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» Autist & Genie

BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 13:09
Max hat Folgendes geschrieben:
Viel Feind, viel Ehr.
Du probierst, was gefällt.
Besser provokativ, als langweilig. thumb up


Entschuldigung, aber mit den Floskeln kann man alles rechtfertigen. Was spricht denn dagegen, zu differenzieren? Wieso ist es langweilig, zu differenzieren? Weil man sich dann mehr damit befassen müßte und es öde ist, sich auch mal für einen Stoff Zeit zu nehmen? Oder schätzen wir unsere Leserscahft mittlerweile tatsächlich schon so ein, daß wir ihnen nicht zumuten können, auch mal differenzierte Texte zu lesen? Alles sehr befremdlich.

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  Richard Bercanay 
 
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BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 13:42
Richard, genau aus diesem Grund mag ich das A-Gedicht nicht, weil es keine Interpretation zulässt und ein vorgegebenes Urteil in Reimform bildet.
Detlef probiert mit verschiedenen Versen und Themen aus, was der Leser mag und geht dabei an Grenzen.
Wir sind dabei sowas wie seine Probeleser. ( So versteh ich es jedenfalls )
Erstmal zu testen was der Leser mag und dabei auch Grenzbereiche anzuschneiden und zu schauen, wie wir reagieren ist dabei doch völlig legitim und auch mutig.
Ich wähle meine Gedichte im stillen Kämmerlein aus , er probiert hier was gefällt.
Sein Gedicht mit der Ziege und dem Stier finde ich persönlich sehr gut.

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BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 17:43
Richard hat Politikwissenschaften studiert. So wundert mich sein Ärger über die von mir verübte Entstellung des Gesichts eines namenlosen Politikers nicht. Sicherlich hat ihn das Studium die Politiker lieben gelehrt.
 
  Detlef Schumacher 
 
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BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 20:28
Ich meine, das Wort "Arschgesicht" und Poesie muss nicht zwingend ein Widerspruch sein - natürlich nicht. Aber Verallgemeinerungen bleiben immer dem Populistischen verhaftet. So viel ist sicher.

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BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 21:53
Na bitte, sobald einem Gedicht ein anrüchiger Titel verpasst wird, mehren sich die neugierigen Leser. Würde einem Gedicht ähnlichen Inhalts - ästhetisch jedoch rein und moralisch unbedenklich - die Überschrift "Das edle Antlitz" gegeben sein, ließe die Anzahl interessierter Leser sicherlich zu wünschen übrig.
Deshalb - und das betone ich - habe ich mich der poetischen Fäkaliensprache bedient. Irgendein Sujet musste ja gefunden sein.
 
  Detlef Schumacher 
 
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Das Arschgesicht
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