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geschichte zum weiterschreiben

BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 22:47
Hallo,
wie der Titel schon sagt, noch eine kleine Geschichte zum Weiterschreiben.

Helena saß am Strand und starrte in das orangefarbene Meer...
 
  anja1989 
 
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BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 22:57
Ein einsamer Kutter bahnte sich am Horizont seinen Weg in den Sonnenuntergang...
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:12
... als plötzlich schritte im trockenen Sand zu hören waren, die nicht einmal die Brandung übertönen konnte...

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Gestreift macht Schlank - Von der Gemeinheit, dass nicht mal Diät-Schokolade beim Abnehmen hilft und Karotten nicht glücklich machen...
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BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:33
Es waren die Schritte, die Helöena wohl bekannt waren. Die Schritte ihrer Albträume, die Schritte ihrer schlaflosen Nächte, Schritte, die sie nie in ihrem Leben vergessen würde...
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:36
Genauso plötzlich, wie sie begonnen hatten, endeten sie wieder. Die Stille schien sich um Helenas Hals zu legen wie ein seidener Schal, von starken Händen unerbittlich zugezogen. Ihr Herz schlug bis zum Hals, als sie allen Mut zusammen nahm und sich langsam umdrehte.

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BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:42
Nichts, dort war einfach nichts. Das, was eben noch unmittelbar in ihrer Nähe alte Erinnerungen wach werden ließ, war verschwunden. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und Helena sah in die letzten Strahlen der untergehenden Sonne, die ihr zuzuzwinkern schienen, als wollten sie ihr sagen, dass das Spiel noch nicht zu Ende sei.
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:47
Als die Sonne endlich untergegangen war stand Helena auf. Sie fröstelte. Wie kalt es war, wenn die wärmenden Strahlen nicht mehr auf die Haut trafen. Ihre nackten Füße versanken im lockeren Sand. Langsam beruhigte sich ihr Herzschlag wieder. Welch grausige Vorstellung, dass....

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BeitragVerfasst am: 13.02.2009, 23:52
Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben:
Als die Sonne endlich untergegangen war stand Helena auf. Sie fröstelte. Wie kalt es war, wenn die wärmenden Strahlen nicht mehr auf die Haut trafen. Ihre nackten Füße versanken im lockeren Sand. Langsam beruhigte sich ihr Herzschlag wieder. Welch grausige Vorstellung, dass....


... das Geschehene nicht wirklich zu Ende wäre sondern seine unbarmherzige Fortsetzung gnadenlos fordern würde, so wie es das Orakel einst vorausgesagt hatte. Aber sie glaubte nicht an das Orakel, auch wenn Pete weiterhin von seiner Voraussagekraft überzeugt war. Pete, bei dem gedanken an Pete wurde ihr wohler ums herz und sie fühlte sich gleich sicherer ...
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 14.02.2009, 02:43
LOFI (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben:
Als die Sonne endlich untergegangen war stand Helena auf. Sie fröstelte. Wie kalt es war, wenn die wärmenden Strahlen nicht mehr auf die Haut trafen. Ihre nackten Füße versanken im lockeren Sand. Langsam beruhigte sich ihr Herzschlag wieder. Welch grausige Vorstellung, dass....


... das Geschehene nicht wirklich zu Ende wäre sondern seine unbarmherzige Fortsetzung gnadenlos fordern würde, so wie es das Orakel einst vorausgesagt hatte. Aber sie glaubte nicht an das Orakel, auch wenn Pete weiterhin von seiner Voraussagekraft überzeugt war. Pete, bei dem gedanken an Pete wurde ihr wohler ums herz und sie fühlte sich gleich sicherer ...


Ja, Pete hatte mit allem recht. Alle seine Voraussagen waren eingetroffen. Alles hatte sich so abgespielt, wie er gesagt hatte. Nur sein eigenes Ende hatte er nicht vorausgesehen. Und die wohligen Gedanken an Pete machten einer unendlichen Leere in ihrem Herzen Platz. Pete gab es nicht mehr.

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Herzliche Grüße
Gerhard

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  Gerhard 
 
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BeitragVerfasst am: 14.04.2009, 06:08
Das Knirschen der Schritte hinter ihr wurde lauter und lauter. Nein, sie wagte nicht sich umzudrehen. Ihre Gedanken überschlugen sich. Verzweifelt fragte sie sich immer und immer wieder, was sie bei all ihren Überlegungen vergessen haben konnte, horchte noch einmal auf die Schritte. Da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Es konnte nur Peter sein, der da zu ihr kam. Sie hatte das "r" vergessen, einfach vergessen. Peter! Sie fühlte, wie die Schamröte ihr Gesicht überzog, wie ihr Herz zu rasen begann, sich dem Flimmern näherte. Dieses Flimmern, dass sich auf ihre Augenlider übertrug, die Wimpernschläge, gleich dem Flügelschlag des Kolibri, den Nektar suchend.
 
  Klaus D. Klimke 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 14.04.2009, 08:01
Jetzt war ihr auch klar, dass es nicht das Knirschen des Sandes war das sie hörte, sondern das seiner Zähne - wie immer, wenn er stinksauer war, weil sie schon wieder vergessen hatte, rechtzeitig die Bierflasche auf dem Abendbrotstisch aus dem Kühlschrank zu nehmen.

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Das Gedicht ist wahrscheinlich das einzige kulturelle Produkt, das zur Profitmaximierung völlig ungeeignet ist. Das ist Freiheit. Wunderbar.

Hans-Magnus Enzensberger
 
  Mac Bach 
 
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