 | Der 11. September und die Erkenntnismöglichkeiten | Verfasst am: 29.09.2011, 09:38 |
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Die Verschwörungstheoretiker nehmen ihre eigenen Verschwörungstheorien nicht ernst genug. Denn: Sollte es stimmen, dass die Anschläge des 11. 9. 2001 nicht von Terroristen ausgeführt wurden, sondern stattdessen ein Inside-Job der CIA oder ähnliches waren, dann ist alles viel schlimmer als von den Verschwörungstheoretikern dargestellt. Dann hat der US-Präsident keine wirkliche Macht und Parteien sind nur dazu da um dem Wahlvolk so etwas wie eine Demokratie vorzugaukeln.
Wenn es wirklich stimmt, dass der 11.9 eine Auftragsarbeit war, dann war sicher nicht der US-Präsident der Auftraggeber. Denn einen Plan der einen Massenmord an US-Amerikanern beinhaltet und an dessen Ausführung hunderte Mittäter mitwirken und der ebensoviele Mitwisser haben muss, zieht garantiert niemand in Betracht, der an seinem eigenen Leben hängt. Selbst Leute, die G.W. Bush alles zutrauen, wenn es um die Leben anderer Menschen geht, werden zugestehen, dass er niemals so rücksichtslos mit seinem eigenen Leben umgegangen wäre. Denn auch amerikanische Präsidenten können zur Verantwortung gezogen werden, wie jeder spätestens seit den Vorgängen um Richard Nixon weiss. Die Auftraggeber müssen also Menschen sein, die nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit unterworfen sind.
Die Verschwörungstheoretiker behaupten, dass kein Flugzeug ins Pentagon stürzte; stattdessen solle der Gebäudekomplex von einer Rakete getroffen worden sein.
Wenn dieser Sachverhalt so zuträfe, dann wäre die Realität wirklich viel Schlimmer als von den Verschwörungstheoretikern dargestellt: Denn für jemanden der einen Anschlag plant und diesen Anschlag dann arabischen Terroristen unterschieben will, gibt es überhaupt keinen vernünftigen Grund zu einem derartigen Vorgehen. Ja, wäre der Anschlag aufs Pentagon der einzige Anschlag an diesem Tag gewesen, könnte man Skrupel als Begründung anführen. Da aber die Fädenzieher des Anschlags keine Skrupel hatten vollbesetzte Linienmaschinen ins World Trade Center fliegen zu lassen, scheidet diese Erklärung aus.
D. h. : Wenn wirklich eine Rakete das Pentagon traf, dann kann dies nur aus einem Grund geschehen sein: Die Macher wollten, dass Verschwörungstheorien entstehen. Möglicherweise um damit den Menschen eine Beschäftigung zu geben, um unbemerkt von der Öffentlichkeit wirklich große Dinge vorzubereiten.
Dass sie das Verschwörungsspiel genau so spielen wie ihnen das von den Drahtziehern des Anschlags zugedacht wurde, sollte den Verschwörungstheoretikern - so sie nicht auf der Gehaltsliste des CIA stehen - dann doch zu Denken geben.
Aber zur Beruhigung kann man noch anfügen: Derartige Gedankenspiele zerstören das Fundament auf dem sie gewachsen sind. Denn sollte es wirklich eine "dunkle Macht" geben die Regierungsmitglieder nur als Spielfiguren einsetzt, dann würde diese dunkle Macht selbstverändlich die Medien kontrollieren. D.h. : Alles was einem von Zeitungen, Radio, Fernsehen so vorgesetzt wird, sind Informationen, die von der dunklen Macht freigegeben wurden. Diese Informationen können je nach Belieben richtig, falsch, frei erfunden sein. Niemand hat also eine verlässliche Basis auf der er irgendwelche Theorien entwickeln könnte. Damit wäre es sinnlos sich über solche Sachen Gedanken zu machen; in einem derartigen Fall wäre es besser sich vernünftigen Tätigkeiten, wie dem Bauen von Kartenhäusern oder dem Fußballspiel zu widmen. |
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Zuletzt bearbeitet von Streusalzwiese am 29.09.2011, 10:15, insgesamt 3-mal bearbeitet _________________ Hans-Hubert Streusalzwiese: Monologisches Gebrabbel eines nihilistischen Exhibitionisten
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 10:02 |
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| Zum Glück bin ich kein Verschwörungstheoretiker. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 10:58 |
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Was man von all diesen Verschwörungstheorien zu halten hat, kann man an einer sehen, die gerade widerlegt wurde:
Nach den Apollo-Mond-Missionen wurde die Theorie aufgestellt, die NASA habe das alles nur inszeniert und in irgendeinem Studio gefilmt. Es sei nie ein Mensch auf dem Mond gewesen.
Die Beispiele, die dafür erbracht wurden (z.B. das "unnatürliche" Wehen der Flagge, die wie Stanniolpapier wirkende Außenhülle der Mondfähre) hatten durchaus etwas Überzeugendes, selbst wenn man diese Theorie für den kompletten Blödsinn hielt.
Und die Verschwörungstheorie blühte und gedieh - man kann sie in der Wikipedia nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zur_Mondlandung
Nun haben kürzlich Sonden, die den Mond umkreisen, Fotos von Schuhabdrücken zur Erde gefunkt... Soviel zur Mondverschwörungstheorie.
Sowas macht solange Spaß, bis der eindeutige Gegenbeweis geliefert wurde. Bin gespannt, mit welchen Erkenntnissen die "Verschwörungstheoretiker" jetzt aufwarten. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 11:09 |
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| Anke Höhl-Kayser hat Folgendes geschrieben: |
Nun haben kürzlich Sonden, die den Mond umkreisen, Fotos von Schuhabdrücken zur Erde gefunkt... Soviel zur Mondverschwörungstheorie.
Sowas macht solange Spaß, bis der eindeutige Gegenbeweis geliefert wurde. Bin gespannt, mit welchen Erkenntnissen die "Verschwörungstheoretiker" jetzt aufwarten. |
Wahrscheinlich mit einer Sondenverschwörungstheorie. Sie werden bezweifeln, dass die Bilder echt sind (sofern sie nicht die Existenz von Sonden gänzlich bezweifeln) Sie werden behaupten, dass die Bilder gefaket wurden; die Verschwörung dauert auch heute noch an.
Einen echten Verschwörungstheoretiker bringt so leicht nichts von seinen liebgewonnenen Theorien ab. Am allerwenigsten Fakten.  |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 11:46 |
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| Streusalzwiese hat Folgendes geschrieben: |
| Anke Höhl-Kayser hat Folgendes geschrieben: |
Nun haben kürzlich Sonden, die den Mond umkreisen, Fotos von Schuhabdrücken zur Erde gefunkt... Soviel zur Mondverschwörungstheorie.
Sowas macht solange Spaß, bis der eindeutige Gegenbeweis geliefert wurde. Bin gespannt, mit welchen Erkenntnissen die "Verschwörungstheoretiker" jetzt aufwarten. |
Wahrscheinlich mit einer Sondenverschwörungstheorie. Sie werden bezweifeln, dass die Bilder echt sind (sofern sie nicht die Existenz von Sonden gänzlich bezweifeln) Sie werden behaupten, dass die Bilder gefaket wurden; die Verschwörung dauert auch heute noch an.
Einen echten Verschwörungstheoretiker bringt so leicht nichts von seinen liebgewonnenen Theorien ab. Am allerwenigsten Fakten.  |
Natürlich sind die Bilder gefakt. Die Sonden haben ja Schuhabdrücke mit der falschen Schuhgröße übermittelt. Außerdem gibt es gar keinen Mond. Alles Käse.  |
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 12:10 |
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Das bei den Amis nicht immer alles so ganz astrein ist (Watergate etc) halte ich schon für möglich. Ich bezweifele allerdings sehr, dass sie ihre eigene Bevölkerung gezielt vernichten.
Die Fußabdrücke auf dem Mond werden dann sicherlich vom Mann auf dem Mond oder vom Sandmännchen stammen.  |
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Max |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 12:11 |
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Thomas Becks |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 16:53 |
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Eine Verschwörungstheorie mit Annahmen widerlegen zu wollen, ist so ziemlich die unglücklichste Vorgehensweise, die es gibt.
Verschwörungstheoretiker stellen Behauptungen auf, unterlegen sie mit vermeintlichen Fakten und diskutieren sie mit nahezu religiösem Eifer. Solche Theorien können nur durch Gegen-Fakten, die absolut stimmig sind, ausgehebelt werden. Nicht durch Annahmen.
Nur ein Beispiel:
Verschwörungstheoretiker behaupten, das Feuer in den Türmen des World Trade Center würde von der Temperatur her nicht ausreichen, um die eingebauten Stahlträger schmelzen zu lassen, was für den Einsturz notwendig gewesen wäre. Folglich sind die beiden Türme gezielt gesprengt worden.
Diese These wurde dadurch widerlegt, dass ein Schmelzen der Stahlträger gar nicht notwendig ist - und daher auch keine entsprechend hohe Temperaturen erforderlich waren. Das Feuer in den Türmen hat den Stahl nicht geschmolzen, sondern einfach nur weich gemacht. Dafür haben die Temperaturen des Feuers nachweislich ausgereicht. Deshalb konnte der Stahl das Gewicht der oberhalb der Einsturzstelle liegenden Stockwerke nicht mehr tragen. Der Turm bricht ein. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 18:35 |
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Gegen den " Glauben " oder " Irrglauben " von Menschen kannst man selbst mit wissenschaftlichen Tatsachen nicht argumentieren.
Bestes Beispiel ist die Auferstehung Jesu .
Wissenschaftlich ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Mensch von den Toten aufersteht.
Und wieviel Millionen Gläubige gibt es ???? |
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Max |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 18:53 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Eine Verschwörungstheorie mit Annahmen widerlegen zu wollen, ist so ziemlich die unglücklichste Vorgehensweise, die es gibt.
Verschwörungstheoretiker stellen Behauptungen auf, unterlegen sie mit vermeintlichen Fakten und diskutieren sie mit nahezu religiösem Eifer. Solche Theorien können nur durch Gegen-Fakten, die absolut stimmig sind, ausgehebelt werden. Nicht durch Annahmen.
Nur ein Beispiel:
Verschwörungstheoretiker behaupten, das Feuer in den Türmen des World Trade Center würde von der Temperatur her nicht ausreichen, um die eingebauten Stahlträger schmelzen zu lassen, was für den Einsturz notwendig gewesen wäre. Folglich sind die beiden Türme gezielt gesprengt worden.
Diese These wurde dadurch widerlegt, dass ein Schmelzen der Stahlträger gar nicht notwendig ist - und daher auch keine entsprechend hohe Temperaturen erforderlich waren. Das Feuer in den Türmen hat den Stahl nicht geschmolzen, sondern einfach nur weich gemacht. Dafür haben die Temperaturen des Feuers nachweislich ausgereicht. Deshalb konnte der Stahl das Gewicht der oberhalb der Einsturzstelle liegenden Stockwerke nicht mehr tragen. Der Turm bricht ein. |
Auch nach der "Widerlegung" erfreut sich die Sprengungstheorie großer Beliebtheit. ( Nach meinem Gefühl hat die Zahl der Anhänger in letzter Zeit sogar zugenommen)
Auch wenn man erklärt, dass die Flugzeuge ausgereicht haben um die Türme kollabieren zu lassen: Es könnte trotzdem eine Sprengung gegeben haben. Und mehr als dieses "könnte" brauchen Verschwörungstheoretiker nicht.
Fakten sind in der Beziehung nicht so schlagkräftig wie Du denkst. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 19:45 |
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| Zitat: |
| Diese These wurde dadurch widerlegt, dass ein Schmelzen der Stahlträger gar nicht notwendig ist - und daher auch keine entsprechend hohe Temperaturen erforderlich waren. Das Feuer in den Türmen hat den Stahl nicht geschmolzen, sondern einfach nur weich gemacht. Dafür haben die Temperaturen des Feuers nachweislich ausgereicht. Deshalb konnte der Stahl das Gewicht der oberhalb der Einsturzstelle liegenden Stockwerke nicht mehr tragen. Der Turm bricht ein. |
Aber genau die Argumentation funktionierte nicht, da damit nicht der Einsturz der inneren Stützträger erklärt werden kann.
Es ist ziemlich uninteressant, ob dahinter wirklich eine Verschwörung liegt. Das was immerhin bei all diesen Theorien richtig festgestellt wird, ist, dass bei offiziellen Darstellungen Informationen "nicht erwähnt" werden. Und das immer seltsame Zufälle im direkten Zusammenhang kurz vorher auftreten.. (Versicherung erst 6 Wochen vorher).
Da es eine absolute Wahrheit nicht gibt, bleibt es immer in der Betrachtung des Zuschauers....
Was aber immer gut ist bei solchen Filmen/Theorien: Sie wecken Zweifel an offiziellen Darstellungen. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 19:50 |
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Noch eine Anmerkung zu meinem vorhergehenden Posting: Alles was von den Mondlandungsverschwörungstheoretikern so vorgelegt wurde, wurde von Experten durch Fakten widerlegt. Trotzdem wurde weiter behauptet, dass die Mondlandung ein Fake sei.
Dass die Modlandungsverschwörung heute so wenige Anhänger hat liegt wohl daran, dass mit dem 11 September 2001 eine deutlich attraktivere Verschwörungstheorie auf dem Markt gekommen ist.
Verschwörungstheorien sterben nicht, aber sie werden nach und nach von anderen, neuen, knackigen und sexy Verschwörungstheorien aus den Köpfen gedrängt. |
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 | | Verfasst am: 29.09.2011, 20:06 |
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 | | Verfasst am: 30.09.2011, 04:26 |
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Die Flugzeuge hatten nichts anderes als Kerosin in ihren Tanks. Ich selber habe beim Bund Kerosin transportiert. Kerosin ist nichts anderes als Petroleum. Mit Petroleum kriegt man Stahl kaum zum glühen, geschweige denn weich.
Pardon, aber so entstehen Verschwörungstheorien. Wie konnte das gehen? Frage: Kann man mit einem Bunsenbrenner ein Stahlgerüst schmelzen? Nein!
Doch vielleicht wehte an jenem Dienstag ein kleines Lüftchen.
Wie wir alten Schmiede wissen, bringt erst die Luft (Sauerstoff) das richtige Feuer, das dann irgendwann den Stahl weich machte.
Gruß
Thomas |
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