Bunte Schmetterlinge in der Nacht 2-Das Grauen geht weiter…
Die Brut des Teufels,
Sie wuchs in ihr heran,
Die Brut des Teufels,
Das Kind einer Mutter,
Die es beschützen möchte
Und über alle Grenzen
Hinaus liebt.
Die Brut des Teufels…
Kapitel 1
Donner und Blitze warfen in dieser Nacht kalte Schatten über den kleinen Dorffriedhof. Ein schwarzer Rabe setzte sich krächzend auf den von Fäulnis und Moder umgebenen Boden eines Grabes, das Grab eines Mörders. Aus der Finsternis ist der gellende Schrei einer Frau zu hören, ein Kind wurde geboren, die Brut des Teufels.
Kapitel 2
Heiligabend 2010-Die Zeit danach
Der rötliche Schein der untergehenden Sonne lässt die reine weiße Schneepracht vor dem kleinen Bauernhaus der Mandinis in eine wohlige Abendstimmung versinken. Francesca und Rocko, die in geraumer Zeit ihr drittes Kind erwarten, sitzen Arm in Arm auf ihrer alten braunen Ledercouch und lassen es sich neben dem Kaminfeuer mit einer heißen Tasse Tee gut gehen. Die Italienerin schaut aus dem Fenster und verfolgt mit Interesse das lustige Spiel der Schneeflocken, die seit einigen Stunden unaufhaltsam vom Himmel fallen. “Endlich mal eine weiße Weihnacht, Schatz!” Francesca blickt ihrem Mann mit vielversprechenden Blicken in die Augen. “Wo ist Stefanus?” “Der ist mit seinen Freunden Schlittenfahren, Toni und Kiara kommen erst in guten 3 Stunden!” gibt die rassige Italienerin mit einem Glitzern in den Augen zur Antwort. Sie weiß, dass Rocko sie nicht umsonst nach ihrem jüngsten Sohn gefragt hat und freut sich auf das was nun kommen mag. Mit einem Satz springt der drahtige Italiener abrupt von der Couch auf und hebt seine hochschwangere Frau mit Leichtigkeit empor, dann trägt er Francesca bis zum wohlig weichen weißen Lammfellteppich, welcher vor dem Kaminfeuer liegt und setzt sie behutsam auf diesen nieder. “Meine geliebte Frau!” Rocko kniet sich vor Francesca nieder und seine Hand streichelt zärtlich über ihren bereits kugelrunden Bauch. “Ups, Rocko, die kleine Maria hat mich getreten!” Francesca lächelt glückselig und gibt ihrem Mann einen langen auffordernden Kuss. Mit sanften Griff stößt dieser sie rücklings auf das weiche Lammfell und streift ihr mit seinem Zeigefinger hauchzart unter ihren engen kurzen Seidenrock über die Spalte ihres feucht gewordenen Venushügels, die sich unter dem hautengen Slip der Italienerin abzeichnet. Francesca beginnt wie eine auflodernde Flamme begierig Feuer zu fangen, sie genießt das prickelnde Kribbeln zwischen ihren Beinen und ihr wird schwindlig vor Lust. “Rocko, nimm mich!” flüstert sie ihrem Mann nun zärtlich ins Ohr. Das lässt sich der Vollblutitaliener nicht zweimal sagen. “Ich hatte nichts anderes vor, meine Süße!” Nachdem sich der drahtige Mann so schnell wie er nur kann von seiner Kleidung befreit hat, streift er seiner Frau mit gekonntem Griff ihren Slip über die Schenkel, so dass diese splitterfasernackt vor ihm liegt. Dann dringt Rocko trotz seiner unermesslichen Lust auf seine hübsche Frau, sanft und behutsam in diese ein, er weiß, dass Francesca in der Schwangerschaft mit viel Rücksichtnahme zu behandeln ist. Die leichten Stöße des Italieners lassen Francesca beben vor Lust, sie bekommt das Gefühl, ihr Unterleib bestehe aus vielen kleinen Wellen, die sich allmählich in eine reißende explosionsartige Flut entwickeln. Das Liebespaar nähert sich immer wieder mit lustvollen Schreien einem Höhepunkt nach dem anderen zu und vergisst darüber die Zeit. “Rocko, ich liebe dich so sehr!” haucht die Italienerin ihrem Mann nun voller Hingabe und Erfüllung ins Ohr. Der völlig ausgepowerte Rocko schaut auf seine Armbanduhr. “Schatz, gleich kommen die Kinder!” Es ist bereits 7 Uhr und in einer halben Stunde würde Francescas erster Sohn Toni mit seiner Verlobten Kiara zum Weihnachtsfest kommen. Langsam und behäbig erhebt sich die hochschwangere Frau von ihrem Lammfellteppich und schaut aus dem Fenster. Das Schneetreiben scheint kein Ende nehmen zu wollen und die Italienerin bekommt eine schiere Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest mit ihrer Familie.
Kapitel 3
Das Läuten an der Haustüre weckt Francesca aus ihren Gedanken. “Das werden Kiara und Toni sein, Rocko, machst du bitte auf!” Francesca ist damit beschäftigt, die Weihnachtsgans in den Ofen zu schieben und hat in der Küche noch einen Haufen Arbeit vor sich. Sie horcht auf, als sie laute Stimmen aus dem Flur her hört, Rocko unterhält sich aufgeregt mit dem Vater eines Schulkameraden von Stefanus. “Ich werde mir meinen Sohn mal ordentlich vorknöpfen, damit so etwas nicht mehr vorkommt, frohe Weihnachten!” verabschiedet sich der Italiener von dem Vater des Jungen und schreit Stefanus mit geballter Wut im Bauch an. Francesca ahnt nichts Gutes, lässt ihre Küchenarbeit liegen und macht sich schnell auf den Weg in den Flur, um ihrem Sohn Schutz zu geben. “Warum hast du den kleinen Hubertus geschlagen bis seine Nase geblutet hat, du hast Mama und mir versprochen, damit aufzuhören, guck mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede, ich bin dein Vater!” Rocko steht vor seinem Sohn uns schüttelt diesen auf heftigste Art und Weise. “Er hat mir einen Schneeball ins Auge geworfen, er hatte es verdient!” verteidigt sich Stefanus jetzt mit Tränen in den Augen und tritt seinen Vater kräftig vor sein Schienbein. Francesca wird es angst und bange um Stefanus und sie ergreift Partei für ihren Sohn. “Rocko, sei doch nicht so streng mit ihm, Kinder raufen sich ab und zu mal und dabei kann dann eben so was passieren, das kennst du doch noch von Toni als er so alt war wie Stefanus.” Der wütende Italiener dreht sich mit schmerzverzerrtem Gesicht zu seiner Frau um und macht eine abwehrende Handbewegung. “Toni war ein normales Kind, er hat auf mein Wort gehört, Stefanus dagegen braucht eine strengere Erziehung und deswegen kriegt er auch jetzt das, was er schon seit Wochen verdient hat, eine ordentliche Tracht!” Francesca wird es mulmig in der Magengegend, sie weiß, mit ihrem Mann ist in diesem Punkt überhaupt nicht zu spaßen und so stellt sich die Italienerin zwischen Rocko und ihrem Sohn. “Rocko, lass Stefanus in Ruhe, er ist noch so klein und schwach und er wird es bestimmt auch nicht wieder tun!” Von seiner Mutter ermutigt gefühlt, beißt der kleine Junge seinem Vater nun in den Finger und löst sich aus dessen Umklammerung. Das ist zu viel für den resoluten Italiener. Blitzschnell packt er seinen Sohn und trägt diesen unter seinen starken Armen hinauf auf sein Zimmer unterm Dach. Francesca macht sich nun arge Gedanken, sie weiß zwar, dass Rocko seinen Sohn noch nie ernsthaft geschlagen hat, aber da Stefanus die Geduld seines Vaters in den letzten Wochen immer wieder auf eine harte Probe stellte, ahnt sie Schlimmes. Schnell schleicht sie die Stufen der Holztreppe hinauf bis zur Tür des Zimmers ihres Sohnes. “Du kleiner Teufel, jetzt wird dir mal gezeigt, wer hier das Sagen hat!” “Aua, aua, Mama!” Francesca dreht sich der Magen um als sie die Schreie ihres Sohnes hinter der Tür wahrnimmt und rennt schnell auf die Toilette, da sie sich übergeben muss. Eine ganze Weile bleibt sie in dem kleinen Bad und genießt das Alleinsein. Ein Klopfen an der Türe weckt die hochschwangere Frau aus ihren Gedanken. “Liebes, was ist?” Rocko steht mit hochrotem Kopf und besorgtem Blick vor seiner Frau als diese die Türe langsam öffnet. “Kleines, ich weiß, dass du es nicht magst, wenn ich so mit Stefanus umgehe, aber er ist nicht wie ein normales Kind, er ist jähzornig, brutal und gemein und hat keinerlei Achtung vor Erwachsenen, ich möchte gar nicht wissen, was er sich noch alles einfallen lassen würde, wenn ihm nicht endlich mal jemand Einhalt gebietet!” “Was hast du mit ihm gemacht?” Rocko streichelt seiner entsetzten Frau über ihr langes glänzendes schwarzes Haar. “Ihn übers Knie gelegt und ihm ordentlich den Hintern versohlt! Mensch Franzi, er stirbt doch nicht daran, ich wusste mir wirklich nicht mehr anders zu helfen, hoffentlich merkt er sich jetzt endlich mal, dass es so nicht weitergeht!” Rocko setzt sich ins Wohnzimmer auf einen alten Sessel und öffnet sich eine Flasche Bier, die Francesca jeden Abend für ihn auf den großen Esstisch bereitstellt. Der Italiener macht einen verlegenen Eindruck und schämt sich dafür, dass er an Heiligabend ein solch großes Donnerwetter vor den Augen seiner hochschwangeren Frau loslassen musste, aber seine Nerven hielten die ständigen Frechheiten und Anfeindungen von seinem Sohn Stefanus einfach nicht mehr aus, er fand einfach keinen Zugang zu seinem Sohn, da dieser ihn überhaupt nicht akzeptierte, Stefanus war seinem Vater oftmals fremd und Rocko hatte in diesen Momenten das Gefühl, dass dieser nicht sein Sohn sein kann. Francesca bemerkt die Anspannung ihres Mannes und geht mit offenen Armen auf ihn zu. “Schatz, gleich kommen die Kinder und dann feiern wir den Heiligen Abend, es soll doch ein schöner Abend werden!” Rockos Augen funkeln seine Frau dankbar an, Francesca konnte vieles schnell vergessen und verzeihen und das war auch ein Grund dafür, dass ihre Ehe so reibungslos gut funktionierte. “Ja, mein bunter Schmetterling, lass uns den Abend jetzt endlich mal genießen!” seufzt der Italiener in sich hinein und nimmt Francesca in seine Arme. Mit Bewunderung schaut das italienische Liebespaar aus dem Fenster und betrachtet die weiße Schneelandschaft Italiens.
Kapitel 4
“Hallo, mein kleiner Schatz!” Vorsichtig öffnet Francesca die knarrende Holztüre des Dachbodenzimmers und findet ihren Sohn wimmernd und bäuchlings liegend in seinem Bett vor. “Mama, Mama, Papa hat mich ganz feste gehauen, er hat gar nicht mehr aufgehört und jetzt tut mir mein ganzer Popo weh!” Mit sorgenvoller Miene streichelt Francesca ihrem kleinen Sohn über sein braunes Haar. Sie liebt Stefanus über alles und das Gefühl lässt sie nicht los, ihren Sohn beschützen zu müssen und besonders gut auf ihn Acht zu geben, weil dieser mit seiner kindlichen Starrsinnigkeit und Boshaftigkeit schon so manchen an seine Grenzen gestoßen hat. “Mein Zwerg, wir gehen jetzt runter ins Wohnzimmer, Kiara und Toni sind da, wir wollen jetzt Heiligabend feiern!” Der kleine Italienerjunge schaut seine Mutter mit verzweifeltem Blick an. “Ach, die blöde Kiara, immer nur ist Toni mit ihr zusammen, für mich hat er gar keine Zeit mehr, Toni ist mein Bruder!” Francesca klopft ihrem Sohn aufmunternd auf die Schulter. “Komm jetzt, der Weihnachtsmann war auch schon da und er hat dir was mitgebracht!” Stefanus Blick hellt sich auf, schnell springt er von seinem Bett auf und folgt seiner Mutter die Holztreppe hinunter in das warme Wohnzimmer, in dessen Mitte ein riesengroßer, mit vielen Lichterkugeln geschmückter Tannenbaum steht und in dem es nach einer leckeren Weihnachtsgans riecht.
“Ja, wen haben wir denn da, mein kleiner Stefanus!” Der inzwischen 20 jährige Toni erhebt sich von seinem Stuhl im Wohnzimmer und streckt seinem kleinen Bruder die Arme entgegen als er diesen mit Francesca durch die große Holztüre kommen sieht. Freudestrahlend läuft Stefanus seinem großen Bruder in die Arme. Die beiden haben sich eine kleine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Da Toni Medizin studiert und zusätzlich sein Praktikum in einem Krankenhaus absolvieren muss, hat er zu seinem Bedauern keine Zeit mehr für Familienbesuche, zumal er mit seiner 20 jährigen Verlobten Kiara in eine weitentfernte größere Stadt gezogen ist. Toni drückt Stefanus feste an sich und es hat den Anschein, als wolle er seinen kleinen Bruder nicht mehr loslassen, so sehr hat er diesen vermisst. “Frohe Weihnachten, kleiner Mann!” Kiara, ein hübsches, junges Mädchen, streckt Stefanus ihre kleine Hand entgegen, doch dieser tritt vehement einen Schritt zurück, wendet sich von ihr ab und setzt sich auf seinen Stuhl. Rocko, der das Verhalten seines Sohnes mit angesehen hat, ist empört. “Stefanus!” Mit traurigem Blick erhebt sich der Junge nun trotzig von seinem Hocker und gibt der entsetzt dreinschauenden Kiara nun doch die Hand. “Frohe Weihnacht, Kiara!” Als die junge Frau den kleinen Italienerjungen jedoch umarmen möchte, weicht Stefanus erneut aus und wirft Kiara einen bitterbösen Blick zu. Zum Glück seines jüngsten Sohnes, ist Rocko emsig damit beschäftigt, die gut durchgebratene Weihnachtsgans anzuschneiden und hat deswegen von dem unmöglichen Verhalten von Stefanus nichts mitbekommen. “Frohe Weihnachten alle miteinander!” frohlautet Francesca und schaut ihre Familie mit Glanz in den Augen an. Alle lassen sich das gute Essen schmecken und sind mit Ausnahme von Stefanus sehr zufrieden. Romantischer Kerzenschein und das lodernde warme Kaminfeuer brennt auch in den Herzen der Familie Mandini.
Kapitel 5
Es ist bereits Mitternacht, Francesca sitzt mit ihrem Sohn Toni und dessen ihr sehr sympathischen Verlobten und ebenfalls schwangeren Kiara auf der Couch, sie genießt bei leiser Weihnachtsmusik den Ausklang des Heiligen Abends. Rocko ist früh zu Bett gegangen, ihm ist die Auseinandersetzung mit Stefanus auf den Magen geschlagen. Dieser ist am späten Abend nur mit sehr viel Durchsetzungskraft von Seiten seines Vaters mit großem Widerwillen schlafen gegangen. Francesca ist froh, sich endlich einmal in Ruhe mit Toni und Kiara unterhalten zu können, da Stefanus den ganzen Abend mit lautem Getöse seine Weihnachtsgeschenke vorgeführt hat. Die Italienerin vermisst ihren ältesten Sohn manchmal sehr, aber da sie weiß, dass dieser mit seinem Beruf und seiner Verlobten sehr glücklich ist, ist auch sie zufrieden. “Na, Kiara, noch ein Schlückchen Rotwein?” Francesca lächelt das junge Mädchen an. “Nein, danke, das ist dem Kleinen im Bauch zu viel!” “In welchem Monat bist du jetzt eigentlich?” Kiara streichelt voller Stolz über ihr Kleid, ein sich klein abzeichnendes Bäuchlein ist bereits zu sehen. “Anfang des Vierten, es dauert leider noch eine ganze Weile bis zur Geburt, aber mein Junge wird ein echtes Sommerkind!” Toni drückt seine Verlobte liebevoll an sich. “Mutter, am liebsten wäre es ihr, das Baby wäre jetzt schon in ihren Armen!” Die beiden Frauen blicken sich voller Vorfreude auf ihre Babys in die Augen. “Bei mir ist es in einem Monat so weit, der Arzt sagt, es kann auch schon früher losgehen, ich bin jetzt in der sogenannten heißen Phase!” Francesca schüttet sich zufrieden ein weiteres Glas Rotwein ein und merkt, dass sie langsam müde wird. “So, Kinder, ich gehe jetzt zu Rocko ins Bett, morgen ist ein neuer Tag!” Behäbig erhebt sich die Italienerin von dem großen Sofa und gibt Toni und Kiara einen Kuss auf die Wange. “Bis morgen und schlaft schön!” Die beiden Verliebten genießen eine ganze Zeit lang ruhig und besonnen die romantische Weihnachtsmusik, dann beginnen sie auf der Couch mit einander zu kuscheln. “Du, Schatz, ich möchte ins Bett, kommst du auch, da können wir dann weitermachen!” Verheißungsvoll schaut Toni dem Italienermädchen, welches in ihrem engen schwarzen Seidenkleid äußerst verführerisch aussieht, in die Augen. “Ich hüpf nur noch mal kurz in die geile Sauna deiner Eltern, dann komme ich auch und dann…!” Mit frechem und anmutigem Blick blinzelt die junge Frau ihrem Liebsten ins Gesicht.
Toni erhebt sich von dem Sofa und geht die knarrende Holztreppe hinauf in das alte Zimmer auf dem Dachboden, welches genau gegenüber dem Raum seines kleinen Bruders Stefanus liegt. Vom vielen Rotwein angetrunken, übersieht der junge Mann eine Stufe der alten Treppe und stürzt. “Hast du dir wehgetan, Schatz?” “Nein, nein, ist nur ein kleiner Kratzer am Bein!” schreit Toni bereits wieder auf der Treppe stehend hinunter zu Kiara, die im Flur abwartet und gleich die Sauna benutzen möchte. “Beeil dich, Kiara, ich hab Sehnsucht nach dir!” Toni taumelt voll Vorfreude auf seine Verlobte, in sein altes Kinderzimmer hinein. Stefanus ist durch den Krach seines großen Bruders wach geworden und kann nicht mehr einschlafen. Der kleine Junge schleicht die Treppe zum Flur hinunter und sein Blick fällt auf die verschlossene Tür der Sauna. Stefanus stellt sich auf die Zehenspitzen und schaut durch das Fenster der Sauna, da er ein melodisches Singen wahrzunehmen vermag. Dem Italienerjungen wird es abwechselnd heiß und kalt als er die splitternackte schwangere Kiara auf einem Hocker sitzen sieht, seine Wut auf die Verlobte seines geliebten Bruders steigt in diesem Moment ins schier Unermessliche und da Kiara ihm den Bruder weggenommen hat, will sich Stefanus nun an diese rächen. “So, du olle Kuh, verbrenne doch!” murmelt der Junge mit hasserfülltem Blick in sich hinein während er auf den kleinen roten Knopf, welcher bewirkt, dass die Sauna von innen her nicht mehr zu öffnen ist, drückt und dann mit langsamen leisen Schritten die Stufen zum Dachboden hinauf schleicht. Sein lautstarkes Schnarchen dringt nur wenige Augenblicke später aus seinem Zimmer und der leichte Schneefall in Italien hat sich in ein verheerendes Schneegewitter verwandelt...
So, das war jetzt erstmal die letzte Leseprobe, ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Ihr mir Eure Meinung schreiben würdet und wünsche Euch eine frohe Weihnacht. |
|
_________________ Liebe Grüsse
Gabriele aus Berumbur im hohen Norden |
|
| |
| |
Berumburerin |
| |
| Anmeldedatum | 11.12.2009 | | Beiträge | 48 | | Wohnort | Berumbur | |
|
|
| |
|
| |
|
| |
|