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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 21:55
Hallo Frank,

bei mir stand der Spaß am Schreiben an erster Stelle, an einen großen Gewinn habe ich dabei nicht gedacht.

Es war ein langer, harter Winter und so ist das Buch entstanden, auch mit viel Hilfe hier im Forum.
Beim ersten Entwurf gab es sogar einen Tippfehler im Cover, den ich selber nicht bemerkt habe cheezy grin

Hier im Forum wurde er bemerkt ...

Irgendwann ging das Buch an den Markt.
Mit etwas Werbung habe ich nachgeholfen und es hat sich unerwartet gut verkauft und ist inzwischen ein Selbstläufer.
Bei mir werden alle Gewinne an ein Kinderheim gespendet und ich freue mich immer, über jeden Buchverkauf, weil jeder Euro für die Kinder gebraucht wird.

Es kann ja nicht schaden, wenn man für sein Schreib- Hobby auch noch Geld bekommt.

LG Richard

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www.richymuc.de und www.pinnwand4u.de/richymuc
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
http://www.youtube.com/watch?v=7Q7qvA7-12g
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:02
thumb up


Zuletzt bearbeitet von Angelina am 15.08.2010, 02:06, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Angelina 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:16
Liebe Angelina,

ich bin anderer Meinung. Ich habe meine Bücher geschrieben, damit sie gekauft und gelesen werden können. Es macht mich immer noch stolz, wenn ein Buch von mir gekauft wird (und wie!). Oder wenn jemand in meinem Buch liest und von Zeit zu Zeit herzhaft auflacht.

Aber ich habe so viel Zeit und Sorgfalt und Herzblut in die Bücher investiert... wenn ich in der Zeit stattdessen die Bahnhofsklos geputzt hätte, hätte ich viel mehr Geld damit gemacht. Aber ich schaue nicht aufs Geld, das beim Bücherschreiben rauskommt, ich mehr als zufrieden, daß die Bücher sogar einen (bescheidenen) Gewinn abwerfen und sich damit tragen.

Viele Grüße

Torsten

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Alles betonieren, grün anstreichen: Heiteres Gartenlexikon
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Spachteln, Abschleifen, Schwamm drüber: Heiteres Heimwerkerlexikon
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www.nimmsmithumor.de
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:24
Frank K. hat Folgendes geschrieben:

geht es denn nicht in erster Linie um das Schreiben?


Uhmmm nein, ich schreibe doch nicht für mich ... wozu denn? Meine Geschichte habe ich doch im Kopf, ich muss sie nicht aufschreiben, wenn sie nur für mich wäre. Schreiben ist für mich auch kein Hobby, sondern harte Arbeit. Und umsonst arbeiten ist nicht witzig cheezy grin

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LG,

Lisa
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:25
Angelina hat Folgendes geschrieben:
Frank, das ist die Einstellung die einen im Leben nicht weiterbringt. Wenn man hunderte Stunden in ein Buch steckt muß am Ende mindestens ein Stundenlohn von 20 € herauskommen.


Sorry, aber im Leben haben mich andere Dinge weitergebracht, viel viel weiter!

Wenn man hunderte Stunden in ein Buch steckt ist das pure Leidenschaft am Schreiben Wink

@Thorsten
... genau dieses Gefühl meinte ich, stolz zu sein und Bestätigung zu finden in dem, was man tut!

@Richard
Respekt!!!

LG,
Frank

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Der gesunde Menschenverstand ist nur die Summe aller Vorurteile, die einem in der Kindheit eingebleut worden sind.

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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:33
@Lisa
nochmal: für die Meisten hier ist Schreiben sicher eher ein Hobby.
Wenn Schreiben für Dich "harte Arbeit" ist, dann tust du mir leid!

Meine Geschichte habe ich zunächst nicht im Kopf.
Das wäre auch schade und ein immenser Verlust!!!
Denn so würde ich ja um all die schönen Glücksmomente gebracht werden, wenn ich beim Einschlafen aufspringe, zu meinem Schreibtisch im Wohnzimmer hetze und mal wieder eine "geniale" Idee zu meiner aktuellen Story aufschreibe. Sich eine Geschichte entwickeln zu lassen, das macht mir einen Heidenspaß.
Wenn das harte Arbeit wäre, würde ich es lassen!
Harte Arbeit habe ich jeden Tag im Job.
Wie schon gesagt (und einfach richtig verstehen!): es geht ums Schreiben.

LG,
Frank

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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:47
Naja es muss jeder selber für sich wissen warum er schreibt.

Ich hab gestern eine Mail bekommen, in der sich ein Käufer bedankt hat für das tolle Buch. Ich freue mich natürlich wirklich über solches Feedback aber genauso über den Verdienst.

Ich meine wenn ein Autor 1 Million Bücher verkauft hat er genug Geld+ das Gefühl das so viele Menschen die eigene Arbeit gut finden.

Wenn ich ein halbes Jahr Arbeit investiere und dann 30 Leute den Text lesen - nein danke.
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:49
Käufer und Leser ist für mich das Gleiche. Ich persönlich bekomme pro Buch 55cent. Weil ichs nicht teuerer machen wollte und weil es dazu dient, dass es Betroffenen besser gehen kann, so hoffe ich. Ich möchte, dass es viele viele Leute lesen.
Aber dazu muss man eben genauso Werbung machen. Danke für die Tipps noch mal Richymuc. Ein paar Sachen kann man davon schon umsetzen.
Wobei ich auch finde, dass sich nicht jedes Buch am schwarzen Brett beworben gut macht.

P.S. Wenns nur um die Liebe am Schreiben geht: Dazu braucht man kein BOD, das kann man auf dem heimischen PC machen Smile

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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 22:52
Frank K. hat Folgendes geschrieben:
@Lisa
nochmal: für die Meisten hier ist Schreiben sicher eher ein Hobby.
Wenn Schreiben für Dich "harte Arbeit" ist, dann tust du mir leid!


Muss aber nicht, harte Arbeit ist keine Krankheit smart

Wie schon gesagt (und einfach richtig verstehen!): es geht ums Schreiben.
[/quote]

Nein, für dich geht es darum Frank, ich bin aber nicht Frank cheezy grin

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Lisa
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 23:07
@Lisa
ok, das Du nicht Frank bist, sehe ich definitiv ein Laughing

aber mal im Ernst: wollte Dir nicht zu nahe treten, sorry. angle

Nur, das Wort "harte" hat (für mich) so einen kleinen negativen Beigeschmack.
"Harte Arbeit" ist (für mich!), wenn jemand 10 Std. am Bau malocht, einen 16 Std. Bürotag hat, für einen Hungerlohn die Sch... anderer Leute wegmacht oder 10-12 Std. irgendwo in einem Laden steht, Schnitzel oder Socken oder sonst was verkauft und sich dafür noch blöd anmaulen lassen muss ...
Aber lassen wir das, schweift zu sehr vom Thema ab. Wie man harte arbeit definiert, ist bestimmt eine Sache für sich.

schönen Abend noch,

und ich schreibe trotzdem nur, weil mir es Spaß macht und es "nur" mein Hobby ist. Ein sehr schönes zwar, aber halt ein Hobby!

Frank

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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 23:33
Very Happy


Zuletzt bearbeitet von Angelina am 15.08.2010, 02:07, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Angelina 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 23:35
Vielleicht auch eigene Bestellungen, die dann privat verkauft werden?

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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 00:04
Crying or Very sad


Zuletzt bearbeitet von Angelina am 15.08.2010, 02:07, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Angelina 
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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 00:20
Frank K. hat Folgendes geschrieben:

Meine Geschichte habe ich zunächst nicht im Kopf.
Das wäre auch schade und ein immenser Verlust!!!
Denn so würde ich ja um all die schönen Glücksmomente gebracht werden, wenn ich beim Einschlafen aufspringe, zu meinem Schreibtisch im Wohnzimmer hetze und mal wieder eine "geniale" Idee zu meiner aktuellen Story aufschreibe. Sich eine Geschichte entwickeln zu lassen, das macht mir einen Heidenspaß.
Wenn das harte Arbeit wäre, würde ich es lassen!
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Wie schon gesagt (und einfach richtig verstehen!): es geht ums Schreiben.


Wem es "nur" ums Schreiben geht, der soll schreiben. Der braucht sich um nichts zu kümmern - weder um eine korrekte Rechtschreibung noch um einen gelungenen Handlungsaufbau oder gar um ein ansprechendes Buch-Layout. Es geht ja "nur" ums Schreiben. Nicht ums Veröffentlichen. Nicht ums Gelesen werden.

Oder wie ein Autor mal sagte: "Schreiben kann jeder - aber mag's jemand lesen?" cheezy grin

Was die "harte Arbeit" angeht - natürlich kann Schreiben Hobby sein, mal eben kurz an den PC, zwei Seiten schreiben, weil man eine verschwommene Idee hat, und fertig. Schreiben kann aber auch ein Hobby sein, wo man eine Stunde lang an einem einzigen Satz herumdoktort, weil er einfach nicht genau das aussagt, was man mit ihm aussagen will.

Genau das macht für mich den Unterschied aus: Auf der einen Seite jene, die einfach mal so eben was runterschreiben und ihren Text danach nie wieder anfassen (sprich: überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten), auf der anderen Seite jene, die mit ihrem Geschriebenen nur selten zufrieden sind und stets nach einer Verbesserung suchen - und sich diese Verbesserungen erarbeiten.

Ist man mit einem Satz wie

Axels Reaktion auf jede neue Situation war aufgrund der Schwierigkeiten seiner Kindheit von Ängstlichkeit geprägt


bereits zufrieden, weil man ihn so geschrieben hat? Oder geht man doch noch einmal arbeitsmäßig an diesen Satz heran und ändert ihn ab in

Wegen seiner schwierigen Kindheit war Axel ängstlich bei jeder neuen Situation


oder steckt man noch mehr Arbeit in diesen Satz hinein und kommt zu einer dritten Variante wie

Wegen seiner schwierigen Kindheit fürchtete Axel jede neue Situation


Das ist es, was ich unter harter Arbeit am Text verstehe: Den Satz so zu gestalten, dass er genau das trifft, was er aussagen soll - und dies auch dem Leser so vermittelt. Nicht umsonst heißt es ja auch Überarbeiten. cheezy grin

Grüße
Siegfried
 
  Siegfried 
 
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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 01:26
Frank K. hat Folgendes geschrieben:

Nur, das Wort "harte" hat (für mich) so einen kleinen negativen Beigeschmack.
"Harte Arbeit" ist (für mich!), wenn jemand 10 Std. am Bau malocht, einen 16 Std. Bürotag hat, für einen Hungerlohn die Sch... anderer Leute wegmacht oder 10-12 Std. irgendwo in einem Laden steht, Schnitzel oder Socken oder sonst was verkauft und sich dafür noch blöd anmaulen lassen muss ...


Ach so, jetzt verstehe ich ... nein, das, was du oben beschreibst ist schon Sklaverei ... harte Arbeit ist für mich nichts Schlimmes, halt nur nicht einfach, kann aber auch erfüllend sein ... und irgendwann, wenn die Arbeit beendet ist, auch Spaß machen Laughing

Frank K. hat Folgendes geschrieben:

und ich schreibe trotzdem nur, weil mir es Spaß macht und es "nur" mein Hobby ist. Ein sehr schönes zwar, aber halt ein Hobby!


Das ist schön, und glaube mir, ich bin so neidisch ... schreiben als Hobby, uhmmm, ein schöner Gedanke, du Glückspilz cheezy grin

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