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» Der Engelsdorfer Verlag

BeitragVerfasst am: 30.11.2011, 22:43
Heinz zustimm! Ich habe jetzt gerade einen Titel der auch in den für dieses Genre passenden Shops liegt. Gekauft direkt über mich von den Shops. Für uns als Autoren macht es aber letztlich gar keinen Unterschied aus.

Es wird das Buch in großer Anzahl einfach noch woanders als im klassischen Buchhandel verkauft. Verkauft ist verkauft für uns als Autoren ist es doch egal wo. Dies meint aber nur, dass die Leser es eben auch woanders als nur bei buch.de Weltbild oder Amazon bekommen.

Die Summe der Verkäufe nach meiner Meinung, wäre auch ohne diese realen Wiederverkäufer exakt die selbe. Sie ziehen also nur Kunden ab die sonst bei Amazon bestellen.

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BeitragVerfasst am: 30.11.2011, 23:20
Stimmt auch wieder. Hab ich so noch gar nicht gesehen.

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Lektorat mal anders

BeitragVerfasst am: 17.02.2012, 00:59
Namen werde ich im nachfolgenden Beispiel nicht nennen, aber es war lustig.

Zum ersten Mal lag ein Text von mir bei einem "Lektor", wenn es denn einer war, weil er in eine Anthologie aufgenommen werden sollte. Also er, der Text. Nicht der Lektor. Laughing Also das lass ich jetzt drin. *Totalaussetzer*

Ich rechnete mit zahlreichen Anmerkungen, war echt gespannt. Der Text kam zurück und ich war etwas verwundert, da mir das eher verschlimmbessert vorkam. Ich wollte nicht so eine sein, die keine Verbesserungen zulässt, aber ich fand es einfach mieser als mein Original. Hab ich mal vorsichtig zurückgeschrieben, ob das wirklich so ne gute Idee wäre, das so einzufügen?
Antwort: Ich stimme Ihnen zu, Ihre Version ist besser, wir nehmen das wieder raus.
Gröööl. Laughing
Jetzt ist wieder alles, wie es war, Wort für Wort. angle

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Re: Lektorat mal anders

BeitragVerfasst am: 17.02.2012, 10:40
Hallo Isautor,

Isautor hat Folgendes geschrieben:
Antwort: Ich stimme Ihnen zu, Ihre Version ist besser, wir nehmen das wieder raus.


Wenn du weißt, welche Bedeutung Anthologien in den Verlagen haben, kannst du dir das selbst erklären.

Anthologien erfreuen sich nur bei kleinen Verlagen großer Begeisterung, weil es selten vorkommt, dass ein Autor nicht selbst mehrere Exemplare kauft. Deshalb müssen Geschichten auch möglichst kurz sein, damit viele Autoren berücksichtigt werden können.

Für ein teures Lektorat bleibt da allerdings kein Spielraum. Damit soll natürlich nicht gesagt werden, dass das Lektor schlecht sein muss. Es gibt da auch sehr positive Erfahrungen. Die Gefahr eines schlechten Lektorats ist aber bei solchen Büchern groß.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 17.02.2012, 12:12
Ja, ich konnte mir das auch erklären, aber ich fand das trotzdem witzig. Ich habe damals bei der Ausschreibung mitgemacht, weil ich von Anthos noch keine Ahnung hatte.

Im Endeffekt gab es ja gar kein Lektorat und im Korrekturabzug des Buchblocks habe ich so manches Hurenkind entdeckt. Weiß nicht, ob das so bleiben soll, aber du. Heinz, würdest dich nicht eines Kommentars enthalten können, wenn du das siehst. cheezy grin

Ich lerne langsam, das Ganze richtig einzuschätzen. Früher wusste ich einfach nicht, was ein Kleinstverlag ist, was ein DKZV ist und welche (Un-)bedeutung Anthologien haben. Aber jetzt bin ich ja schon aufgeklärter. Ich fand diesen unbeholfenen Versuch, irgendwas am MS zu verändern, halt komisch. cool

Aber ich hatte schon so einen Verdacht, als in dem Anschreiben des Verlags Rechtschreibfehler auftauchten ...
Hab leider schon unterzeichnet, aus Fehlern lernt man hoffentlich.

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BeitragVerfasst am: 17.02.2012, 12:15
Hallo Isautor,

genialer "Lektor" cheezy grin
Ich habe irgendwie den Verdacht, dass es in diesem konkreten Fall eher der Hausmeister, der Azubi oder der Sohn vom Chef war. Ansonsten siehe Heinz' Beitrag.

Gruß
Jörg

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