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Du tust, was ich sage!

BeitragVerfasst am: 10.11.2009, 06:01
Titel: Du tust, was ich sage!
Autor: Mikel Marz

Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3-8391-0903-8
Seiten: 152
Preis: 16,80

Der Autor über das Buch:

Es gibt viele Ursachen für die Themen Depression, Mobbing und Suizid, für die ich seit Jahren als Fachbuchautor schreibe.
Auch häusliche Gewalt und Missbrauch kann dazu gehören und es war für mich eine besondere Herausforderung, auf Wunsch einer jungen Frau deren Leidensgeschichte zu schreiben.
Erlebnisse, die mich sehr oft tief berührt und erschütterten und sogar auch zum weinen brachten, aber ich hatte dieser Frau versprochen, dieses Buch zu schreiben, damit Betroffene vielleicht etwas Mut, Hoffnung und Hilfe finden.

Kleine Anmerkung:

Ich hatte den großen Wunsch, mit diesem Buch eine Stiftung zu unterstützen. Damit sich der Preis des Buches dadurch nicht von meinen anderen Werken abhebt und trotzdem eine Spende realisierbar war, wurde dieses Buch bei Books on Demand produziert.



Klappentext:

„Ella“, eine junge Frau und Mutter, erlebte in ihrer Ehe unvorstellbare und unmenschliche Höllenqualen.

Immer häufiger wurde sie brutal geschlagen, missbraucht, misshandelt, vergewaltigt und gedemütigt, ohne auch nur den Hauch einer Chance zu haben.

Sie war eine Marionette und Sklavin zugleich, aber eine Frau, die aus Liebe zu ihrer Tochter eines nie aufgab, die Hoffnung.

Hoffnung, dass es mal anders wird und sie wieder ein besseres Leben führen darf.

Mikel Marz, Fachbuchautor zu den Themen Depression, Mobbing und Suizid, setzte sich über einen langen Zeitraum sehr intensiv mit dieser jungen Frau auseinander und erzählt auf 152 Seiten nicht nur ihre wahre Geschichte, sondern gibt auch Informationen, die Mut und Hoffnung denjenigen machen sollen, die sich vielleicht in ähnlicher Lage befinden.

Damit dieses Buch entstehen konnte, mussten noch einmal alle Schubladen aufgezogen werden. Oft ging man dabei über die Grenzen der Belastbarkeit, aber es war der innigste Wunsch dieser Frau, dass ihre Geschichte dazu beiträgt, dass eine Frau nie aufgibt, an sich und die Zukunft zu glauben.

***********************************************************

Pro verkauftem Exemplar geht 1.- EUR Spende an die Peter Maffay Stiftung, die sich die Betreuung von Kindern zur Aufgabe gemacht hat, die durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch im familiären Bereich, sowie durch schwere Krankheiten traumatisiert sind.



Inhalt:

Vorwort:


Gewalt in der Ehe oder in der Partnerschaft ist kein Kavaliersdelikt und leider ist es ein großer Bestandteil bei vielen Frauen, der oftmals auch aus Scham nicht außen getragen wird.

Die innerlichen Verletzungen sind oftmals teilweise so groß, dass viele Betroffene nicht mehr weiter wissen. Dabei ist es wirklich sehr wichtig, dass man so etwas früh genug beendet.

Dazu kommt auch oftmals noch das Problem, dass Kinder diese Gewalt in der häuslichen Gemeinschaft miterleben müssen. Etwas, dass Kinder mehr prägt, als sich das manch einer von Ihnen vorstellen kann.

Kinder sind das schwächste Glied und diese kleinen und machtlosen Geschöpfe müssen auf einmal erleben, wie zum Beispiel die heiß geliebte Mutter von dem Vater Schläge bekommt.

Oftmals rennen diese Kinder anfangs dann auch noch unbedacht dazwischen, weil sie helfen möchten und es doch gar nicht können. Es passiert sehr oft, dass diese Kinder dann auch noch etwas von der Gewalt abbekommen, was sie nach und nach immer mehr und tiefer verstört. Manche so sehr, dass sie für das ganze Leben traumatisiert sind und unter Umständen auch bleiben.

Diskrepanzen wird es immer und ewig in einer Beziehung geben, allerdings sollten wir uns soweit unter Kontrolle haben, dass wir diese nicht vor, geschweige denn noch mit einem Kind austragen und vor allem stets sachlich und ohne jegliche Gewalt!
.
Kinder wollen doch durch uns ihren Schutz und wollen von uns etwas lernen, also sollten wir ihnen mit etwas mehr Verantwortung gegenüber treten, denn das haben sie in jedem Fall immer verdient.

Und Gewalt ist abscheulich und hat dort erst recht keinen Platz!
Und wie schnell ein Kind durch solche Erlebnisse in eine schwere Depression fallen kann, scheinen einige dabei völlig zu vergessen.

Diese dann versuchen zu heilen, kann ein ganzes Leben in Anspruch nehmen und ich weiß nicht, ob wir das verantworten können?

Genauso wenig wie der Frau gegenüber, die meist die Unterlegene in einer solchen unschönen Situation ist.

Leider ist es die Tagesordnung, dass viele Frauen Gewalt in der Ehe oder Partnerschaft erleben müssen. Dabei gibt es tatsächlich auch noch Frauen, die diese Gewalt ihres Partners nicht nur akzeptieren, sondern auch stets noch entschuldigen.

Lassen Sie mich dazu bitte feststellen, wer Gewalt an sich mag, sollte sich auch dringend in ärztliche Behandlung begeben.

Gewalt hat in einer Ehe oder Partnerschaft grundsätzlich überhaupt nichts zu suchen und zeigt nur wie schwach der Gewalttätige nämlich meistens ist, weil er sich nicht artikulieren kann. Er kann nicht über Probleme reden, sondern versucht sie mit Schlägen und Gewalt zu lösen. Oftmals sind gerade diese Männer dann in der Öffentlichkeit die größten Feiglinge, wenn auf einmal ein Mann vor ihnen steht, der auf einmal keine Angst signalisiert.

Ich bin selbst vor Jahren in eine solche Situation geraten, als ein schwergewichtiger Mann vor einem Einkaufsmarkt seine Partnerin ständig zusammen schrie und sie energisch mit einer Hand nach oben bedrohte. An der Hand der Frau hielt sich ziemlich verängstigt ein ca. drei bis vierjähriges Mädchen fest, dass die ganze Zeit schon bitterlich weinte und der jeder die Angst von weiten schon ansehen konnte.

Es war eine Momententscheidung, in der ich zahlreiche Menschen beobachten konnte, die alle nur wie gewöhnlich zuschauten und nicht sehen wollten, dass diese Frau mit ihrem Kind am schnellsten Hilfe brauchte.
Ich hatte mich instinktiv für das Handeln entschlossen und gab dem Mann sehr schnell und deutlich zu verstehen, dass er sich von diesem Ort umgehend zu verabschieden hätte. Ich tat das mit einem gewissen Nachdruck, der bestimmt bei einer eventuellen Verneinung schon etwas schmerzhaft sein konnte.

Das Ergebnis war selbst für mich etwas total neues, denn neben der Angst des Mannes, den ich in seinem Gesicht erkennen konnte, urinierte dieser auf einmal in seine Hose.

Ich schreibe diese Geschichte sicherlich nicht, weil ich mich Ihnen hier als ein Held präsentieren möchte, sondern um Ihnen einfach aufzuzeigen, dass die Gewalt oftmals nur gegen die wirklich schwachen Menschen ausgelebt werden kann oder die, die es halt mit sich machen lassen.

Wenn sich ein Mann gegen eine Frau erhebt, überschreitet er eine sehr gefährliche Grenze und man kann meistens davon ausgehen, wer es einmal tut, wird es auch ein zweites mal machen. Dabei kennt der Übermut und die Aggressivität bei manchen Männern keine Grenzen und sie bleiben manchmal sogar unberechenbar.

Natürlich weiß ich auch, dass es unwahrscheinlich viel Mut und Überwindung braucht, sich gegen Gewalt zu wehren.
Und damit meine ich schon gar nicht eine gewisse Gegengewalt, die Sie nun auf einmal entwickeln sollen, sondern einfach nur den Punkt, dass sich kein Mensch so etwas gefallen lassen muss und jederzeit gehen kann.

Bekanntlich wird es an dieser Stelle auch wieder Menschen geben, die jetzt die Augenbrauen hochgezogen haben und sich sagen, dass hört sich alles so einfach an.

Nichts ist im Leben wirklich einfach und alles erfordert einen festen Willen. Doch es gibt immer nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich akzeptiere mein Leben so, wie es jetzt zur Zeit ist oder ich möchte es ändern, dann muss ich allerdings etwas dafür tun und ich möchte Ihnen dabei helfen.

Es ist immer wieder das Thema, wo wir uns öffnen müssen und uns erklären müssen, denn von alleine passiert selten etwas und darauf sollte man nicht warten.

Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, sein Leben weitgehend nach seinen Wünschen leben zu können, wo mit hier nicht etwas Materielles gemeint ist, sondern einfach die Tatsache, dass wir uns nicht zum Sklaven von anderen machen brauchen, denn die Sklaverei wurde schon vor sehr langer Zeit abgeschafft!

Bei wem in der häuslichen Gemeinschaft auch Gewalt auf der Tagesordnung steht, bei dem ist das bekanntlich so. Es muss das gemacht werden, was der Stärkere vorschreibt. Der Schwache bleibt vor Angst auf der Strecke und kann nichts mehr oder nur noch wenig von dem machen, was man vielleicht eigentlich gerne machen würde.

Dieser Zustand der Bedrohung und der Angst ist wieder ein Punkt, der sehr viele Frauen in die Depression treibt, bzw. treiben kann. Sie ziehen sich immer mehr zurück, leben den Alltag nur noch teilnahmslos und finden kaum noch Dinge im Leben, über die sie sich wirklich freuen können.

Das schlimmste daran ist, dass diese Zahl derer erschreckend hoch ist. Ich nenne sie bewusst Marionetten, weil andere die Zügel in der Hand haben und mit ihnen machen, was sie wollen.

Um einer Depression wenigstens etwas entgehen zu können, müssen Sie sich an dieser Stelle nun fragen, was Sie wirklich wollen? Sie sind sich selbst des Glückes Schmied und sind für sich in erster Linie selbst verantwortlich. Hilfe gibt es für Opfer jeglicher Art sehr viel, wenn man sich erst einmal dafür entschieden hat, diese auch in Anspruch nehmen zu wollen und Sie werden einige Kontaktinformationen am Ende dieses Buches finden.

Dabei ist es vollkommen egal, ob Sie behördliche Hilfe in Anspruch nehmen, das Frauenhaus oder auch die Hilfe von Freunden oder Angehörigen. Eigentlich ist immer jemand da, wenn man nur offen und ehrlich danach sucht.

Gerade, wenn auch noch Kinder mit in diesem Kreislauf hängen, ist es eine Pflicht ihnen gegenüber, sie vor so einem Leben mit Gewalt zu schützen. Die Spätfolgen kann man bei weitem nicht so einfach absehen und sollte man auch nicht unterschätzen, weil viele Kinder erst Jahre später dann unter diesen Folgen zu Leiden haben und eine Depression entwickeln.

Ein Kind kann sehr schnell innerlich kaputt gehen, denken Sie bitte daran, denn Sie sind auch für Ihr Kind verantwortlich.

Laut einer Statistik, wurden allein im letzten Jahr fast 19000 Kinder Opfer von Gewalt, in dem sie geschlagen, misshandelt und zum Teil auch vergewaltigt wurden.

Schlimm an dieser Tatsache ist noch, dass einige Kinder oftmals auch nichts von solchen Taten erzählen. Sie schlucken es sehr tief und manchmal kommen diese Erlebnisse erst nach vielen Jahren wieder von ihnen auf den Tisch, denn vergessen tun sie solche Erlebnisse nie.

Eines Tages bekam ich einen Anruf von einer jungen Frau, die ich hier Ella nenne.

Ella brauchte lange, um sich zu öffnen und irgendwann kam der Zeitpunkt, wo sie unbedingt wollte, dass ihre Geschichte durch mich veröffentlicht wird, damit andere Frauen nicht die Hoffnung und den Mut verlieren.

Ich weiß nicht, was mich mehr verwunderte, ihre Art, wie sie mir ihr Leben schilderte, mit der Bitte, darüber ein Buch zu schreiben oder die Tatsache, wie sie ihr Leben in einer unmenschlichen Hölle erzählte und dieses auch später persönlich dokumentierte.

Ich habe in meinen bisherigen Büchern einige harte Leidensgeschichten und Ereignisse dokumentiert, aber diese Geschichte war selbst für mich an manchen Tagen zu hart.

Vielleicht war es manchmal ein Schock für mich, dass ich nicht nur unvorstellbare grausame Ereignisse von unglaublich roher und unmenschlicher Gewalt erzählt bekam, sondern auch die Tatsache, dass Ella bereit war, ihr Leben zu veröffentlichen.

So entstand nach vielen tiefsinnigen Gesprächen und etlichen Tränen dieses Buch, was die wahre Geschichte einer jungen Frau beschreibt, die das Leben nun wieder anders genießen kann und aufzeigen will, wie nah sie eigentlich wirklich am Abgrund war.

Lesen Sie nun die Geschichte einer jungen Frau und Mutter, die in ihrer Ehe unmenschliche Höllenqualen erlebt und sehr lange Zeit erdulden musste.

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Ich bin psychologischer Berater, Motivationscoach und Buchautor zu den Themen Depression, Mobbing, Burnout und Suizid und schreibe Bücher über psychische Krankheiten, die ca. 9,1% der deutschen Bevölkerung betreffen.
 
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Mikel Marz 
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BeitragVerfasst am: 10.11.2009, 10:14
Meinen Respekt, ein solches Buch verlangt viel Mut. thumb up thumb up thumb up

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Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de
 
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BeitragVerfasst am: 13.11.2009, 23:02
Hallo Mikel,
schade, dass dein Buch und deine Arbeit hier nicht die Beachtung erhalten die beide verdienen.
Zudem du, wenn ich das richtig sehe, deinen Beitrag eingestellt hast, bevor es zu diesem tragischen Fall im Bereich des Fußballs gekommen ist.
Die aktuelle Situation, der Freitod eines Fußballspielers, zeigt uns jedoch wieder einmal, wie wichtig diese Themen sind, wie gedankenlos wir Menschen sehr oft damit umgehen, und wie schnell wir urteilen und verurteilen, wenn wir einander begegnen.
Zurück in unser Bewusstsein kehren diese Themen oft erst dann, wenn wir mit ihnen direkt konfrontiert werden, oder es wieder einmal eine bekannte Persönlichkeit getroffen hat. Das ist bedauerlich und endet, wie wir letztendlich alle wissen, in vielen Fällen tragisch.
Die Zahlen der "Selbstmorde" und "Selbstmordversuche" steigt von Jahr zu Jahr. Sie werden jedoch von den verantwortlichen Seiten* ignoriert, liegen diese Zahlen für diesen Personenkreis* doch vermeintlich im vernachlässigbaren Bereich. So stellt sich doch die Frage nach den eigentlichen Mördern.
Depressionen, Mobbing, Suizid, Themen, denen wir nicht genug Beachtung schenken können.
Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Mitmenschen wieder mehr (Be)Achtung zukommen lassen sollten. Denn jeder von uns kann einmal in diese Situation kommen, mag er dies auch im Augenblick weit von sich weisen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit und natürlich auch mit deinen Büchern.

Gruß von
Klaus
 
  Klaus D. Klimke 
 
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