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Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden » Von Heidrun mal eine kleine Leseprobe
» Mein erster Versuch...

@Rita

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 15:36
Rita, das ist keine Schleimerei. Mir gefällt der Text! Viel Erfolg für Deinen Roman! Herzlichen Gruß - Walter
 
  WalterJoergLangbein 
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Kurze Anmerkung zu einer Kritik

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 15:41
Eben las ich hier:

»Rita Hajak (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

Katja schaute ihm erstaunt in die Augen. Sie waren blau, wie der Himmel an einem strahlenden Sommertag.

Wenn man erstaunt ist und jemand fragend ansieht, bemerkt man dann wirklich die Augenfarbe und zieht einen Vergleich? Die Beschreibung würde ich später einbauen.«

Ich möchte dazu anmerken: Der Roman ist NICHT in der Ich-Form geschrieben. Es wird nicht zum Ausdruck gebracht, daß Katja bemerkt hat, daß die Augn des Mannes blau waren. Es ist die Erzählerin, die uns auf die Augenfarbe aufmerksam macht. Die Erzählerin weiß ja oft mehr als die handelnden Personen eines Romans...

Dies nur als kleine Anmerkung ...

Walter
 
  WalterJoergLangbein 
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 15:48
Hier noch ein allerletztes Häppchen:

Es war fast Mitternacht, als er Katja nach Hause brachte. Sie verabschiedeten sich im Wagen, denn es regnete immer noch. Katja bedankte sich für diesen schönen Abend, und reichte ihm zum Abschied die Hand. Alex versprach, sich wieder zu melden.

Leise schlüpfte sie ins Haus. Um keinen Lärm zu machen, huschte sie auf Strümpfen die Treppe hinauf.
Oben, sah sie eine Gestalt im letzten Zimmer des Ganges verschwinden, gleich neben den Räumen von Mrs. Graham. Sie wusste, dass auch Jacks Räume sich in diesem Bereich befanden.

Die Neugier in ihr wurde übermächtig. Katja ging in ihr Zimmer, stellte die Schuhe ab und legte den Mantel auf das Bett. Auf Zehenspitzen schlich sie zu dieser Tür und legte vorsichtig ein Ohr an das kühle Holz.
Wenn man sie jetzt beim Spionieren erwischen würde, wäre sie ganz schön blamiert, dachte sie flüchtig.

So, das reicht.
Sonst stelle ich gleich den ganzen Roman ein. Lach ... Laughing

LG.Rita
 
  Rita Hajak 
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 16:06
Also Rita,ich denke diese Fassung die jetzt da steht ist so in Ordnung.

mfg Alfred

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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 16:22
Hallo Rita,

Zitat:
Sonst stelle ich gleich den ganzen Roman ein. Lach ...


... was nicht die schlechteste Idee wäre, denn so langsam entwickelst du dich zu einem richtigen Sadisten. Hier mal ein Häppchen, da mal ein Häppchen ... das ist gemein Wink

... denn langsam will ich jetzt endlich wissen, was da so vor sich geht. Ja, ich weiß, dann kauf das Buch. Rolling Eyes

Laughing

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Herzliche Grüße
Gerhard

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Re: Kurze Anmerkung zu einer Kritik

BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 16:45
WalterJoergLangbein hat Folgendes geschrieben:
Eben las ich hier:

»Rita Hajak (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

Katja schaute ihm erstaunt in die Augen. Sie waren blau, wie der Himmel an einem strahlenden Sommertag.

Wenn man erstaunt ist und jemand fragend ansieht, bemerkt man dann wirklich die Augenfarbe und zieht einen Vergleich? Die Beschreibung würde ich später einbauen.«

Ich möchte dazu anmerken: Der Roman ist NICHT in der Ich-Form geschrieben. Es wird nicht zum Ausdruck gebracht, daß Katja bemerkt hat, daß die Augn des Mannes blau waren. Es ist die Erzählerin, die uns auf die Augenfarbe aufmerksam macht. Die Erzählerin weiß ja oft mehr als die handelnden Personen eines Romans...

Dies nur als kleine Anmerkung ...


Das ist korrekt, Walter. Aber da ich schon größere Passagen von Ritas Werk gelesen habe, sehe ich das etwas anders. Es gibt darin, wenn ich mich recht erinnere, ausschließlich Beschreibungen und Handlungen, die nur von Katja stammen können, wie sie es sieht, erlebt. (Dafür gibt es sicher auch einen Fachausdruck.) Bei diesem Stil passt dann meiner Meinung nach der Augenfarbenvergleich nicht an diese Stelle.

@ Rita
Beim zuletzt eingestellten Text solltest Du die Kommas prüfen. Wink

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Liebe Grüße
Christel

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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 16:56
Ich danke euch allen. Ich sehe schon: Da muss ich meine Äuglein
noch einmal ganz gehörig aufreißen, bevor ich alles in die Welt
raus lasse.

Ja, Christel, ich weiß was du meinst. Danke, auch an Alfred.


LG.Rita
 
  Rita Hajak 
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 17:57
Hi!

Inhaltlich kann ich zu dem Text nichts sagen, da er sehr kurz ist und nur Ausschnitte aus einzelnen Szenen wiedergibt. Daher konzentrieren sich meine Kommentare auf Rechtschreibung/Zeichensetzung und auf den Sprachstil.

Rot = unbedingt ändern
Blau = Vorschläge



... Der Flug nach London verlief ruhig. Katja hatte sich nach dem Tod ihrer Eltern geschworen, niemals ein Flugzeug zu besteigen. Jetzt saß sie [völlig] verkrampft in ihrem Sitz und presste angstvoll die Lippen aufeinander. Verstohlen blickte sie zu ihrem Flugnachbarn[,] der sich gemütlich zurückgelehnt hatte und in einem Buch las.

Allmählich löste sich die Anspannung, und sie schloss die Augen. Sie döste ein wenig vor sich hin, denn in der vergangenen Nacht hatte sie vor Aufregung kaum geschlafen. Markus kam ihr in den Sinn. Er liebte sie. Aber liebte sie ihn auch? Auf diese Frage fand sie keine Antwort.[Satz komplett streichen] Sie hatte sich darüber [noch] keine Gedanken gemacht. Bisher sah sie in ihm [nichts weiter als] einen guten Freund. Er war in den letzten Monaten immer zur Stelle gewesen, hatte sie in ihrer schlimmsten Phase begleitet. Aber was hatte das mit Liebe zu tun? Allerdings musste sie zugeben, dass ihr die Trennung [der Abschied] heute Morgen nicht leicht gefallen war. Markus hatte es sich nicht nehmen lassen, sie zum Flughafen zu begleiten.

Sie seufzte. Ihr Sitznachbar schaute sie prüfend an und fragte fürsorglich:[kein Zeilenumbruch]
„Ist mit Ihnen alles in Ordnung?“

„Danke, mir geht es gut“, antwortete Katja leise, aber nicht sehr überzeugend.

„Manchmal hilft es, wenn man sich seinen Kummer von der Seele reden kann“, sagte er. Seine Stimme klang warmherzig. „Sie können mir vertrauen, ich habe Schweigepflicht.“

[nachfolgend Zeilenümbrüche geändert:]
Katja schaute ihm erstaunt in die Augen. Sie waren blau, wie der Himmel an einem strahlenden Sommertag.

Jetzt lachte er. „Ich bin Arzt. Alexander Reuter“, stellte er sich höflich vor.

Katja hatte nicht die geringste Lust, sich zu unterhalten. Aber ihr Gegenüber zog sie in seinen Bann. Er muss ein fröhlicher Mensch sein, dachte sie, als ihr seine Augenfältchen gewahr wurden. Seine Gegenwart wirkte beruhigend. Wie alt mochte er sein? Etwas um die Dreißig, wie Markus, vermutete sie.
[Ende Änderung der Zeilenumbrüche]

„Ich heiße Katja Berghoff!“

„Nun[,] Katja, wo drückt der Schuh?“, fragte er aufmunternd.

„Vielen Dank“, sagte sie freundlich[,] aber bestimmt, „es ist nichts.“

Was hätte sie ihm sagen sollen? Dass die grausamen Bilder des Unglücks, die sich in ihrem Kopf zusammen fügten [Nebensatz streichen], sie bis in ihre Träume verfolgten? Oder, [Komma streichen] dass sie sich über ihre Gefühle zu Markus nicht im Klaren war? Sie wendete [wandte] ihr Gesicht zur Seite und schaute aus der kleinen Fensterluke [aus dem kleinen Fenster; Luken kann man öffnen] auf die dichte Wolkendecke hinab.





Zögernd berichtete einer der Polizisten von dem schrecklichen Unglück, das sich im Morgengrauen bei eisiger Kälte abgespielt hatte: Der Pilot sei kurz nach dem Start, [streiche Komma] wegen eines Hydraulikausfalls, [streiche Komma] zur Notlandung gezwungen gewesen. Bei diesem Versuch, [streiche Komma] wäre das Flugzeug auf der Landebahn des Flughafens von Chicago zerschellt und in Brand geraten.

[Anmerkung: Den ganzen Absatz neu schreiben im klaren Indikativ - kein sei, wäre usw.

Zögernd berichtete einer der Polizisten von dem schrecklichen Unglück, das sich im Morgengrauen bei eisiger Kälte abgespielt hatte: Ein Hydraulikausfall hatte den Piloten zur sofortigen Umkehr gezwungen. Das Flugzeug war auf der Landebahn des Flughafens Chicago zerschellt und in Flammen aufgegangen. Die Hälfte der Passagiere hatte nicht überlebt. Ihre Eltern waren auf dem Weg in die Klinik verstorben.]


Es dauerte einige Sekunden, bis Katja kapierte [begriff; kapierte ist vulgo] was geschehen war. Eine eiserne Faust griff nach ihrem Herzen. Ihr wurde schwarz vor Augen.




Es war fast Mitternacht, als er Katja nach Hause brachte. Sie verabschiedeten sich im Wagen, denn es regnete immer noch. Katja bedankte sich für diesen schönen Abend, [Komma streichen] und reichte ihm zum Abschied die Hand. Alex versprach, sich wieder zu melden.

Leise schlüpfte sie ins Haus. Um keinen Lärm zu machen, huschte sie auf Strümpfen die Treppe hinauf.

Oben, [Komma streichen] sah sie eine Gestalt im letzten Zimmer des Ganges verschwinden, gleich neben den Räumen von Mrs. Graham. Sie wusste, dass auch Jacks Räume sich in diesem Bereich befanden.

Die Neugier in ihr wurde übermächtig. Katja ging in ihr Zimmer, stellte die Schuhe ab und legte den Mantel auf das Bett. [die beiden Sätze tauschen; erst Zimmer, dann Neugier] Auf Zehenspitzen schlich sie zu dieser Tür und legte vorsichtig ein Ohr an das kühle Holz.

Wenn man sie jetzt beim Spionieren erwischen würde, wäre sie ganz schön blamiert, dachte sie flüchtig.



So, das wär's von meiner Seite. Für eine umfangreichere Bewertung fehlt einfach die Menge.

LG
Siegfried
 
  Siegfried 
 
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BeitragVerfasst am: 20.01.2009, 18:26
Super, Siegfried, danke!

Wenn ich das auf meinen gesamten Text beziehe, sind noch einige
Änderungen nötig.


LG.Rita
 
  Rita Hajak 
Gast 
 
 
   
   
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