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Frage an BOD Autoren

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:02
Ich lese hier immer wieder, dass das Veröffentlichen bei z.B. BOD einen Einmalbertrag und minimale monatliche Kosten beträgt. Jetzt meine Frage?

Lässt hier niemand sein Werk lektorieren? Kann es mir nicht vorstellen, ein Manuskript unlektoriert bei BOD Hochzuladen!

Wie sieht es mit Korrektorat aus? Meines Wissens ist ein Verlag dazu verpflichtet! Bietet das BOD überhaupt an?

Dies alles wären Zusatzausgaben, die mit den Margen bei BOD niemals eingespielt werden können.

ciao
 
  roma 
 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:07
Hi,

du musst Korrektur und Lektorat unterscheiden. Viele hier korrigieren selbst, oder lassen durch andere korrigieren, entgeldlich oder unentgeldlich. Lektorat (also das inhaltliche Überarbeiten) kostet und ebenso viele laden ihre Sachen ohne Lektorat nach BOD hoch. Es liegt im Ermessensspielraum jedes einzelnen, was er macht und was nicht. Ist bei BOD so.
Was dabei herauskommen kann siehst du z.B. hier:

http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=139141

VG
lorenz
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:13
Du bist hier nicht in einem klassischem Verlag sondern in einem Dienstleistungsunternehmen. Der Verleger bist du selbst. BOD druckt alles, egal was. Nein BOD ist nicht verpflichtet dein Werk zu lektorieren, du kannst es aber dazubuchen, dann wird es aber deutlich teurer. Du musst dich selbst um Werbung, Vertrieb und alles andere kümmern. Du bist bei BOD nicht nur Autor sondern gleichzeitig auch Verleger. BOD druckt und versendet, schreibt Rechnungen und stellt dein Buch gegen eine Gebühr von 39 € ins VLB und sendet ein Exemplar an die Deutsche Nationalbibilothek. Nicht mehr und auch nicht weniger. Für Werbung musst du selbst sorgen.

Aber du kannst auch Werbung über BOD buchen, wie z. B. eine Werbeanzeige im Buchjournal, du kannst Flyer, Postkarten und Plakate drucken lassen. Diese Werbemaßnahmen sind aber nicht kostenlos.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html
 
  Stefan Lamboury 
Gast 
 
 
   
   

Re: Frage an BOD Autoren

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:14
roma hat Folgendes geschrieben:

Lässt hier niemand sein Werk lektorieren? Kann es mir nicht vorstellen, ein Manuskript unlektoriert bei BOD Hochzuladen!

Das liegt im Ermessen jedes einzelnen. Vielen sind die Kosten für ein professionelles Lektorat zu hoch.
Zitat:

Wie sieht es mit Korrektorat aus? Meines Wissens ist ein Verlag dazu verpflichtet! Bietet das BOD überhaupt an?

Kein Verlag ist zu einem Korrektorat verpflichtet. Man darf so viele Fehler veröffentlichen, wie man will. In der Tat bietet BoD einen Lektoratsservice gegen Aufpreis an. Über die Qualität desselben gehen die Meinungen auseinander.
Zitat:

Dies alles wären Zusatzausgaben, die mit den Margen bei BOD niemals eingespielt werden können.

Oh, das könnte man schon wieder einspielen. Wenn man die Marge entsprechend wählt und genug Exemplare verkauft.
Gruß
Chris
 
  ChrisK 
 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:15
LOFI (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Hi,

du musst Korrektur und Lektorat unterscheiden. Viele hier korrigieren selbst, oder lassen durch andere korrigieren, entgeldlich oder unentgeldlich. Lektorat (also das inhaltliche Überarbeiten) kostet und ebenso viele laden ihre Sachen ohne Lektorat nach BOD hoch. Es liegt im Ermessensspielraum jedes einzelnen, was er macht und was nicht. Ist bei BOD so.
Was dabei herauskommen kann siehst du z.B. hier:

http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=139141

VG
lorenz


Wie gräääßßlich. Confused
 
  Aurum 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:51
Le Lecteur, c'est moi!

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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:59
Zitat:
Dies alles wären Zusatzausgaben, die mit den Margen bei BOD niemals eingespielt werden können.

Wie kommst Du darauf? Sicherlich, um die Kosten wieder "reinzuholen" gehört auch Glück dazu, aber vor allem eine gehörige Portion Eigeninitiative.
Liebe Grüße,
Peter

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  Peter74 
 
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hohe Marge...

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 14:14
....hoher Buchpreis, weniger Interessenten! Der ewige Kreis des Marktes!!

Wenn die Marge höher angesetzt wird, steigt der Buchpreis dementsprechend an!!! Wie willst du gegen die bekannten Autoren bestehen?

39 € Einmalig, ein paar Cent monatlich, nicht schlecht!

Jetzt aber das Plus/ gehen wir von einem 500 Seiten Schinken aus!

Lektorat v. 1800 - 3000€
Korrektorat v. 800 - 2000€

Erst dann, könnte man sicher sein, ein angenehm lesbares technisch gut gearbeitetes Werk zu haben. das heißt aber noch lange nicht, dass es dem Geschmack des Lesers gerecht wird.

Fehlen noch Satz und Coverlayout, was aber BOD vermutlich gut rüber bringt!

Sollte man das Glück haben, und die billigsten Varianten gefunden haben, wären wir bei einem Preis von

2600€ sagen wir minimal 2200€ wenn Lektorat und Korrektorat im Paket geboten werden.

Lektorat und Korrektorat sind für mich ein muss!!!! Auch Bestseller Autoren kommen nicht ohne aus!!!!!

ciao
 
  roma 
 
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Re: hohe Marge...

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 14:30
roma hat Folgendes geschrieben:
Lektorat und Korrektorat sind für mich ein muss!!!!


Ich finde diese Forderung nach einem Lektorat hochinteressant - weil sie so ziemlich genau das Gegenteil dessen darstellt, wie die viele Leute hier im Forum auf Textkritik reagieren. Es gibt hier sogar Leute, die die Kritik am Manuskript durch einen Lektor kategorisch ablehnen und lieber auf die Veröffentlichung im Verlag verzichten.

Ein Lektorat ist ja keine Durchsicht des Textes auf Stellen, wo sich der Autor mal geirrt hat ("Hier heißt sie Katharina, vorne aber Kathrin"), sondern eine sehr massive Kritik durch den Lektor und ein hartnäckiges Nachfragen des Lektors. Eine Reihe von Fragen können da sehr unangenehm werden, vor allem wenn es um die Motivation der Figuren geht, um die Zusammenhänge in der Handlung ("Wieso - Weshalb -Warum"). Da zeigt sich nämlich, ob der Autor seinen Text im Griff hat und auch weiß, was er das geschrieben hat.

Deshalb finde ich dieses "Lektorat ist ein Muss" so interessant. cool

LG
Siegfried
 
  Siegfried 
 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 14:37
Die Frage ist ganz einfach: bezahle ich als Autor für ein Lektorat?
Tut mir Leid, nein. Entweder, ein traditioneller Verlag will mein Zeugs drucken, dann Lektorat bitte inklu, oder ich bringe es allein als on demand-Buch zustande, dann lesen dankenswerter Weise liebe Freunde Korrektur. Und ich selbst will es beim nächsten Mal noch hundert Mal gründlicher machen. Aber um ein paar Dutzend Bücher zu verkaufen, gebe ich nicht Hunderte Euro aus. Das ist auch daheim haushaltstechnisch nicht zu rechtfertigen. Hobby bleibt dann Hobby.

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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 14:39
Roma:
Zitat:

Dies alles wären Zusatzausgaben, die mit den Margen bei BOD niemals eingespielt werden können.

Für ein Großteil der hier vertretenen Autoren wahrscheinlich nicht.
Aber wir reden ja auch nicht über eine Umschulung Maßnahme,wie ich in meinen Job mehr Geld verdienen kann.Als erstes geht es doch wohl darum das man schreiben möchte.Um es dann als Buch zu Drucken muss ich selber das Handwerk des Korrektorats beherrschen oder ich nehme mir einen Fachmann.Wenn ich das natürlich nur so sehe wie viel Geld ich damit verdienen kann,sollte man die Finger davon lassen.Oder man ist so überragend gut,nur dann kann man es ja wohl auch bei einen Verlag unterbringen.Paradoxerweise sieht man seine anderen Beschäftigungen nicht unter der Prämisse.
Wenn jemand ein sehr teures Modell egal von was auch immer baut,wird niemals der Grundgedanke vorherrschen "wie viel kostet es und wie viel bekomme ich dafür.Oder nehme doch mal den Teil der Menschen die für sich die Lyrik auserkoren haben.Ich behaupte das da keiner bei ist der meint er macht das große Geld.Dennoch werden sie ihre Sachen auch nicht einfach hinschreiben,und sagen ich verdiene ja doch nichts dabei also egal.
Bei einer Berufswahl würde ich dir dieses Denken zusprechen.Aber auch da weißt du ganz genau das Geld erst dann verdient wird wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast.(möglichst besser als die anderen.)
Unter anderen hast du ja auch noch die Auswahl wie und wo du dein Buch drucken lassen willst.
Alfred

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  cosmopolit 
 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 15:18
mal unabhängig von Lektorat oder nicht,
als -NICHT-PC-FRAU, sondern Autorin ist die Technik bei der Buchung eines mittleren Pakets auch nicht ganz eindeutig und einfach zu verstehen... bezüglich: wie (in welcher Form) sende ich - nicht PC-versiert - mein Manuskript ein, daß es auch so gedruckt wird, wie ich es mir wünscht book
marie
 
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 15:22
Was nicht vergessen werden darf: Für viele stellt sich die Frage "richtiger" Verlag oder BOD gar nicht. Vielen Autoren fehlt nun mal das Glück, bei einem "echten" Verlag zu landen und in POD sehen sie die Möglichkeit, Ihre Werke dennoch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wenn man sich für diesen Weg entscheidet, muss man halt Kompromisse eingehen (können). Für einige wenige Autoren stellt Print-On-Demand auch ein Sprungbrett dar, da sie dadurch die Möglichkeit haben von Verlägen "entdeckt" zu werden, was einigen bereits gelungen ist (mir leider nicht, aber ich hatte auch keinen Lektor...Wink).

Ob man erfolgreich sein wird, hängt auch vom Thema des Buches ab, ob es ein Roman ist oder ob es sich um ein Fachbuch handelt und wo wir schon beim Thema Erfolg sind:
Erfolg muss nicht immer in Geld berechnet werden. Für viele Autoren ist Erfolg auch, wenn man ein positives Feedback zu seinem Werk erhält und es von Lesern "angenommen" wird. Das ist ein sehr befriedigendes Gefühl...

Liebe Grüße,
Peter

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  Peter74 
 
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.....

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 15:26
.... es geht mir um Quallität!

Sicher ist es jedem frei gestellt, wie und für wen er sein Buch veröffentlicht.

aber die genialste Idee, die spannendste Geschichte verliert nunmal an Interesse, wenn das Werk nicht von einem Profi überarbeitet wird.

Und das wichtigeste an einem Buch ist die Idee!!! Und wie diese Idee verpackt wird. Es gehört jede Menge schreiberisches Talent dazu, um dies zu bewerkstelligen, dass ein lesbares Manuskript zur Idee entsteht!. Um dies zu veredeln bedarf es jedoch Menschen, die dies können. (meine Meinung)

Ich selbst würde nie Veröffentlichen, wenn mein Werk nicht überarbeitet werden würde! Ich bin nicht überzeugt von meiner Arbeit?

Bin ich sehr wohl! Ich bin überzeugt von der Idee, vom Verlauf der Geschichte. Aber ich weiß, dass das Handwerkliche überprüft werden muss!!!

Und ich denke an Geld! Wer tut das nicht? Ach ja, die die nur zum Spass Buchstaben in den Laptob tippen. Warum veröffenlicht ihr dann überhaupt bei BOD und last euch eure Marge berechnen?

ciao
 
  roma 
 
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Re: .....

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 16:05
roma hat Folgendes geschrieben:
.... es geht mir um Quallität!
Warum veröffenlicht ihr dann überhaupt bei BOD und last euch eure Marge berechnen?

ciao


Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund, man möchte doch zumindest die Kosten, die bei BOD anfallen, wieder einspielen.

Was ein professionelles Lektorat betrifft, so muss man sich das erstmal leisten können. Also bleibt es beim Korrigieren der Texte durch Freunde und Bekannte. Dabei ist es natürlich auch hilfreich, wenn diese nicht nur den Text nach Fehlern in Rechtschreibung und Grammatik durchsuchen, sondern auch inhaltliche Fehler opder Ungereimtheiten ansprechen.
 
  Speedy 
 
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