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BeitragVerfasst am: 11.06.2009, 18:00
kathischeichenost hat Folgendes geschrieben:
Bei meinen Büchern ist es so, dass die Geschichte an sich, um die es in dem Buch ging schon irgendwie abgeschlossen ist, aber die große Geschichte um die Hauptpersonen nicht.

Genau das ist es, was ich meinte. Kritisch finde ich nur absolut offene Enden, die den Leser auf der letzten Seite mitten in der Handlung mit einem Cliffhanger im Stich lassen. Smile

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BeitragVerfasst am: 11.06.2009, 19:47
Deine Helden dürfen und sollten im ersten Buch ruhig siegen. Dann versetze Dich für das nächste Buch in die Haut des Antagonisten, wenn er nicht mehr leben sollte, in die seines Sohnes, Bruders, Freundes, etc. Irgendeine Schweinerei wird Dir schon einfallen, wie man das Leben Deiner Protagonisten erschweren könnte. Die Personenbeschreibungen dürften Deiner Leserschaft keine Probleme bereiten – im Gegenteil: Wenn ich Bücher von Christopher Moore lese, freue ich mich jedesmal, wenn irgendwelche Nebenfiguren die ich schon kenne plötzlich wieder auftauchen und wie sich diese Leute eventuell verändert haben, äußerlich und auch charakterlich.
 
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BeitragVerfasst am: 11.06.2009, 20:16
bei meinem buch "keine zeit für drachen" gehts um fantasy. da ist es einigermaßen üblich, zyklen zu verfassen. die leserschaft ist darauf eingestellt, auf folgebände zu warten (weiß ich aus eigener leser-erfahrung). manchmal zieht ein guter band 2 sogar den band 1 hinterher.

ich habe meinen zyklus, der wahrscheinlich 4 teile haben wird, inhaltlich fertig. mit überarbeitungen wird es pro band aber immer ein paar monate dauern, bis ein neuer herauskommen kann.

ich habe mir so geholfen: am ende eines bandes gibt es ein umfangreiches glossar, in dem die protagonisten aufgelistet sind und in dem zb die sprache mit übersetzung nachzuschlagen ist.

ansonsten gehe ich davon aus, dass der band 1 bekannt ist und beschreibe nur sporadisch neu.
als leserin habe ich meist den vorgängerband noch einmal gelesen, um einen guten übergang zu schaffen. das ist ein ganz besonderes vergnügen für mich, weil man beim zweiten lesen alles noch intensiver erlebt.

im übrigen finde ich - wieder als leserin gesprochen - es oft einen stilbruch, wenn am anfang eines folgebandes viel bekanntes widergekaut wird. ich lese dann oft "diagonal", weil es mich nervt.

gruß
ursula

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Aliceas Lied - Fasanthiola 4, Dez 2011
Dem Ruf der Drachen folgen! - Fasanthiola 3, Dez 2010
Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2, Dez 2009
Keine Zeit für Drachen - Fasanthiola 1, 2. Auflage Sept 2010

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