 | Heiter bis wolkig - Sinnige und unsinnige Gedichte | Verfasst am: 01.08.2009, 13:00 |
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Titel: Heiter bis wolkig - Sinnige und unsinnige Gedichte
Autor: Dieter Ebels
Verlag: BoD- Verlag
ISBN: 978-3-8391-1135-2
Seiten: 86
Preis: 7,90 Euro
Der Autor über das Buch:
Bereits in jungen Jahren begann ich damit, meine Gedanken in Verse zu fassen. In diesen Gedichten geht es um Wesentliches und Unwesentliches, um die ernsten und um die heiteren Seiten des Lebens.
"Heiter bis wolkig" ist nur ein kleiner Auszug der über Jahrzehnte verfassten Gedichte.
Klappentext:
In dieser auserwählten Zusammenstellung von Texten entdeckt man beim Lesen Gedichte und Sprüche, die ihre Zuordnung in verschiedenen Welten finden. Es handelt sich überwiegend um humorvolle Gedichte, die nicht nur durch ihre lockere Schreibweise dem Leser ein Lächeln abgewinnen. Andere Texte führen in eine eher melancholische Welt oder sind geprägt von einer expliziten Profundität, die aufwühlt und zum Nachdenken anregt.
Das Büchlein ist eine bunte Palette der Dichtkunst, welche den tristen Alltag beim Lesen vergessen lässt.
Inhalt:
Der Untertitel des Buches lautet "Sinnige und unsinnige Gedichte". Einige wenige Gedichte empfinde ich selbst als mehr als unsinnig. Sie stammen aus meiner frühen Schaffensphase und passten in die damalige Zeit, sie gehören einfach dazu, auch wenn man heute nicht mehr so darüber schmunzelt. Die ernsten Themen, die mir besonders am Herzen liegen, durften natürlich nicht fehlen. Es sind meine eigenen Gedanken und Gefühle, die ich in Verse gefasst habe. Den Abschluss des Buches bildet eine Arbeit, in der ich mich mit den Gefühlen von Tieren auseinandergesetzt habe, eine Arbeit, die den Leser aufrütteln soll.
Manche Gedichte gehen auf das Zwerchfell und manche tief unter die Haut. |
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Zuletzt bearbeitet von Dieter am 05.08.2009, 17:40, insgesamt einmal bearbeitet |
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Dieter |
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 | Glückwunsch | Verfasst am: 01.08.2009, 14:05 |
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Hallo Dieter,
viel Erfolg für Dein Lyrikprojekt.
Schön wäre es, wenn Du noch die ein oder andere Leseprobe in Form repräsentativer Gedichte Deiner Buchvorstellung beifügen würdest. Humorvolle Gedichte sind im Forum durchaus beliebt und bilden einen gesunden Ausgleich zu den düsteren Themen, die uns das Leben beizeiten vorschreibt . Ich vermisse auch das Cover an dieser Stelle, auf das ich gern einen Blick geworfen hätte.
Weiterhin alles Gute und viel Schaffenskraft
wünscht
Peter |
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 | | Verfasst am: 08.08.2009, 11:03 |
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@Peter
Leider gelang es mir nicht, das Bild hochzuladen.
Ein Schmunzelgedicht aus dem Buch:
Wurmig
Hoch oben auf dem Fernsehturm,
da saß ein kleiner Regenwurm,
bei Regen hatte er viel Spaß,
denn er, er war viel früher nass,
als seine Kumpels dort am Boden,
die dann aus ihren Löchern stoben,
um in ihren Erdenhaufen,
- nicht zu ersaufen.
Er dachte sich, ich hab´es gut,
doch oft verließ ihn auch der Mut,
denn wenn die Sonne zu heiß schien,
- das wurmte ihn.
Mich wurmt nun schon seit vierzehn Tage,
- eine Frage:
Wie kommt der kleine Regenwurm,
nach oben auf den Fersehturm?
Nun ein Gedicht aus einem Beitrag, der den Leser aufwühlen soll. In dem Beitrag geht es darum, was man in den Augen von Tieren lesen kann, in diesem Fall in den toten Augen eines Seevogel, der nach einer Ölpest tot am Strand liegt.
Das Klagelied der toten Augen
Du hast es wieder mal geschafft,
Du, Mensch, Du hast mich hingerafft,
dank Deiner Gier nach schwarzem Gold,
natürlich hast Du `s nicht gewollt,
Du hast es aber hingenommen,
dass ich im Öl bin umgekommen,
all meine Federn, ölverklebt,
doch glaub´mir, ich hab´gern gelebt,
hab´fröhlich vor mich hingefischt,
bis dann Dein Öl mich hat erwischt,
schnell war mein Körper vollgesogen,
hab´mich gestreckt, hab´mich gebogen,
ich wollte weg, ich wollt´von hinnen,
wollt´dieser Qual ganz schnell entrinnen,
aber schon bald wurde mir klar,
dass das mein Todesurteil war,
verhängt von einer Menschenheit,
die mir gebracht, das große Leid,
hab´ich Dir eigentlich erzählt,
wie lange ich mich hab´gequält,
wie ich vor Pein mich hab´gewunden?
Mein Todeskampf dauerte Stunden.
Nun liege ich am Meeresstrand,
im schwarzen, ölverseuchten Sand,
und heute oder vielleicht morgen,
kommst Du, Mensch, um mich zu entsorgen,
musst Tausende Kadaver sammeln,
die sonst am Strand im Öl vergammeln,
Du musst entsorgen diesen Dreck,
das Öl und ich, das muss schnell weg,
damit auch bald schon jedermann,
hier wieder fröhlich baden kann.
Doch bitte, schau mich noch mal an,
sieh, was mein Blick Dir sagen kann,
und höre, was mein Blick erzählt,
wie lange ich mich hab´gequält,
wie ich vor Schmerz mich hab´gewunden,
mein Todeskampf dauerte Stunden.
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Dieter |
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