 | Die Jünger des Mondes. Kapitel I | Verfasst am: 09.09.2009, 22:58 |
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Prolog
All seine Sinne waren angespannt. Mit geschlossenen Augen horchte er in seine Erinnerungen und formte in seiner Vorstellung ein genaues Abbild des kleinen Waldstückes, an dem er den größten Teil seiner freien Zeit verbrachte. Jedes Geräusch fügte sich sofort in seine Vorstellung ein. Seine Ohren waren auf der Suche nach etwas Ungewöhnlichem. Er konnte alle Geräusche, waren sie auch noch so leise, wahrnehmen und genau ihrem Ursprung zuordnen. Er liebte dieses Spiel. Alle Veränderungen fügten sich spielerisch in seine Vorstellung ein. Links von ihm erklangen zwei aufeinander folgende dumpfe Laute, die von einem stetigen Brausen umstürmt wurden. Sofort zeichnete sein Geist das Bild eines Hasen, der sich auf der anderen Seite des Flusses befand und sich dazu bequemt hatte, einen kleinen Satz weiter zu hüpfen, um auch hier das Grüne Gras abzurasen. Er konzentrierte sich wieder auf seine Suche und streckte seine Sinne abermals aus. Schnelle, kurze Kratzgeräusche drangen in sein Ohr. Sie wurden von dem permanenten Rascheln der alten Eiche, die im Wind hin und schaukelte, übertönt. Er kannte dieses Geräusch trotzdem genau. Es war ein Eichhörnchen, das bei der Besteigung des Baumes, mit seinen kleinen Krallen über das Holz schabte. Direkt vor ihm, etwa 200 Meter weiter, erklang ein widerstrebendes Krachen. Ein solch unbeholfenes Geräusch kann nur ein Mensch verursachen, dachte er.
Gerald erwachte urplötzlich aus seiner Starre und schoss, noch bevor er die Augen geöffnet hatte voran. Doch das machte ihm nichts aus, denn auf das fade Licht, welches ihm die dünne Sichel des Mondes gewährte, konnte er zur Gänze verzichten.
Mit federnden, tänzerisch wirkenden Schritten, lief er auf sein Opfer zu. Die dunklen Schemen der Bäume und Sträucher schossen an ihm vorbei. Gerald war sich sicher, dass ihn keiner bemerkt hatte. Die Dunkelheit und das Rauschen des Flusses, machten es einem durchschnittlich Begabten Menschen unmöglich ihn wahrzunehmen.
Nur noch wenige Meter trennten die Beiden. Er streckte seine linke Hand zum Kopf des anderen aus und seine rechte zu dem kleinen Dolch, den er in einer versteckten Innentasche trug. Seine Bewegungen waren zu schnell, als dass sein Opfer auch nur daran hätte denken könnte sich zu wehren. Gerald presste ihm das Messer an die Kehle und sein Gesicht verzog sich zu einem Lächeln.
„Ich wundere mich immer wieder, dass du unser kleines Spiel nicht langsam satt hast“, lachte Gerald seinen Freund Berry aus. Er ließ ihr los und steckte den Dolch wieder in die versteckte Tasche.
„Ja, lach nur. Umso größer wird dein Scham sein, wenn ich dich einmal besiege. Ich brauch nur die richtige Taktik gegen dich“.
„Nun, so zu tun als sei man eine gehkranke Kuh, ist wohl keine gute Taktik“. Berrys Wut über diese Bemerkung verfloss unter Geralds herzhaften Lachen und er stimmte in das Gelächter mit ein.
„Dafür tänzle ich nicht durch den Wald, als hätte...“
Berry verstummte als er Geralds Miene sah. Seine Züge wirkten angespannt und doch abwesend. Wohl wissend, dass Gerald etwas wahrnahm, was er wieder einmal nicht hören konnte, schwieg er anstatt sich nach dem Grund zu erkundigen.
Ohne Vorwarnung sprintete Gerald voran in die Dunkelheit. Berry wollte es ihm gleichtun, doch er konnte sich bei Nacht nicht annähernd so schnell Bewegen wie Gerald. Er hatte Angst vor einen, in der Dunkelheit verborgenen, Baum oder Strauch zu laufen und lief deshalb mit ausgestreckten Armen seinem Freund hinterher.
Als er Gerald endlich einholte, kauerte dieser hinter einem Strauch, und spähte auf eine von Fackeln beleuchtete Lichtung.
Berry konnte Angst auf dem Gesicht des sonst so mutigen Geralds lesen. Entsetzen blitze in seinen weit aufgerissenen geröteten Augen. Er gebot ihm mit einer Geste ebenfalls durch das Gesträuch zu blicken.
Unbehagliche Hitze erfüllte schlagartig seinen Körper, als er seinen Kopf vorsichtig durch das Gebüsch streckte. Noch bevor er überhaupt verstand was er da überhaupt sah, registrierte sein Geist, dass es absolut falsch und verwerflich war.
Die Szene bestand aus fünf in Gelben Roben gehüllten Männern und einem, zur Unkenntlichkeit geschändeten, vor Blut triefendem Körper. Vier der Männer waren in ekstatischen Gesängen verfallen und schienen in schierer Willkür mit ihren Händen zu gestikulieren, während der fünfte mit dem dunkelroten Blut des Leichnams Zeichen auf den Boden malte.
Die Schatten zuckten wie wild im Fackellicht.
Berrys Herz hämmerte in seiner Brust und erhöhte die Geschwindigkeit noch weiter, als er zwei neue Gestalten erblickte: Ein kleiner Säugling, der von einem weiteren gelb gewandten Mann getragen wurde. Auch das Kind schien zu begreifen, dass es überhaupt keinen Grund hatte sich zu freuen. Es schrie aus Leibeskräften. Seine schreie verhallten im Wald, und schreckten die Tiere in der Nähe auf.
Berry holte tief Luft, nur um im nächsten Moment das Bewusstsein zu verlieren.
Gerald wurde von einem Rascheln und Knacken, gefolgt von dumpfem Poltern, von dem scheußlichen Anblick abgelenkt.
Doch das, was er erblickte, stand dem Ritual an Schrecken in nichts nach: Berry war vorn über in den Strauch gefallen und rollte nun den kleinen Abhang hinab.
Gerald konnte nicht schnell genug reagieren. Er konnte ihn nicht bremsen. Er konnte nur den wahnwitzigen Wunsch hegen, dass die Männer so in ihrem Ritual vertieft waren, dass sie Berry nicht bemerkten.
Die Zeit, in der er Berry den Hang hinab rollen hörte, schien unerträglich lang zu dauern und die Stille nachdem Berry endlich zum Stillstand kam verriet ihm, dass ihm sein Wunsch nicht erfüllt werden sollte. Sie hatten ihre Gesänge unterbrochen. Zwei unvereinbare Vorhaben strebten in ihm auf. Er musste seinen Freund retten! Er war der einzige der je zu ihm gestanden hatte. Er hatte ihn stets beschützt wenn die anderen Kinder Gerald wegen seines seltsamen Aussehens gehänselt hatten.
Gerald hatte stets gerötete Augen, die nicht zu seinen strahlend weißen Pupillen passen wollten. Hinzu kam, dass er noch nie Haare besessen hatte. Da, wo seine Haare hätten seien sollen, waren überall nur kleine runde Erhebungen. Seine haut war ungewöhnlich Hell für das warme Klima in Vaasa und so sagte man ihm nach er sei ein Stubenhocker und tauge nicht zum Arbeiten. Sie sagten er fiele allen nur zu Last. Sogar die Erwachsenen im Dorf stellten ihre Abneigung offenkundig zur Schau. Gerald redete sich gerne ein, er sei ein Außenseiter, weil er in allem so begabt war. Er lernte schnell und verfügte über übermenschliche Sinne.
Immer wieder hatte Berry zu ihm gestanden, obwohl er auf diese Weise auch zum Außenseiter wurde.
Und nun rollte er in seinen Tod.
Er musste ihn retten!
Irgendetwas in ihm schien zu zerbersten. Er spürte, wie etwas Fremdes sich in ihn ergoss und an seinem Bewusstseins zerrte: Renn weg! Es ist unmöglich ihn zu retten! Es wäre keine Rettung. Es würde lediglich deinen eigenen Tod bedeuteten.
Geralds Herz hämmerte in seiner Brust. Mit jedem Schlag schrie eine Stimme in ihm: Hilf – ihm! Hilf – ihm!
Doch sein Körper gehorchte nicht. Irgendetwas in seinem Körper wollte leben!
Er hielt den Atem an, als die Männer nun seltsam gebogene Messer zückten und langsam auf Berry zugingen.
Gerald hielt es nicht länger aus. Er musste von hier weg. Er konnte den Männern nicht dabei zuschauen, wie sie seinen einzigen Freund töteten. Er hoffte sein Körper würde ihm wenigstens diesen Wunsch erfüllen.Tränen füllten seine Augen.
Das werdet ihr büßen! Jeder von euch!
Mit diesem Gedanken eilte Gerald davon. Ohne sich einmal um zuschauen. Unerträgliche Schuldgefühle stiegen in ihm auf.
Wie kannst du das zulassen? Berry hätte es versucht!
Ja, und er wäre gestorben! Genauso wie ich. Es hat keinen Sinn!
Er war dein Freund! Du bist ein Monster!
Gerald stürzte auf die Knie und vergrub das Gesicht in den Händen. Es war Tränen verschmiert und zu einer gequälten Grimasse verzogen. Er hatte die Kontrolle über seine Atmung verloren. Er zog rasch die Luft ein und stieß sie wimmernd wieder aus. Eine nie da gewesene Wut stieg in ihm auf und bahnte sich seinen Weg nach draußen. Er konnte ihr nicht standhalten. Gerald stieß einen lauten, grauenvollen Schrei aus. Es reichte nicht. Die Wut war immer noch da. Er ballte die Hand zu einer Faust. Er schloss sie so fest, dass sich seine ungepflegten Fingernägel in seine Handflächen gruben. Schmerz durchschnitt seine Wut. Es betäubte sie. Gerald schaute auf seine Faust und sah seinem Blut beim herabrinnen zu.
Er hatte sich nicht länger unter Kontrolle. Er hasste seinen Körper. Er hasste ihn dafür, dass er seinen Geist im Stich gelassen hatte nur um sein Überleben zu sichern! Seine Faust schnellte auf sein Knie. Sein Schrei hallte in der Dunkelheit.
Er hat seinen Tod DIR zu verdanken!
Gerald ließ die innere Stimme seines Gewissens verstummen, indem er sein Knie mit voller Wucht in sein Gesicht rammte.
Blutverschmiert und von Tränen durchtränkt sank er zu Boden. |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 13.09.2009, 15:20 |
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ehm, achja
ich bitte um Kritik! |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 13.09.2009, 16:09 |
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Hey, Pooky!
Finde deinen Prolog echt spannend!
Du hast die Situation möglichst genau
beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat
und ermöglicht hat, sich die Szenen im
Kopf vorstellen zu können!
Vor allem dieser kleine Teil hat mir besonders
gefallen! :
Irgendetwas in ihm schien zu zerbersten. Er spürte, wie etwas Fremdes sich in ihn ergoss und an seinem Bewusstseins zerrte: Renn weg! Es ist unmöglich ihn zu retten! Es wäre keine Rettung. Es würde lediglich deinen eigenen Tod bedeuteten.
Haste echt super gemacht!!
Weiter so!
Liebe Grüß,
Angela |
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_________________ Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen. |
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AngelaB. |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 18:41 |
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Dankesehr
Ehm, wie sieht das mit dem Personenwechsel aus. Einmal werden Geralds Gefühle beschrieben, dann Berrys und dann wieder Geralds.
Wirkt das störend?
Wie sollte ich es besser machen? |
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Zuletzt bearbeitet von Pooky am 14.09.2009, 19:34, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 19:29 |
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| Pooky hat Folgendes geschrieben: |
Ehm, wie sieht das mit dem Personenwechsel aus. Einmal werden Geralds Gefühle beschrieben, dann Berrys und dann wieder Geralds.
Wirkt das störend?
Wie sollte ich es besser machen? |
Nein, es stört nicht.
Das ist sehr gut so.
Hast du gut geschrieben.
Ich weiß nicht, was da zu verbessern wäre.
So, wie es ist, ist es veröffentlichungsreif!
Viel Erfolg!
Grüße
Siegfried |
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_________________ Grüße
Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 19:31 |
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Ich will nicht nur Lob:D
Kritisier ruhig.
Ich entscheide dann für mich selbst, ob du recht hast, und nehme es kommentarlos hin. Keine Angst. |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 19:53 |
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... unglaublich Pooky, im Angela-Thread wetterst Du gegen Siegfrieds angebotene Textarbeit, nur um hier eben genau diese einzufordern.
Echt nicht ganz gebacken ... Und dann willst´ eklektizistisch Dir das Angenehme rausgreifen?
Ne, ist klar. |
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_________________ Trinkt ein Vampir Bier? Die Antwort findest Du in meinem Vampir-Lexikon.
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chnuppesaager |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 19:56 |
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Jetzt lass uns nicht auch noch ein zweites Thema mit dieser Diskussion füllen.
Ich kann nicht beurteilen ob das Ironie war oder nicht, nach all dem, was im anderen Thema geposted wurde.
Ist doch wohl verständlich, oder nicht? |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 20:00 |
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chnuppesaager |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 21:55 |
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Pooky |
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 | | Verfasst am: 14.09.2009, 22:46 |
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Was Siegfried geschrieben hat war ironisch, er hat wohl den text nichtmal gelesen, sonder schreibt jetzt plakativ unter jeden Text im Junautorenforum "Super, Toll, Spitze". Ob das Sinn macht muss man ihn fragen, ob er sich dabei schlau vorkommt wenn er die Kritik an seiner Art einfach komplett übertrieben und parodierend verwertet, aber nun gut.
Ich will jetzt nicht darüber reden was hier gerechtfertigt ist oder sonstwo war, ich möchte aber sagen dass so ein Chaos wie in dem erwähnten anderen Thread nicht sein muss und eigentlich auch nicht sein sollte.
Wäre allen Beteiligten sehr verbunden einfach mal gut sein zu lassen.
Pooky, dein Text ist schrecklich, er ist mir einfach viel zu lang um ihn jetzt durchzulesen. Mache ich vielleicht wann anders wenn ich Zeit finde. Dann bei bedarf konstruktivere Kritik als das jetzt.
Weiterhin frohes Schaffen.
Grüße,
Tim |
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_________________ http://www.amazon.de/Das-Ende-Wirklichkeit-Tim-Tharun/dp/3839127793/ref=cm_cr-mr-title |
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T.Tharun |
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 | | Verfasst am: 15.09.2009, 11:23 |
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| T.Tharun hat Folgendes geschrieben: |
| Pooky, dein Text ist schrecklich, ... |
Wozu noch konstruktive Kritik, Tim, Du hast Dich doch klar geäußert.
(Wollte nur mal zeigen, wie man mit geschickt ausgewählten Zitaten Dinge verdrehen kann.)
| Zitat: |
| All seine Sinne waren angespannt. Mit geschlossenen Augen horchte er in seine Erinnerungen und formte in seiner Vorstellung ein genaues Abbild des kleinen Waldstückes, an dem er den größten Teil seiner freien Zeit verbrachte. Jedes Geräusch fügte sich sofort in seine Vorstellung ein. Seine Ohren waren auf der Suche nach etwas Ungewöhnlichem. Er konnte alle Geräusche, waren sie auch noch so leise, wahrnehmen und genau ihrem Ursprung zuordnen. Er liebte dieses Spiel. Alle Veränderungen fügten sich spielerisch in seine Vorstellung ein. |
Drei Mal mehr oder weniger die gleiche Aussage.
Sehen, hören, riechen, schmecken, tasten - das sind die fünf Sinne. Eigentlich geht es am Anfang des Textes nur um die ersten beiden. Für mich (ich gestehe jedem eine andere Auffassung zu) ist es nicht logisch, dass alle Sinne geweckt sein sollen und dann beispielsweise die Augen geschlossen sind. |
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_________________ Liebe Grüße
Christel
http://diekuh.jimdo.com/ |
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Bärentante |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 1572 | | Wohnort | bei Frankfurt/M. | |
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 | | Verfasst am: 16.09.2009, 20:12 |
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ah, okay. Vielen Dank, ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Ich werd es ändern.
Danke  |
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Pooky |
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| Anmeldedatum | 19.08.2009 | | Beiträge | 35 | | Wohnort | Salzbergen | |
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 | | Verfasst am: 16.09.2009, 21:01 |
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Ich finde deinen Text spannend, atmosphärisch sehr dicht und klar verständlich (das mit den 5 Sinnen stimmt allerdings)
Das Kapitel weckt eindeutig mein Interesse an einer Fortsetzung.
Allerdings sind irre viele Rechtschreibfehler drin. Ich nehm mal an, dass du die beim Überarbeiten noch ausfindig machst.
LG
elisa |
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_________________ Paco de Lucia konnte keine Noten |
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elisa |
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| Anmeldedatum | 13.09.2009 | | Beiträge | 55 | | Wohnort | NRW | |
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 | | Verfasst am: 21.09.2009, 17:31 |
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Lieber Pooky!
Geschrieben hast du:
Ehm, wie sieht das mit dem Personenwechsel aus. Einmal werden Geralds Gefühle beschrieben, dann Berrys und dann wieder Geralds.
Wirkt das störend?
Wie sollte ich es besser machen?
Nein, nicht wirklich.
Bin problemlos mitgekommen und gefallen hat
es mir auch!!
Kritik??
Okey: Üben, üben, üben!! Es kann nur besser werden
Noch etwas:
Irgendetwas in ihm schien zu zerbersten. Er spürte, wie etwas Fremdes sich in ihn (ihm) ergoss und an seinem Bewusstseins (Bewusstsein ohne s hinten) zerrte: Renn weg! Es ist unmöglich ihn zu retten! Es wäre keine Rettung. (!) Es würde lediglich deinen eigenen Tod bedeuteten. (!)
Das sind klizekleine Fehler, die jedem passieren!!
Einfach sich in eine Ecke setzen und lesen, lesen, lesen!
Achte nur auf die Betonung mancher deiner Satze!
Denn in manchen möchtest du ja Spannung erzeugen und
das geht nur, wenn hinten ein ! steht, das dem Leser zeigt,
dass etwas Besonderes, Aufregendes geschieht!
Aber sonst:
Liebe Grüß,
Angela |
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_________________ Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
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AngelaB. |
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