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eBook verschiedene Fragen

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 05:15
hallo
ich habe einige Fragen rund ums eBook

1.
muss ich wenn ich ein eBook veröffentlichen will , das eBook in das VLB eintargen ?

2.

bei manchen anbieter wie Amazon kann man sich registrieren und sehen wieviele bücher verkauft worden sind .
wie läuft das bei Bol.de oder thalia.de und buch.de ab ?
bei diesen seiten gibt es keine anmeldung für autoren oder verlage .
wie kann ich dort mein ebook veröffentllichen .ich habe gehört über libri aber auch be libri gibt es auf der seite keine anmeldung .ich kann doch nicht an libri mein buch senden udn woher soll ich wissen wieviel eBooks libri an die verschiedenen händler verkauft und wieviele dise händler dann an die leute bringen ?

danke
sara
 
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BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 06:42
Wer sein Buch weltweit verkaufen möchte sollte natürlich auch immer eine ISBN haben (und somit einen Eintrag in den VLB) zudem, keine ISBN kein Geld vom Staat!

Ansonsten BoD hat noch keine Ebooks, überhaupt ist ein professionelles Angebot im Bereich EBooks nach meiner Erfahrung in Deutschland noch nicht wirklich vorhanden.

Es gibt die unterschiedlichsten Lesegeräte mit unterschiedlichen Formaten, deswegen ist leider Ebook nicht gleich Ebook!

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BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 07:43
Ich hatte mal bei BoD nachgefragt, weil im Autorenvertrag die Erstellung eines elektronischen Mediums eingeschlossen ist. Man arbeitet daran, die BoD-Bücher auch als eBook herzustellen.

@ topic:

Dein eBook sollte jedoch aufgrund der Vielfalt der möglichen Formate schon professionell vertrieben werden. Wie gesagt, wenn Du das Buch selbst nicht schon bei BoD herstellen lässt. Dann ist eigenes eBook ausgeschlossen.

Eine nette und ausführliche Seite über nahezu alles um eBooks gibt es HIER zu lesen.

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Tredition

BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 11:00
Meines Wissens veröffentlicht der Verlag Tredition, welcher auch mit BOD kooperiert, generell auch E-Books von den von ihm angebotenen Werken.

Eine kurze Google-Suche im Internet würde wohl weiterführende Hinweise zu Tage fördern...

Beste Grüße

MHA

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BeitragVerfasst am: 19.08.2010, 21:42
Hallo Leute,
ich habe mir eben mal den Link angeschaut.
He, dachte ich mir, super, endlich mal eine kompakte Sammlung
zum Thema.
Immerhin habe ich mich mit dem Thema selber schon beschäftigt.
Spaßeshalber auch schon mein Buch als eBook produziert (als Gaudi für die Reader in meiner Familie) bzw. auch schon eBooks von einem in andere Formate gewandelt.
Aber nachdem ich nur drei Seiten ausgesucht hatte und jedesmal feststellen mußte, wenig Info, schlecht recherchiert bzw. alte Informationen bzw. schlicht falsche Informationen, werde ich wohl nicht mehr weiter lesen.

Und weil ich fair bin, hab ich nochmal einige Seiten aufgeschlagen und sofort wieder Fehler bzw. falsche Informationen gefunden.

Also für mich ist dieser Link durch. Schade - eine Seite mit kompakter Information zu diesem Thema wäre nicht verkehrt.
Und wer das PDF-Format dauernd als DAS eBook-Format hervorhebt hat meiner Meinung keine Ahnung. Versucht doch mal ein PDF auf einem 5 oder 6 Zoll Bildschirm zu lesen.

Oder nehmt die Seite über die Erstellung eines eBooks. Mehr allgemeines Bla-Bla um eine Browserseite zu füllen schafft man vermutlich nicht mehr.
Da waren die Tipps von smashwords (schreiben die sich so?, war vor wenigen Tagen in einem anderen Thread die Rede davon) auf alle Fälle fachlicher und kompetender.

In diesem Sinne

Gruß Uwe

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BeitragVerfasst am: 20.08.2010, 09:28
Zitat:
Aber nachdem ich nur drei Seiten ausgesucht hatte und jedesmal feststellen mußte, wenig Info, schlecht recherchiert bzw. alte Informationen bzw. schlicht falsche Informationen, werde ich wohl nicht mehr weiter lesen.


Danke sehr! Denn das ist genau das Problem auf diesem ganzen Markt. Unzählige Formate, unzählige Fachleute, unzählige Verwirrungen.

Mir ging es um ein Beispiel und siehe da, es lässt sich auch anders sehen. Wie das wohl kommt? Wink

Ich werde mein Buch ganz sicher erst dann als eBook vertreiben lassen, wenn BoD es als solches unternimmt. Dann weiß ich, dass es Hand und Fuß hat, was da gemacht wird und dass meine Rechte gut vertreten sind.

Als pdf kann ich es selbst unter die Leute bringen. Ggf. sogar mit DRM versehen und allem Schnickschnack. Die Frage ist nur, ob es die Verbreitung bekommt, die ich mir wünsche und ob ich gewillt bin, alles selbst zu steuern und zu überwachen.

Es ist nach wie vor erheblich leichter, ein digitales Produkt ins Internet in Tauschbörsen zu stellen, als ein Printmedium. Man möge sich nur einmal ein wenig umschauen und wird feststellen, dass nahezu jedes Hörbuch und jedes eBook bereits in rauen Massen illegal angeboten wird. Einzig die Unbekanntheit schützt vor Raubkopien.

Wenn ich mein Buch verschenken will, dann mache ich es zur pdf und stelle es auf meine Seite. Dann freue ich mich daran, wie oft es heruntergeladen wird.

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BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 13:58
Hallo CeKaDo,

CeKaDo hat Folgendes geschrieben:
Denn das ist genau das Problem auf diesem ganzen Markt. Unzählige Formate, unzählige Fachleute, unzählige Verwirrungen.


Bei letzterem stimme ich dir zu, aber sonst möchte ich dir doch eher widersprechen.

Schön wäre es, wenn es unzählige Fachleute gebe, aber leider fehlen sie noch. Die Folge ist leider, dass nahezu jeder, der das Wort "E-Book" buchstabieren kann, bereits zum Fachmann hochstilisiert wird.

Bei den Formaten ist es so ähnlich wie bei den Textverarbeitungen. Es existieren zwar viele Dutzend, aber eine Rolle spielt auf dem Markt nur höchstens eine Handvoll. Mit dem PDF- und dem epub-Format dürfte man heute alle E-Reader und anderen Lesegeräte erreichen.

Die Tücke des Objekts liegt in den Details, wie z.B. der katastrophalen Darstellung von Bildern auf den bisherigen E-Readern, die sehr unterschiedliche Darstellungsqualität von Schrift auf E-Readern und Computern, die fehlende MathML-Unterstützung des epub-Formats, Probleme bei der dokumentinternen Verlinkung, Unklarheiten bei der Seitenzählung usw.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 17:17
Hallo Heinz,
du hast es auf den Punkt gebracht.

PDF, ebub, mobi (stirbt aus), Kindle (ist ja aus mobi entwickelt worden, da Amazon mobi aufgekauft hat), startet zumindest in Amiland durch.

Und der Rest deiner Ausführungen sagt alles.
Solange ich Romane etc., lese tut der eBook-Reader.
Wenn ich mobiDRM und epubDRM kaufen will gehts schon los.
Ich glaube, es gibt keinen Reader, der beide DRMs kann.
So konvertiere ich mobiDRM nach epub. Der Vorteil ist, dass ich dort
die Schrift besser zoomen kann.

Ansonsten finde ich eBook-Reader schon recht praktisch.

Gruß Uwe

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BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 17:37
Hallo Uwe,

buchselstabe hat Folgendes geschrieben:
mobi (stirbt aus),


Leider, denn eigentlich ist es sehr gut. Aber man wollte es unter keine freie Lizenz stellen und hatte dann gegenüber epub sehr schnell das Nachsehen.

Zitat:
Kindle (ist ja aus mobi entwickelt worden, da Amazon mobi aufgekauft hat), startet zumindest in Amiland durch.


Ist letztlich aber ein komprimiertes mobi-Format. Da ich kein Kindl-ebook habe, kann ich aber nicht nachschauen.

Zitat:
Solange ich Romane etc., lese tut der eBook-Reader.
Wenn ich mobiDRM und epubDRM kaufen will gehts schon los.
Ich glaube, es gibt keinen Reader, der beide DRMs kann.
So konvertiere ich mobiDRM nach epub.


Nur, wieviele Leser werden das tun? DRM ist derzeit das größte Hindernis bei der Verbreitung bei E-Books. Ich kaufe jedenfalls keine DRM-geschützten Bücher mehr, weil mir der Stress zu groß ist.

Zitat:
Der Vorteil ist, dass ich dort
die Schrift besser zoomen kann.


Viele Anbieter setzen jedoch auf PDF, obwohl epub vom Lesekomfort her weit überlegen ist.

Zitat:
Ansonsten finde ich eBook-Reader schon recht praktisch.


Praktisch ja, aber bislang doch sehr unkomfortabel. Aber die Entwicklung steht ja auch noch ganz am Anfang.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 18:11
Mobipocket ist im Original eine PRC-Datei der alten Palm-Welt und wurde nachträglich in MOBI umbenannt. Ich kann jedoch jede MOBI-Datei in PRC umbenennen und auf einem Palm lesen.

Mobipocket ist sehr wohl ein offenes Format und basiert auf OPF-Dateien (OEB Package Format), die ebenso als Grundlage für ePub dienen. Der größte Unterschied zwischen Mobi und ePub dürfte die bei ePub mögliche Einbindung eigener Fonts sein. Mobi ist RLE-komprimiert, ePub zip-komprimiert.

Seitenzählung gibt es bei ebooks praktisch nicht (ich zähle PDF ausdrücklich nicht dazu), weil die Anzeige am Bildschirm orientiert ist und nicht am Papier. Und jeder Bildschirm ist anders.

Für mich ist die größte Schwachstelle des ePub-Formats der oft eingesetzte FBReader, der bis heute keine Tabellen darstellen kann. Adobes Digital Edition hat Probleme mit Unicode-Zeichen im Inhaltsverzeichnis.

Im PDA-Bereich gibt es für fast jede Plattform einen Mobi-Reader, epub beschränkt meistenteils sich auf PC und Lesegeräte.

Insofern sind proprietäre Leseprogramme wie die von Mobipocket nach wie vor im Vorteil.

Übrigens wird niemand daran gehindert, einen Mobi-kompatiblen Reader (ohne DRM) zu schreiben.

Ich persönlich unterstütze beide Formate und sehe nicht ein, warum es nur einen geben kann.

Michael
 
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BeitragVerfasst am: 23.08.2010, 15:25
Hallo Michael,

Ikarus hat Folgendes geschrieben:
Mobipocket ist im Original eine PRC-Datei der alten Palm-Welt und wurde nachträglich in MOBI umbenannt. Ich kann jedoch jede MOBI-Datei in PRC umbenennen und auf einem Palm lesen.

Mobipocket ist sehr wohl ein offenes Format und basiert auf OPF-Dateien (OEB Package Format), die ebenso als Grundlage für ePub dienen. Der größte Unterschied zwischen Mobi und ePub dürfte die bei ePub mögliche Einbindung eigener Fonts sein. Mobi ist RLE-komprimiert, ePub zip-komprimiert.


Danke für deine Richtigstellungen und Erklärungen. Mit mobipocket habe ich mich bislang nur sehr wenig beschäftigt. Im Mittelpunkt standen bislang PDF und epub.

Zitat:
Seitenzählung gibt es bei ebooks praktisch nicht (ich zähle PDF ausdrücklich nicht dazu), weil die Anzeige am Bildschirm orientiert ist und nicht am Papier. Und jeder Bildschirm ist anders.


Genau. Und damit hat man das Problem, wie man z.B. aus E-Books zitieren soll. Da E-Books leicht durchsuchbar sind, braucht es meiner Meinung nach keine Seitenzählung, aber erzähle das mal den Altvorderen, die schon stolz sind, den Einschaltknopf gefunden zu haben. So gibt es dann eben doch einige krude Versuche einer Seitenzählung.

Zitat:
Für mich ist die größte Schwachstelle des ePub-Formats der oft eingesetzte FBReader, der bis heute keine Tabellen darstellen kann.


Das ist aber nicht ein Problem des epub-Formats, sondern des FBReaders. Entwickelt wurde er allerdings auch nicht für das epub-Format, sondern für das FB-Format. Im russischsprachigen Raum ist das FB-Format sehr weit verbreitet, im deutsch- und englischsprachigen Raum spielt es dagegen keine Rolle.

Als Lesesoftware für epub-Bücher könntest du auch calibre verwenden.

Zitat:
Ich persönlich unterstütze beide Formate und sehe nicht ein, warum es nur einen geben kann.


Ich denke auch, dass konkurrierende Formate positiv sind, weil Monopole für die Entwicklung nie gut sind. Ärgerlich ist es nur, wenn man dadurch auf bestimmte Wiedergabegeräte festgelegt wird.

Beste Grüße

Heinz

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danke für die antworten

BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 04:00
aber hat es überhaupt einen sinn ein eBook ins VLB einzutragen ?
das eBook wird ja nicht vom klassichen einzelhandel verkauft , sonder nur online .
an händler wie buch.de , bol..... würde ich nicht liefern , weil man sich dort nicht wie bei amazon registrieren kann und sehen kann wie oft das eBook verkauft wurde. eine DC zu schicken und darauf vertrauen das die mir eine abrechnung machen, wie oft sie mein eBook verkauft haben ...
da habe ich ehrlich gesagt kein vertrauen .

wenn das eBook nur über paar online händler verkauft wird , hat es doch kein nutzen wenn es in das VLB verzeichniss eingetragen wird und die gebühr immer bezahlt werden muss.

oder was meint ihr ???
 
  sarasara 
 
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BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 05:16
Kein VLB keine Tandiemen vom Staat! Deswegen, unbedingt eintragen.

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BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 19:40
Mal ein kleiner Zwischenruf.
Ich weiß ja nicht, wie lange BoD in Sachen eBook noch schläft,
aber mit der Zeit werden sie wohl von der Thematik überrollt.
Und wenn sie nicht bald in die Pötte kommen, dann haben die, die Buch und eBook zugleich anbieten möchten mit Bod ein Problem.

Hier mal ein Link zum Thema - es tut sich was.

guggst du bei heise.de

Gruß Uwe

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??

BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 23:35
sandra , was hat das VLB mit Tantiemen zu tun ?

dient das VLB nicht als Datenbank für Händler ?

Tantiemen werden doch von der VG Wort bezahlt !!!

deshalb war ja auch meine frage was es für einen sinn gibt ein EBOOK und VLB einzutragen wenn es doch sowieso nicht überall im Handle verkauft wird, sondern nur auf paar Internetseiten / Händlern.
also warum die Jahresgebühr für das VLB .
dazu wollte ich eure Meinung wissen ,ob es nützlich ist oder Geldverschwendung , weil ich persönlich da drin keinen sinn sehe !

aber ich bekomme hier antworten die schön sind, aber nicht meine frage direkt beantworten .
 
  sarasara 
 
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