 | | Verfasst am: 21.02.2010, 17:48 |
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_________________ Ich schreibe, also bin ich. |
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ricochet |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 17:58 |
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mtg |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 18:02 |
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Hallo Ricochet,
warum ist es dir so wichtig, ein Buch, wie z. B. das von Matthias, in eine Schublade zu stecken? Welches sind denn die Bedingungen für diese Schublade? Soweit ich dich verstanden habe, hast du lediglich Leseproben gelesen, aber nicht das gesamte Buch.
Was ist Betroffenenliteratur?
Nach meinem Dafürhalten - für das ich hier keinen literaturwissenschaftlichen Anspruch erhebe - handelt es sich nämlich konkret bei diesem Buch um einen Ratgeber, dessen Besonderheit es ist, dass er von jemandem geschrieben wurde, der aus eigener Betroffenheit weiß, wovon er spricht. Kein Weißkittelratgeber mit erhobenem Zeigefinger, kein Schwarzkittelratgeber mit dem Hinweis auf ewige Verdammnis - sondern ein sehr sachliches Werk.
Was steckt hinter deinem Bedürfnis, diees Buch zu kategorisieren, ohne es gelesen zu haben oder den Autor auch nur zu kennen.
Hieße das denn, dass jedes Werk, das ich als Frau über Frauen schreibe - dann auch Betroffenenliteratur wäre? Reicht ein bestimmtes persönliches Merkmal, das auch in ein Buch einfließt aus, um daraus Betroffenenliteratur zu machen?
Auf Aufklärung freue ich mich
Haifischfrau |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 18:15 |
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| mtg hat Folgendes geschrieben: |
| Und nu' is' gut. |
Nö, ist es nicht. Wenn Du schon eine private E-Mail von mir hier öffentlich zitierst, was nicht die feine englische Art ist, dann wenigstens nicht irreführend. Du hast den Satz komplett aus dem Zusammenhang gerissen. Die E-Mail lautet :
Zitat Anfang
"Lieber Matthias,
meine Anregungen passen nicht zum Thread, deswegen habe ich das in dieser Form getan. Solltest Du aber in der Rubrik "Meine Homepage" einen Thread eröffnen, werde ich meine Hinweise selbstredend öffentlich machen. Ich bin Deiner Meinung, grundsätzlich finde ich den Gedankenaustausch auch von allgemeinem Interesse.
Außerdem würde ich dann auch noch Leseprobe 2 lesen und sehen, was es dort zu meckern gibt. Bei anderen die große Klappe aufreißen ist ja so leicht ... Selber besser machen, das wäre halt die Kunst."
Zitat Ende
Es handelt sich um Selbstironie. Dass ich Dir als Spezialisten für die Feinheiten der Sprache das erklären muss, enttäuscht mich allerdings. Und nun ist's wirklich gut, bevor das Ganze kein Ende nimmt.
ricochet |
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ricochet |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 18:21 |
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Liebe haifischfrau
| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: |
Auf Aufklärung freue ich mich |
Ein andermal. Es hat nicht jedermann Freude mit einer kontroversiellen Debatte, geschweige denn das Niveau, eine solche zu führen. Man kann im Leben nicht alle Menschen glücklich machen und nicht jedermann zum Freunde haben. So ist es halt. Mir reicht es so, mit diesem Thread, ich kann es Dir gar nicht sagen ...
LG
ricochet |
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ricochet |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 19:53 |
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Hallo in die Runde!
Ich habe das Buch gelesen und mir Gedanken darüber gemacht, wollte mich aber bisher nicht öffentlich dazu äußern, denn:
1. Bin ich mit Kritik eher zurückhaltend.
2. Habe ich Respekt vor den „Werken“ der hier im Forum anwesenden Kolleginnen und Kollegen. Wir sollten uns nicht auch noch gegenseitig auf die Füße treten.
3. Liegen mir Diskussionen nicht, die auf obigem Niveau geführt werden. Wenn Autor und Kritiker derart empfindsam reagieren, macht die Sache wenig Sinn.
4. Habe ich aber eine (zugegeben manchmal sehr) eigene Meinung!
Doch nun zum Eigentlichen: Anfangs der 80er Jahre war ich neugierig und begann, da ich davon ausging, es würde in der Sammlung meiner „Lebenserfahrungen“ noch fehlen, eine Beziehung mit einem jungen Mann. Zeitgleich wurde in den Medien über AIDS und HIV berichtet. Zunächst nur informativ, später aufgeheizt durch Herrn Gauweiler und Konsorten, einseitig Hetze betrieben, die Krankheit als „Schwulenseuche“ abgestempelt.
Meine Vernunft hämmerte mir jeden Tag ein, von dem Jungen abzulassen, zumal ich wusste, dass ich nicht sein einziger „Freund“ war. Aber irgendwie wollte ich das nicht und habe mich meinem Hausarzt anvertraut. Der Doktor, der meine Familie damals betreut hat, nahm mir morgens vor der Sprechstunde persönlich Blut ab und brachte es diskret zur Untersuchung ins Labor.
Was ich in der Zeit zwischen Blutentnahme und Ergebnis (nie positiv) für Ängste ausgestanden habe, ist unbeschreiblich. Hier der Verstand, der mir ständig einhämmerte - Finger weg. Dort (ich nenne es mal vorsichtig) - das Gefühl.
Was hat das alles mit dem Buch von Matthias zu tun? Ja, und hier kommen mir Zweifel, ob ich den Sinn des Buches richtig begriffen habe. Rein persönlich erscheint mir der Umgang des Autors mit dem Zustand (ich nenne ihn nicht Krankheit) „HIV positiv“ äußerst „cool“. Ich wähle ganz bewusst diesen Begriff aus unserer Alltagssprache.
Hätte ich dieses Buch geschrieben, es wäre anders angelegt und bin mir sicher, es wäre durchaus keine „Jammerliteratur“ geworden. Den Ausdruck „Betroffenheitsliteratur“ möchte ich nicht verwenden, er wurde oben genug strapaziert. Aber es fällt mir schwer, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein „Betroffener“ dieses Buch geschrieben hat. Ich vermisse inhaltlich etwas, was ich (fast) nicht beschreiben könnte.
Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung allein auf weiter Flur. Aber es brannte mir auf der Seele, dies einmal loszuwerden. Und wenn nicht hier, wo sonst?
Liebe Grüße
Hans-Peter |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 20:12 |
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Hans-Peter,
Dir antworte ich gerne, zumal Du das Buch ja wohl gelesen hast.
Ich zitiere mal einen Absatz aus Deinem Beitrag:
"Was hat das alles mit dem Buch von Matthias zu tun? Ja, und hier kommen mir Zweifel, ob ich den Sinn des Buches richtig begriffen habe. Rein persönlich erscheint mir der Umgang des Autors mit dem Zustand (ich nenne ihn nicht Krankheit) „HIV positiv“ äußerst „cool“. Ich wähle ganz bewusst diesen Begriff aus unserer Alltagssprache."
Du hast offensichtlich begriffen, dass ich hier kein "Standardwerk" geschrieben habe. Aber Du hast nicht begriffen, dass es eine persönliche Geschichte ist - nicht mehr und nicht weniger. Leider schaffst Du es genauso wenig wie unser österreichischer Freund, dieses Buch als das zu nehmen, das es ist: ein subjektiver Bericht.
Deshalb wäre, hättest Du es denn geschrieben, Dein Buch ein ganz anderes geworden - und mit Recht. Subjektivität ist halt persönlich. Was ich an ricochet auszusetzen habe ist, dass er für sich in Anspruch nimmt, was er Anderen nicht zubilligt. Du hingegen hast klipp und klar gesagt, was Du anders machen würdest.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass es mir erlaubt sein muss, eine eigene Meinung, eine eigene Geschichte und eine eigene Erfahrung zu haben. Ob man die nun in ein Buch gießen muss, bleibt jedem selbst überlassen. Trotzdem wäre ich auch Dir dankbar, wenn Du einfach hinnimmst, dass ich einen anderen Erfahrungsschatz, eine andere Meinung - und wahrscheinlich auch eine andere Sozialisation habe. Sie ist deshalb nicht besser - sie ist einfach nur anders.
Es bleibt Dir sicherlich unbenommen, ein Buch über Deine Geschichte zu veröffentlichen - wenn Du es denn magst. Denn es kann in meinen Augen gar nicht genug Literatur über dieses Thema geben.
Ich frage mich nur im Moment, warum ich mich eigentlich verteidigen muss, dieses Buch geschrieben zu haben ... |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 20:28 |
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 | | Verfasst am: 21.02.2010, 20:39 |
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| Hans-Peter hat Folgendes geschrieben: |
| Hätte ich dieses Buch geschrieben, es wäre anders angelegt und bin mir sicher, es wäre durchaus keine „Jammerliteratur“ geworden. Den Ausdruck „Betroffenheitsliteratur“ möchte ich nicht verwenden, er wurde oben genug strapaziert. Aber es fällt mir schwer, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein „Betroffener“ dieses Buch geschrieben hat. Ich vermisse inhaltlich etwas, was ich (fast) nicht beschreiben könnte. |
Um es deutlicher zu machen, bevor es wieder jemand falsch versteht: Mein Buch ist weder "Jammerliteratur" noch "Betroffenheitsliteratur".
Bitte gehe in Dich und versuche herauszufinden, was Dir fehlt. Allerdings hast Du die Zielgruppe dieses Buches missverstanden. Es ist ein "Einsteiger-Buch".
Und nu' is' wirklich gut. |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 07:53 |
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@ Matthias,
diese Reaktion hatte ich befürchtet. Allerdings nicht so heftig. Warum soll ich gleich in mich gehen, wenn ich eine Meinung vertrete, die nicht der Deinen entspricht? Und wann „es gut ist“ kann ich noch selbst entscheiden. Wer verlangt von Dir, du müsstest Dich Verteidigen. Da hast Du etwas falsch verstanden. Jeder Autor profitiert doch davon, wenn seine Leser eigene Vorstellungen zu seinem Buch entwickeln. Bringt uns nicht gerade diese Tatsache weiter, zeigt uns, wo wir stehen? Kritik sollte allerdings nie persönlich werden. Und wenn wirklich mal eine/einer nach unserem Verständnis „daneben haut“, müssen wir trotz allem damit leben, dürfen uns nicht in den Schmollwinkel zurückziehen, Oberlehrerhaft reagieren oder gar um uns schlagen.
Das waren jetzt die üblichen Allgemeinplätze, aber ich kann auch deutlicher werden, Du musst ja nicht antworten. Ich habe während des Lesens einige Male mit dem Gedanken gespielt, das Buch zur Seite zu legen. Die Gründe:
1. Der Titel, was verbirgst Du dahinter: Humor, Provokation, Koketterie? Warum diese Frage? Ich versuche es unter 2. zu erklären.
2. Bei mir ist (subjektiv) der Eindruck entstanden, hier hat einer nicht „seine“ Geschichte geschrieben, sondern ein Journalist „eine“ Geschichte verfasst, die z. B. auch so im Stern oder im Spiegel stehen könnte. Ich vermisse das, was man im allgemeinen als „Betroffenheit“ bezeichnet ohne gleich in die viel geschmähte „Jammerliteratur“ abzugleiten. Nach meinem ganz persönlichen Verständnis schreibt niemand so „cool“ (ich verwende das Wort nochmals, weil mir kein treffenderes einfällt) der mit der Hypothek - HIV-positiv - belastet ist!
Das war’s. Von dieser (immer noch subjektiven) Beurteilung Deines Buches rücke ich keinen Millimeter ab, wenn auch Preise und Auszeichnungen (zu denen ich Dir meine herzliche Gratulation ausspreche) mich eines anderen belehren sollten. Im Grunde genommen ist mir meistens egal, was die Leute schreiben oder lesen, ich nehme es zu Kenntnis und aus is. Aber bei diesem Thema reagiere ich sensibler.
Liebe Grüße
Hans-Peter |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 09:03 |
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Hans-Peter,
wenn Du schreibst "mir fehlt etwas, aber ich weiß nicht was", ist meine Aufforderung "geh in Dich" so gemeint, dass Du bitte versuchen sollst, es zu benennen, damit ich verstehen kann, was Du meinst. Sorry, da ist dann wahrscheinlich etwas falsch 'rübergekommen, aber nun habe ich es ja begriffen.
Zu Deinen Gründen (speziell zu 2.) habe ich eine vergleichbare Erfahrung im Buch beschrieben. Nur weil andere anders mit dem Thema umgehen, ist mein Umgang nicht falsch oder weniger betroffen (ich hasse dieses Wort übrigens, weil es aus der Sozialarbeiter-, Hirsetee- und langatmigen Gruppendiskussionen-Zeit stammt) oder gar "cool". Du siehst das so, das ist Deine Auffassung nach Deinem Umgang und Deinen Erfahrungen - und die sei Dir auch unbenommen. Aber sie ist nicht allgemeingültig, denn es gibt mindestens eine andere Eerfahrung - meine. Meine Erfahrungen und mein Umgang sehen eben anders aus - und ich bitte herzlich darum, dass auch mir das unbenommen bleibt.
Erlaube mir doch einfach, ein Mensch zu sein, der selbst mit so etwas gut umgehen kann. Du musst es nicht glauben, Du musst es auch nicht gut finden - aber ich wäre dankbar, wenn das wenigstens akzeptiert werden könnte. Ich denke, das Recht darf ich einfordern.
Menschen, die mich kennen - und davon gibt es auch hier einige - werden Dir bestätigen können, dass ich nichts Anderes als meine Geschichte in meinen Worten in meinem Stil und Duktus aufgeschrieben habe.
Dass man bei unterschiedlichen Themen unterschiedlich sensibel reagiert, verstehe ich ja. Du hast meinem Buch entnommen, dass ich mit dem Thema "Krankheit" famliär "gut" gesegnet bin. Aber ist es denn Pflicht, gleich betroffenheitsbesoffen zu werden? Leben nicht die Welt und die Gesellschaft davon, dass es unterschiedliche Blickwinkel gibt? Dürfen wir uns nicht weiterentwickeln? Sind wir am Endpunkt der Evolution? Sind alle Menschen blond?
Der Titel "Endlich mal was Positives" ist entstanden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen - um zwei Dinge übereinander zu bringen, die eigentlich - angeblich - nicht übereinander zu bringen sind. Die aber in meiner Person tatsächlich zusammengehören. Und er erfüllt - das merke ich allenthalben - exakt und erfolgreich diesen Zweck.
"Koketterie" halte ich für das falschest denkbare Wort und eine beinahe schon bösartige Unterstellung, wenn man bedenkt, dass Du dem Thema näher stehst als die meisten hier. "Provokation" trifft es eher, weil ich diejenigen aus der Reserve locken möchte, die der falschen Auffassung sind, dass sie niemals betroffen sein könnten. "Humor" - definitiv ja. Mit Humor lassen sich auch unangenehme Wahrheiten in verdaubare Häppchen verwandeln.
Zum Thema "Kritik" solltest Du gemerkt haben, dass ich Dir viel ausführlicher geantwortet habe, weil Du ein "Leser" bist. Andere kennen zwei Leseproben, reden wie Blinde von der Farbe und wollen daraus auf das gesamte Buch bzw. den Autor schließen. Das dürfte meine Reaktion verständlich machen.
Und zum Schluss. Danke für das Lob mit "Stern" oder "Spiegel". Aber es hat wirklich kein Journalist geschrieben - sondern ein von der Infektion Betroffener, der damit aber gut leben kann (und bei weitem nicht der Einzige ist, der das kann ...).
Vielleicht bist Du die Ausnahme und ich die Regel? Vielleicht ist es anders herum? Vielleicht sind wir beide Ausnahmen? Sieh' es mal von der Seite ... |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 09:29 |
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Hallo Matthias,
mit dieser Antwort kann ich leben. Ich glaube es ist alles gesagt.
Die Evolution geht weiter und nicht jeder ist blond. Meinen Schädel
ziert z. B. eine Glatze
Weiterhin viel Erfolg
Hans-Peter
PS. Heute morgen wurde ich von amazon aufgefordert, Dein Buch zu bewerten. Ich habe die Mail unbeantwortet gelöscht! |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 10:01 |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 10:39 |
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Hallo Matthias,
danke, den hätte ich auch so gehabt. Nachher gehe ich mit dem Hund spazieren, befasse mich später mit einer Kurzgeschichte für die nächste Lesung unserer Schreibwerkstatt, erledige einige Anrufe und freue mich am Abend auf eine kleine Familienfeier.
Im Alter wird man bescheidener! Die kleinen Freuden haben plötzlich einen viel höheren Stellenwert. Aber lass uns nicht wie Kindsköpfe benehmen: es ist egal, wer das letzte Wort hat - und nu is alles gesagt!
An andrer Stelle diskutiere ich gerne wieder mit Dir, man trifft selten auf
kompetente "Gegner" wie Dich. Und glauben nicht alle Männer, die in unsere Richtung tentieren, etwas ganz "Besonderes" zu sein.
Liebe Grüße
Hans-Peter |
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Zuletzt bearbeitet von Hans-Peter am 22.02.2010, 17:31, insgesamt einmal bearbeitet |
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 | | Verfasst am: 22.02.2010, 14:10 |
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Ich habe soeben das Buch zu Ende gelesen und einiges dazugelernt. Matthias erzählt seine traurige Geschichte sehr offen und aufklärend. Man darf hier nicht den absoluten Seelenstrip erwarten, der Autor bleibt kontinuierlich beim Thema HIV. Ich sehe das Buch als Seelenstütze für Betroffene und Warnhinweis für alle anderen. Ich kann mir vorstellen dass infizierte Menschen, durch Matthias` Erfahrung und besonders sein positives Denken, ein wenig Rückenhalt bekommen.
Gruß Thomas |
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