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» Eine Frage zum Style des geschriebenen Wortes

Fortsetzungsgeschichte

BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 09:40
Bei einer Fortsetzungsgeschichte geht es darum, dass möglichst viele immer wieder ca. 5-10 Sätze zu der Geschichte schreiben.

Mitten in der Nacht schrecke ich auf. War da nicht ein Geräusch? Zumindest ist jetzt wieder alles still, aber ich bin mir ganz sicher, dass dort etwas war. Meine Schwester schläft ganz ruhig in ihrem Bett. Das wundert mich aber nicht, schließlich könnte eine ganze Karavane Elefanten an ihr vorbeilaufen und sie würde nichts merken. Da! das ist es wieder! Dieses Klopfen an der Fensterscheibe...

so und jetzt könnt ihr weiter machen ^^ Bin schon gespannt, was ihr daraus macht Wink

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Saitenwind - mehr als die Geschichte einer Band
 
  Yuki 
 
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BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 09:48
Mein Versuch, die Schwester wach zu bekommen, scheitert. Sie dreht sich zwar unruhig im Schlaf, die Bettdecke rutscht auf den Boden, doch ich bleibe mit meiner aufkeimenden Angst allein. Ich taste nach der Lampe auf dem Nachttisch, doch in der Aufregung greife ich ins Leere. Mein Herz rast, mich fröstelt plötzlich, obwohl es im Zimmer angenehm warm ist.
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 12:25
In der stockdunklen Nacht ist am Fenster nichts zu erkennen. Verkrampft umklammere ich meine Bettdecke. Kräftig pfeift der Wind ums Haus. Er bläst auch die Wolken weg, die den Mond bedeckt haben. In seinem milchigen Licht sehe ich...

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  Judith 
 
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BeitragVerfasst am: 17.12.2007, 23:08
In seinem milchigen Licht kann ich nur schemenhaft das Gesicht eines Jungen erkennen, eines Jungen in meinem Alter. Erschrocken springe ich vom Fenster zurück, gerade noch kann ich einen Aufschrei unterdrücken. Schließlich bewohne ich zusammen mit meinen beiden Geschwistern, meinen Eltern und unserem Hund eine kleine Wohnung im dritten Stock.
Als ich mich gefangen habe, wende ich mich wieder dem Fenster zu, und versuche, eine Erklärung für diesen Umstand zu finden, doch das beschlagene Fenster trübt meine Sicht, sodass ich nur das verzerrte Gesicht des Jungen erkennen kann.
Deshalb greife ich, obwohl mir noch immer nicht ganz wohl bei der Sache ist, nach dem Fensterhebel, drehe ihn und ziehe es langsam auf...

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Ama et Fac quod vis

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  BellaMuerta 
 
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BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 14:09
Deshalb greife ich, obwohl mir noch immer nicht ganz wohl bei der Sache ist, nach dem Fensterhebel, drehe ihn und ziehe es langsam auf. Es quietscht. Mein Gott, wie laut ...
Mir wird wieder einmal bewusst, dass ich dieses Quietschen hasse. Seltsam, wie sich meine Wahrnehmung verändert. So oft habe ich Tagsüber dieses Fenster geöffnet, und ja, auch da quietscht es, doch es macht mir nichts aus. Doch jetzt, in der Nacht, in der sich die eigentlich vertraute Welt in eine unbekannte, düstere, undurchschaubare verwandelt hat, jagt mir das Quietschen eine Gänsehaut über den Rücken. Meine Gedanken spielen verrückt. Ja, ich weiß, dass ich die doofen Horrorfilme, die ich so liebe, eigentlich nicht schauen sollte. Nun merke ich ja, was ich davon habe. Ich schließe die Augen - nur kurz und konzentriere mich. Das Fenster ist offen ... eiskalte Luft schlägt mir entgegen. Wie die Pranke eines unbekannten, arktischen Wesens reißt es kaltbrennende Bahnen in meine Haut. Mein ganzer Körper zuckt - nein, zieht sich - zusammen.
Wir haben Hochsommer! Es kann - es darf - gar nicht so kalt draußen sein ...

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  M-F Hakket 
 
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BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 14:45
Wo ist bloß der Junge geblieben? Phantasiere ich, habe ich Fieber? Rasch schließe ich wieder das Fenster und schaue zum Bett, worin sich meine Schwester schlaftrunken räkelt. Eines der nackten Beine baumelt über die Bettkante. Soll ich auch wieder ins Bett? Ich überlege und entschließe mich...
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 15:02
Ich überlege und entschließe mich, meinen besten Freund anzurufen. Kurt, mein heimlicher Schwarm hat immer eine Idee. Ich verkrieche mich mit meinem Handy unter die Bettdecke und wähle seine Nummer. Oh nein, es klopft schon wieder gegen das Fenster und das Telefon wählt seelenruhig Kurts Nummer. Ich atme schneller und nehme mir vor, ganz leise zu flüstern. Es klopft am Fenster. Kann sich das verdammte Handy nicht ein einziges Mal schneller verbinden? Plötzlich vernehme ich ein lautes Klingeln. Es kommt von draußen. Was klingelt denn da vor meinem Fenster…
 
  Pliekolus 
 
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BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 10:47
Irre ich mich, oder ist das ein Handyklingelton, der von draußen zu mir herüberweht? Die Fensterscheibe zerspringt in dem Moment in Tausend kleine Splitter, die sich auf den Zimmerboden verteilen. Eine gefährlich, tiefe, dunkle Stimme, die überhaupt nicht zu dem kleinen Jungengesicht paßt, brüllt mich an: "Ruf mich nicht an, ich bin doch schon hier. Ich hasse das neumodische Zeugs!" Nun zeigte sich der Junge in seiner vollen Größe und schwebte zu mir hinein, doch sein Gesicht verzerrte sich, als er ...
 
  Miss BOD 
 
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BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 23:17
Nun zeigte sich der Junge in seiner vollen Größe und schwebte zu mir hinein, doch sein Gesicht verzerrte sich, als er langsam auf mich zuschwebte und seine hand nach mir ausstreckte. Doch die Hand die mir entgegen kam war nicht menschlich! Sie war rot und sah aus als wäre sie mit Schuppen statt mit Haut bedeckt. Der Junge... Nein! Das Wesen kam mir immer näher und ich schloss verängstigt meine Augen als plötzlich...
 
  Keires 
 
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BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 07:19
Das Wesen kam mir immer näher und ich schloss verängstigt meine Augen als plötzlich gleißendes Licht die Dunkelheit zerriss.
"Klara, meine Güte, kannst du denn nicht einmal pünktlich aufstehen?" Perlex riss ich die Augen auf und starrte in das empörte Gesicht meiner Mutter. Panisch sah ich mich im Zimmer um - das Bett meiner Schwester war leer, die Fensterscheibe intakt. Mein Blick huschte zur Uhr, es war kurz nach acht.
Ich murmelte eine Entschuldigung vor mich hin und stand auf. Meine Haut war schweißnass und ich taumelte ins Bad. Eine kalte Dusche bringt alles wieder in Ordnung, dachte ich und stieg in die Kabine. Doch kein Wasser kam aus dem Duschkopf, sondern eine klebrige rote Flüssigkeit. Panisch wollte ich den Hahn zudrehen, doch...
 
  Maya 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 07:48
... doch als ich ihn anfasste, brach er ab, glitschte mir aus der Hand und fiel direkt auf meinen großen Zeh. Mit aller Wucht schoss im gleichen Augenblick, die Flüssigkeit aus der Wand. Ich stolperte schreiend aus der Duschkabine und riss dabei die Einstiegstür heraus. Kaum dass ich den vermeintlich rettenden Boden mit einem Fuß berührte, rutschte ich aus, verlor jeden Halt und fiel rücklings in die Duschkabine zurück.
 
  g.c.roth 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 08:11
Mein Kopf knallte gegen die Fliesen und mir wurde schwarz vor Augen. "Schätzchen, ist alles in Ordnung?", hörte ich dumpf die Stimme meines Vaters durch die Badezimmertür. Ich wollte schon schreien "Nein, verdammt nochmal!" als ich sah, dass von dem schleimigen Zeug nichts mehr übrig war.
Ich werde wahnsinnig!, ging es mir durch den Kopf, als ich aus der Dusche kletterte und mich abtrocknete.

Den ganzen Tag über blieb es ruhig und ich hatte mich wieder gefangen, bis meine Mutter mich abends in den Keller schickte. "Hol mal Kartoffeln", lautete ihre Anweisung und sie drückte mir einen Topf in die Hand.
 
  Maya 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 14:56
Unbehagen überkam mich als ich langsamn die Kellertür öffnete und meine Hand in die Dunkelheit streckte um nach dem Lichtschalter zu tasten.
"Warum muss ausgerechnet ich heute in den Keller?" dachte ich mir.
Endlich fand ich den Schalter und legte ihn um das die kleine Birne zu flackern begang.

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Confutatis maledictis, Voca me cum bendictis
 
  Keires 
 
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BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 15:01
Ein kurzes Flackern nur, dann - Dunkelheit. Ich tastete mich langsam voran. Ein ungutes Gefühl kam in mir auf, mein Puls ging schnell und das Herz schlug mir bis zum Halse. Meine Hände wurden feucht und je weiter ich in das schwarze Nichts hineintappte, umso unwirklicher fühlte ich mich. Kleinste Geräusche wurden zu einem monumentalen Klangereignis. Ich glaubte verrückt zu werden, als plötzlich...
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 15:07
Die Glühbirne doch wieder aufflammte und vor mir wieder das Wesen stand, welches ich schon zuvor in meinem... War es ein Traum? Wieder kommt es langsam auf mich zu und streckt seine Hand nach mir aus.
Ich dreh mich um und will nach dem Treppengeländergreifen, doch die Treppe ist verschwunden und ich seh nur weit über mir die Kellertür verschlossen in die Wand eingelassen. Panisch gucke ich mich nach einer Fluchmöglichkeit um.....

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  Keires 
 
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Fortsetzungsgeschichte
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