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Genial daneben

BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 13:06
Hallo zusammen,

ich hatte gestern Abend eine lange Sitzung bei meinem Steuerberater. Nach dem Zusammenstellen aller Einnahmen und Ausgaben (Druckkosten, Provisionen Amazon etc., Onlinekosten, Googlewerbung)ergibt sich für 2010 ein Verlust von exakt 671,54 €. Und dabei ist der Arbeitsaufwand noch oben drauf zu rechnen...

Ist das nicht toll? Man muß schon reichlich ... sein um sich das zu geben.
 
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 13:16
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 13:26
Fehlerhafte Kalkulation. Unser Reden hier im Forum seit 1789. dozey

Abhilfe: Neuauflage mit ISBN-Nummer, Verkaufspreis 16,90 €, Verkauf an den Buchhandel abgeben.

Und keine Flyer mehr drucken lassen, wenn wir im Forum davon abraten. smart

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 13:26
Damit wirst du aber bestimmt nicht alleine sein Wink . Ich hab mal überschlagen, daß mich dieses Hobby, ein Buch zu machen, über 5 Jahre wohl circa 300 € kosten wird, die Testexemplare und Bücher für den Eigenbedarf bereits mitgerechnet. Ist immer noch billiger, als einmal die Woche ins Fitness-Studio zu gehen.

Und sehr viel weniger anstrengend ... Razz

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 13:56
Bei mir sind es die Webkosten und die mtl. Kosten für die Googlewerbung, die die Kalkulation so unschön aussehen lassen.
 
  Jenselina 
 
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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 14:10
Wenn Werbung Verluste einfährt, stimmt entweder die Werbung nicht, das Produkt nicht oder die Kalkulation nicht.

Wenn ich mir meine Zahlen für 2010 und 2011 ansehe, betragen die Ausgaben max. 30% der Einnahmen. Und ich produziere ja auch noch auf eigene Kosten Flyer und Plakate für meine Leseveranstalter ...

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 14:10
Ich bin im Plus, wenn ich die Arbeitszeit nicht mitrechne. Buchproduktion ist für mich eher ein Hobby, das Spaß macht und sich selbst trägt.

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 14:11
Jenselina hat Folgendes geschrieben:
Bei mir sind es die Webkosten und die mtl. Kosten für die Googlewerbung, die die Kalkulation so unschön aussehen lassen.


Wer zuviel wirbt, der stirbt.

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 14:22
Streusalzwiese hat Folgendes geschrieben:
Wer zuviel wirbt, der stirbt.

Das ist natürlich ein Irrtum. Nur wer falsch wirbt, stirbt. Spätestens, wenn eine Strategie keinen Erfolg zeigt, sollte man anfangen, über Korrekturen nachzudenken. Und GoogleAdvertising ist wohl ein offenes Fenster, aus dem das Geld nur so fliegt ...

Aber wie sagte meine Großmutter selig immer: Wer nicht hören will, muss fühlen ... cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 15:16
mtg hat Folgendes geschrieben:
Und GoogleAdvertising ist wohl ein offenes Fenster, aus dem das Geld nur so fliegt ...


Genau. Ich habe einen 75€-Google-Advertising-Gutschein verbraten, ohne nennenswerte Verkaufseffekte zu erzielen. War in der falschen Zeit (August), aber er war halt befristet. Ich hab ein paar Klicks auf die Website bekommen, das war alles. Zumindest meine Bücher scheinen sich mit Google Adverts nicht zu verkaufen.

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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 16:34
Torsten Buchheit hat Folgendes geschrieben:
Zumindest meine Bücher scheinen sich mit Google Adverts nicht zu verkaufen.

Ich glaube nicht, dass nach Büchern überhaupt gegoogelt wird. Die Suche und das Stöbern ist doch bei Amazon viel leichter. Deshalb ist Werbung für Bücher bei Google meiner Auffassung und Erfahrung nach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hinausgeworfenes Geld.

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 18:30
Google Werbung hatte ich schon fest eingeplant, bin mal gespannt, wie es bei mir laufen wird. Aber erstmal das Buch fertigstellen.

Jenselina, wieso nutzt Du nicht die Chance der kostenlosen Werbung hier im Forum, viele haben ja ihre Webseite im Profil. Du scheinst ja echt viel investiert zu haben. Da würde ich alle kostenlosen Möglichkeiten nutzen.

Nun bin ich auch nicht im Bilde, wo du Drucken läßt. Bod? Die Bücher, die man einmal hat, sollten sich doch auch verkaufen lassen, dauert dann eben etwas. Oder bin zu optimistisch?
Aber so viel Vorkasse ist ja auch gar nicht nötig, Amazon bezieht doch direkt von Bod.
Ergänze: Nachdem ich noch den Amazon-fre gelesen habe, verstehe ich ein wenig mehr. Du hast Bücher ohne ISBN Drucken lassen. Aber warum? Bod Classic scheint mir ausgesprochen unkomlizierter. Welchen Vorteil hat so ein Vorgehen? Ich lerne gerne dazu.
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 19:20
Nette Senkung der Steuerlast. Zumindest weiss ich jetzt über Google Ads bescheid.

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 19:23
Versteh ich nicht! Abgesehen von den bod-Kosten (so wie sie jeder zahlt, der eine ISBN hat) und einmalig Gruppenflyer (das war 2010 oder sogar schon 2009?) habe ich nur Einnahmen zu verzeichnen.

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 20:13
Forrest Bike hat Folgendes geschrieben:

Ergänze: Nachdem ich noch den Amazon-fre gelesen habe, verstehe ich ein wenig mehr. Du hast Bücher ohne ISBN Drucken lassen. Aber warum? Bod Classic scheint mir ausgesprochen unkomlizierter. Welchen Vorteil hat so ein Vorgehen? Ich lerne gerne dazu.
Große Buchhandlungen bestellen doch ausschließlich über die ISBN Nr.


Jenselina wollte den kompletten Zwischenhandel ausschalten, damit mehr Geld hängenbleibt. Sowohl Grossisten wie auch der einfache Buchhändler bekommen einen nicht unerheblichen Teil des Laden-VK. Das war Jenselina einfach zu viel - aber lieber selbst vermarkten. Und dafür braucht man keine ISBN.

Mit anderen Worten: Es ging um Gier. cheezy grin

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Grüße
Siegfried

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