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Foren und Werbung!

BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 16:32
Für alle die Zweifel haben, dass spezifische Foren und vor allem auch das persönliche Auftreten wichtig sind, folgende Geschichte.
Heute erschien die erste PM über einige Presseticker zu einem Buch von mir. Es vergingen keine 2 Stunden als ich eine Anfrage von einem Mod eines Forums mit 7 000 Mitglieder hatte und der Frage ob es von mir sei und ob ich nicht darüber etwas im Forum schreiben könnte!

Was dies für den Absatz bedeutet kann sich sicherlich selber jeder überlegen! Also, auch wenn einige anderer Meinung sind, Foren sind wichtig und sich dort von der besten Seite zu zeigen auch!

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 17:23
Glückwunsch! thumb up Speziell wenn man nicht in Deutschland lebt, halte ich Foren für eine wichtige Möglichkeit, Bücher zu verkaufen. Man muss nicht mit der Tür ins Haus fallen, wie SandraR's Beispiel zeigt.

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 17:27
Sandra, versteh doch: Forum ist nicht gleich Forum und Thema ist nicht gleich Thema. Du bist herzlich eingeladen, dir auf einem ernsthaften Forum zum Thema mittelalterliche Geschichte und "Living History" die notwendige Diskussionskompetenz zu erwerben und gleichzeitig noch die Zeit zu haben, deinem Brotberuf nachzugehen und einen Roman zu schreiben. Vielleicht geht das ja wirklich, und ich bin einfach vollkommen inkompetent. Ich mußte jedenfalls totale Forenabstinenz antreten, um überhaupt nur schreiben zu können. Und ich weiß, daß ich nicht die einzige bin, der es so geht.

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 17:47
Kein Mittel funktioniert für alle. Man muss schon unter allen Anregungen die raussuchen, die einem liegen und funktionieren könnten. Dann heisst es, probieren geht über studieren, also eigene Erfahrungen sammeln.

Viele Autoren halten Lesungen, während bei anderen schon der kalte Schweiss austritt, nur an öffentliche Auftritte zu denken. Schreiben im stillen Kämmerlein ist ja was anderes. Nur weil Lesungen grundsäztlich Ergebnisse bringen, werden sie dem, der völlig gelähmt und stotternd seine Lesung vorbringt, weil es ja das Patentrezept ist, nichts bringen.

Viele Wege führen nach Rom und ebenso viele zum Erfolg. Man muss seinen halt suchen und finden.

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  kasapv 
 
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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 18:04
Ich sage es mal andersherum: Wer sich zu seinem Fachthema ein oder zwei Foren sucht, die er inhaltlich beackert, schafft sich Kompetenz durch Präsenz. Wir sehen es doch hier: Einmal 'rein, drei patzige Antworten und wieder 'raus. So findet man keine Kunden. Forentätigkeit nimmt Zeit in Anspruch - ja. Ohne geht es nun mal nicht. Aber wenn man täglich oder zweitäglich z.B. 45 oder 60 Minuten für die Forenarbeit - immer zur selben Zeit - ansetzt, hat man den Tagesablauf im Griff und schafft sich auch ein Stück Verlässlichkeit in der Präsenz der Forengemeinde gegenüber.

Wer sich im Fachgebiet XYZ gut auskennt, kann auch ohne Holzhammer Werbung für seine Bücher machen. Irgend einer hat immer irgend eine Frage oder ein Diskussionsthema - dann kann man mit »Bei Recherchen zu einem Buchprojekt habe ich herausgefunden, dass...« in die Diskussion einsteigen - und wird als jemand angesehen, der sich offensichtlich mit dem Thema ernsthaft befasst hat. Ziemlich wahrscheinlich wird dann mindestens einer neugierig und fragt nach dem Buch ...

Wer natürlich nur Allgemeinwissen in einem Pseudo-Fachbuch zusammengestellt hat, wird nicht reüssieren. Eigenleistung in der Recherche gehört schon dazu, sich Kompetenz und Ansehen zu erwerben.

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 18:30
* kopfschüttel * Nein, Matthias. 45 bis 60 Minuten brauche ich alleine schon, um mir aus den Ausgrabungskatalogen und der zugehörigen Sekundärliteratur die entsprechenden Quellen herauszusuchen, die zentrale Aussage zu finden, die wichtigsten Zitate für die Frage im Forum abzutippen und zusammenzustellen und das Ganze dann in möglichst unmißverständlichem Deutsch zu posten. Eben weil es sich nicht um Allgemeinwissen handelt.

Oder anders ausgedrückt: Wenn jemand wissen möchte, wie es um den Beruf des Friseurs zur Zeit der Merowinger bestellt war und deshalb nach Rasiermesserfunden fragt, dann muß ich zugeben, daß ich darüber noch nie nachgedacht und in diese Richtung nie nachgeforscht habe. Sehr vermutlich auch kein Anderer. Ich habe ergo keine allgemeingültige Antwort. Aber ich weiß, wo ich in meiner Literatur etwas darüber finde, wenigstens zu einem ganz bestimmten Gräberfeld. Und das muß ich dann erst mal nachlesen, die Informationen sammeln und kann dann meine gesammelten Indizien erst dem geschätzten Fragesteller präsentieren. Da geht locker mehr als eine Stunde drauf, für eine einzige Antwort.

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 18:57
Perchta hat Folgendes geschrieben:
Da geht locker mehr als eine Stunde drauf, für eine einzige Antwort.

Aber trotzdem bewirkst Du mit einer solchen Antwort dann das, was Matthias sagen wollte. Und ich bin da ganz seiner Meinung, dass so eine Tätigkeit durchaus zählbare Resultate bringt.
Wenn ich jetzt plötzlich einen konkreten Arbeitsauftrag im Grafikdesign zu vergeben hätte, würde ich zuerst Matthias fragen, weil ich ihn hier aus dem Forum kenne - und sonst eben niemanden, den ich konkret fragen würde.
In Buchsatz-Fragen wäre es analog Heinz, in Sachen Grammatik etc. Siegfried. Und gerade bei Heinz bin ich sicher, dass viele Personen auf sein Buch erst durch seine Kompetenz hier im Forum aufmerksam geworden sind und es auch "nur" deshalb gekauft haben.

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 19:19
Ich verbringe hier im Schnitt 15 Minuten, in drei anderen Foren die das Thema meines neuen Sachbuches war anfänglich mehr aber aus eigenem Interesse (heute sind es noch 45 Minuten). Ohne dieses Interesse wäre das Sachbuch nicht entstanden. Insofern fällt dies unter Recherche.
Bin ich mir sicher genug im Thema um darüber ein Sachbuch zu schreiben, bin ich auch sicher genug auf meine Themen eine vernünftige Antwort zu geben.
Ich gebe nie Antwort auf Themen von denen ich keine Ahnung habe. Foren haben aber den Vorteil, dass auch ich mich ja darüber meine Antworten holen kann.
Also wiedermal, ein Geben und Nehmen! Genauso wie ich vor Jahren mich hier schlau über BOD gemacht habe. Ich bin nicht mehr hier weil ich in diesem Forum mein Zielpublikum sehe, sondern weil ich es interessant finde. Zudem lernt man nie aus und kann noch immer auch mal was neues Lesen. Ich sitze ohnehin rund 16 Stunden vor dem Computer da findet man auch die 60 Minuten zeit.

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Forenarbeit ist wichtig

BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 20:15
als Hundebesitzer schreibe ich auch in einem Hundeforum. Dort beobachte ich seit längerer Zeit die Umsätze von dem BoD Buch Natural Dog Food
von Sussanne Reinerth. Meine Erkenntnis: sowie dort das Buch auch nur einmal erwähnt wird, erscheint es wieder in der BoD Bestseller-Liste und das schon seit langer Zeit.
Ich selbst bin in zwei - manchmal auch drei - Spanienforen präsent und kann genau das gleiche Phänomen beobachten. Bis zur Bestseller-Liste habe ich es zwar noch nicht geschafft, aber mit den Umsätzen bin ich durchaus zufrieden. Sogar vom e-book habe ich Bücher verkauft, obwohl ich dafür überhaupt keine Werbung mache. Bin ich im Urlaub oder sonst verhindert dort zu schreiben, merke ich das sofort an den Verkäufen. Foren sind m. E. ein wichtiger Werbeträger. Man muss natürlich ein passendes Forum finden. Das stelle ich mir bei einem Roman jetzt etwas schwieriger vor.
Gruß Uschi

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BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 21:27
Perchta hat Folgendes geschrieben:
* kopfschüttel * ..ganz bestimmten Gräberfeld. Und das muß ich dann erst mal nachlesen, die Informationen sammeln und kann dann meine gesammelten Indizien erst dem geschätzten Fragesteller präsentieren. Da geht locker mehr als eine Stunde drauf, für eine einzige Antwort.


So ist es! Da ich auf ähnlichem Sachgebiet unterwegs bin, kann ich das nur bestätigen. Sobald es um fachspezifische Themen geht kostet es irre viel Zeit. Wenn z.B. eine Münze gefunden wurde und der Themenstarter wissen will wo und von wem sie geprägt wurde wird es extrem aufwändig.

Die Bandbreite der Themen in unserem Interessensgebiet ist einfach gewaltig...
 
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 11:49
Hallo Großstadtpoet,

Großstadtpoet hat Folgendes geschrieben:
Und gerade bei Heinz bin ich sicher, dass viele Personen auf sein Buch erst durch seine Kompetenz hier im Forum aufmerksam geworden sind und es auch "nur" deshalb gekauft haben.


Das kann ich nur bestätigen. Wenn ich mal wenig Zeit habe, mich hier im Forum zu betätigen, gehen die Verkaufszahlen sofort zurück, und umgekehrt gehen sie sofort nach oben.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 11:51
Hallo Sandra,

SandraR hat Folgendes geschrieben:
Ich gebe nie Antwort auf Themen von denen ich keine Ahnung habe.


Das kann aber auch gefährlich werden. Schnell erwirbt man sich den Ruf, ein Besserwisser zu sein. Ich mag zwar trotzdem nicht herumschwafeln, um diesen Eindruck zu verhindern, marketingmäßig könnte es aber sinnvoll sein.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 13:46
Dafür hawepe, gibt es dann wahlweise Blödelboards oder Trolle Smile

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 13:53
Hallo,

ich weiß ja nicht ob Facebook ein Forum ist, aber ich weiß, dass ich mindestes 50% meiner Bücher über die AIDA Facebook Seiten verkaufe.

Ab und zu mal ein Beitrag in Kreuzfahrt Foren schadet sich auch nicht.
Man sollte es aber mit der Werbung nicht übertreiben, eher beiläufig erwähnen, als die Leute zu nerven.

Gruß vom Richard

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Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4
 
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 13:54
Und wenn ich nun trotz Teilnahme an diversen Foren (Art und Weise sowie Niveau siehe oben) kein einziges Buch verkaufe (wovon ich ausgehe), dann liegt das - an mir, vermute ich? Und nicht etwa daran, daß diese Werbemethode sich nicht beliebig auf alle Foren und für alle Bücher anwenden läßt?

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