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eBooks einfach viel zu teuer!

BeitragVerfasst am: 12.01.2011, 21:04
Hallo,

wie soviele andere Autorenkollegen, habe auch ich mich nun an das Projekt eBook herangewagt und jetzt da ich von Bod die Benachrichtigung erhalten habe, das eines meiner Bücher im Apple iBookstore gelistet ist, kam nach der Freude Laughing darüber das, was mich auch schon bei den Printveröffentlichungen ereilte. Nämlich der Ärger über die hohen Preise. Das Ärgernis der hohen Buchpreise ist ja schon oft genug im Forum diskutiert worden und an die Veröffentlichung als Hardcover ist gar nicht zu denken. Das sich dieses Ärgernis aber bei den eBooks fortsetzt, macht mich doch nachdenklich und auch ein wenig wütendblink3 . Man könnte fast glauben, das Bod größten Wert darauf legt, die Verkaufszahlen seiner Autoren gering zu halten. Mein Roman "Pakt der Barbaren" kostet als eBook ganze 15,99€, der neue Ken Follett Roman 9,99€. Dies ist wohl auch ein Grund dafür, das sein Roman ein Bestseller ist und meiner nicht cheezy grin . Wer kauft denn schon die viel zu teuren Bücher unbekannter Autoren, mal von Sachbüchern abgesehen. Meiner Recherche nach liegen die Preise für eBooks von "Normalo Autoren" je nach Länge zwischen 4,99€ und 9,99€, selten höher. Es sollen ja keine Ramschpreise sein, aber doch wenigstens annehmbare Preise, die den Leser auch zum Kauf annimieren. Der Aufwand für Bod ist doch wohl eher gering und der Verdienst für die Konvertierung üppig! Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht, ich bin mit den Leistungen von Bod eigentlich zufrieden und meine Bücher verkaufen sich zumindest so gut, das ich, auch ohne viel Werbung, meine Schreiberei finanzieren kann. Und es bleibt sogar unter dem Strich noch was übrig. Trotzdem ärgern mich die Preise, da sie meiner Meinung nach, die Verkaufszahlen drücken. 5,99€ kann man halt , wenn's nicht gefällt, eher mal verschmerzen als 15,99€.

Liebe Grüße
Rainer

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BeitragVerfasst am: 12.01.2011, 21:21
Der Preis für ebooks orientiert sich nun mal am Preis der Printausgabe. Niemand hindert dich daran, ein Buch ausschließlich als ebook herauszugeben und bei Mobipocket, beam-ebooks.de, story2go oder einem der vielen anderen ebook-Anbieter zu z. B. 3 Euro zu verkaufen. Ebenso kannst du dein Talent der Öffentlichkeit vorstellen, indem du ein ebook kostenfrei auf der Homepage zum Download anbietest.

Nicht jammern, machen.

Grüße
Michael
 
  Ikarus 
 
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BeitragVerfasst am: 12.01.2011, 23:01
Das mit den Preisen macht mir auch schon Kopfzerbrechen. Ich habe für mich mal einige Varianten durchgerechnet. Vielleicht hilft es ja jemanden auch das mal auf einem Blick zu sehen. Okay hat jetzt nicht unbedingt was mit eBooks zu tun, aber das passt trotzdem, wie ich finde.

180 Seiten (Paperback) - 0.00 € Marge: 09,11 €.
200 Seiten (Paperback) - 0.00 € Marge: 10,11 €.
240 Seiten (Paperback) - 0.00 € Marge: 12,14 €.
300 Seiten (Paperback) - 0.00 € Marge: 15,18 €.

180 Seiten (Paperback) - 0.92 € Marge: 10,90 €.
200 Seiten (Paperback) - 0.92 € Marge: 11,90 €.
240 Seiten (Paperback) - 0.90 € Marge: 13,90 €.
300 Seiten (Paperback) - 0.88 € Marge: 16,90 €.

180 Seiten (Paperback) - 1.44 € Marge: 11,90 €.
200 Seiten (Paperback) - 1.43 € Marge: 12,90 €.
240 Seiten (Paperback) - 1.42 € Marge: 14,90 €.
300 Seiten (Paperback) - 1.40 € Marge: 17,90 €.

180 Seiten (Hardcover) - 1.39 € Marge: 20,90 €.
200 Seiten (Hardcover) - 1.39 € Marge: 21,90 €.
240 Seiten (Hardcover) - 1.38 € Marge: 23,90 €.
300 Seiten (Hardcover) - 1.36 € Marge: 26,90 €.

Ich finde, ein Buch mit 180 Seiten für 10,99 € mit einer Marge von 0,92 € ist fair. Doch warum kostet dann dasselbe Buch mit 300 Seiten gleich mal 16,90 €? Natürlich sind das 120 Seiten mehr, aber irgendwie stimmt da die Preislogik nicht. Ich kann das jetzt nicht gut erklären, aber sicherlich wisst ihr, was ich meine. Die Druckerei hat doch alles eingerichtet und muss dann nur noch ein bisschen mehr Papier drucken, aber der Preis steigt gleich mal um 35% und genau da stimmt was nicht nach meiner Meinung. Das das selbe Buch mit Hardcover gleich mal fast doppelt so teuer ist, finde ich auch etwas sehr überteuert. Ist halt meine Meinung.
 
  Tagesstern 
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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 10:14
Das mit dem "Niemand hindert mich...", lieber Ikarus, ist leider problematisch und zweischneidig. In dem Augenblick, da ich mein Buchprojekt als Bod Classic mit ISBN herausbrachte, untersagte mir BoD auf ausdrückliche Anfrage meinerseits die Publikation dieses Buches anderswo als eBook außer bei BoD selbst. Also ausschließlich für die sehr kühnen 99 Euro mit den, wie man sieht, unverkäuflichen Endpreisen.
Ich habe das nicht mitgemacht mit dem Ergebnis, dass es das Buch nicht mehr als eBook gibt, ich musste es von beam zurückziehen. Ohne die ISBN konnte ich andererseits nicht von einer Lesungsagentur vermittelt werden. Ich brauchte also BoD Classic. Eine Zwickmühle.
Nein, ich denke auch, das mit den eBooks muss billiger werden. Es ist nicht nachvollziehbar, wo dort besondere Kosten entstehen, wenn nicht bei BoD dann bei den Anbietern. Wer zockt hier ab zu Lasten der Urheber?

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 10:55
FraRa hat Folgendes geschrieben:

Nein, ich denke auch, das mit den eBooks muss billiger werden. Es ist nicht nachvollziehbar, wo dort besondere Kosten entstehen, wenn nicht bei BoD dann bei den Anbietern. Wer zockt hier ab zu Lasten der Urheber?

Der Preis des E-Books sollte schon eine Relation zum Papierbuch beibehalten, das finde ich okay. Sonst wären Diskussionen a la wie bekomme ich mein Buch ins Buchgeschäft passé. Dann hätte das gedruckte Buch keine Chance mehr, und das wollen wir doch auch nicht. Ich finde nur, BoD sollte uns an dem höheren Gewinn teilhaben lassen.
Gruß
Thomas

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 11:33
FraRa um EBooks technisch auszunutzen sollte man es mit Muldimediainhalten ausfüllen (was bei BOD nicht geht) und es so hochladen dass nicht nur Apfelfreaks das Teil kaufen!
Kurz gesagt ein gut gemachtes EBook hat gar keine Ähnlichkeit mehr mit der gedruckten Printversion. Selbst die Texte müssen nach meiner Meinung dem virtuellen Medium angepasst werden und in diesem Fall hat es dann nichts mehr mit der gedruckten Ausgabe zu tun! Dann kann man übrigens auch wieder Preise verlangen die in der Nähe eines Buchpreises wäre.

Wobei ich dies aus Sicht eines Sachbuchautors schreibe. Der Vorteil für den Leser ist klar, durch Links zu weiteren Infos kommen etc.etc. So gut ich BoD als Printmedium finde (weil ich weder Zeit noch Lust hätte einen Angestellten mit Bücherauslieferungen zu beschäftigen) so unausgegoren ist ihr Angebot bis jetzt für EBooks.

Übrigens, neugierige Frage am Rande, habt Ihr bei der EBookvariante eine ISBN Nummer stehen oder nicht?
Ehrlich gesagt ich würde nie ein EBook ohne ISBN empfehlen, in diesem Falle habt ihr später auch keinen Anspruch bei VG Word!

Das ganze für 99 Euronen (nachdem eine Entwicklerlizenz zum Upload bei Apple gerade mal 100 Euronen kostet) halte ich für vollkommen überzogen. Wohlverstanden wir machen als Entwickler Applikationen für alle Betriebssysteme und die Preise sind mir entsprechend geläufig.

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 11:40
Nein, man muss es nicht mit Multimedia-Inhalten ausfüllen. Wir lesen zuhause auf dem Ereader ganz normal Bücher, um Platz, Papier und Geld zu sparen. Die Stärke von e-ink ist, Text anzuzeigen. Filmchen will ich auf meinem Kindle nicht sehen.


Zuletzt bearbeitet von FraRa am 13.01.2011, 11:44, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 11:41
Guten Morgen,

Lieber Frank, ich Danke dir! Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Ich habe nämlich auch versucht meine Bücher in Eigenarbeit und über einen anderen Verlag, mit wesentlich besseren Konditionen, herauszubringen. Bis mir glücklicherweise beim lesen der Verträge auffiel, das die Rechte der eBook Veröffentlichung bereits im Printvertrag enthalten sind.
Den Vorschlag von Thomas finde ich auch nicht schlecht. Wenn schon hohe Preise, dann vielleicht mehr Marge thumb up ! Davon werden die Verkaufszahlen leider auch nicht höher, zumindest hat man aber als Autor was davon. Schreiben kostet nämlich auch Geld. Die Werbung z.B. könnte man dann proffesioneller angehen.
Was mich bei den Verträgen noch ärgert ist die Tatsache, das die Laufzeiten der eBooks, der der Printausgabe angepasst sind. Heißt, ist das Buch schon zwei Jahre erhältlich und der Vertrag dauert ja bekanntlich 5 Jahre, so ist das eBook auch nur noch drei Jahre im Handel. Verkürzte Laufzeit, aber kein geringerer Preis für die Herausgabe!!! blink
Auch nicht schön und schon gar nicht Fair!

Grüße
Rainer

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 12:29
hm, interessante Diskussion - bin da zugegebenermaßen noch total unbedarft ...
Habe bislang E-Books nur im Fachbereich genutzt (sowohl gekauft als auch verkauft, z. B. beim GrinVerlag).

Da ich mit COLUMBO nun belletristisch selbst vertreten bin, komme ich ins Grübeln. Allerdings fand ich den angesetzten E-Book Preis bislang ok ...

Kollegiale Grüße,
Barbara

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 13:13
FraRa hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem "Niemand hindert mich...", lieber Ikarus, ist leider problematisch und zweischneidig. In dem Augenblick, da ich mein Buchprojekt als Bod Classic mit ISBN herausbrachte, untersagte mir BoD auf ausdrückliche Anfrage meinerseits die Publikation dieses Buches anderswo als eBook außer bei BoD selbst. Also ausschließlich für die sehr kühnen 99 Euro mit den, wie man sieht, unverkäuflichen Endpreisen.


Es geht nicht darum, ein Buch, dass als Printausgabe erschienen ist, selbst als Ebook zu vermarkten. Ich will darauf hinaus, neben dem klassischen Buchdruck das Ebook als eigenständiges Erzeugnis aufzufassen und das eine oder andere Buch nur als Ebook zu vermarkten. Gründe für diesen Weg gibt es viele.

Die 99 Euro bei BoD sind sicher nicht das letzte Wort, aber hier muss man sehen, dass im Gegensatz zum automatisierten Papierdruck hier extra Hand angelegt werden muss. Das bloße Konvertieren einer PDF-Datei in ein reines Ebook-Format erzeugt i. d. R. kein ordentliches Ebook.

Grüße
Michael
 
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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 13:23
Tagesstern hat Folgendes geschrieben:

Ich finde, ein Buch mit 180 Seiten für 10,99 € mit einer Marge von 0,92 € ist fair. Doch warum kostet dann dasselbe Buch mit 300 Seiten gleich mal 16,90 €? Natürlich sind das 120 Seiten mehr, aber irgendwie stimmt da die Preislogik nicht. Ich kann das jetzt nicht gut erklären, aber sicherlich wisst ihr, was ich meine.


Sorry, nein, ich weiß nicht, was du meinst. Denn eigentlich ist das ein mathematisches Problem. cheezy grin

Setz einfach mal den Dreisatz zur Berechnung des Seitenpreises an, dann wirst du sehen, dass die Verhältnisse von 180 Seiten zu 300 Seiten durchaus schlüssig sind.

Ansonsten kann ich nur empfehlen: Wenn's zu teuer ist, anderen Anbieter suchen oder eine Auflagenproduktion finanzieren.

Nur mal als Vergleich: Der Kalkulator bei Shaker-Media liefert bei 180 Seiten (bei gleicher Ausstattung wie BoD) einen Mindestpreis von 13,29 Euro (mit 0 Euro Tantieme für den Autor) bzw. 17,57 Euro für 300 Seiten. Um auf 0,92 Euro netto Tantieme zu kommen, braucht man bei Shaker-Media einen Brutto-Ladenpreis von 15,40 Euro bzw. 19,70 Euro. Da scheint die Kalkulationsbasis tatsächlich eine andere zu sein.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 14:17
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Sorry, nein, ich weiß nicht, was du meinst. Denn eigentlich ist das ein mathematisches Problem. cheezy grin

Setz einfach mal den Dreisatz zur Berechnung des Seitenpreises an, dann wirst du sehen, dass die Verhältnisse von 180 Seiten zu 300 Seiten durchaus schlüssig sind.


Das ist schwer zu erklären was ich eigentlich damit sagen will. Wenn man ein Produkt kauft, ist meistens das erste Stück, die erste Ware, das erste Produkt das, was am meisten kostet, also das, was am teuersten ist. Es gibt so viele Beispiele. 250g Nudeln kosten zum Beispiel 0,49 €. 500g kosten 0,79 €. 1 Kg Nudeln kosten dann 1,09 €. Desto mehr, desto günstiger wird es. Das ist nur ein Beispiel, aber bei vielen Sachen ist das so. Ein Duplo kostet 0,25 Cent. Eine große Packung Duplo mit 10 Riegeln kostet 1,79 €. 0,33 Liter Cola kostet 0,69 €. 0,5 Liter kostet 0,89 Cent und 1 Liter kostet 1,09 €. 2 Liter Cola gibt es für 1,59 €. Ich denke das ist verständlich und ich glaube, jeder versteht, was ich meine. Kaufe ich 250g Hackfleisch, zahle ich 1,29 €, nehme ich gleich die 500g Packung, zahle ich nur 1,89 €. Blöde Beispiele, aber mir ist auf die Schnelle nichts Besseres eingefallen.

Auch in einer Druckerei ist das so. Wenn ich 5.000 Flyer drucken lasse, kostet mich das zum Beispiel 62,90 €. Lasse ich 10.000 Drucken, dann kostet mich das 99,90 €. Also zahle ich für die nächsten 5.000 Flyer nur noch 37 €. Ich habe das jetzt nicht ausgerechnet, aber ich sage jetzt mal, dass sind ca. 37% weitere kosten. Die Druckerei muss das nur einmal einrichten, und wenn die Stückzahl höher wird, dann wird der Flyer pro Stück immer günstiger, viel günstiger. Ich hatte mal 20.000 Fler drucken lassen, die hatten nur 10 € mehr gekostet als 10.000 Flyer. Beim Buch ist das nicht viel anders, man druckt lediglich ein paar Blätter mehr.

Jetzt lasse uns das bei einem Buch von BoD hoch rechnen. 180 Seiten kosten 10,99. Nehmen wir das Doppelte, also 360 Seiten, rechnen 37% Kosten für die nächsten 180 Seiten, dann macht das ca. 4,00 €. Also müsste nach meiner Rechnung ein Buch mit 360 Seiten ca. 15 € kosten. Nach BoD müsste das Buch aber 22,90 € kosten. Das heißt, BoD verlangst für das doppelte an Seiten auch fast den doppelten Preis. Du kannst jetzt alles gegen Rechnen, alles widerlegen. Du wirst meine Meinung nicht ändern.

Ich finde, wenn ein Buch mit 180 Seiten um die 11 € kostet, dann müsste ein Buch mit 300 Seiten um die 15 € kosten und nicht mehr. Auch wenn du anderer Meinung bist, so denke ich und so ist es logisch. Ich hatte schon vor einigen Tagen einen Bekannten gefragt, der in einer Druckerei arbeitet. Der hat das bestätigt. Er meinte auch, ob er nun 50 Bücher drucken lässt, oder 100 Bücher, der Preis für die Druckerei ist dann nicht viel teurer.

Ich finde es halt sehr schade, dass BoD den Weg für einen Roman verbaut. Bei BoD lohnen sich Bücher mit über 260 Seiten nicht wirklich. Wie immer, ist halt meine Meinung. Ich habe es mal kurz ausgerechnet, ein Buch mit 300 Seiten, müsste einen Ladenpreis von 15,40 € haben, dann würde ich noch 11 Cent Marge erhalten. In einem Buchladen habe ich ehrlich gesagt noch nie wirklich darauf geachtet, wie viele Seiten ein Buch hat. Ob nun 240 Seiten oder 320 Seiten, mir war das bis jetzt immer egal, aber ob das Buch nun 12,90 € oder 15,90 € schon.

PS: Ich sage nicht das BoD schlecht ist und BoD ist unter allen Anbietern sicherlich mit das Beste. Ich finde nur, die Preise ab 240 Seiten sollten günstiger sein sein.


Zuletzt bearbeitet von Tagesstern am 13.01.2011, 14:30, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Tagesstern 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 14:28
Tagesstern hat Folgendes geschrieben:


Ich finde nur, die Preise ab 240 Seiten sollten günstiger sein sein.


Das finde ich auch - ist aber ein alt bekanntes Problem mit/ bei BoD Smile

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 14:38
Stimmt. Will man derzeit über BoD ein Buch zu einem für den Leser noch akzeptablen Preis anbieten, muss man sich als Autor wirklich kurz fassen. Very Happy Bei Regionalliteratur geht es so gerade noch. Aber einen "ganz normalen" Krimi oder historischen Roman mit mehr als 250 Seiten kann man nur schreiben, wenn man sich mit einer Null-Marge zufrieden gibt.

Selber bin ich mit meinem aktuellen Projekt deshalb gerade ratlos. Ausweichen auf ein reines EBook zu einem günstigen Preis ??

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BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 15:18
Ich habe mir einen Klassiker von Arthur Conan Doyle "Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot" gekauft. Das Buch ist knapp 18 x 11 cm groß. Das Buch hat 189 Seiten. Schriftgröße dürfte 10pt haben. Ich muss sagen, Größe des Buches und der Schriftart ist sehr angenehm, und wenn ich könnte, würde ich gerne mein Buch in dieser Größe herausbringen. Was mir aber dabei aufgefallen ist, 10 Seiten befassen sich nicht mit der Geschichte. Nun frage ich mich, muss das sein? Braucht man das unbedingt? Kann man das nicht weglassen?

Braucht man bei einer Geschichte oder bei einem Roman, unbedingt ein Inhaltsverzeichnis? Ich bin der Meinung, viele Informationen sind unnötig und das wichtige lässt sich auf ein Blatt unterbringen. Was mich persönlich stört, ist der Text vor dem 1. Kapitel. Ich lese das fast nie und zwei Seiten Grüße und Danksagungen interessieren mich auch nicht. Ich blättere eigentlich immer gleich bis zum 1. Kapitel vor und fange dann erst an zu lesen. Ich finde damit kann man auch ein paar Seiten sparen. Schriftart um 1pt verkleinern und einige unnötigen Seiten weg lassen, dann hat man auch schnell mal schnell 20 Seiten eingesparrt. Was mir auch oft auffällt, dass viele Bücher zwischen den Kapiteln oft leere Blätter haben, wo vielleicht nur der Kapitel Name draufsteht. Muss auch nicht unbedingt immer sein. Mal schauen, wie das bei mir am Ende sein wird.

Ich lese gerade ein Buch, das hat die Maße 23 x 15 cm. Ich finde das Buch liegt nicht so gut in Hand. Das Buch hat 400 Seiten und dürfte 1-2pt von der Schriftgröße größer sein als das Sherlock-Holmes-Buch. Wie das Buch aussehen würde, wenn die Maße des Buches und die Schriftgröße kleiner wären, weiß ich natürlich nicht, aber sicherlich ein Versuch wert gewesen.

Auch der linke Abstand vom Text zum Rand finde ich Recht, groß gewählt zu sein. Da hätte man auch einiges einsparen können. Okay, das Buch wurde über einen bekannten Verlag veröffentlicht und der Autor musste da sicherlich nicht auf jeden Cent achten, aber trotzdem gut zu wissen, worauf man alles Achten kann.

Nun gut, ich höre jetzt lieber auf, bevor ich vom Thema ganz abschweife, denn hier geht es ja eigentlich um Books.
 
  Tagesstern 
Gast 
 
 
   
   
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