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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 17:48
Hallo und schöne Weihnachten,

@cosmopolit
bei Shaker zahlt man nicht für die Dienstleistung

@wdg
gibt es denn nur Amazon für den Vertrieb der Bücher???

Grüße
Bernd
 
  büchernarr 
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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 17:55
Arachne hat Folgendes geschrieben:
Bei Shaker gibt es ja dieses Versandregal, das - wenn man es wählt - sicherstellt, daß eine beliebig große Auflage gedruckt wird und bereitliegt. Ansonsten sind es m.E. pro "Auflage" so um die 40-50 Stück. Wenn Du absehen konntest, daß Dein Buch ein solcher Erfolg werden würde, hättest Du am besten diese Option wählen sollen.

Sigrid


Natürlich habe ich wie jeder Autor an meinen Roman geglaubt.
Aber Glauben und Wissen sind sehr unterschiedliche Dinge.
Und so auf blassen Dunst ein paar Tausend Euronen....??
Nun bin ich aus dem Rathaus wieder draußen und klüger.
Aber nun ist das Vertrauen weg. Und ohne Vertrauen nach schlechten Erfahrungen....? Also auch nicht.
Ich muß auf den dornigen Weg, mir einen RICHTIGEN Verlag zu suchen.
Oder ich kann mir weiter die Krätze an den Hals ärgern. cheezy grin
Aber nun weiß ich dank Dir, daß eine Auflage so um die 40-50 Stück beträgt. Wenn das nicht positiv ist? Wow.
WDG

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:03
Das ist meine Erfahrung, aber das mag bei "abwegigen" Sachbüchern wie dem meinen anders sein als bei Belletristik, also nagele mich nicht fest. Und beim Normalverlauf (d.h. alle paar Tage wird ein Buch verkauft) wäre das doch auch eine sinnvolle Sache. Du willst nicht auf Tausenden sitzenbleiben, Shaker auch nicht. Auch die konnten ja nicht wissen, wie der Erfolg wird.

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:05
cosmopolit hat Folgendes geschrieben:
WDG
Meines erachten hast du vollkommen Recht,du bezahlst eine Dienstleistung und dafür kannst du auch etwas verlangen.
......


Siehste, genau das! Ich habe mich damit abgefunden, daß Shaker ein "unrichtiger" Verlag ist. Nicht schön für mich, aber dafür habe ich den Vorteil des Ausprobierens.
Aber ich denke auch, daß der Wunsch nach einem unterbrechungsfreien Nachschub an physischen Büchern keine Unbilligkeit darstellt.

Und was ich nun überhaupt nicht begreife, will Shaker kein Geld verdienen? Oder ist der Belletristikzweig für die so unwichtig?
Sicher gibt es bei Shaker Autoren, die viieell besser verkaufen als ich. Aber soo schlecht sehe ich nach einem Monat doch auch nicht aus.

Was mich interessieren würde, wo stehen hier denn die anderen Shaker-Autoren bei Amazon?

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:18
Zitat:
Ich habe mich damit abgefunden, daß Shaker ein "unrichtiger" Verlag ist.


Shaker Media ist kein 'unrichtiger' Verlag. Es ist ein Verlag, der die Print-on-Demand-Technologie benutzt. Als Verlag ist er nicht nur de jure qualifiziert, sondern auch dadurch, daß er keinen Produktionsgrundpreis vom Autor erhebt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu BoD in Norderstedt und anderen Dienstleistern.

Der Unterschied wirkt sich praktisch darin aus, daß Shaker Media seine eigenen Unkosten durch den Gewinn aus den ersten Buchverkäufen refinanziert. Das bedeutet, daß dieser Verlag nur Titel ins Programm aufnehmen kann, bei denen zumindest der Verkauf einer solchen Kleinauflage garantiert ist. Unverkäufliches können sie im eigenen Interesse nicht ins Programm nehmen.
Das kann der Autor dann bei BoD drucken lassen, BoD trifft nämlich keinerlei Auswahl. Müssen die auch nicht, weil sich das Geschäft für BoD schon durch die Gebühr rechnet, die der Autor einzahlt.

Da die Unkosten des Verlages bei einer Kleinauflage von 50 bis 100 Stück, noch dazu bei Auslagerung des Lektorats, sehr gering sind, kann Shaker Media kleine Auflagen verwirklichen. Das alleine bedeutet aber noch nicht, daß es sich um einen 'unrichtigen' Verlag handelte. Es ist ein Verlag, der auf Kleinauflagen spezialisiert ist.

Natürlich ist das ein wenig kompliziert für Außenstehende, die gerne eine übersichtlich Zweiteilung (Verlag hie, PoD da) ausmachen wollen. Aber so einfach ist die Wirklichkeit nun einmal nicht, und wer nicht Außenstehender bleiben, sondern Autor sein will, sollte diese Feinheiten auch wahrnehmen.

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:22
büchernarr hat Folgendes geschrieben:
Hallo und schöne Weihnachten,

@cosmopolit
bei Shaker zahlt man nicht für die Dienstleistung

@wdg
gibt es denn nur Amazon für den Vertrieb der Bücher???

Grüße
Bernd


Hallo Bernd und Frohes Fest,
genaugenommen noch nicht einmal Amazon! Läuft alles über Shaker.
Ich hatte auch schon mal bescheiden nach dem "Listen" gefragt, aber keine vernünftige Antwort erhalten.
Außerdem muß man bei Shaker als Kunde Versand bezahlen, bei Amazon nicht.
Finde ich auch nicht so gut.
Und daß ich über Shaker mehr verdiene, darauf sch...... kann ich verzichten.
Ich halte meinen Roman für wichtiger als das zu erzielende Geld.
Autor eben. angle
WDG

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:25
Zitat:
Außerdem muß man bei Shaker als Kunde Versand bezahlen, bei Amazon nicht.


Was erzählst Du nur für ein Heu?

Als Besteller erhält man Bücher von Shaker Media ohne Versandkosten. Ich habe dort selbst schon bestellt (hawepes "Buchsatz für Autoren"). Berechnet wurde nur der Buchpreis.

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:30
Zitat:
genaugenommen noch nicht einmal Amazon! Läuft alles über Shaker.
Ich hatte auch schon mal bescheiden nach dem "Listen" gefragt, aber keine vernünftige Antwort erhalten.

Heißt das, Du bist bei Amazon nur über Marketplace gelistet? Das hättest Du bei Vertragsabschluß ja berücksichtigen können und Großhandelsanschluß wählen, dann aber mit höherer Marge zulasten Deines Gewinns oder des Endpreises. Oder habe ich Dich da jetzt falsch verstanden?

Zitat:
Außerdem muß man bei Shaker als Kunde Versand bezahlen, bei Amazon nicht.
Finde ich auch nicht so gut.

Entschuldigung, das ist gerade andersherum!!! Bei Shaker zahlt der Kunde defintiv keine Versandkosten, bei Amazon 3,- €, jedenfalls bei mir (weil ich ausdrücklich kein Barsortiment wollte). Nur weil, Du Dich ärgerst, solltest Du nicht Tatsachen verdrehen.

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:39
cosmopolit hat Folgendes geschrieben:
Frage:ist PaulPic der Sittenwächter von BoD?

Frage zurück: was ist ein Sittenwächter, und was habe ich mit BoD zu tun?

WDG hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich damit abgefunden, daß Shaker ein "unrichtiger" Verlag ist.

Als ob ein „richtiger“ Verlag nicht auch in die Lage käme, nicht mehr liefern zu können. shocked eyes Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Übrigens kann ich mich an Diskussionen um Lieferprobleme bei BoD um Weihnachten rum erinnern, wo klar wurde, daß das Print on Demand-Konzept sich mit einem Massenansturm im Prinzip beißt.

Der Digital-Verlag müßte also im Grunde auch die zu erwartende Absatzmenge kalkulieren und ungesichert auf Vorrat produzieren, genau wie ein herkömmlicher Verlag, nur beschränkt auf das weihnachtliche Stoßgeschäft. Ob er das tun will? Ob er das tun kann? Bei Voraussagen kann man sich im übrigen natürlich beliebig vertun.

Beim herkömmlichen Verlag übernimmt dieser das wirtschaftliche Risiko, im Digitaldruck gerade nicht. Der Autor will das Risiko natürlich auch nicht übernehmen, also muß er die Konsequenzen tragen.

Wir gehen aber jetzt schon davon aus, daß der Schwarze Peter bei Shaker liegt, was wir gar nicht wissen. Confused Es ist immer noch möglich, daß Shaker im Prinzip jede Menge liefern könnte, Amazon jedoch irgendwie einen Fehler gemacht hat. Von Amazon dürften wir keine Auskunft erwarten können, ob Shaker sich dazu äußern wird, wird man sehen.
 
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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:40
Amator Artium hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich habe mich damit abgefunden, daß Shaker ein "unrichtiger" Verlag ist.


Shaker Media ist kein 'unrichtiger' Verlag. Es ist ein Verlag, der die Print-on-Demand-Technologie benutzt. Als Verlag ist er nicht nur de jure qualifiziert, sondern auch dadurch, daß er keinen Produktionsgrundpreis vom Autor erhebt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu BoD in Norderstedt und anderen Dienstleistern.

Der Unterschied wirkt sich praktisch darin aus, daß Shaker Media seine eigenen Unkosten durch den Gewinn aus den ersten Buchverkäufen refinanziert. Das bedeutet, daß dieser Verlag nur Titel ins Programm aufnehmen kann, bei denen zumindest der Verkauf einer solchen Kleinauflage garantiert ist. Unverkäufliches können sie im eigenen Interesse nicht ins Programm nehmen.
Das kann der Autor dann bei BoD drucken lassen, BoD trifft nämlich keinerlei Auswahl. Müssen die auch nicht, weil sich das Geschäft für BoD schon durch die Gebühr rechnet, die der Autor einzahlt.

Da die Unkosten des Verlages bei einer Kleinauflage von 50 bis 100 Stück, noch dazu bei Auslagerung des Lektorats, sehr gering sind, kann Shaker Media kleine Auflagen verwirklichen. Das alleine bedeutet aber noch nicht, daß es sich um einen 'unrichtigen' Verlag handelte. Es ist ein Verlag, der auf Kleinauflagen spezialisiert ist.

Natürlich ist das ein wenig kompliziert für Außenstehende, die gerne eine übersichtlich Zweiteilung (Verlag hie, PoD da) ausmachen wollen. Aber so einfach ist die Wirklichkeit nun einmal nicht, und wer nicht Außenstehender bleiben, sondern Autor sein will, sollte diese Feinheiten auch wahrnehmen.


Ahh, ein Lateiner und ein glühender Verfechter von Shaker.
De jure mag Shaker ein Verlag sein, de facto hat er nur wenig mit einem Verlag wie Hoffmann und Campe oder Knaur zu tun.
Ich hatte Shaker gebeten, mich über diese Usancen ihres Business aufzuklären, nur war wohl keine Zeit für eine Antwort übrig.
Die ich bei einem De-facto-Verlag sofort erhalten hätte.
Der De-jure-Verlag kann auch nichts mit einem Drehbuch zum Roman anfangen. Da hat der De-facto-Verlag schon eigene Leute für.
Oder Audio- oder Hörspiel-CDs. Klingt sehr beschränkt und eingeschränkt.
Na, dann bin ich lieber kein Autor, sondern ein Außenstehender mit Blick auf einen De-facto-Verlag.

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 18:46
Amator Artium hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Außerdem muß man bei Shaker als Kunde Versand bezahlen, bei Amazon nicht.


Was erzählst Du nur für ein Heu?

Als Besteller erhält man Bücher von Shaker Media ohne Versandkosten. Ich habe dort selbst schon bestellt (hawepes "Buchsatz für Autoren"). Berechnet wurde nur der Buchpreis.


Dummsinn!
2,20 plus MwSt!
R.Nr. 403357
Eine Bekannte hatte bestellt. Vor 3 Wochen!

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 19:05
Zitat:
Ich hatte Shaker gebeten, mich über diese Usancen ihres Business aufzuklären, nur war wohl keine Zeit für eine Antwort übrig.
Die ich bei einem De-facto-Verlag sofort erhalten hätte.
Der De-jure-Verlag kann auch nichts mit einem Drehbuch zum Roman anfangen. Da hat der De-facto-Verlag schon eigene Leute für.
Oder Audio- oder Hörspiel-CDs. Klingt sehr beschränkt und eingeschränkt.
Na, dann bin ich lieber kein Autor, sondern ein Außenstehender mit Blick auf einen De-facto-Verlag.


Äh, aha.

Zitat:
Dummsinn!


Das Gespräch zwischen uns ist beendet.

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 19:13
PaulPic hat Folgendes geschrieben:
.....
Der Digital-Verlag müßte also im Grunde auch die zu erwartende Absatzmenge kalkulieren und ungesichert auf Vorrat produzieren, genau wie ein herkömmlicher Verlag, nur beschränkt auf das weihnachtliche Stoßgeschäft. Ob er das tun will? Ob er das tun kann? Bei Voraussagen kann man sich im übrigen natürlich beliebig vertun.
......

Das könnte ein Grund sein.
Nur, wenn ich MEINEN Job mache, erwarte ich, daß Shaker den seinen macht. Wie, ist mir ebenso egal, wie's Shaker egal ist, wie ich den meinen mache.

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 19:28
Arachne hat Folgendes geschrieben:

Heißt das, Du bist bei Amazon nur über Marketplace gelistet? Das hättest Du bei Vertragsabschluß ja berücksichtigen können und Großhandelsanschluß wählen, dann aber mit höherer Marge zulasten Deines Gewinns oder des Endpreises. Oder habe ich Dich da jetzt falsch verstanden?

Hatte ich berücksichtigt. Bin auch bei buchhandel.de gelistet. Sonst? Keine Ahnung. KNV? Soll angeblich dauern.

Zitat:
Entschuldigung, das ist gerade andersherum!!! Bei Shaker zahlt der Kunde defintiv keine Versandkosten, bei Amazon 3,- €, jedenfalls bei mir (weil ich ausdrücklich kein Barsortiment wollte). Nur weil, Du Dich ärgerst, solltest Du nicht Tatsachen verdrehen.

Sigrid


Siehe anderes Posting. Liegt mir schriftlich vor.
Ich verdrehe NIE die Tatsachen, weil es mir definitiv nicht weiterhilft. Wenn ich was nicht weiß, frage ich. Aber ich muß auch eine Antwort erhalten.
Und die Informationspolitik bei Shaker ist ...

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BeitragVerfasst am: 25.12.2008, 19:30
Hallo,

wenn jemand mich als "Depp" oder "komatös" bezeichnet, werde ich ihn als Kunden nicht abweisen, aber wo er in der Warteschlange steht, ist klar: an letzter Stelle.

Ändern kann er das im übrigen ganz einfach: Er braucht sich nur mal bei anderen über das Thema gute Erziehung informieren. Und mit einem entsprechenden Volkshochschulkurs auch anzuwenden lernen.

Beste Grüße,

Heinz.

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