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» Zwischen Leben und Tod- Die Abtreibung

Das 3. Kapitel aus meinem Leben auf dem Strich

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 22:43
Mal ein weiterer Auszug aus meinem Geschriebenem. Es ist zu diesem Thema Kapitel drei und nur ein Teil davon....

Freu mich über Kritik!

Die andere Seite

Eines Abends kamen zwei potentielle Freier auf eine Kollegin und mich zu. Sie gingen willig mit, fast schon zu willig. Sie kamen eher auf uns zu als das wir sie ansprechen mussten. Egal, Hauptsache wir haben ein Geschäft gewittert! Es fing mit der normalen Masche an: Gummi, Wichsen, Handarbeit. Dann das Kobern. Mein Freier reagierte aggressiv, wurde laut, stand auf und pöbelte mich an, auf übelste Art und Weise! Ich stand hilflos vor ihm, zu nichts anderem in der Lage, als ihn einfach anzuspucken.

Da schlug er zu. Wenn jemand meint, „Sternchen sehen“ sei Zeichentrick, so ist das weit gefehlt! Ich bekam seinen Handrücken mit Siegelring mit voller Wucht auf die Stirn gekachelt. WABOOM meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie auch in sekundenschnelle aufplatzte. Ein Tritt in den Unterleib folgte und das war’s. Unser Wirtschafter konnte mir nicht helfen. Er war grad damit beschäftigt, den Kollegen, der genauso auf die andere Frau losgegangen war, mit dem Baseballschläger die Treppe hinunter zu jagen. Also war ich auf mich allein gestellt. Aber ich konnte nichts tun, war wie gelähmt!

Irgendwie ging auch dieser Albtraum vorbei. Ich erinnere, dass einer der Puff-Chefs kam und mich erst mal in den Arm nahm, dann den Krankenwagen gerufen und ab ins Altonaer Krankenhaus. Alles war soweit in Ordnung. Am nächsten Tag zu meinem Hausarzt, Ultraschall und Untersuchungen, alles gut. Wirklich alles gut? Auch in meiner Seele? Dazu später mehr.....

Erst mal war jedenfalls alles in Ordnung! Ich blieb einige Tage zu Hause, so wie ich aussah hätte es eh nichts gebracht. Mit einem der Jungs bin ich zur Kripo und wollte Anzeige erstatten. Der Kriminalbeamte war freundlich und verständnisvoll, hatte aber auch keine große Hoffnung. Am Ende stellte sich heraus, dass mein Freier ein hohes Tier bei der Bundeswehr war.... Er kam schuldfrei davon! Na, ist doch klar, einer Hure kann man doch bewusst und geplant auf die Fresse hauen! Da kann man getrost mal seine Aggressionen ablassen. Eine Hure ist doch nichts wert!

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Bitte, nicht nur lesen.... auch antworten

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:27
Hey, Ihr Lieben, ich erwarte Kritik! Antworten zum Geschriebenen! Ist es lesenswert? Ist es langweilig? Habt Ihr Verbesserungsvorschläge? Oder, oder, oder..... blink

Oder erwarte ich zu schnell zuviel??? Confused

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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:30
Was ist denn "Kobern"?
 
  Weasel 
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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:30
zu schnell zuviel Kyra dozey
 
  Kris. K. 
 
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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:34
Hallo Kyra,

für mich liest es sich wie ein Forumsbeitrag, aber nicht wie der Text für ein Buch. Obwohl da übel was abgeht, ist mir der Text zu trocken und nimmt mich zu wenig mit.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:35
Einige Sätze finde ich unglücklich formuliert. Zum Beispiel:

Zitat:
Ich bekam seinen Handrücken mit Siegelring mit voller Wucht auf die Stirn gekachelt.


zweimal mit.
 
  Weasel 
Gast 
 
 
   
   

Ah sorry!

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:35
Weasel hat Folgendes geschrieben:
Was ist denn "Kobern"?


Das hab ich im ersten Teil erklärt... Nicht veröffentlicht!

Kobern ist, den Preis hoch zu treiben. Also Stück für Stück mehr "von sich Preis zu geben oder anzubieten" und somit an mehr Geld zu kommen...


Zuletzt bearbeitet von Kyra Anderson am 18.06.2009, 23:55, insgesamt einmal bearbeitet

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???

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:36
Kris. K. hat Folgendes geschrieben:
zu schnell zuviel Kyra dozey


Wieso das???
War doch nicht viel und wieso zu schnell?

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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:38
Weasel hat Folgendes geschrieben:
Einige Sätze finde ich unglücklich formuliert. Zum Beispiel:

Zitat:
Ich bekam seinen Handrücken mit Siegelring mit voller Wucht auf die Stirn gekachelt.


zweimal mit.


Stimmt!!!
Ich schau nochmal, wie ich das anders schreiben kann

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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:46
Kris. K. hat Folgendes geschrieben:
zu schnell zuviel Kyra dozey


Zu schnell hab ich nun endlich auch verstanden! cheezy grin
Aber wieso zuviel?

Das alles erklärt ja noch nicht mal was...

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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 23:47
Judith hat Folgendes geschrieben:
Hallo Kyra,

für mich liest es sich wie ein Forumsbeitrag, aber nicht wie der Text für ein Buch. Obwohl da übel was abgeht, ist mir der Text zu trocken und nimmt mich zu wenig mit.

Grüßle,
Judith


Sollte ich noch deutlicher werden? Oder noch mehr Details (die es nicht gibt) einbringen?

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BeitragVerfasst am: 19.06.2009, 00:01
Weasel hat Folgendes geschrieben:
Was ist denn "Kobern"?


http://www.kobern-mit-strategie.de/Startseite.3.0.html

schließe mich Judith`s Meinung an.
der Text wirkt irgendwie hektisch zusammen gezimmert,
so seelenlos.

eine gute nacht wünscht

sylvia

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Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

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BeitragVerfasst am: 19.06.2009, 00:02
Hallo Kyra, sei doch nicht so ungeduldig- keiner kann Donnerstags nachts erwarten das er innerhalb einer Stunde dein Ding ansieht angle Weil du es ja nicht anders willst fange ich gleich an:
-- Sie gingen willig mit, fast schon zu willig-- Wortwiederholung- außer dem würde bereitwillig natürlicher klingen- generell sind Männer die auf Nutten zukommen eher willig als alles andere- warum sollte der Leser etwas anderes annehmen. Die Nutten mussten sie nicht überreden in dem Fall gibt es kein zu willig.
Sie kamen eher auf uns zu als das wir sie ansprechen mussten. -- in diesem Satz widersprichtst du dir selber und wiederholst erneut (Eines Abends kamen zwei potentielle Freier auf eine Kollegin und mich zu. Einmal zukommen genügt.
Egal, Hauptsache wir haben ein Geschäft gewittert!-- vom Satzbau ist der hier nicht ideal- egal wie willig oder unwillig Männer erscheinen alleine schon wenn sie die Nutten ansehen erscheinen sie willig und die Damen wittern ein Geschäft. Der Satz wäre (ganz unverbindlich und nur ganz supjektiv aus meiner Sicht) so natürlicher ausgefallen. Egal wir hatten bereits ein Geschäft gewittert (als sie uns nur angesehen haben.)
-- Warum reagiert der Kerl aggresiv- was passt ihm den nicht?
--mich an, auf übelste Art -- würde diese Sätze mit Punkt trennen
-- so hilflos erscheint mir das Spucken nicht- eher frech- den teil könntest du genauer ausführen oder diese Gegensätze erklären.
--WABOOM meine Stirn -- wow, das ist comicstile- finde ich eine nette frische idee- aber dieses wawomm müsste alleine Stehen.
--so schnell an, dass sie auch in sekundenschnelle aufplatzte.-- wäre normalerweise schon bei dem Schlag aufgeplatzt.
Ein Tritt in den Unterleib folgte - für sie oder für ihn?- wenn für sie- fällst sie dann nach dem Schlag an den Kopf nicht erstmal hin- oder krümmt sich zumindest zusammen worauf ihr der Kerl den Kopf an den Haaren hochreißen müsste um sie in den Bauch zu schlagen. blink
---das war’s-- Das wars für sie oder?- geht sie zu boden wird sie ohnmächtig oder was?
---den Kollegen-- Das ist wohl der andere Freier- musst sagen welchen Kollegen von wem.
--Baseballschläger die Treppe hinunter zu jagen-- oha also sind die Damen und die Kerle in ein Stundenhotel gegangen?- oder in ein Bordell? Wo kommt so schnell er Zuhälter her (das ist doch der Wirtschafter oder Crying or Very sad ich blick kaum mehr durch)
--Irgendwie ging auch dieser Albtraum vorbei-- mhm- das ist aber ein harter Bruch meinste nicht- was passiert weiter shocked eyes
--dann den Krankenwagen gerufen und ab ins Altonaer Krankenhaus.-- hier wird als letztes einer der Puffchefs erwähnt- ich vermisse im letzten Teil des Satzes ein Verb- wenn das nicht kommt nimmt man an er sei ins Krankenhaus gefahren und nicht sie. Außerdem wechselst du im Vergleich zu kam und nahm plötzlich die Form zu gerufen. Wie wäre es mit: Ich erinnere, dass einer der Puff-Chefs kam, mich erst mal in den Arm nahm, dann den Krankenwagen rief und es mit mir ab ins Altonaer Krankenhaus ging.
--Am nächsten Tag zu meinem Hausarzt, Ultraschall und Untersuchungen, alles gut.-- mhm kann man so machen aber das Fehlen der Verben irritiert wieder im Lesefluss- natürlich willst du mit dieser abgehkten Schreibweise verdeutlichen, das sich die Abgestumpftheit ihrer Umgebung sich auch auf die frau ausweitet und der Schreibstil wird durch dieses Auslassen eben schroffer. Doch den leser (das heißt in dem Fall mich) kann es irritieren.
Die nächsten Sätze sind ebenso abgehackt Sad
--so wie ich aussah hätte es eh nichts gebracht-- Was hätte nichts gebracht- das Arbeiten naütlich wenn sie wie eine zermatschte Pizza aussieht will sie ja keiner- aber schreibe das auch- leider muss man dem Leser öfter etwas vorkauen was logisch ist, das beziehe ich jetzt nicht auf mich sondern auf die Allgemeinheit.
--keine große Hoffnung.-- warum keine große Hoffnung- ist der Fall zu unwichtig, ging man davon aus den Typ nicht zu finden? was ist los?

Die letzten Sätze sind gut., sehr zynisch und lebensecht abgehärtet.
Nun ja du merkst ich hatte viel anzumerken blink - Das kann nachdenklich stimmen aber ich sage jetzt das einzig wichtige.
Der text so wie er jetzt ist- ist nicht ideal- aber das Thema an sich ist super thumb up - daraus kann man was machen, richtig viel und hochwertig- wenn du dir einiges zu Herzen nimmst und versucsht die Schrofheit der Umgebung und der Nutte nicht durch wortauslassungen und mangelnde Satzstellung versuchst zu erschaffen.
Das wird schon und ich warte auf die verbesserung des Textes.
Wörter wie Kobern oder Wirtschafter müssen erklärt werden weil dieser Dialekt nicht überall verstanden wird- das man sich die Bedeutung aus dem Inhalt erschliest ist da ungenügend für den faulen Leser.
 
  Kris. K. 
 
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Re: Das 3. Kapitel aus meinem Leben auf dem Strich

BeitragVerfasst am: 19.06.2009, 00:02
Kyra Anderson hat Folgendes geschrieben:
Mal ein weiterer Auszug aus meinem Geschriebenem. Es ist zu diesem Thema Kapitel drei und nur ein Teil davon....

Freu mich über Kritik!

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Erst mal war jedenfalls alles in Ordnung! Ich blieb einige Tage zu Hause, so wie ich aussah hätte es eh nichts gebracht. Mit einem der Jungs bin ich zur Kripo und wollte Anzeige erstatten. Der Kriminalbeamte war freundlich und verständnisvoll, hatte aber auch keine große Hoffnung. Am Ende stellte sich heraus, dass mein Freier ein hohes Tier bei der Bundeswehr war.... Er kam schuldfrei davon! Na, ist doch klar, einer Hure kann man doch bewusst und geplant auf die Fresse hauen! Da kann man getrost mal seine Aggressionen ablassen. Eine Hure ist doch nichts wert!


... na ja, ich brauche aber deine Absichten cheezy grin was wolltest du mit diesem Text erreichen?

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Oh Ihr Süßen....

BeitragVerfasst am: 19.06.2009, 00:21
Erstmal an Kris,
vielen Dank für Deine Antwort!!!
Ich werde alles mal überarbeiten!
In vielen Sachen hast Du Recht!

An Kris und Lisa,

Was ich mit dem Text erreichen wollte?!?
Ähm, gar nichts!
Denn:
Es ist nur das dritte Kapitel aus meinem Leben auf dem Strich! Im ersten Teil habe ich alles erklärt!
Doch wurde mir hier, ich glaube von Dir Lisa, doch nahe gelegt, nicht zuviel Text zu veröffentlichen!

Ich kann auch gern mit dem ersten Teil anfangen Wink

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