 | | Verfasst am: 03.01.2012, 01:03 |
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| Perchta hat Folgendes geschrieben: |
Hm. Ich bin eigentlich recht stolz darauf, eine "kleine" Geschichte geschrieben zu haben .
Große Geschichten von weltumspannenden Ausmaßen gibt es für meinen Geschmack viel zu viele. Das Leben ist doch zu 99% von herrlicher Banalität. Ich wette, das war im Mittelalter auch nicht anders.  |
Nach dieser Definition kann ich das "klein" akzeptieren.  |
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_________________ lg
Annette.
http://www.das-kleine-rote-osterei.de
http://youtu.be/ARKyyT5D9KM |
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AnnetteH |
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 | | Verfasst am: 03.01.2012, 01:28 |
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Ja, vor allem deshalb, weil der größte Teil der herausragenden Literatur von sogenannten "kleinen" Geschichten ausgemacht wird. Die Weltuntergangsszenarien (und das sind doch die "weltumspannenden" Geschichten) verbleiben eher bei Stephen King und Dan Brown.  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 03.01.2012, 13:11 |
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Die Story muss stimmen, egal ob Mikro- oder Makrokosmos, das ist irrelevant.
Viel Glück Perchta! Und herzlichen Glückwunsch zum weltweit lesbaren Pressebericht.
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Nonstop Taxi
Hexenänneken |
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Thomas Becks |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 12:57 |
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Inzwischen gibt's auch eine Lesermeinung bei Amazon. Was aber viel wichtiger ist, von derselben Dame habe ich auch eine ganze Liste mit hilfreicher Kritik bekommen - die meisten Punkte kamen, wenn ich ehrlich bin, nicht unerwartet. (Ich hätte es nur besser gefunden, sie hätte die Kritik auch in die Rezension einfließen lassen.)
Im einzelnen:
* Personennamen sind zu ungewohnt und sollten vereinfacht werden (hatte Nicolas z.B. auch schon bemäkelt).
* Mein Satzbau ist viel zu kompliziert. (Wahr, nur zu wahr!); Auflösen zu einer kürzeren, prägnanteren Sprache (die ich leider von ganzem Herzen verabscheue)
* Das "Krimi" aus dem Untertitel streichen, weil es eigentlich keiner ist (da kann man auch nicht wirklich widersprechen)
* Kapitel 1-6 komplett streichen, da für die Handlung überflüssig
* Andere Erzählperspektive wählen (etwa die des Allwissenden Erzählers), einer der wenigen Punkte, in denen ich anderer Meinung bin
* Die Sprache und die Gedanken passen nicht zur Figur des Erzählers, eines einfachen Soldaten
* Zu viele Klischees
* Zu viel Infodumping (daher auch Streichung von Kapitel 1-6)
Wie gesagt, bis auf die Frage der Erzählperspektive sind das letztlich alles Punkte, denen ich zustimmen würde. Falls jemand das Buch tatsächlich liest, wäre ich auf weitere Meinungen gespannt. |
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_________________ Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen". |
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Perchta |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 13:01 |
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Ich werde dir berichten. Ich warte allerdings noch auf die Ankunft des Buches.
Wie in einem anderen Thread schon berichtet wurde, scheinen die Historienromane ja eine etwas längere Lieferzeit zu haben. Liegt wahrscheinlich an der Zeitmaschine.
Ich finde die Rezension auf Amazon übrigens sehr gelungen. Es muss nicht unbedingt sein, dass alle Leser dort diese Kritikpunkte mitgeliefert bekommen. |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 13:29 |
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AnnetteH |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 14:20 |
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Habe gerade bei Amazon nachgesehen. Das Buch ist angeblich (Zustelldienst Hermes) am 4.1. zugestellt worden. An diesem Tag waren wir aber mit unserem Hund zur OP in Osnabrück.
Nun muss ich nachforschen, wo es geblieben sein könnte.  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 15:38 |
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So, das Buch hat sich gefunden! Es macht optisch einen sehr ansprechenden Eindruck, soviel kann ich schonmal sagen!  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 16:53 |
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| Anke Höhl-Kayser hat Folgendes geschrieben: |
So, das Buch hat sich gefunden! Es macht optisch einen sehr ansprechenden Eindruck, soviel kann ich schonmal sagen!  |
Es lohnt sich auch, nur leider habe ich immer noch keine Zeit gefunden, meine Kritik an Perchta weiterzugeben. Vor lauter Asche auf meinem Haupt, kann ich keinen Hut mehr anziehen.  |
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Geduld ist eine Tugend
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 16:54 |
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| Hermes ... Da haben wir Pakete schon Montag morgens durchnäßt auf dem Bürgersteig vor dem Eingang zur Firma gefunden. (Unser Büro liegt ja auch nur mitten in der Münchner Innenstadt.) |
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Perchta |
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 | | Verfasst am: 07.01.2012, 22:44 |
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| Perchta hat Folgendes geschrieben: |
| Hermes ... Da haben wir Pakete schon Montag morgens durchnäßt auf dem Bürgersteig vor dem Eingang zur Firma gefunden. (Unser Büro liegt ja auch nur mitten in der Münchner Innenstadt.) |
Öh ja, und bei unserer letzten Hermes-Lieferung hat der Nachbar Sommer das Paket angenommen und unterschrieben.
Wie dumm, dass es bei uns keinen Herrn Sommer gibt.
Der Hermes-Mensch hätte es vielleicht mal mit Herrn Winter probieren sollen, den haben wir im Moment immerhin.  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 25.02.2012, 10:41 |
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Die liebe Anke hat sich trotz Familien-Streß die Mühe gemacht und eine Rezension bei Amazon verfaßt. Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das hier verlinke. Nachdem es erst meine zweite Amazon-Rezension überhaupt ist, freue ich mich entsprechend auch über Dinge, die für alte Hasen sicher Kleinigkeiten sind.
Danke, Anke!  |
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Perchta |
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 | | Verfasst am: 25.02.2012, 13:11 |
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Ich möchte an der Stelle noch einmal betonen - auch wenn man es in der Rezension zweifellos lesen kann - wie gut mir das Buch gefallen hat.
Und wenn die Autorin immer betont, dass man bei ihr mal die Schrecknisse einer Veröffentlichung ohne Lektorat erleben könne (die soll mir bitteschön mal zeigen, wo sie sind, die Schrecknisse! ), dann kann ich nur sagen, ich hätte ein so perfektes Ergebnis bei meinen Büchern ohne Lektorat definitiv nicht erzielen können.
Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich ziehe tief den imaginären Hut vor dir, Perchta, Gratulation!
Um Himmels willen, Leute, lest dieses Buch und glaubt Perchtas Negativ-Marketing nur ja kein Wort, sonst verpasst ihr echt was!!!  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 25.02.2012, 14:31 |
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Danke nochmal. Enthusiastisches Lob führt irgendwie immer dazu, daß ich mich zum Ausgang flüchten und unter dem Bett verkriechen will.
Aber zum Thema Negativwerbung: Mal ehrlich, es ist doch eine gruselige Welt, wenn jeder Ansatz von Ehrlichkeit schon unter "Negativ-Marketing" verbucht werden muß. Ich habe ja nie behauptet, daß ich nicht schreiben kann. Ich habe nur gesagt - und dazu stehe ich -, daß ich nicht beurteilen kann, ob und wie gut ich schreiben kann *).
Was die Schrecknisse angeht: ich hatte zum Beispiel die große Befürchtung, daß der Mittelteil (ab der Ankunft auf dem Gut und bis zum Ende des Gerichtstags) zu langatmig ist und vom Lesen abschreckt. Oder daß ab der Passage um "Hruotlands Tod" die ganze Sache derart in Klamauk abgleitet, daß man das ganze Buch nicht mehr ernst nehmen will.
*) Ich glaube, ich halte es mit Friedrich Schiller: "Das Ärgste weiß die Welt von mir und ich / kann sagen, ich bin besser als mein Ruf." |
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Perchta |
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 | | Verfasst am: 25.02.2012, 15:47 |
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| Perchta hat Folgendes geschrieben: |
Danke nochmal. Enthusiastisches Lob führt irgendwie immer dazu, daß ich mich zum Ausgang flüchten und unter dem Bett verkriechen will. |
Ich werde mich jetzt nicht für meinen Enthusiasmus entschuldigen.
| Perchta hat Folgendes geschrieben: |
Aber zum Thema Negativwerbung: Mal ehrlich, es ist doch eine gruselige Welt, wenn jeder Ansatz von Ehrlichkeit schon unter "Negativ-Marketing" verbucht werden muß. Ich habe ja nie behauptet, daß ich nicht schreiben kann. Ich habe nur gesagt - und dazu stehe ich -, daß ich nicht beurteilen kann, ob und wie gut ich schreiben kann *).
*) Ich glaube, ich halte es mit Friedrich Schiller: "Das Ärgste weiß die Welt von mir und ich / kann sagen, ich bin besser als mein Ruf." |
Leider gehört Klappern zum Handwerk, und leider wird Ehrlichkeit - ich gehe da mit dir in deinem Bedauern konform - heutzutage sehr schnell als Schwäche verbucht. Wehe, wehe, dreimal wehe, wenn du nicht auf dich selber die höchsten Loblieder singst. Ein Buch, dessen Schwächen vom Autor selbst hervorgehoben werden, na, das kann ja nichts sein.
Du greifst durch deine Ehrlichkeit - das ist jetzt meine Meinung - den Lesern vor und erzählst ihnen im Grunde schon, was sie zu erwarten haben.
Selbstkritik ist gut, aber es ist so unerwartet und untypisch, wenn ein Autor diese so deutlich in die Öffentlichkeit trägt.
Ich war zwischenzeitlich sogar tatsächlich willens, deiner Meinung zu folgen und habe extrem kritisch gelesen - aber ich fand deine Kritikpunkte zu meiner großen Freude nicht bestätigt.
Ich werde dein Buch weiterempfehlen. Möge es sich so verbreiten, wie es verdient.
Ich bin sehr auf weitere Lesermeinungen hier aus dem Forum gespannt. |
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Anke Höhl-Kayser |
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