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Hamed Abdel-Samad - Der Untergang der islamischen Welt

BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 18:33
Eine Buchempfehlung zu den aktuellen Geschehnissen in Tunesien, Ägypten & Co.

Im Sommer 2010 veröffentlichte der ägyptischstämmige Politikwissenschaftler Hamed Abedel-Samad das Buch "Der Untergang der islamischen Welt", Untertitel "Eine Prognose". In diesem Buch beschreibt der Autor, der bis zu seinem 23. Lebensjahr in Ägypten gelebt hat, das Selbstverständnis der islamischen Gesellschaft und den immer größer werdenen Spagat zwischen festgefahrener Religion und vollkommen westlich geprägten Konsumverhalten. Aus diesem Widerspruch zieht Abdel_Samad die Grundlage für seine These, dass die islamischen Staaten als politische, gesellschaftliche und kulturelle Instanzen untergehen werden. Vermutlich hat er selbst nicht damit gerechnet, dass seine Prognose über eine Revolution von unten so schnell eintritt.


In seiner Analyse des Ist-Zustandes beschreibt Abdel-Samad vor allem die Widersprüche der islamischen Gesellschaft. So folgt man dem Materialismus und dem Konsum, importiert alles, was der Weste an Statussymbolen zu bieten hat, lässt die eigenen Armeen vom Westen hochrüsten, stationiert gar westliche Truppen auf dem eigenen Staatsgebiet, um andererseits alles moralische, ethische und philosophische Gedankengut des Westens zutiefst zu verteufeln. Oder wie Abdel-Samad es in seinem Buch schreibt: Der Muslim nimmt vom europäischen Touristen das Trinkgeld und verachtet ihn innerlich zutiefst.

Die Gründe für diesen Widerspruch findet Abdel-Samad in der Geschichte, wie sie heute den Schülern in Kairo, Algier, Damaskus und Amman beigebracht wird. Alles, was die islamischen Welt tut oder getan hat, ist gut; alles, was aus dem Westen kommt oder kam, ist schlecht.

Wie sich der Islam bis nach Spanien und bis an die Grenzen Chinas ausgebreitet hat (durch kriegerische Eroberung), wird den Schülern kaum beigebracht. Hingegen nehmen die Kreuzzüge einen sehr breiten Raum ein (den weitaus blutigeren und für die arabische Welt einschneidenderen Angriff der Mongolen behandelt man nur so nebenbei).

Und natürlich sind es die europäischen Imperialisten um 1800 (erst Napoleon, dann die Briten), die für den Niedergang der arabischen Welt verantwortlich gemacht werden. Dass die islamische Kultur seit dem Mongoleneinfall erstarrte und die osmanische Eroberung Arabiens und Nordafrikas viel mehr Schaden anrichtete, wird laut Abdel-Samad gar nicht behandelt.

So steuert man in einen Zustand, den der Autor mit dem Höhlengleichnis von Sokrates erläutert: Man kennt nur sich selbst, und wenn durch das Erscheinen eines Fremden die eigene Position zu relativieren ist, erklärt man das Fremde für böse und zieht sich in die Höhle zurück.

Abdel-Samad führt auch das Fehlen des Forschergeistes in den letzten Jahrhunderten als Kriterium für den Ist-Zustand ein und nimmt Goethes Faust als Beispiel. Statt der Dinge auf den Grund zu gehen und zu hinterfragen, wird der Forscherdrang durch die Religion abgewürgt. Wenn man etwas versucht und daran scheitert, wird keine Ursachenanalyse betrieben, sondern man schiebt es auf den göttlichen Willen und unterlässt jeden weiteren Versuch.

So erstarrt die islamische Gesellschaft und sieht sich jetzt von der Moderne in die Zange genommen. Man konsumiert alles, was der Westen anbeitet, ohne das aufklärerische und humanistische Gedankengut dahinter auch nur im Ansatz anzugehen. Oder wie Abdel-Samad es in einer formelartigen Außerung beschreibt: Konsum ohne Kant führt zur Verwirrung.

Die Unbeweglichkeit der islamischen Gesellschaft aufgrund ihres Verharrens in "den guten, alten Zeiten", der moralischen Rückführung der Gesellschaft auf die islamische Ur-Gemeinschaft von Medina, lässt sich nur durch eine Reform des Glaubens beseitigen, so Abdel-Samad. Das heißt bei ihm, aus dem Koran eine rein historische Schrift ohne einen größeren Gegenwartsbezug zu machen.

Aber das dürfte in der heutigen islamischen Gesellschaft nicht nur unmöglich, sondern lebensgefährlich sein.

Ein wirklich lesenswertes Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

Hamed Abdel-Samad
Der Untergang der islamischen Welt
Droemer - 18 Euro


Grüße
Siegfried

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Siegfried

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BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 23:50
Ich denke das ganze Islamthema wird überbewertet. Man sollte sich nicht einmischen und die dort vor sich hinwerkeln lassen. Wenn sie mit ihrem Glauben und den Verhältnissen glücklich sind, passt es doch.

Jede Einmischung macht die westlich orientierte Welt zur Zielscheibe. Weshalb müssen durchgeknallte Spinner irgendwelche Mohammed Karikaturen veröffentlichen und das dann durch Meinungsfreiheit decken lassen.

Wenn ich meinen Nachbarn beleidige verklagt er mich auch - trotz Meinungsfreiheit.

Ich finde solche Bücher daher nicht produktiv.
 
  Jens D. 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 08:44
Jens D. hat Folgendes geschrieben:
Ich denke das ganze Islamthema wird überbewertet. Man sollte sich nicht einmischen und die dort vor sich hinwerkeln lassen. Wenn sie mit ihrem Glauben und den Verhältnissen glücklich sind, passt es doch.

Jede Einmischung macht die westlich orientierte Welt zur Zielscheibe. Weshalb müssen durchgeknallte Spinner irgendwelche Mohammed Karikaturen veröffentlichen und das dann durch Meinungsfreiheit decken lassen.

Wenn ich meinen Nachbarn beleidige verklagt er mich auch - trotz Meinungsfreiheit.

Ich finde solche Bücher daher nicht produktiv.


Ein kleinen Unterschied gibt es schon, mein Nachbar verklagt mich, der Islamist bringt den Karikaturisten um und zur "Strafe" noch Hundert Unschuldige dazu.
 
  büchernarr 
Gast 
 
 
   
   

...

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 09:09
Jens D. schrieb:
Zitat:

Ich denke das ganze Islamthema wird überbewertet. Man sollte sich nicht einmischen und die dort vor sich hinwerkeln lassen.


Weshalb traut sich heute kaum eine europäische Bühne Voltaires 'Mahomet'
(übrigens von J.W. von Goethe ins deutsche übersetzt) aufzuführen.

Ein Stück, dass dem Gedanken der Aufklärung so überaus verpflichtet ist.

Ich denke, die Erde ist rund - und wir haben nur eine. Wenn wir einen Teil der Menschheit "vor sich hinwerkeln lassen" teils noch ausgestattet mit mächtigen Atomwaffen-Arsenalen, so kann das auch mächtig schief gehen!

Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 11:00
Zitat:
Weshalb müssen durchgeknallte Spinner irgendwelche Mohammed Karikaturen veröffentlichen und das dann durch Meinungsfreiheit decken lassen.


Warum muss ich in den Nachrichten immer wieder sehen, dass Deutschlandfahnen verbrannt werden und das stillschweigend so hinnehmen? - könnte man genaus provokativ in den Raum schmeißen!

@Siegfried: Danke für den interessanten Buchtipp, ich habe es mir eben in unserer Bücherei reservieren lassen!

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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 11:03
Hier wurde ein Buch vorgestellt. Die Absicht, die sich dahinter verbirgt, ist mir nicht bekannt. Erstaunlich (vielleicht aber auch dem Zeitgeist geschuldet) fände ich es aber, wenn sich daraus eine Islam-Debatte entwickeln sollte und die "Experten" plötzlich wie Pilze aus dem Boden schießen würden.

Jahrzehntelang war es dem Westen völlig wurscht, in welcher Not die arabischen Völker leben müssen. Deren Potentaten wurden umarmt und gehätschelt, mit Millionen Euro und Dollar geschmiert, weil sie uns den Zugang zum Öl offengehalten haben. Vor nicht allzu langer Zeit bezeichnete unser Außenminister Herrn Mubarak sinngemäß noch als "weisen Staatsmann".

Den Aufständigen geht es allein um bessere Lebensbedingungen. Peter Scholl-Latour hätte es treffender nicht ausdrücken können: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." Was sonst noch alles hineingeheimnist wird, ist reine Spekulation, die mit den aktuellen Ereignissen absolut nichts zu tun hat, und deshalb auch nicht mit der Problematik des internationalen Terrorismus verknüpft werden sollte.
 
  HPG 
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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 11:21
Pamela hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Weshalb müssen durchgeknallte Spinner irgendwelche Mohammed Karikaturen veröffentlichen und das dann durch Meinungsfreiheit decken lassen.


Warum muss ich in den Nachrichten immer wieder sehen, dass Deutschlandfahnen verbrannt werden und das stillschweigend so hinnehmen? - könnte man genaus provokativ in den Raum schmeißen!



Weil Deutschland vielleicht mehr Dreck am Stecken hat, als so mancher wahrhaben will …

@HPG thumb up

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Der Untergang des Islam

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 14:12
Hi,

Zitat:
Ich denke das ganze Islamthema wird überbewertet. Man sollte sich nicht einmischen und die dort vor sich hinwerkeln lassen. Wenn sie mit ihrem Glauben und den Verhältnissen glücklich sind, passt es doch.

Jede Einmischung macht die westlich orientierte Welt zur Zielscheibe. Weshalb müssen durchgeknallte Spinner irgendwelche Mohammed Karikaturen veröffentlichen und das dann durch Meinungsfreiheit decken lassen.

Wenn ich meinen Nachbarn beleidige verklagt er mich auch - trotz Meinungsfreiheit.

Ich finde solche Bücher daher nicht produktiv.


Jens, das sehe ich auch so. Eine Einmischung seitens des Westens exportiert westliche Werte. So schafft man sich Gegner. Lässt man den Islam als Religion vor sich hinwerkeln, löst sich das Problem von selbst.
Der Islam ist keine Wirtschaftsmacht - außer dem Export von Erdöl.

Analphatentum ist im hohen Maße vorhanden. Wer nichts weiß, bleibt unwissend.

guenther

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...

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 14:22
guenther klein schrieb:
Zitat:
Wer nichts weiß, bleibt unwissend.


Im Analphabetentum liegt allerdings die Crux begraben. Wer der eigenen Kulturschätze - und dazu gehört nun einmal auch die Sprache - nicht mächtig ist, der weiß andere Kulturen erst recht nicht zu schätzen.

Beste Grüße

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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 14:44
Jens D. hat Folgendes geschrieben:
Ich denke das ganze Islamthema wird überbewertet. Man sollte sich nicht einmischen und die dort vor sich hinwerkeln lassen. Wenn sie mit ihrem Glauben und den Verhältnissen glücklich sind, passt es doch.

[...]

Ich finde solche Bücher daher nicht produktiv.


Mir scheint, du hast die Problematik der derzeitigen Unruhen noch nicht verstanden.

Die Staaten in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel leiden extrem unter ihrem gewaltigen Bevölkerungswachstum - und zwar alle!

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerungszahl in Ägypten versechsfacht. Im Jahr 1900 betrug die Einwohnerzahl Ägyptens etwa 13 Millionen, 100 Jahre später lag sie bei über 65 Millionen, jetzt - weitere 10 Jahre später - liegt sie bei fast 80 Millionen Menschen. Mehr als die Hälfte der Ägypter ist unter 25 Jahre alt

In den anderen arabischen Ländern sehen die Zahlen ähnlich aus. Besonders schlimm ist es im Jemen, wo 75% (!!!) der Menschen jünger sind als 25.

Was so eine Konstellation für das Bevölkerungswachstum in den nächsten 20 Jahren bedeutet, braucht man wohl nicht besonders zu erklären. Wenn die Hälfte der Bevölkerung unter 25 ist, besteht allergrößte Gefahr für eine regelrechte Bevölkerungsexplosion. Ägypten verzeichnet ein Bevölkerungswachstum von 1,7% pro Jahr, das sind 1,36 Millionen Einwohner mehr pro Jahr.

Der Jemen verzeichnet eine Bevölkerungszunahme von 3,5% pro Jahr, also das Doppelte dessen, was Ägypten aufweist.

Wenn also heute etwa 40 Millionen Ägypter unter 25 sind, dann ist das die Gruppe, die innerhalb der nächsten 20 Jahre ihre Kinder bekommt. Gleiches gilt für den Jemen (dort sind es ja 75% der Bevölkerung).

Was ist die Folge?

All diese Menschen erheben Anspruch auf Arbeitsplätze, Wohnungen, Bildung, Wohlstand - genau das ist ja der Grund für die derzeitigen Unruhen. Die Wirtschaft in den nordafrikanischen und arabischen Ländern müsste regelrecht explodieren, um so viele Arbeitsplätze zu erzeugen. Es ist höchst fraglich, ob das gelingt, insbesondere da die Erdölindustrie auf absehbare Zeit deutlich zurückfahren wird.

Es ist also mehr als wahrscheinlich, dass sich viele auf den Weg dahin machen, wo es Arbeit und vermeintlichen Wohlstand gibt. Das dürfte vor allem Europa sein.

Nun könnte man sagen, die Staaten müssten eben dafür sorgen, dass weniger Nachwuchs geboren wird bzw. die Frauen sich einfach weigern, mehr als ein bis zwei Kinder zu gebären. Dies widerspricht einerseits dem Islam, wonach der Mann seinen Wert aus der Anzahl seiner Kinder schöpft, andererseits müsste die Rolle der Frau in der Gesellschaft deutlich anders bewertet werden.

Zudem bremst die Religion in diesen Staaten allerorten jegliche Erneuerung. Alles, was neu eingeführt wird, muss von islamischen Gelehrten begutachtet und als religiös unbedenklich eingestuft werden. So hat es eine jahrelange Diskussion unter diesen islamischen Gelehrten gegeben, ob ein Muslim einen Fernseher benutzen darf. Laut Islam ist die bildhafte Darstellung eines Menschen untersagt. Aus diesem Grund gibt es in den islamischen Staaten keine Bildhauerei und werden die Moschees durch vielfältige Ornamente, aber nicht mit Bildern geschmückt. Die Gelehrten einigten sich darauf, dass der Fernseher benutzt werden darf, da er Menschen ja nur zweidimensional abbildet. Die dreidimensionale Abbildung bleibt aus religiösen Gründen weiterhin untersagt. Was aber sagen die islamischen Gelehrten zu den technischen Innovationen wie 3-D-Fernsehen oder der Hologramm-Technologie?

Die materiellen Dinge, wie etwa Fernsehen und Internet, lassen die Gelehrten also zu. Wie sieht es aber aus mit den philosophpischen Gedanken, die per Web oder Satellitenschüssel in die Häuser - und Köpfe - der eigenen Bürger gelangen? Konträre Diskussionen unter gleichzeitiger Achtung des Andersdenkenden? Das Anstreben einer Lösung mittels Kompromiss - was in der islamischen Welt noch immer als Zeichen von Schwäche gilt? Der Wille zu forschen und nachzufragen, den Abdel-Samad in seinem Buch als Faust'schen Gedanken beschreibt, den es in der islamischen Welt so bisher nicht gibt?

Abdel-Samad schreibt dazu (S. 20ff.):
Eine politische Reform sowie eine Reform des Islam liegen jedoch in weiter Ferne, da die Bildungssysteme immer noch für Loyalität statt für freies Denken werben.
[...]
Mir wurde einmal die mich in Verlegenheit bringende Frage gestellt, was die Welt vermissen würde, sollten die islamischen Staaten allesamt verschwinden. Mir fiel nichts ein außer Erdöl und ein paar schönen Urlaubszielen und vielleicht die Angst vor dem Terror, die manche Leute kitzelt. Darunter würden vermutlich nur die Hersteller von Luxuskarossen leiden, deren beste Kunden in den Golfstaaten leben.
Ja, die Frage darf gestellt werden, was die gegenwärtige islamische Welt hinterlässt, das der Menschheit zugute kommt. Was sind die Beiträge der islamischen Welt auf dem Gebiet des weltlichen Wissens, der Kunst, der Architektur, um nur drei Bereiche zu nennen? Diese Frage ist leicht mit "wenig" bis "gar nichts" zu beantworten.


Was derzeit in Nordafrika und Arabien vor sich geht, betrifft uns sehr wohl, und mit einem "Deckel drauf und vor sich hinköcheln lassen" ist es für uns mit Sicherheit nicht getan. Das Problem der materiellen Unterversorgung lässt sich kurzfristig sicher beheben, indem man enstprechende Zuwendungen macht. Das grundlegende Problem bleibt aber bestehen, und nach dem Buch von Abdel-Samad wird es keine Lösung geben - außer dem Untergang einer ganzen Kultur.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 17:56
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Es ist also mehr als wahrscheinlich, dass sich viele auf den Weg dahin machen, wo es Arbeit und vermeintlichen Wohlstand gibt. Das dürfte vor allem Europa sein.

Ich wäre für China. Dort boomt die Wirtschaft. Religionsfreiheit ist auch gegeben, und für die paar Einschränkungen der Religionsfreiheit, könnte sich der Ägypter oder Jemenite anpassen. Gibt es eigentlich in China noch die Ein-Kind-Ehe. Damit wäre das andere Problem dann auch gelöst.
Gruß
Thomas

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BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 20:43
Thomas Becks hat Folgendes geschrieben:

Ich wäre für China. Dort boomt die Wirtschaft. Religionsfreiheit ist auch gegeben, und für die paar Einschränkungen der Religionsfreiheit, könnte sich der Ägypter oder Jemenite anpassen. Gibt es eigentlich in China noch die Ein-Kind-Ehe. Damit wäre das andere Problem dann auch gelöst.
Gruß
Thomas


Viel Spaß in China! Guckst du hier:
http://www.tagesschau.de/ausland/china1166.html

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...

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 21:01
Und zur freien Religionsausübung in China findet sich auf tagesschau.de folgendes:
Zitat:

Jahresrückblick 1999
Schlagzeilen April

25. April
Zehntausend Anhänger der Falungong-Sekte demonstrieren in Peking für freie Religionsausübung - der größte Protest seit zehn Jahren in China. Die Regierung geht hart vor: Im Juli wird die Bewegung verboten, im November werden Urteile mit langen Haftstrafen verkündet.


Beste Grüße book

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Re: ...

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 08:50
MichaelHA hat Folgendes geschrieben:
Und zur freien Religionsausübung in China findet sich auf tagesschau.de folgendes:
Zitat:

Jahresrückblick 1999
Schlagzeilen April


1999? Das ist ja noch fast Ming-Dynastie. cheezy grin
Gruß
Thomas

PS: War doch nur ein Vorschlag. Europa ist voll.

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