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Das Ende der Wirklichkeit

BeitragVerfasst am: 07.09.2009, 17:49
Schönen guten Tag zusammen. (Da dies mein erste Beitrag in diesem Forum ist konnte ich wohl schlecht darauf verzichten)

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich hier gerade gegen irgendwelche Regeln verstoße, denn immerhin ist diese Sektion für "Jungautoren bis 18 Jahre", ich hoffe dass ich da als noch nicht ganz 19jähriger auch noch mitschreiben darf. Falls nicht bitte bescheid sagen.

Nun aber zum eigentlichen Punkt:
Ich schreibe seit ca. 3 Jahren und habe im letzten Jahr einiges an Material gesammelt, welches ich nun endlich verwerten, sprich veröffentlichen möchte. Da mich das Projekt bei einem "normalen Verlag ca. 2000€ gekostet hätte und mir das schlichtweg zu teuer war, habe ich mich entschlossen erstmal on Demand zu Drucken. Das Werk soll, nachdem nochmal eine Leute drübergelesen haben, zunächst in einer privaten Probeauflage von ca.5 Stück erscheinen, um einen Art "Referenzexemplar" zu erhalten und dann später, eventuellen mit einer nicht allzu schlechten Rezession aus einer lokalen Zeitung auf dem Buchrücken, eine neue Auflage mit ISBN, VLB-Nr. etc. in Auftrag zu geben, in der Hoffnung irgendwann zu "vernünftigen" Preisen zu einem richtigen Verlag zu kommen.
Ich würde die Leser dieses Artikels gerne um folgende Dinge bitten:
1. Die Beantwortung der Frage "Erachten sie die geplante Vorgehensweise als sinnvoll bzw. ist dies alles überhaupt so bei BoD möglich (In Bezugnahme auf das doppelte einsenden eines Projektauftrages; Einmal ohne ISBN etc., einmal mit)
2. Eine Begutachtung des folgenden 'Titelgedichtes' "Das Ende der Wirklichkeit". Ich würde es nicht als typisch für meinen Stil oder den Stil des Projektes beschreiben, da es eben mein erstes Werk ist und ich infolgedessen noch viele Dinge versucht und manches auch verworfen habe. Allerdings finde ich auch, es gibt viele Stimmungen, viele Themen, viele Arten, ein Gedicht zu schreiben. Wieso diese nicht nutzen?

Im Vorraus schonmal vielen Dank für alle die sich die Mühe gemacht haben bis hier hin zu lesen und natürlich auch an alle die weiterlesen und dann sogar noch antworten. Ich hoffe das Gedicht weiß auch ein wenig zu gefallen. Falls jemand Interesse an der "Auflösung" des Gedichtes hat, soll heißen an den Bedeutungen der Metaphern bzw. an Ursprüngen von Rezeptionen o.Ä., so möge er sich bei mir melden, ich lasse ihm dann auf Wunsch eine komplette "Interpretation" zukommen.
Darüber hinaus ist zu sagen dass der Sinn vielleicht auf den ersten Blick nicht ganz schlüssig ist, was daher rührt dass ich selbst einige Chiffren in meinen Gedichten etabliert habe, was dazu führt dass sich das einzelne Gedichte eventuell nicht allzu gut interpretieren lässt. Wer also Fragen hat kann gerne fragen, wer nicht fragt muss sich eventuell das (hoffentlich bald) erscheinende Buch bestellen um alles zu verstehen.

Genug geredet, jetzt Gedicht:




Das Ende der Wirklichkeit

Vor mir die blanke hohle Gasse
{Es führt kein andrer Weg zur lieben Nacht}
In Neonleuchtlichtflut getränkt
Ich steige aus dem sanften Bette
Das meinem Geiste Muße schenkt

Ich öffne zögerlich die Pforte
Die zum lichten Gang mich führt
Der mich bringt zu einem Orte
Wo Wirklichkeit den Geist berührt

Der Weg ist steil, doch schwer gegangen
Am Ende eine weitre Tür
Ich öffne sie mit starkem Bangen
Dass sie mich zur Erkenntnis führ

Ich tret’ hinaus, die Augen schreien
Nichts zu sehen weit und breit
Was bin Ich und was ist Seien
Die Dunkelheit den Geist entzweit

Ich wend mich um, ich will schon gehen
Doch trau ich meinen Augen kaum
Über der Türe ist zu sehen
Der Schriftzug „Morgue“, oh böser Traum


*Eine Anmerkung noch, die 'gelesen' zweite Zeile ist eine Art "Erläuterungszeile", die bei der Rezitation nicht mitgelesen würde. Weiß nicht ob es soetwas bereits gibt, falls nicht habe ich es eben erfunden und möchte dass es nach mir benannt wird =)

Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Gedicht,
T.Tharun


Zuletzt bearbeitet von T.Tharun am 07.09.2009, 19:49, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 07.09.2009, 18:51
Hallo T.Tharun,

Willkommen im Pool.
Dein Gedicht gefällt mir gut! thumb up

Würde dir die BoD Fun-Version vorschlagen. Die ist für private Zwecke.
Du bezahlst nur das Buch das du bestellst.
Du kannst jederzeit auf BoD Classic umsteigen, bekommst dann eine ISNB Nummer und bist im Buchhandel gelistet.

Genaueres kannst du bei BoD nachlesen oder schau mal hier:


http://www.bod.de/autorenpool/bod-fun-dauer-t7310.html

LG.Rita
 
  Rita Hajak 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 08.01.2011, 18:52
Hey T.,

Die Weise, wie du dieses Gedicht geschrieben hast gefällt mir. Es regt an, darüber nachzudenken. Z.B: Wieso Neonlicht? oder Wieso ist der Raum etc. leer?
Und für mich was morgue heißt Very Happy

Grüße
Ei<3

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Ich habe das dringende Bedürfnis etwas Schlaues von mir zu geben, also bringet mir Schokolade.
 
  Eileen<3 
 
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wunderschönes Gedicht

BeitragVerfasst am: 08.01.2011, 19:49
Hallo!
Es ist ein wunderschönes Gedicht und sehr sehr tiefsinnig für Dein junges Alter. Es gefällt mir außerordentlich gut!
Zu deiner Frage: es wird hier und da von den "alten Hasen" im Forum sogar empfohlen, erstmal quasi einen Probeplot mit BoD Fun zu machen, um zu schauen ob alles passt, wie die Farben rüberkommen usw; dann kannst du ggf Veränderungen vornehmen ( dann empfielt sich ein neues Druck per BoD fun) oder es so lassen und bei Bod Classic den umpload machen ( dann hast du die ISBN.
-Man sollte erst alles echt ganz genau kontrollieren, da ( wenn es einmal mit ISBN auf dem Markt ist) es ein erneuter finanzieller Aufwand wäre, alles zurückzurufen und neu zu veröffentlichen.

Nach so langer Arbeit möchtest du ja auch ein perfektes outcome!
Ich wünsche dir viel viel Erfolg, Du scheinst sehr talentiert zu sein

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