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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 00:36
Siegfried hat Folgendes geschrieben:

Das ist es, was ich unter harter Arbeit am Text verstehe: Den Satz so zu gestalten, dass er genau das trifft, was er aussagen soll - und dies auch dem Leser so vermittelt. Nicht umsonst heißt es ja auch Überarbeiten. cheezy grin


Und das ist immer noch nur die halbe Miete: was ist mit dem Plot? Gibt es Löcher? Und die Protas? Sind sie 1Dimensional? Und die Kapitelgestaltung? Lieber jetzt diese Szene einbauen, oder später? Ist der Spannungsbogen richtig geplant? Und und und ...

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LG,

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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 02:46
Durch Kreativität reichlich Geld zu verdienen, ist Anerkennung pur.

GRU$$
THOMA$
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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 04:32
Mir ist es egal, wieviel Geld ich mit dem Schreiben verdiene. Für mich zählen ganz allein die Käufer- und Besucherzahlen. Je mehr Besucher auf den Webseiten, in denen ich etwas von mir gebe, um so zufriedener bin ich. Je mehr Käufer und Leser es für mein Buch gibt, um so glücklicher bin ich.

Mir ist absolut bewußt, niemals vom Schreiben leben zu können. Das ist mir nciht zugedacht in diesem Leben, so glaube ich. Andererseits ist es ein vollkommen geniales Gefühl, wenn das, was ich verfasst habe, irgendwo auf der Welt gelesen wird.

Bei Lesungen merke ich, wie die Menschen Freude an dem haben, was ich präsentiere. Das macht mir so nachhaltig ein Glückgefühl, dass ich noch lange davon zehre.

Im Juli wurde bislang kein Buch gekauft. Das ist eben so. Dafür war der Juni besser und der August wird es vielleicht wieder. Na und? Eine Werbepause wegen anderer Probleme und wegen der Arbeit am neuen Buch hat sich sicherlich auf die Verkaufszahlen ausgewirkt. Dafür sind die Zugriffe auf die Website wegen der Ankündigungen zum neuen Buch nach oben gegangen. Das wiederum freut mich.

Ich kann nicht sagen, dass das Schreiben harte Arbeit ist. Es macht mich fertig, kaputt und laugt mich aus. Aber auch nur deswegen, weil ich nur dann am Buch schreibe, wenn mir etwas einfällt und ich die Cahnce habe, in eine "manische Schreibphase" zu verfallen. Dann hämmere ich mehrere DinA4-Seiten in immensen Tempo und ohne einen Gedanken an Rechtschreibung oder Interpunktation in die Tastatur.

Wenn ich dann noch nicht ganz platt neben dem Rechenr liege, prüfe ich die Fomalien noch und spätestens danach bin ich völlig erledigt. Ich schwör´s, das ist besser als Sex cheezy grin

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* Rezensionen von BoD-Büchern unter http://www.erbsenprinz.de
 
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BeitragVerfasst am: 30.07.2010, 13:22
Bloß keinen Müll abliefern ...

Da muss ich dem Siegfried, -wie oft auch an anderer Stelle Recht geben.
Wer ein Buch auf den Markt bringt, geht auch eine Verpflichtung gegenüber dem Käufer ein.

Soll heißen, man soll sich Mühe als Autor geben, darauf hat der Käufer ein Recht. Er kauft ja sozusagen die Katze im Sack cheezy grin

Man kann sich aber mit seinen Texten auch bis ins Endlose verbessern und das Buch wird nie fertig.
Je mehr Leute das scheinbar fertige Produkt lesen und verbessern, desto besser.

LG Richard

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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
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NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4
 
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...wie weiter nach einem guten Start ?

BeitragVerfasst am: 01.08.2010, 12:31
Hallo

Bei der ganzen Diskussion wäre für mich mal interessant, über welchen Weg ihr mehr Bücher verkauft. Direktverkauf bzw. eigene Homepage oder über den Buchhandel?
Bei meinem letzten Buch (ein Sachbuch über die berühmte Paddel- und Kajaklegende, Franz von Alber) welches Anfang Juni erschien, habe ich ca. 85% über meine Homepage (150 Stück) und den Rest über den Buchhandel (20 Stück) verkauft.
Jedoch ist der Direktverkauf eine relativ aufwendiger Vertriebsweg. Alle Bücher eintütten, Rechnung schreiben, zur Post bringen, Zahlungseingang nachschauen, ggf. Nichtzahler erinnern. Den tatsächlichen Zeitaufwand habe ich komplett überschätzt, jedoch glaube ich, den richtigen Weg getroffen zu haben. Ohne Direktverkauf hätte ich wahrscheinlich nicht diese Verkaufszahlen erreicht.

Ich habe einen großen Freundes- und Bekanntenkreis per Mail angeschrieben, zwei Fachzeitungen für einen mittellangen Buchbericht gewinnen können (Kanu-Sport, Kajak-Magazin), zahlreiche Fachgeschäfte und ein paar Online-Portale, die über mein Buch ausreichend mit Material informiert. Lesungen bieten sich ja bei einem Sachbuch nicht so an. Jedem selbst verschickten Buch lagen mindestens 3,4 Flyer zum weiterreichen bei.

Nun rechne ich damit, dass nach dem guten Start die Verkaufszahlen deutlich zurückgehen werden und es ergibt sich die Frage:

Was kann man nach einem guten Start weiter unternehmen um die Auflagenzahl wenigstens auf 20 % des Vergleichszeitraums zu halten, wenn die meisten Werbe- und Vertriebswege ausgereizt sind (siehe oben)? In meinem Fall wären das 34 Büchern in 8 Wochen, oder eben die in der Diskussion stehende Zahl 17 in einem Monat. Das wäre für mich schon ein Erfolg, sollte das in den restlichen 58 Monate der geltenden Vertragszeitraumes anhalten.

Also, was habt ihr nach einem guten Verkaufsstart weiter unternommen, um Eure Bücher an den Mann zu bringen, wenn die üblichen Werbewege ausgereizt sind?

SteffenKB

meine Homepage zum Buch:
www.faltkajak.npage.de
 
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BeitragVerfasst am: 01.08.2010, 12:48
Very Happy


Zuletzt bearbeitet von Angelina am 15.08.2010, 01:07, insgesamt einmal bearbeitet
 
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Re: ...wie weiter nach einem guten Start ?

BeitragVerfasst am: 01.08.2010, 18:28
Hallo Steffen,

steffenkb hat Folgendes geschrieben:
Nun rechne ich damit, dass nach dem guten Start die Verkaufszahlen deutlich zurückgehen werden und es ergibt sich die Frage:

Was kann man nach einem guten Start weiter unternehmen um die Auflagenzahl wenigstens auf 20 % des Vergleichszeitraums zu halten, wenn die meisten Werbe- und Vertriebswege ausgereizt sind (siehe oben)?


Die sind mit Sicherheit noch lange nicht ausgereizt. Es gibt doch bestimmt immer wieder Anlässe, zu denen du auf dein Buch aufmerksam machen kannst. Bestimmt gibt es auch noch unzählige Wassersportgeschäfte, die dein Buch noch nicht anbieten. Und was ist mit den Medien?

Ob es sich für dieses Jahr noch lohnt, weiß ich nicht, aber die nächste Saison ist gar nicht so lange hin, wenn du dich gut vorbereiten willst.

Foren sind auch eine Möglichkeit, aber dort ist direkte Werbung häufig verboten oder zumindest unerwünscht. Wenn du dich dort fachlich einbringst, springt aber meistens sehr viel mehr heraus als durch ein paar Werbebotschaften. Kein Autor wird für sein Buch werben, dass es Mist sei. Ob du aber wirklich Ahnung hast, merkt man nur an deinen Beiträgen.

Anschauen könntest du dir auch Twitter, natürlich ebenfalls auf Paddeln und Kajak bezogen.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 17:48
Keine Ahnung, wer hier woher solche Zahlen hat? Und nebenbei bemerkt...was bitte ist denn an 17 Büchern pro Jahr befriedigend bzw. erfolgreich??? 17 x 2-4 Euro pro Buch??? Also ist hier in der Tat irgendwer mit max. 68,00 Euro Jahresumsatz vor Steuer zufrieden oder was???

Sorry...warum schreibt man denn dann überhaupt ein Buch? Wenn man es lediglich für sich und einige Freunde und Verwandte haben möchte, dann lässt man es einfach 10x drucken und veröffentlicht es nicht,oder?

Meine Meinung...verstehe das nicht wirklich!

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BeitragVerfasst am: 01.09.2010, 21:30
Also 17 Bücher/Jahr würden mich total runter ziehen. Bei meinem letzten Buch habe ich eine Marge von etwas über 1 €, da bekäme ich tatsächlich nicht einmal die Unkosten rein. Da ich Bücher übers Stricken "gemacht" habe, habe ich auch noch ganz andere Unkosten, wie Garn, Fotos machen, Handarbeitsmessen besuchen usw. Glücklicherweise habe ich alle Unkosten bei über 1000 verkauften Büchern schon lange wieder rein. Keine Selbstvermarktung, aber Vorstellung in einschlägigen Foren.
LG Tini
 
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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 04:22
Ich kann nicht begreifen, wieso sich so viele über den DURCHSCHNITT beklagen! shocked eyes
Lediglich die Verkaufszahlen durch die Anzahl der Titel zu teilen KANN zu keinem Aussagekräftigen Ergebnis führen, weil viel zu viele Variablen einfach unbekannt sind.

Wie viele Titel wurden 2009 überhaupt veröffentlicht?
Wie viele Titel aus 2008 werden verkauft?

Ich vermute, dass BoD einfach im großen Maßstab Schrott produziert, also Papier verschwendet für unbegabte Autoren, die es einfach nicht drauf haben oder darauf hoffen, ihr Buch würde sich auch ohne Werbung verkaufen.

Außerdem ist BoD so etwas wie die Wikipedia unter den Lexika. 17 fehlerlose Artikel wären auch dort kein guter Schnitt. Aber wie das eben so ist, wenn wirklich jeder mitmischen kann: es kommt viel "Unnützes" dabei heraus.

Wenn sich hier dutzende melden und eigene Zahlen angeben die weit über 17 liegen, kann man sich ja ungefähr ausmalen, wie hoch der Anteil an Versagern ist.

Schätzung: von 50 Titeln bringt es einer auf durchschnittlich 450 Exemplare, der Rest liegt bei 10 Exemplaren. So geht die Rechnung immernoch auf, klingt aber nicht mehr ganz so deprimierend Wink
Und wenn auch der 50ste Titel nichts einbringt, wird der hundertste eben 900 mal verkauft. So ist das nunmal mit dem DURCHSCHNITT! dozey

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-Albert Einstein
 
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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 04:29
Zitat "die in der Diskussion stehende Zahl 17 in einem Monat." Zitatende!

Wie nun jemand auf 17 im Jahr kommt? Bei 17 im Jahr sollte man das Schreiben auch als Hobby lassen und fischen gehen angle

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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 09:50
Hallo weltverbesserer,

weltverbesserer hat Folgendes geschrieben:
Lediglich die Verkaufszahlen durch die Anzahl der Titel zu teilen KANN zu keinem Aussagekräftigen Ergebnis führen, weil viel zu viele Variablen einfach unbekannt sind.


Jaja, die Welt zu verbessern scheint leichter zu sein als sich mit Mathematik anzufreunden.

Die durchschnittliche Auflage bei book on demand veröffentlichten Bücher errechnet sich ausschließlich aus der Zahl der Titel und der jeweils gedruckten Auflage. Weitere Variablen, die von Bedeutung sind, gibt es nicht.

Da keine nennenswerten Vorräte gedruckt werden, darf die Zahl der nicht verkauften, aber in der Auflagenhöhe enthaltenen Bücher vernachlässigt werden. Die Zahl der unverkäuflichen Remitenden dürfte ebenfalls zu vernachlässigen sein.

Zitat:
Wie viele Titel wurden 2009 überhaupt veröffentlicht?
Wie viele Titel aus 2008 werden verkauft?


Na und? Hier geht es nicht um einen Durchschnitt in einem konkreten Jahr, sondern um einen Durchschnitt überhaupt. Da interessiert das nicht.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 09:52
Hallo Sandra,

SandraR hat Folgendes geschrieben:
Zitat "die in der Diskussion stehende Zahl 17 in einem Monat." Zitatende!

Wie nun jemand auf 17 im Jahr kommt?


Vielleicht erklärst du oder jemand anderes mal, wo er diese Zahl her hat. Irgendwie scheint dieses Forum wieder mal in Richtung Märchenforum zu tendieren.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 09:55
hawepe hat Folgendes geschrieben:
Hallo Sandra,

SandraR hat Folgendes geschrieben:
Zitat "die in der Diskussion stehende Zahl 17 in einem Monat." Zitatende!

Wie nun jemand auf 17 im Jahr kommt?


Vielleicht erklärst du oder jemand anderes mal, wo er diese Zahl her hat. Irgendwie scheint dieses Forum wieder mal in Richtung Märchenforum zu tendieren.

Beste Grüße

Heinz


Vielleicht von hier.

Die folgende Meldung des Börsenblatts möchte ich euch doch nicht vorenthalten: "Laut BoD sind im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Bücher on Demand in Norderstedt hergestellt worden (2008: ca. 2,0 Millionen); Ende Dezember seien rund 150.000 Titel verfügbar gewesen."

Umgerechnet bedeutet das eine durchschnittliche Auflage von 17 Exemplaren Sad

Okay, darin sind möglicherweise auch die nur für den Eigenbedarf bestimmten Fun-Exemplare enthalten, wobei die allerdings ja nicht verfügbar sind. Andererseits zählen auch die Titel mit, die erst gegen Ende des Jahres erschienen sind und sich damit erst kurze Zeit im Verkauf befanden.


Gruß
Bernd
 
  büchernarr 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 02.09.2010, 10:02
Hallo büchernarr,

büchernarr hat Folgendes geschrieben:
hawepe hat Folgendes geschrieben:
SandraR hat Folgendes geschrieben:
17 in einem Monat

[...]

17 im Jahr


durchschnittliche Auflage von 17 Exemplaren


Fällt dir etwas auf?

Beste Grüße

Heinz

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