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Womit man das Bild erstellt ist Geschmacksfrage.

BeitragVerfasst am: 24.07.2010, 00:38
Hier geht es darum, es so vorzubereiten, daß es beim "Hochladen" vom BoD-Server akzeptiert wird.

Die Schritte dazu habe ich ausführlich beschrieben.

Wenn man ein Buch veröffentlicht, sollte man dem Cover schon etwas mehr Beachtung schenken, vorallem, daß auch alles richtig "sitzt".

Sicher kann man da diversen hier genannten Bastelanleitungen folgen, nur sollte man, sich danach, wenn das Buch auch gebastelt aussieht nicht bei BoD beschweren.

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Re: Womit man das Bild erstellt ist Geschmacksfrage.

BeitragVerfasst am: 24.07.2010, 07:10
Galsworthy hat Folgendes geschrieben:
Sicher kann man da diversen hier genannten Bastelanleitungen folgen, nur sollte man, sich danach, wenn das Buch auch gebastelt aussieht nicht bei BoD beschweren.


Ich kann in keinem Post, weder von Bücherwurm noch von jemand anderem hier eine Beschwerde irgendwelcher Art herauslesen... dozey

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Re: Heinz, Du kannst ja mit Deinen Billigprogrammen rumbaste

BeitragVerfasst am: 24.07.2010, 07:16
Galsworthy hat Folgendes geschrieben:
hier war aber eine ernsthafte Frage zu beantworten.
Oder übernimmst Du die Kosten für die zweite Auflage, wenn das Cover dann anders herauskommt als gewünscht.


Ein ganz einfaches Rezept - ein Fun Dummy. Mein erstes Cover hat von der Schrift her nicht gepasst, also habe ich es überarbeitet und nochmal eine neue Auflage über Fun hergestellt. Als der zweite Dummy kam - schwupps auf Classic umgestellt und ab gings. Und auch wenns nicht wenig ist, sooo horrend sind ca. 27 Euro für nen Probedruck nun auch wieder nicht. Das sind Kosten, die sollte man beim Veröffentlichen definitiv mit einkalkulieren (können).

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BeitragVerfasst am: 24.07.2010, 08:08
Selbstverständlich ist Photoshop ein hervorragendes Programm, um Cover zu gestalten. Man muss nur damit zurecht kommen, dann verrutscht auch nichts.

Die Idee und der Ansatz, mit Hilfslinien zu arbeiten, ist schon mal richtig. Die Dateigröße entspricht der Covergröße + Beschnittrand (bzw. Einschlagrand bei Hardcover). Die ersten Hilfslinien entsprechen der tatsächlichen Covergöße, weitere Hilfslinien markieren den Buchrücken.

Bei Größenaufbau habe ich mir folgende Schritte angewöhnt:

* Dateien immer mit 300 dpi anlegen.
* Originalgröße Rückseite anlegen, Hilfslinie am rechten Rand (markiert die linke Hilfslinie des Buchrückens)
* Buchrückenbreite zugeben (nach rechts!), Hilfslinie am rechten Rand (markiert die rechte Hilfslinie des Buichrückens)
* Originalgröße Vorderseite zugeben (nach rechts), Hilfslinien rechts, links, oben unten (markieren die Original-Covergröße, also den Bereich, der später sichtbar ist)
* Beschnittrand zugeben (an allen vier Seiten). Der Beschnittrand dient dazu, Teile, die über den Rand hinausragen, so abzuschneiden, dass hinterher keine unschönen Blitzer entstehen; leichte Abweichungen (»Verrutschen«) beim Druck sind nämlich nicht auszuschließen und liegen im Toleranzbereich.

Alle Einzelteile (Bilder müssen ebenfalls 300 dpi! haben) auf jeweils einer eigenen Ebene hochladen, Ebenen bezeichnen (das erleichtert das Wiederfinden) und die ganze Datei zwischendurch immer wieder als .psd abspeichern. So bleiben die Ebenen erhalten und man kann »spielen«.

Wichtig ist, dass alle einzelnen Teile des Covers etwas »Luft« haben und dass Teile, die im Anschnitt liegen (also in der Endversion bis zum Rand gehen sollen) den Beschnittrand von 5 mm ausnutzen. Teile, die nicht bis zum Rand gehen, sollten mindestens 3 (besser 5) mm vom Rand entfernt liegen.

Zum Schluss die gesamte Datei als .eps speichern und mit - so mache ich es - Adobe Acrobat in ein .pdf umwandeln. Oder als .tif abspeichern und in ein DTP-Programm (ich nutze Quark Express) laden, um dann Texte auf diese Weise einzufügen. Auch die Quark-Datei wird dann wieder in ein .eps und dieses (s.o.) in ein .pdf umgewandelt.

Ein solches .pdf wird vom BoD-Server selbstverständlich akzeptiert.


Und - OT: Mark (Galsworthy), ein Ambassador-Titel berechtigt nicht zu falschen Informationen oder Unhöflichkeiten. Es bringt auch wenig Sinn, Impertinenzen durch das Ändern von Thrread-Titeln ausdrücken zu wollen. Es wäre aber schön, wenn Du Dich auch mal konstruktiv einbringen würdest. Ansonsten siehe Dieter Nuhr.

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LG - matthias

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BeitragVerfasst am: 24.07.2010, 11:57
Hallo Thali,

ThaliJohnson hat Folgendes geschrieben:
Ja, InDesign (wenn man hat) ist mit Sicherheit der eleganteste Weg.


Nein. Es ist ein mögliches Werkzeug. Wichtiger ist aber, sich mit der Buch- und Covergestaltung auseinanderzusetzen, um die Erkenntnisse anschließend mit einem der vielen geeigneten Programme umzusetzen.

Bei mir schrillen jedenfalls imemr die Alarmglocken, wenn ein Dienstleister damit wirbt, dass er mit Indesign, Photoshop oder, oder, oder arbeitet. Sieht man sich die Arbeitsproben an, stellt man häufig fest, dass er zwar weiß, auf welche Schaltfläche oder welchen Menüpunkt er klicken muss, aber ansonsten erschreckend wenig Ahnung hat.

Zitat:
Zu Gimp muss ich sagen - hab ich ausprobiert. Aber Photoshop habe ich als wesentlich benutzerfreundlicher wahrgenommen (Ist aber selbstverständlich nur meine bescheidene persönliche Meinung).


Zum Glück gibt es ja verschiedene Konzepte. Ich benutze Phoshop nur im äußersten Notfall, weil ich es nahezu unbedienbar finde, während mir Gimp völlig logisch erscheint.

Zitat:
Ich wollte nur sagen, man braucht kein High-Tec, um ein anspruchsvolles Cover zu entwerfen.


thumb up

Beste Grüße

Heinz

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GIMP !! :)

BeitragVerfasst am: 08.08.2010, 19:31
Also ich benutze GIMP in allen Lebenslagen, auch in Kunst in der Schule. Mit GIMP kann man einfach irre viel machen, auch eigene Formwen makieren, einfärben oder ausschneiden etc. Smile
 
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Re: GIMP !! :)

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 10:30
Huhu Janika und @Alle!
Janika hat Folgendes geschrieben:

Also ich benutze GIMP in allen Lebenslagen, auch in Kunst in der Schule. Mit GIMP kann man einfach irre viel machen

Das ist wohl wahr. Es muss nicht immer die relativ teure Software der "üblichen Verdächtigen" sein.

Ja, der GIMP bietet viele, viele Möglichkeiten. Sogar das Farbmanagement/ICC-Profile funzen mittlerweile richtig gut. Ein mächtiges Werkzeug, wenn man sich vernünftig einarbeitet.

Dennoch sollte man sich darüber klar sein, dass GIMP eigentlich zur Bildbearbeitung gedacht ist. Klar, man kann damit im Prinzip auch komplette Coved erstellen. Ob ich aber meine Umschlagsdatei(en) unbedingt als Bilddateien erstellen würde... nein!

Wenn ich meine techn. Dokumentationen erstelle, nehme ich meistens folgende Programme bzw. Hilfsmittel:

Texte erstellen: Openoffice Writer (für mich seit langem die bessere Alternative zu Word)

Einfache, schnelle Grafiken/Zeichnungen: OpenOffice Draw

Bildbearbeitung (Fotografien): The GIMP

Illustrationen: InkScape*

Satzarbeiten: Scribus * **

...und, je nach Zweck bzw. Aufgabenstellung weitere Programme, deren Auflistung hier aber zu weit führen würde.

*) Hier sollte man sich unbedingt INTENSIV einarbeiten, bevor man loslegt.

**) Einfache Druckschriften ohne viele Grafiken/Abbildungen arbeite ich manchmal auch komplett in OpenOffice aus. Auch einfach gehaltene Coverdateien lassen sich schnell anlegen, wenn man mit OOo vertraut ist.

Bei aufwändigeren Werken arbeite ich erst sämtliche Textteile komplett in OpenOffice Writer aus und übernehme diese dann in Scribus. Ebenso verhält es sich mit den dazu in Gimp und/oder Inkscape erstellten Bildern und Grafiken.

Kurz und knapp: Man sollte wissen, was man will, wie und womit man es macht. Die einfache Softwarelösung Marke "Ein Programm für alles" gibt es nicht.

Ist man bereit, die Mühen der Einarbeitung auf sich zu nehmen, kann man auch und gerade mit Open Source Software professionelle Ergebnisse erzielen.

LG,
Heiko

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