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Caliban stellt sich vor

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 09:44
Hallo, Ihr Lieben,

nachdem ich eine freundliche Einladung von Judith bekommen habe, mich hier vorzustellen, möchte ich es hiermit tun.

Ich bin Anfang der 60er geboren und habe bis heute überlebt (sonst würde ich hier nicht schreiben und Ihr würdet mich hier nicht lesen Smile) Eigentlich habe ich nicht daran gedacht, etwas zu schreiben. Ein Freund (mit dem ich vor fast 30 Jahren auf Ausgrabungen gearbeitet hatte) hat mir Anfang der 90er in einer Kneipe gesagt, dass ich Bücher schreiben sollte über mein Leben und meine Ansichten. Ich wusste nicht so recht, wen sowas überhaupt interessieren könnte. 2 Monate später war er tot. Aber trotzdem wusste ich noch immer nicht, wer sowas interessant finden sollte.

Naja, wie auch immer, ich habe bisher in Foren geschrieben und meine Beiträge oft in anderen Foren oder auch als Zitate in irgendwelchen Medien wiedergefunden. Natürlich anonym. Meine literarischen "Ambitionen" erstreckten sich bisher nur auf das Schreiben von Reden für Demos (Hausbesetzungen, 1. Mai, etc.) und diese Reden sind vom jeweiligen Publikum durchweg gut aufgenommen worden.

Nun habe ich mir allerdings ein, wenn auch nicht so anspruchsvolles, Projekt vorgenommen, ich würde gerne ein Buch von 1907 wieder herausbringen. Es handelt von der damaligen Elektrotechnik. Meine Freundin versteht nicht, wieso ich solch einen "Unsinn" veranstalte. Sie sagt, und da muss ich ihr Recht geben, dass das 1.) kein eigenes Werk ist und dass es 2.) niemand kaufen würde.

Dieses Buch wird wohl maximal, wenn es hoch kommt, 10-20 Menschen in Deutschland interessieren weil es zu Technik bezogen ist.

Ich persönlich finde das Thema, die Entwicklung dieser Technik aus dem Blickwinkel eines Menschen, der vor 100 Jahren gelebt hat, trotzdem, aus historischen Gründen interessant und würde es schade finden, wenn dieses Buch nicht mehr der Allgemeinheit zu Verfügung stehen würde.

Naja, wie auch immer, erst einmal werde ich wohl dieses Projekt angehen, das hätte auch den Vorteil, dass ich mich so mit der gesamten Technik des Bucherstellens wohl vertraut machen könnte (und hier vielleicht Anregungen und Tips bekommen kann).

Ich habe vor, das Buch bei "BoD" (Norderstedt) herauszubringen weil die, meines Erachtens, noch am unkompliziertesten und am günstigsten sind.

Viele Grüße aus Hamburg !

Caliban
 
  Caliban 
 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 09:47
Hallo Caliban,

herzlich Willkommen. Ich habe auch für kurze Zeit in Hamburg gelebt. Erinner mich gerne daran zurück...

Grüße

Heiner

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  Heiner 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 09:53
Hallo Heiner,

vielen Dank für die Begrüßung. Ja, eigentlich lebe ich gerne in Hamburg, obwohl ich z.Z. nur am Wochenende hier bin. Hamburg hat schöne Seiten und ist sehr grün.

Viele Grüße
 
  Caliban 
 
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Re: Caliban stellt sich vor

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 10:05
Caliban hat Folgendes geschrieben:
Nun habe ich mir allerdings ein, wenn auch nicht so anspruchsvolles, Projekt vorgenommen, ich würde gerne ein Buch von 1907 wieder herausbringen. Es handelt von der damaligen Elektrotechnik. Meine Freundin versteht nicht, wieso ich solch einen "Unsinn" veranstalte. Sie sagt, und da muss ich ihr Recht geben, dass das 1.) kein eigenes Werk ist und dass es 2.) niemand kaufen würde.

Dieses Buch wird wohl maximal, wenn es hoch kommt, 10-20 Menschen in Deutschland interessieren weil es zu Technik bezogen ist.

Ich persönlich finde das Thema, die Entwicklung dieser Technik aus dem Blickwinkel eines Menschen, der vor 100 Jahren gelebt hat, trotzdem, aus historischen Gründen interessant und würde es schade finden, wenn dieses Buch nicht mehr der Allgemeinheit zu Verfügung stehen würde.


Hallo Caliban,

erstmal herzlich willkommen! Natürlich hat Deine Freundin mit 1. Recht und 2. ist wahrscheinlich. Aber das ist nur die theoretische Seite. Ich finde eine solche Idee grundsätzlich spannend, vor allem, weil ich mich auch gerade - wenn auch iin einem völlig anderen Bereich, damit beschäftige, alte Texte, ebenfalls um die Jahrhundertwende, auszugraben und wieder ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren, weil ich denke, dass sie (die Texte) es verdient haben.

Wir sind halt in diesem Falle keine Autoren, sondern Herausgeber. Du solltest nur klären, ob der Autor des Buches schon 70 Jahre tot ist, bzw. ob es eine wie auch immer geartete Rechtesituation gibt - sonst kannst Du leicht Ärger bekommen. Das gilt vor allem für Fotos oder Abbildungen, die im Originalbuch enthalten sind. Gibt es den Original-Verlag noch?

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Freude und Begeisterung - und vor allem, wenn's klappt - viel mehr als 20 Käufer!
 
  mtg 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 10:14
Hallo Caliban,
auch von mir ein herzliches Grüß Gott!

Deine Idee finde ich überhaupt nicht "un"spannend und ich bin mir sogar sicher, dass Du mehr als die von Dir anvisierten 20 Käufer finden würdest.

Wie Matthias schon sagte, solltest Du akribisch die Urheberrechte recherchieren und Dich dann an die Arbeit machen.

Wenn ich mir vorstelle, dass gerade wieder neue "alte" Plattenspieler auf den Markt drängen, damit wir unsere alte Vinylplatten doch noch nutzen können, da käme so ein Buch über Nostalgie-Elektrik sicher auch gut an.

LG,
Julia

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  julia07 
 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 11:20
Hallo julia und mtg,

vielen Dank für die Begrüßung.

@mtg, das ist ja toll, dass ich hier einen "Gleichgesinnten" treffe ! Ja, über die Rechte habe ich auch schon nachgedacht, nur wie bekommt man heraus, seit wann jemand tot ist ? (Hört sich irgendwie makaber an ...)

Da sind wahrscheinlich sehr viele Dinge, die man berücksichtigen muss.

Viele Grüße aus Hamburg !
 
  Caliban 
 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 11:21
Hallo Caliban,

schön, dass du dich hier noch vorgestellt hast! Nochmal ein Willkommen von mir!

Bei deinem Vorhaben wünsche ich dir viel Erfolg und mehr als zwanzig Käufer.

Grüßle und schönen Sonntag,
Judith

P.S. Ich mag Großstädte normalerweise nicht, aber Hamburg ist eine der wenigen Ausnahmen. Razz

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  Judith 
 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 11:28
Caliban hat Folgendes geschrieben:
nur wie bekommt man heraus, seit wann jemand tot ist ? (Hört sich irgendwie makaber an ...)

Na ja ... der Tod gehört nun mal zu Leben dazu. Das ist natürlich ein großes Stück Recherche. Aber ich gehe mal davon aus, dass der Autor des Fachbuches namentlich genannt ist und auch ein Verlag dabeisteht. Das wäre der erste Ansatz. Vielleicht findest Du auch Hinweise darauf, dass es 1907 gar nicht die erste, sondern eine spätere Auflage war - mit einem Vorwort von einem ganz Anderen. Dann ist noch eher davon auszugehen, dass der Autor zu den Verblichenen zählt. Oder aber Du recherchierst in der Nationalbibliothek, in den Staatsbibliotheken (sind online!), um etwas über den Autor herauszufinden. Wenn er 2008 70 Jahre tot sein "muss", darf er nicht nach 1938 gestorben sein. Wenn er 1937 gestorben ist, ist er nach den durchschnittlichen Lebenserwartungen um 1865-1870 geboren, wäre 1907 also um die 40 Jahre alt gewesen. Und das ist ein gutes Autoren-Alter für ein Fachbuch. Also: Deine Chancen stehen gut

Smile
 
  mtg 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 11:34
Hallo du Lieber!

Na dann: willkommen im Forum ...

Herzliche Grüße von Barbara Wink

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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 11:57
auch von mir mal ein Hallo

viel spass hier und viel glück beim veröffentlichen

mfg
Chris

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@ caliban

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 12:05
Ich schließe mich dem Reigen an und heiße dich herzlich Willkommen im Pool cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 12:11
(Auch von mir ein)
Hallo, Du Lieber,

im Zusammenhang mit Deinem Projekt fällt mir ein, dass die Universität Göttingen sogenannte "Buchpatenschaften" für Altbücher anbietet. (Auch wenn Deines eventuell dafür noch zu jung sein dürfte, wären sie vielleicht Hinweisgeber oder Ansprechpartner.) Die Universität G. bietet an, Altbücher für 25 ct/Seite (und ich glaube noch einen einmaligen Zusatzbetrag) zu digitalisieren. Als Pdf-Datei ist das Buch dann für jeden kostenlos erhältlich; sie verschicken die Datei offenbar auch als CD. Und man wird noch namentlich als Buchpate erwähnt, wenn man dies wünscht.

http://digiwubu.gdz-cms.de/

Das nur so als Idee.

VGe
Frank
 
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BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 13:04
@Versailles, @Scipteuse, @Chaos, @frangsen, hallo und vielen Dank für die Begrüßung !

@mtb,

danke für die wertvollen Tipps, aber online scheint mein Autor dort irgendwie nicht registriert zu sein oder aber es ist so eine Art literarischer "Highlander" weil der gleiche Name im 16. Jhr., im 20. Jhr. auftaucht und im Jahr 2005 schreibt der immer noch ! Anscheinend ist der nicht totzukriegen ....

@frangsen,

Vielen Dank für den interessanten Tipp !
Allerdings werde ich das Buch wohl eher nicht dort veröffentlichen. Die GDZ hat sehr restriktive CopyRight Bestimmungen. Erst zahle ich 25 Cent für die Digitalisierung nach PDF (was ich auch selber vornehmen kann), und dann darf der Inhalt, zu dem die GDZ nichts beigesteuert hat, auch nur für Lehrzwecke oder Privat veröffentlicht werden. Das finde ich nicht so gut. Jede andere Zitierung oder Veröffentlichung bedarf dann, wenn man es denn erst einmal dort untergebracht hat, der Zustimmung durch die GDZ :

(broadcast in any form (including electronic) requires prior written permission from the Goettingen State- and University Library.) shocked eyes

oder :

Reproductions of material on the web site may not be made for or donated to other repositories, nor may be further reproduced without written permission from the Goettingen State- and University Library

shocked eyes shocked eyes

Vielen Dank !
 
  Caliban 
 
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