei dem Angebot dabei:
"Versand: Auf Lager. Versand aus Germany Internationaler Versand möglich Siehe Versandkosten
Anmerkungen: Buch als Mängelexemplar gekennzeichnet, Buch ansonsten in gutem, ungelesenem Zustand, leichte äußere Schäden. Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer liegt bei. "
Der Preis liegt bei 9,99 EUR, regulärer Preis ist 14,90 EUR.
Und das steht unter Verkäuferinfo:
"Verkäuferinfo
Siehe Link unter: "Meine Webseite"1 Allgemeines
Hinweis: bei den von uns angebotenen Waren handelt es sich in erster Linie um Restposten und Remittenden. Die Ware hat kleine äußerliche Schäden, welche aber die Gebrauchsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Bei Büchern, bei denen die gleiche ISBN für verschiedene Auflagen vergeben worden ist, können wir für die Richtigkeit der Auflage und des Jahres nicht garantieren.< " |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 13:03 |
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Hallo Heinz,
ich habe gar nichts mit Shaker Media vereinbart. Ich denke, die dürfen nicht Bücher von einem Autoren verkaufen, wenn sie keinerlei Gewinn an ihn abführen, das hieße sonst, Shaker Media dürfte fröhlich munter weiterhin Bücher seiner Ex-Autoren drucken und verkaufen, ohne einen müden Euro an diese Autoren abzuführen. |
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Körsten |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 13:29 |
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hawepe |
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 | Re: buecherdackel bei Amazon verkauft Mängelexemplare ... | Verfasst am: 06.01.2009, 13:37 |
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Das ist es ja eben: Ich habe mit Shaker Media keinerlei "Rechnungen" mehr offen. Damals galt die neue Regelung noch nicht, man bezahlte für die ISBN etc., und das war es. Shaker Media und ich sind quitt, auch was die Auszahlung der Autorenmargen anbelangt.
Deswegen irritiert es mich halt, dass bei Amazon ein Buch verkauft wird, von dem ich nichts weiß, und da es noch vom alten Verlag Shaker Media ist, kann ich es mir nicht anders erklären, als dass Shaker Media hier eventuell Bücher verkauft, ohne dass seine/ihre ehemaligen Autoren etwas davon wissen bzw. Autorenmarge abgeführt wird. Ich rege mich darüber aber nicht mehr auf. Manchmal ist es halt nur so, dass man sich fragt, ob es sich da wirklich nur um ein einzelnes übrig gebliebenes Exemplar handelt, oder ob Shaker Media tatsächlich mehr als nur das eine und andere "Mängelexemplar" am Autoren vorbei verkauft und in die eigene Tasche wirtschaftet. |
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Körsten |
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 | | Verfasst am: 07.01.2009, 23:35 |
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So, ich habe heute eine Antwort von Shaker MEdia erhalten:
Liebe Frau Berg,
uns ist dieser Bücherdackel auch schon aufgefallen, allerdings konnte wie ihn noch nicht dingfest machen. Wenn er allerdings nicht über Preis geht, ist sein Verkauf nicht unbedingt zu unterbinden.
Einen guten Start ins neue Jahr.
Mit freundlichen Grüßen
Daraufhin habe ich den Verkäufer dem Börsenverein gemeldet, da ich mir nicht einfach so potenzielle Kunden abwerben lasse
Vielen Dank nochmal für den Tipp!
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 09.01.2009, 23:32 |
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Ich habe Antwort vom Börsenverein, sie haben jetzt einen Testkauf veranlasst, um herauszufinden, ob wirklich ein Verstoß gegen das Buchpreisbindungsgesetz vorliegt. Wenn ja, werden sie gegen diesen Anbieter vorgehen.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 31.01.2009, 22:12 |
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So, vom Börsenverein habe ich nichts mehr gehört, aber bei Amazon ist das Angebot vom buecherdackel nicht mehr drin
Wird wohl doch nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein ...
Liebe Grüße,
Theresa |
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