 | Ehrliche Kritik ausdrücklich erwünscht! Leseprobe & Expo | Verfasst am: 23.12.2008, 18:01 |
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Nochmals Guten Tag an alle,
und ganz herzlichen Dank Dir, Heinz (hwepe), für Dein Rat und Dein warmes Willkommen hier.
Hier also die zwei Leseproben und das Exposé. Bitte spart nicht an Kritik und lasst mich ganz ehrlich wissen,
==> was Ihr von meinem Werk und vom Exposé haltet
==> und ob Ihr glaubt, dass mein Roman veröffentlichungsreif ist.
Vielen Dank im Vorfeld und Euch allen ein paar ruhige und angenehme Feiertage im Kreise der Familie.
Liebe Grüsse,
Hermann
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hermann |
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 | | Verfasst am: 25.12.2008, 11:44 |
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Ich habe die 1. Leseprobe überflogen. Was mir gut gefällt, ist der Detailreichtum. In einem Satz waren aber noch bombastische Fehler, die hast Du sicher übersehen. Leider (verständlicherweise) hast Du Dein pdf gegen Kopieren gesichert, so schreibe ich es ab:
"Um was es sich handelte, konnte sie nicht zu erkennen, aber der Schreck, setzte sich fest."
Manchmal fehlen Kommata oder sind zu viel.
Die Perspektive scheint mir in Ordnung zu sein, aber laut Expose soll ja "nur" Karl Hauptperson sein (?). Das habe ich nicht so empfunden.
Mindestens 55 Kapitel? Ist das nicht ein bischen viel? Ich fand's recht spannend, aber ich weiß nicht, ob man das als Leser so viele Kapitel durchhält?
Sigrid |
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Arachne |
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 | Re: Ehrliche Kritik ausdrücklich erwünscht! Leseprobe & | Verfasst am: 25.12.2008, 15:13 |
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Hallo Hermann,
| hermann hat Folgendes geschrieben: |
Bitte spart nicht an Kritik und lasst mich ganz ehrlich wissen,
==> was Ihr von meinem Werk und vom Exposé haltet
==> und ob Ihr glaubt, dass mein Roman veröffentlichungsreif ist. . |
Mein Eindruck ist, dass du viel zu viel berichtest und den Leser zu wenig selbst erleben lässt. Dazu kommt, dass die wörtlichen Reden oft zu gestelzt klingen. Sprich sie einfach mal laut, dann merkst du es. Laut lesen oder besser noch sprechen ist nach meiner Erfahrung eine gute Kontrollmöglichkeit.
Ansonsten kann ich dir nicht wirklich etwas zu den Leseproben sagen, weil ich kein Freund von Fantasy-Literatur bin. Oder genauer gesagt, ich finde sie einfach nur langweilig. Das hat jetzt nichts mit deinem Text zu tun, sondern gilt ganz generell.
Vielleicht bekommst du von anderen mehr Rückmeldungen. Aber nach den zahlreichen Kritikerbeschimpfungen der letzten Monate ist die Bereitschaft noch mehr zurückgegangen.
Suche einfach mal die Kritiken von Siegfried. Da er häufig sehr ausführliche Begründungen liefert, lässt sich aus ihnen auch unabhängig vom konkreten Anlass viel lernen.
| Arachne hat Folgendes geschrieben: |
| Leider (verständlicherweise) hast Du Dein pdf gegen Kopieren gesichert |
Ich weiß natürlich nicht, ob Hermann die Dateien ausgetauscht hat, aber ich konnte eben aus allen drei kopieren.
Anstrengend ist allerdings, dass die Schriften nicht eingebettet sind und auf meinem PC Ersatzschriften verwendet werden. Dadurch rutschen manche Buchstaben übereinander und kleben viele Worte abstandslos aneinander.
Beste Grüße,
Heinz. |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 25.12.2008, 17:10 |
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Grosse, ausgewachsene Bäume begegneten ihnen nirgendwo, die erhoben ihre Wipfel in grösserer Entfernung vom Fusspfad, so dass fast immer der Blick auf die umgebenden Hügel und in die Ferne vor ihnen möglich war.
Hallo Hermann
Obwohl ich keine Lektorin bin, erlaube ich mir eine kleine Anregung. Alles habe ich nicht gelesen. Im Kapitel 32 ist mir obenstehender Satz sofort aufgefallen. Und er scheint ein wenig stellvertretend zu sein für den Rest.
Mein Vorschlag: Grosse, ausgewachsene Bäume fehlten gänzlich entlang des Fusspfades. Ein Umstand, der einen freien Blick auf die umgebenden Hügel und das vor ihnen liegende Land zuliess.
Ich lasse mich gerne von den Profis hier korrigieren, aber micht dünkt, das würde voll ausreichen.
Liebe Grüsse Hanna |
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Hanna |
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 | | Verfasst am: 25.12.2008, 18:49 |
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| Zitat: |
Arachne hat Folgendes geschrieben:
Leider (verständlicherweise) hast Du Dein pdf gegen Kopieren gesichert
Ich weiß natürlich nicht, ob Hermann die Dateien ausgetauscht hat, aber ich konnte eben aus allen drei kopieren. |
Ich hab's eben noch mal versucht, und tatsächlich ... Vielleicht war ich einfach blind (kommt manchmal vor).
Sigrid |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 14:52 |
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Hallo!
Ich habe auch nicht alles durchgeackert, da mir, wie Heinz auch, dieses Genre nicht liegt und ich nicht viel darüber weiß.
Ich kann Dir also nur sagen, ob es mir gefällt oder nicht - Laienmeinung.
Anhand zwei Textbeispielen möchte ich mich dazu äußern:
Er fing mit dem Baumstamm im
Rechenwerk an, weil er hoffte, dass nach dem
Abschneiden des nach oben herausragenden Stammes,
eine Entlastung der im Wasser festgeklemmten Seite
erfolgen würde. Doch das Holz rührte sich nicht von der
Stelle.
Mal abgesehen von dem Kommafehlern finde ich diesen Satz viel zu kompliziert. Mir schießen direkt mehrere Fragen durch den Kopf: Was ist ein Rechenwerk? Ist es wichtig, dass der Stamm nach oben herausragt? Wie klingt es leserfreundlicher?
"Zuerst nahm er sich den Baumstamm im Rechenwerk vor. Doch gestaltete sich die Aktion schwieriger als gedacht, denn das Holzstück klemmte unter Wasser fest."
Das ist jetzt nur ein Vorschlag meinerseits. Aber da jeder einen anderen Erzählstil hat, solltest Du es nur als Idee betrachten.
Dann die zweite Textstelle im Exposé:
Handlung: Karl (19 J.) und Paul (20 J.) bleiben mit ihrer Röhrenbahnkabine, zu Beginn der Reise
nach dem Abi, mehrere hundert Meter unter der Erdoberfläche stecken.
Das hört sich beim Lesen so an, als haben Karl und Paul ihr Abi in der Röhrenkabine gemacht - jedenfalls lese ich das so heraus. Ist der Schulabschluss überhaupt wichtig für die weitere Handlung?
Ich würde den Satz umstellen, etwa so:
"Nach mehreren hundert Metern bleiben Karl, 19 Jahre und Paul, 20 Jahre in der Röhrenkabine unter der Erdoberfläche stecken." Und wenn der Schulabschluss wirlich wichtig ist, würde ich noch einen Satz dazu sagen: "Kurz vor Antritt ihrer Reise haben sie ihr Abitur absolviert."
Zur Form des Exposés:
Deine gewählte Form kenne ich so nicht, was nicht heisst, dass sie falsch ist. Ich habe es bisher einfach immer anders gemacht, nicht so gegliedert, sondern im Text. Aber ich hatte bisher auch noch keinen Roman über 55 Kapitel zu beschreiben ...
Fazit meines Eindruckes: Mir persönlich erzählst Du die Geschichte zu "blumig". Und für meinen Geschmack verwendest Du viel zu lange Sätze, die das Verständnis erschweren.
Wie bereits zu Anfang erwähnt, mag ich dieses Genre auch nicht besonders, würde mir also das Buch allein wegen dieser Tatsache nicht kaufen wollen.
Aber selbst dann, wenn ich es in Händen hielte und einige Zeilen durchlesen würde, muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich es ins Regal zurückstellen würde.
Ich finde Deinen Erzählstil zu unaufgeräumt und chaotisch (sorry, einen besseren Ausdruck hab ich jetzt nicht gefunden).
Da hier im Forum Kritiken zu Grammatik und Rechtschreibung belächelt werden, weise ich darauf hin, gehe aber nicht näher darauf ein. Ich denke, dass Du ohnehin ein Feedback auf den Erzählstil haben möchtest, und das habe ich in meinem Fazit abgegeben.
Ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass das nur mein persönlicher Eindruck ist - von einem Laien. Aber dennoch bin ich ein eifriger Leser und bewerte Bücher eben nach meinem Geschmack. Dass es mir nicht gefällt, sollte Dich jetzt nicht entmutigen. Erst letzte Woche habe ich den Bestseller "Der Turm" wieder ins Bücherregal zurückgestellt, weil es mir nicht gefallen hat.
LG, Conny |
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Conny |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 15:29 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 15:32 |
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| Zitat: |
| Mir persönlich erzählst Du die Geschichte zu "blumig". Und für meinen Geschmack verwendest Du viel zu lange Sätze, die das Verständnis erschweren. |
| Zitat: |
| Da hier im Forum Kritiken zu Grammatik und Rechtschreibung belächelt werden, weise ich darauf hin, gehe aber nicht näher darauf ein. Ich denke, dass Du ohnehin ein Feedback auf den Erzählstil haben möchtest, und das habe ich in meinem Fazit abgegeben. |
@Hermann
Ich war mal in einem Kurs für kreatives Schreiben. Da förderte man diesen "blumigen" Schreibstil, wie Du ihn anwendest. Nachher hatte ich Mühe, auf die gelernten Satz- und Wortkreationen wieder zu verzichten.
Wenn Du es schaffst, deine Sätze zu straffen, erhält das Ganze ein klareres Profil.
@Conny
Kritik zu Grammatik und Rechtschreibung ist, so denke ich, sekundär.
Diese Aufgabe wird vermutlich später das Korrektorat übernehmen. Wichtig scheint mir, dass Hermann weiss, wie seine Texte hinüber kommen. Und das hast Du sehr schön dargestellt. Und recht hast Du: Über Geschmack soll man nicht streiten. Ich kann zum Beispiel mit Folletts "Die Tore der Welt" nichts anfangen.
Liebe Grüsse Hanna |
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Hanna |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 15:44 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Conny,
| Conny hat Folgendes geschrieben: |
| Paul, 20 Jahre in der Röhrenkabine unter der Erdoberfläche |
Hoffentlich wird es ihm da nicht langweilig
Beste Grüße,
Heinz. |
ERWISCHT!
... Hm, Hüstel, ich hatte ohnehin vor, ihm was zu lesen mitzugeben ...
LG, Conny |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 15:45 |
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[quote="Hanna"]
| Zitat: |
@Conny
Kritik zu Grammatik und Rechtschreibung ist, so denke ich, sekundär.
Diese Aufgabe wird vermutlich später das Korrektorat übernehmen. Wichtig scheint mir, dass Hermann weiss, wie seine Texte hinüber kommen. Und das hast Du sehr schön dargestellt. Und recht hast Du: Über Geschmack soll man nicht streiten. Ich kann zum Beispiel mit Folletts "Die Tore der Welt" nichts anfangen.
Liebe Grüsse Hanna |
So war es gemeint!
LG, Conny |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 16:50 |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 17:03 |
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Hallo Hanna,
| Hanna hat Folgendes geschrieben: |
Kritik zu Grammatik und Rechtschreibung ist, so denke ich, sekundär.
Diese Aufgabe wird vermutlich später das Korrektorat übernehmen. |
Wenn sich ein klassischer Verlag für das Manuskript begeistern kann. Allerdings dürfte die Verlagssuche noch schwieriger werden, wenn es allzu viele Fehler gibt. Sicherlich mag es auch Verlage geben, die vor allem auf die Idee schauen, aber das dürfte eine kleine Minderheit sein.
Allerdings denke ich auch, dass die Verbesserung von Grammatik und Rechtschreibung in dieser frühen Phase der Textkritik noch von eher nachgeordneter Bedeutung sein sollte.
Aber leichter fällt eine Beurteilung trotzdem immer, wenn auf Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung geachtet wird. Letztlich gehören Inhalt und Form immer zusammen. Auch die besten Zutaten ergeben, mehr oder weniger wahllos zusammengeschüttet, nur selten eine leckere Feiertagstorte.
Beste Grüße,
Heinz. |
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 | | Verfasst am: 28.12.2008, 17:42 |
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Hallo Heinz
Das stimmt, ein fehlerfreier Text liest sich leichter, als ein fehlerdurchsetzter. Und macht auch einen besseren Eindruck. Da hast Du völlig recht.
Ich frage mich nur einfach, ob es einem Autor wirklich was bringt, wenn man ihm eine halbe oder eine ganze Textseite korrigiert. Da gibt es ja immer noch den grossen Rest, den er dann selber zurecht biegen muss.
Ihn hingegen darauf aufmerksam machen, dass er gut daran täte, das Manus von einer Fachperson korrigieren zu lassen, bevor er es einem Verlag anbietet, fände ich nicht schlecht. Sogar Pflicht!
L.G. Hanna |
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Hanna |
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 | | Verfasst am: 04.01.2009, 21:58 |
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Euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!
Herzlichen Dank für Eure Mühe, Eure faire Meinung und Eure Kritik - besonder Dir, Conny, Heinz, Hanna und Sigrid.
In den nächsten Tagen poste ich eine ausführlichere Antwort zu all Euren Hinweisen und Fragen.
Bis dahin freundliche Neujahrsgrüße,
Hermann |
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hermann |
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 | | Verfasst am: 04.01.2009, 22:33 |
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Hallo Herrmann!
Dir auch ein gesundes, glückliches Jahr 2009!
Ich bin schon auf Deine Antworten gespannt.
LG, Conny |
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