 | Geschichtenversuch, Tips/Feedback gerne gesehen | Verfasst am: 16.11.2008, 14:40 |
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Hallo ich bin neu hier und schreibe seit Jahren immer mal gerne für mich Geschichten, die nun folgende ist ein Teil einer größeren Geschichte, ich entschuldige mich schon jetzt, wenn es zu viele Fehler haben sollte, ich bin da wirklich betriebsblind. Ich schreibe eigentlich eh nur für mich selbst habe keinerlei Interesse so etwas zu veröffentlichen, aber als Handwerker versucht man seine "Kunst" stetig zu verbessern und darum wäre mir ein Feedback wirklich sehr lieb. Es muss gar nicht so sehr ins Detail gehen. Es ist keine reine Jugendgeschichte oder ein "Drogenroman", dies ist wie geschrieben nur ein kleiner Teil. Und nein es ist nicht autobiographisch, lediglich etwas Prosa. Es geht mir hauptsächlich darum, ob man sich das innenleben dieser Person vorstellen kann oder ob er blass bleibt, schemenhaft uninteressant.
Und habt keine falsche Scham, ich kann mit Kritik wahrhaft gut umgehen und weiß, dass ich noch viel zu lernen habe. Ich bedenke mich schon einmal im vorraus, falls sich jemand die Mühe macht.
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Schneegrau, matschig, sandschneehaft, gänzlich unweiß, der Blick aus dem Fenster ernüchterte. Weiße, eher durchsichtige Flocken schwebten gen Boden, wurden aufgesaugt von einer hässlichen Bodentextur, verschmolzen mit dem Streusand zu Hässlichkeit. Hier und dort lagen Weihnachtsbäume am Straßenrand, alte, trockene Tannen, deprimierende Überreste eines noch depremierenderen Festes. Tote Bäume auf unweißem Schnee, umzingelt von Menschen in regem Treiben, umzingelt aber unbeachtet. Die Fensterscheibe beschlug aufgrund meines Atems, versperrte die Sicht, verschleierte den Trübsinn dort unten. Oder war es der Trübsinn hier oben? Die Scheibe lediglich ein Spiegel zum hindurchschauen?
Ich fror, die Heizung war aufgedreht, meine Hände ganz unbemerkt, intuitiv, dort hingewandert. Doch diese Kälte kann keine Heizung der Welt wärmen. Weihnachten ist lediglich ein zynischer Abgesang auf längst verschwommene Werte. Zynismus ist hierbei aber nicht nur die Religion, der Religionlosen, der metaphysische Schrei nach einer Ersatzdroge, nein, sondern auch, und dies ist viel wichtiger, der intrinsische, völlig unmusikalische Soundtrack zu manch Leben. Das habe ich mal gelesen und fand es gut, dabei verstand ich es nicht mal gänzlich. Meine Hintergrundmusik war stets unpassend, schnell wenn sie langsam sein sollte, pragmatisches Gehämmer wenn Emotionalität von Nöten wäre.
Musik hat wiederum etwas sehr beruhigendes, sie ist linear. Es gibt bei Musik keine dauernden Sprünge. Kein was wird kommen oder was kam. Einige Unverbesserliche, die immer nur auf den Refrain warten mal außen vor. Diese Refrainwarter kaufen auch schon im Sommer Weihnachtsgeschenke und planen zu Weihnachten den Sommerurlaub, die Gattung der Frühbucher leben meist so weit in die Zukunft, wie sie auch in der Vergangenheit leben. Zeittraumatisiert wanken sie wie Zeitzombies, von einer wiederauffrischungsnötigen Kindheitserinnerung in die Nächste.
Ich kehrte dem Fenster den Rücken zu. Mein Zimmer lag im wahrsten Sinne des Wortes vor mir, der Boden war zugemüllt, Schränke dienten nur der Zierde, oder waren fiese Erfindungen der Gewissenspolizei. Und wieder ein Stachel, ich habe aufgegeben diese herauszuziehen. Mein Bett lag unter einer Tonne Zeug, ich schlief die letzte Zeit auf einer Isomatte, die zwischen undefinierbaren Dingen lag, einer grauen bedrohlichen Masse an Dingen. Die Isomatte sah ein wenig aussah wie ein Schlauchboot auf einem Ozean. Das mittagliche Aufstehen glich somit eher einem Freischwimmen, das rettende Ufer war mein Sofa, welches in perfektem Abstand zum Fernseher stand. Mein Tor in eine andere Welt, welches mir meine Freundin öffnete. Die Bedienung meiner Freundin verlief mit nabelschnurartigen Verbindungskabeln, zärtlich liebkosend war somit meine Hand der Schlüssel. Mein Computer ist somit die einzige Frau, die Männer oder Jungs wie ich gut verstehen und mal zärtlich, mal ruppig behandelten. Der Joystick hatte etwas von Brüsten, man konnte ihn drücken, bewegen, zärtlich streicheln und das gute, es gab positive Rückmeldungen, ob man es richtig machte. Ein Spiel lügt keine Erfolge vor, betrügt mit anderen, wenn sich Missfallen und Routine einschleichen. Aber selbst mein Computer belohnt nur Könner und Macher, nur wer etwas in dieser Welt schafft bekommt ein positives Feedback. Ein Spiel zu beenden ist dabei aber ungleich leichter als ein Medizinstudium. Aber ich betrog meine Freundin immer häufiger, die virtuelle Welt vor meinen Augen war nicht so spannend wie eine andersartige Welt hinter meinen Augen. Ich weiß gar nicht so recht wann ich begonnen habe alles mögliche an rauschverursachenden Dingen in mich hineinzustopfen oder hineinzuatmen. Am liebsten ist mir ein flotter Dreier, vernebelt das Virtuelle genießen. Mit andersartigen Gedanken, das Erfundene konsumieren, ein wirklich funktionierendes Ventil für die, die dieser Welt nichts abgewinnen konnten.
Meine Therapeutin nennt das Depressionen, meine Mutter »zu viel Zeit um auf schlechte Gedanken zu kommen« und meine Freunde durchgeknallt. Ich nenne mich einfach Toni, meine Mutter gab mir im Vollrausch den Namen, anders ist das nicht zu erklären. Meinen Vater habe ich noch nie getroffen, wenn man Überlieferungen trauen kann, war er ein italienischer Gastarbeiter und nachdem er meine Mutter geschwängert hat, verschwand er schnell und wurde fortan nicht mehr gesehen. Sein Name ist Guiseppe, anscheinend habe ich etwas von ihm geerbt, ich fliehe auch gerne vor Problemen. Meine Mutter oder auch nur einfach Helga suhlt sich seit dem vornehm in Apathie gewürzt mit Tabletten, die ich schon zu heftig finde, und einem allabendlichen Schlaftrunk. Die Sofa-Insel-Weltanschauung habe ich wohl von ihr, ich könnte schwören Helga ist auf ihrem Zweisitzer festgewachsen oder es ist eine anderweitge lebensbejahende Mensch Möbel Symbiose entstanden. Dass meine Mutter von Sozialhilfe lebt und wir nicht gerade in der vornehmsten Gegend wohnen scheint nur plausibel, dass ich wiederum mein nichtvorhandenes Taschengeld mit Drogenverkäufen aufbessere, fast klischeehaft.
Mark mein Dealer sagt immer: »Junge, solange du noch nicht 18 bist kannst du machen was du willst, die können dich mit einer Tonne Koks erwischen und sperren dich nur paar Monate ein.« Ich glaube ihm einfach. Mark besorgt mir das Zeug und bleibt sonst vornehm im Hintergrund. Ich wiederum verrichte die Dreckarbeit, zum Beispiel mir in der Kälte vor der Disco den Arsch abfrieren, Ich verdiene daran echt nicht schlecht nur begann ich den Fehler selbst gerne zu naschen. Mein Angebot erstreckt sich von allerlei bunte Pillen, weißem Pulver über kleine Löschpapierschnipsel bis hin zu braunen harzigen Stücken. Diese netten Dinge koste ich ganz selbstlos für meine Käufer probeweise doch mische ich sie vornehmlich mit legalen Drogen, dass ich im Endeffekt als Produkttester doch nicht zu gebrauchen bin. »Ist Hammer.« oder, »das haut dich weg, echt ey, bis zu den Sternen.« reichen auch als Verkaufsargumente völlig aus. Ich habe mal gelesen, dass in der Werbung nur ein Wort nie schlecht ist und immer wirkt. Dieses Wollmilchsauwort ist »Neu«, gerade bei Drogen funktioniert das nicht, die meisten sind wirklich sehr sehr konservativ in ihrer Konsumgewohnheit. Mein Problem, oder besser eines meiner Probleme ist, dass ich bald 18 werde. Ich erklimme dann idealerweise eine Stufe in der Hierarchie. Potentielle Nachfolger für meinen Job gibt es eher schon zu viele. Aber jeder, der nicht ganz doof ist, weiß natürlich auch, dass Mark oder wie die Hintermänner auch tausendfach heißen, keine Zwischenschaltstelle braucht, die nur Profit kostet. Somit umgibt sich mein Dealer gerne mit recht jungen Menschen, sozusagen potentiellen Nachfolgern von mir, dabei geht er selbst schätzungsweise auf die 30 zu. Um sein Alter macht er immer ein Riesengeheimnis, wir feiern zwar immer mal seinen Geburtstag, aber welchen weiß ich nicht. Witzigerweise hat Mark am 11. Januar Geburtstag, an dem Tag an dem auch Albert Hoffmann, der Entdecker des LSDs seinen Jahrestag hat. Ob das alles nur Ergebnis seiner Fantasie ist, oder ob er wirklich schicksalhaft seinen Werdegang in die Wiege gelegt bekommen hat, ich hab wirklich keine Ahnung. Wie Mark es mit seinen Drogenweiterleitern hält, so hält er es auch mit seinen Freundinnen, 14 bis 16 ist ideal und Jungfrau müssen sie natürlich sein, was bei dem Alter typischerweise so ist. Anfangs fand ich das ja toll, bei Mark abzuhängen, zu kiffen, Speed zu ziehen und Filme zu schauen, obgleich sich Marks Videoarchiv lediglich auf Pornos und Horrorfilme beschränkt. Mittlerweile gehe ich nur noch zu ihm um Stoff zu holen, die Hälfte von seinen Kumpels kenne ich auch nicht mehr. Seine Wohnung hat etwas von einem Zug, man steigt ein, altert einige Jahre und steigt wieder aus, die Zeit wird im Rückblick auf die Reise des Lebens wohl sinnvoll erscheinen oder man verteufelt die Reisezeit. Andenken gibt es reichlich, Drogensucht gleich Fotos, Schwangerschaften gleich Durchfall vom schlechten Essen. Mark ist somit nicht direkt ein Freund, eher ein Geschäftspartner. Und eigentlich geht der mir tierisch auf den Sack. Wie oft ich schon daran gedacht habe, seine Bude einfach abzubrennen und ihm dann, wenn er halbverkohlt rausrennt, richtig schön in seine bis dahin hardgekochten Eier zu treten. Dann würde ich auf ihn pissen und netterweise seine noch brennenden Klamotten löschen. Im Kern bin ich doch ein guter Mensch. Ich amüsiere mich köstlich wenn ich daran denke, wie er durch einen verkohlten Nasenstumpf versucht, sein geliebtes Koks zu ziehen. Scheiß auf Mark!
Richtige Freunde habe ich eigentlich nur drei Tanja, Sven und Isabell. Tanja ist dick, hässlich, ihr lachen ist grässlich quietschig aber eigentlich ist sie ganz nett. Sven wurde mit goldenem Löffel geboren und er atmet das auch mit wirklich jeder Pore seines Körpers aus. Er ist immer gut gelaunt, sieht sehr gut aus und ist verdammt groß. Sein Vater ist Arzt, seine Mutter Lehrerin und das Haus von denen ist wirklich riesig. Das schlimme ist, seine Laune steckt an, in seiner Gegenwart ist man einfach gut drauf. Sven sollte man zu Pulver verarbeiten und als Antidepressivum verkaufen, ich wette das wird ein Riesenerfolg. Isabell ist unser naives Püppchen, ich glaube sie ist relativ doof, aber auch relativ hübsch. Oft geht mir ihr Gesabbel auf den Zeiger, doch kann Isabell manchmal auch richtig süß sein, zum dahinschmelzen. Sie hat so einen Bambiblick, der sie einfach liebenswert macht. Wir kennen uns alle aus dem Kindergarten und aus der Grundschule. Eigentlich sind wir grundverschieden und die Macken von denen würde ich bei keinem Menschen akzeptieren, den ich neu kennenlernen würde. Ich habe mich wohl letztendlich daran gewöhnt und vermeindlich schlechte Eigenschaften werden dann, lange gekocht und eingelagert, zu liebgewonnen speziellen Charakterzügen. Tanja wäre nicht Tanja, wenn sie nicht so saudoof lachen würde. Wenn ich einen autoaggressiven Tag habe, muss ihr ihr nur einen Witz erzählen. Ich habe mal etwas in Fernsehen gesehen, da hat ein Mann durch schreien Gläser zum zerspringen gebracht. Tanja schafft das mit Lachen!Sven wiederum geht aufs Gymnasium, hat relativ gute Zensuren, hatte schon etliche Freundinnen und kann fressen wie ein Schwein, er wird nicht fetter. In seiner Nähe hat man das Gefühl ein Teil seiner Aura überträgt sich auf alle Anwesenden. Wenn ich ihn nicht kennen würde, wäre Hass die einzig sinnvolle Reaktion auf ihn. Sven fordert einfach zu verstecktem Neid und offensichtlichem Hass auf. Genetisch beschenkt, reiche Eltern, Muschis ohne Ende, der Junge ist ein Glückspilz.
Tanja dagegen ist fett und hässlich, sie sagt immer sie hat eine Schilddrüsenunterfunktion, keine Ahnung was das ist, aber ob das auch daran Schuld ist, dass ihr Gesicht eher zum wegdrehen und kotzen verleitet als hinzuschauen, wage ich mal zu bezweifeln. Tanja ist natürlich wie alle gesunden weiblichen Geschöpfe in meiner Umgebung scharf auf Sven, doch das wird nichts, außer man teilt sie und macht zwei schlanke Frauen aus ihr. Das Gesicht recycelt man am besten zu Arschbacken oder Fusssohlen. Aber sie ist nett und hilfsbereit, wegen oder trotz ihres Aussehens. Die Eltern von Tanja sind genauso fett und hässlich, oft habe ich das Gefühl sie hat eigentlich 4 Eltern. Meine Mutter, also Helga, trifft sich hin und wieder mit Tanjas Erzeugern, wenn sie sich wie eine Zelle schafft von ihrem Sofa zu teilen. Dann spielen die zu fünft Skat und saufen Alterherrenalkohol.
Isabell ist selbst zu schön, als dass sie eine geteilte Tanja sein könnte. Sie sieht fast zerbrechlich aus, jede ihrer Bewegungen haben etwas anmutiges und es scheint, dass sie wie in einem Ballett selbst die einfachsten Dinge im vorhinein zu planen versucht. Es ist der Tanz eines Schmetterlings, ich träume oft von ihr, dort hat sie Flügel und ist klein wie eine Handfläche. Sie scheint durchsichtig und gedämpftes aber doch durchdringendes Licht umgibt sie. Isabells größter Fehler ist, dass sie zu sprechen gelernt hat. Sie redet eigentlich nur Scheiße, zusammenhanglos, uninteressant, unwitzig und dabei auch noch völlig hirnrissig. Selbst einfachste Dinge kann man ihr wirklich schwer erklären.
Isabell mit Tanjas Gehirn hätte durchaus etwas faszinierendes. Unsere Dicke ist die Streberin vorm Herrn, was soll sie auch anderes machen außer lernen, lesen und fressen.
Genauso vollgepackt wie Tanjas Körper ist mein Tag heute, erst muss ich zu Mark, mein Vorrat für heute abend ist fast aufgebraucht und es ist Freitag. Dann zu meiner Therapeutin Frau Schulze, sie ist bestimmt 100 Jahre und besteht eigentlich nur aus Falten, hat altkluge Sprüche und anstatt mir zu helfen, obgleich ich ja eigentlich keine Hilfe brauche, fragt sie mich pausenlos nach irgendwelchem Zeug. Seit dem ich mich andauernd krank schreiben lassen habe und nicht mehr zur Schule gegangen bin, hat Helga die Auflage bekommen, dass sie mich zur Therapie schickt. Ich mache das Spiel mit, lieber ein mal die Woche zu Frau Dr. Schulze, als wieder in die Schule. Ich habe eine staatlich anerkannte Depression, bin schwer drogensüchtig und die vorgelogenen Wahnvorstellungen befreien mich immerhin von der Schulpflicht, zumindest vorerst. Ich war auch schon paar Wochen in der Klapse, aber eigentlich fand ich es echt witzig, die Tabletten, die ich dort bekam haben wirklich high gemacht. Also eine Strafe ist das sicherlich nicht.
Nach Frau Schulzes Märchenstunde werde ich, wie freitags immer, zu Sven um von dort aus zur Arbeit zu gehen. Drogen Im- und Export Toni GmbH & Co KG mit meinem Bauchladen auf dem Parkplatz vom Stardust, unsere Disco hier.
Es war wirklich scheiße kalt, und wie immer war ich einige Minuten zu früh da. Ich stand also vor der Tür von Frau Dr. Schulze, fingerte mit verfrohrenen Fingern eine Zigarette aus einer Schachtel und brauchte gefühlte Stunden das scheiß Feuerzeug anzubekommen. Die Schultern hochgezogen und zitternd nahm tiefe Züge und überlegte mir angemessene tödliche Unfälle für meine Therapeutin. Verdammt, noch 9 Minuten und die Hure lässt mich auch nie vorher rein. |
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noteingang |
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| Anmeldedatum | 16.11.2008 | | Beiträge | 197 | |
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 20:52 |
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Habe ich eventuell eine informelle Etikette missachtet oder ist mir ein Fehler passiert, der so unverzeihlich ist, dass Ignoranz die einzige Reaktion sein kann. Oder braucht es hier einfach etwas Zeit bevor sich jemand bemüht Antwort zu geben?
Klärt mich bitte auf. Oder ist mein Text so grässlich, dass ihr, altruistisch veranlagt, nur nett sein wollt? Im Sinne von lieber garnichts denn etwas Schlechtes? |
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noteingang |
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| Anmeldedatum | 16.11.2008 | | Beiträge | 197 | |
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 21:04 |
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Wie bist Du denn drauf??? Ruhig Blut!!!
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich lange nicht jeden Tag im Netz bin, und somit auch nicht täglich dazu komme, hier im Forum zu sein.
Sei mal nicht so ungeduldig, Du wirst schon noch Kommentare bekommen.
Ich muss jetzt zwar selbst wieder kurz raus aus dem Forum, aber wenn ich es nachher schaffe, lese ich mir Deinen Text gerne durch.
LG, Conny |
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_________________ "Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry
www.kundenkoller.over-blog.de |
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Conny |
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| Anmeldedatum | 07.10.2008 | | Beiträge | 1149 | | Wohnort | Eifel | |
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 21:15 |
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Das war natürlich eben leicht ironisch zu verstehen, mit dem wahren Kern, dass es eventuell wirklich so sein könnte, dass ich unbewußt ins Fettnäpfen trat. ZU lang, falsche Schrift, etc etc
Man weiß nie als "Neuer" wie die Uhren ticken, und manchmal erlaubt man sich halt mit vermeindlich unbedeutenden Kleinigkeiten, was völlig Inakzeptables, in den Augen der länger Ansässigen.
Also, ich bin mehr als ruhig  |
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noteingang |
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| Anmeldedatum | 16.11.2008 | | Beiträge | 197 | |
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 21:17 |
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Hi,
nimms nicht böse. lange Texte lesen, macht Arbeit. Was drüber zu sagen, noch mehr. Die meisten hier gehen natürlich auch anderen Tätigkleiten nach, als nur im Forum zu verweilen. Also Geduld. Wenn es jemanden interessiert, wird er es auch lesen. Ob er es dann kommentiert, ist eine andere Frage. Es gibt viele unkommentierte postings hier, und nicht nur hier. Ist nunmal so. Das hat mit Ignoranz nichts zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine Frage von Prioritäten.
VG
Lorenz |
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 22:11 |
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skipteuse |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 4337 | | Wohnort | Potsdam | |
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 | Re: Geschichtenversuch, Tips/Feedback gerne gesehen | Verfasst am: 17.11.2008, 22:22 |
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Hallo Noteingang!
Zu viel Text auf einmal. Nun gut, habe ihn so gut es ging überflogen und zum Teil auch Satz für Satz gelesen.
Er verläuft immer im selben Tonus. Kein Auf und kein Ab. Es spricht mich nicht an und reißt mich nicht vom Hocker. Auch verleitet er nicht, mit Spannung bis zum Ende zu lesen.
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 | | Verfasst am: 17.11.2008, 23:34 |
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Hallo,
ich habe deinen Text erst heute entdeckt. Sind halt viele Beiträge und man verbringt hier einen Teil der knappen Freizeit und liest, was einen interessiert.
Der erste Absatz deines Textes klingt philosophisch und ist ganz interessant geschrieben. Manche Wörter finde ich nicht gut gewählt bzw. stören den Satz. Z.B. ...sandschneehaft, gänzlich unweiß....
Weil:
Schneegrau = Farbe = o.k.,
matschig = Zustand = wieder o.k.,
sandschneehaft = wieder Zustand/doppelt/wozu,
gänzlich unweiß = wieder Farbe/wozu.
Tote Bäume auf unweißem Schnee.
Das klingt so unrichtig.Warum nicht einfach auf grauem/schmutzigem Schnee?
...umzingelt von Menschen, umzingelt aber....(doppelt)
Fensterscheibe beschlug aufgrund meines Atems, versperrte die Sicht....
Hört sich an, als wenn die Fensterscheibe die Sicht versperrt.
Manchmal hast du Formulierungen aus der Poesie drin "gen Boden", "manch Leben" und dann wieder ziemlich rüde Alltagssprache. Das passt für mich nicht so richtig zusammen.
"Musik ist linear. Es gibt keine dauernden Sprünge." Solltest mal die Musik meines Nachwuchses hören. Linear ist für mich da nur der Schallpegel.
Spätestens beim dritten Absatz ist es nun mit meinem Interesse vorbei.
Ich bin da ganz egoistisch - Ich lese nur, was mich interessiert - basta. Das gilt für die hier vorgestellten Geschichten genauso wie für die große Literatur draußen. Das muss dich nicht kränken oder ärgern, ich gehöre eben nicht zu deiner Zielgruppe.
Beste Grüße
Johanna |
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Johanna |
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| Anmeldedatum | 09.09.2008 | | Beiträge | 204 | |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 11:32 |
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Erst einmal danke, für das Feedback
| Dozen-Roses hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Noteingang!
Zu viel Text auf einmal. Nun gut, habe ihn so gut es ging überflogen und zum Teil auch Satz für Satz gelesen.
Er verläuft immer im selben Tonus. Kein Auf und kein Ab. Es spricht mich nicht an und reißt mich nicht vom Hocker. Auch verleitet er nicht, mit Spannung bis zum Ende zu lesen.
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Nun ist es für mich persönlich eher die Frage ob die Psyche der Person glaubhaft beschrieben wird. Narrative Haken, Geheimnisse und der ganze Geschichtenschnickschnack mal außen vor. Natürlich muss ich vorher eine Bindung schaffen, die Interesse weckt um diesen vermeindlich beschreibenden Teil auch lesenswert zu machen
Im selben Tonus verlaufen ist auch nicht schlecht, es ist keine Kurzgeschichte eher ein beschreibender Teil.
| Johanna hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
ich habe deinen Text erst heute entdeckt. Sind halt viele Beiträge und man verbringt hier einen Teil der knappen Freizeit und liest, was einen interessiert.
Der erste Absatz deines Textes klingt philosophisch und ist ganz interessant geschrieben. Manche Wörter finde ich nicht gut gewählt bzw. stören den Satz. Z.B. ...sandschneehaft, gänzlich unweiß....
Weil:
Schneegrau = Farbe = o.k.,
matschig = Zustand = wieder o.k.,
sandschneehaft = wieder Zustand/doppelt/wozu,
gänzlich unweiß = wieder Farbe/wozu.
Tote Bäume auf unweißem Schnee.
Das klingt so unrichtig.Warum nicht einfach auf grauem/schmutzigem Schnee?
...umzingelt von Menschen, umzingelt aber....(doppelt)
Fensterscheibe beschlug aufgrund meines Atems, versperrte die Sicht....
Hört sich an, als wenn die Fensterscheibe die Sicht versperrt.
Manchmal hast du Formulierungen aus der Poesie drin "gen Boden", "manch Leben" und dann wieder ziemlich rüde Alltagssprache. Das passt für mich nicht so richtig zusammen.
"Musik ist linear. Es gibt keine dauernden Sprünge." Solltest mal die Musik meines Nachwuchses hören. Linear ist für mich da nur der Schallpegel.
Spätestens beim dritten Absatz ist es nun mit meinem Interesse vorbei.
Ich bin da ganz egoistisch - Ich lese nur, was mich interessiert - basta. Das gilt für die hier vorgestellten Geschichten genauso wie für die große Literatur draußen. Das muss dich nicht kränken oder ärgern, ich gehöre eben nicht zu deiner Zielgruppe.
Beste Grüße
Johanna |
Es ist die Gefühlswelt einer Person, die soll gerade etwas untypisch sein. Daher Wiederholungen, spezielle Ausdrücke und eben Ansichten, die man nicht sofort teilt, geschweige denn teilen muss. Ich war die ganze Zeit am überlegen wie ich es handhabe ein authentisches Bild einer Person zu erstellen und griff dabei dann zum Perspektivwechsel. Gerade manch "untypisches" typische literarische Regeln brechendes sollte eben die spezielle Situation beschreiben. Dieser Teil ist eine gewisse Selbstbeschreibung einer auf ihre Weise rebellierenden, pubertierenden Person. Depression passt da schon etwas, gerade das untypische ist für mich Garant, dass man sich etwas einfühlen kann.
Dies ist kein rechtfertigen, eher ein kleiner Versuch verständlich zu machen, was es für einen SInn hat.
Aber auch hier stellt sich natürlich die Frage, hohe Ansprüche müssen auch gut verpackt werden, sonst interessiert es niemanden. |
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noteingang |
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| Anmeldedatum | 16.11.2008 | | Beiträge | 197 | |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 12:03 |
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Hallo
meine Meinung:Es liest sich wie eine fahrt im Zug.Monoton,gleichmäßiges rattern der Gleise. |
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_________________ Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/ |
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cosmopolit |
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| Anmeldedatum | 03.11.2008 | | Beiträge | 539 | | Wohnort | 44581 Castrop-Rauxel | |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 12:55 |
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Hi Noteingang.
Eigentlich ... gei!
Sicher, eine normale Geschichte mit einem Spannungsbogen oder ähnlichem ist das sicher nicht. Und die zum Teil zu langen Sätze machen es nicht unbedingt leicht, aber wenn du den (geistigen) Zustand des Prots beschreibst, der ja scheinbar ziemlich drogensüchtig (also anders tickt als der "Normalmensch") ist, passt das schon. Hier und da solltest du mal einen Punkt innerhalb eines Satzes machen und auch mal einen Absatz einfügen. So verschaffst du dem Leser eine Atempause. (Der Leser ist in der Regel dumm und faul - - mach es ihm daher so einfach wie möglich.)
Sprachlich finde ich es zum Teil sehr, sehr gut. Mir gefällt das einerseits anspruchsvolle und die dann wieder so typische jugendliche "Leck mich am Arsch-Haltung".
An einigen Stellen sind mir Fehler aufgefallen - Wortwiederholungen, etc. Lies dir den Text mal laut, langsam und genau (!) vor. Lies nicht das, was du glaubst, was da steht, sondern das, was da steht.
Wenn du beim lesen spürst, dass da eine Pause sein sollte, dann mach im Text auch einen Punkt und fang einen neuen Satz an.
Die Schneefarben am Anfang fand ich zuerst auch seltsam. Aber für einen Drogensüchtigen sicherlich passend.
(Obwohl ich davon natürlich keine Ahnung habe. Auf der anderen Seite haben Finnen - glaube ich - 367344 Wörter für Schnee)
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Teil am Anfang eines Romanes stehen könnte. Quasi eine Vorerzählung aus dem Off. Der tatsächliche Roman wäre dann "normal", weniger anspruchsvoll (also "einfacher", "simpler") und mit wörtlicher Rede geschrieben. Zwischendurch könnte der Prot vom Anfang wieder auftauchen und seinen "Senf" in der vorliegenden Form wieder zu dem Geschehenen dazugeben.
Fände ich nicht uninteressant.
Gruß
Hakket |
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_________________ www.tordenfjord-verlag.de |
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M-F Hakket |
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| Anmeldedatum | 20.08.2009 | | Beiträge | 1596 | |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 13:22 |
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Gerade die von Johanna aufgezählten Wortbeispiele haben mir gut gefallen. Stilistisch finde ich manches interessant. Man könnte sicher was draus machen. Aber ich habe nicht den ganzen Text gelesen.
Grüßle,
Judith |
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Judith |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 13:41 |
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| Edit: bedarf größter Veräderungen |
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Zuletzt bearbeitet von noteingang am 06.02.2009, 19:25, insgesamt einmal bearbeitet |
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noteingang |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 14:45 |
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Hallo noteingang!
Was die erste Geschichte betrifft, schließe ich mich meinen Vorschreibern an: es ist zu langatmig. Ich konnte dem nicht wirklich sehr lange interessiert folgen.
Was mir gut gefallen hat, war teilweise die Wortwahl. Kein 0815, sondern interessante Auswahl - das hat mir gefallen.
Dein zweiter Text ist wesentlich einfacher zu lesen. Auch hat mir hier die Geschichte direkt einen Anhaltspunkt gegeben, wo ich mich als Leser befinde. Und ich hatte direkt ein Bild im Kopf.
Eine einzige Textstelle gefällt mir nicht: "Sie lächelte wie immer und ich bekam noch übel Lust noch eine neue Runde zu starten. "Wieso nicht? Ja, wieso eigenlich nicht?""
Das hätte ich anders formuliert, und ich hätte den zweiten Satz in der wörtlichen Rede weggelassen. So spricht niemand (zumindest niemanden, den ich kenne). "Wieso nicht?" hätte völlig ausgereicht.
Dann die Dopplung mit dem "noch" ist unglücklich. Ich hätte es so geschrieben:
"Sie lächelte - wie immer, und ich bekam übelst Lust, noch eine neue Runde zu starten."
Ich habe da bewusst Deine Wörter gewählt, da Du ja schreibst, dass Du sie sorgfältig ausgesucht hast.
LG, Conny |
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Antoine de Saint- Exupéry
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Conny |
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 | | Verfasst am: 18.11.2008, 14:57 |
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| Conny hat Folgendes geschrieben: |
Eine einzige Textstelle gefällt mir nicht: "Sie lächelte wie immer und ich bekam noch übel Lust noch eine neue Runde zu starten. "Wieso nicht? Ja, wieso eigenlich nicht?""
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Durch Zufall einen Fehler bemerkt, es soll heißen:
nicht übel Lust noch...
Danke dir. Ich glaube ich muss die ganze Geschichte erst einmal überarbeiten, diese Rohfassung taugt nur für mich. Ich werde mich mal in einigen Wochen diesbezüglich wieder melden. Es ist bisher runtergeschrieben und kaum verändert, da bin ich erst dabei und gerade im Bereich Lesefluss wird man doch betriebsblind, man liest ja kaum mehr, da man eh alles irgendwie fast auswendig kennt.
Und der zweite Teil, das Ja wieso, "Ja wieso eigentlich nicht.." Sollte das andeuten, dass manche Gedanken erst beim Aussprechen wirklch realisiert werden, der 2tsatz zeigt eben, dass ihn das eben besonders verwundert. Ich bin in vieler Hinsicht Freund von Wiederholungen, auch wenn das normalerweise echt verpönt ist. Ich finde gerade im Bereich Sprachmelodie und Einprägsamkeit haben Wiederholungen alternativen Charakter.
Bezüglich Langatmigkeit, naja ist mein Stil, unter meinen Bücherlieblingen sind halt auch Glasperlenspiel, Zauberberg oder Also sprach Zarathustra etc zu finden, die ich Teils nur wegen der famosen Sprache lese. Aber ich habe hier dank eures Feedbacks schon eine Menge reflektiert und gelernt. |
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noteingang |
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Forum für Books-on-Demand-Autoren » Geschichten -> Jungautoren (bis 18 Jahre)
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