 | Ich trau mich mal | Verfasst am: 21.06.2009, 20:06 |
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Hallo zusammen,
ich möchte euch den Anfang eines Romanes von mir vorstellen. Er gehört zu meiner Saitenwind Reihe.
Der Junge hatte Angst. Zuerst waren sie davon aus-gegangen, es sei nur Schüchternheit, doch jetzt sahen sie deutlich, dass es Panik war. Er zog die Schultern bis zu den Ohren hoch, hielt den Kopf gesenkt, nur der angsterfüllte Blick seiner grünen Augen blitzte hin und wieder zwischen seinen schwarzen, kinnlangen Haaren hindurch. Seine Rücken war gekrümmt, als würde der Junge kurz davor stehen in die Hocke zu gehen und schützend die Hände über sich zu halten.
Sie werden mir nichts tun. Alles ist gut. Sie werden mir nichts tun, wiederholte er wie eine Beschwörungs-formel in seinen Gedanken. Es half. Zumindest um seine Beine davon abzuhalten ihn wieder aus dem Raum zu bringen.
„Also Leute, ich möchte euch einen neuen Mitschüler vorstellen. Sein Name ist Samuel Clerent, er kommt aus Berlin und wird ab heute bei uns auf dem Internat leben“, wandte sich der Lehrer an die Klasse.
Nun hatte sich auch der letzte Blick auf ihn gerichtet. Unwillkürlich zuckte der Junge zusammen.
Es ist nur Neugierde, sie wollen mir nichts böses, versuchte Samuel seiner Angst entgegen zu wirken, aber es gelang ihm nicht. Es kam ihm vor, als würden die Blicke ihn durchbohren, bis in die Tiefen seiner Seele vordringen und jede noch so kleine Schwäche von ihm finden, mit der man ihn verletzen konnte.
„Erzähl doch der Klasse kurz etwas über dich, damit sie dich besser kennen lernen“, schlug der Lehrer vor und legte seine Hand auf die Schulter des Jungen.
Sofort spürte er, wie sich kalter Schweiß auf seiner Stirn bildete. Berührungen waren noch schlimmer, als Blicke und es war dabei gleichgültig von wem sie kamen.
Behalte deine Nerven unter Kontrolle Sammy. Deine Angst gibt ihnen nur Angriffsfläche und dann beginnt der Kreislauf von vorne, ermahnte er sich.
„J… Ja. Ich… bin 13 Jahre alt, meine Hobbys sind Lesen und Gitarre spielen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich Sammy nennt“, brachte er mühevoll, jedoch gleichzeitig froh darüber, dass er nicht die ganze Zeit gestottert hatte, heraus.
„In Ordnung, wenn du es so möchtest, dann werden wir dich Sammy nennen. Neben Manuel ist noch ein Platz frei.“
Mit einer kurzen Handbewegung wies der Lehrer den Jungen auf den leeren Stuhl in der letzten Reihe hin.
„Ja, Danke“, sagte Sammy schnell, nahm seinen Rucksack, den er auf die Erde gestellt hatte und setzte sich in Bewegung. Er wollte weg von dem Präsen-tierteller vor der gesamten Klasse. Ein Platz in der letzten Reihe war ihm mehr als Recht, dort konnte er sich wenigstens ein bisschen verstecken.
Im Herangehen beäugte er seinen Sitznachbarn miss-trauisch. Manuel saß lässig zurückgelehnt auf seinem Stuhl. Seine hellbraunen Haare hingen locker über seine Schulter und in seinen Augen schimmerte ein, für Sammy undefinierbares, Leuchten. Es machte ihm Angst.
Zwar bin ich ein wenig nervös, aber bitte euch ehrlich mit eurer Kritik zu sein. Keine Schonung
Liebe Grüße
Yuki |
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Yuki |
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 | | Verfasst am: 21.06.2009, 20:31 |
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Hey Yuki,
ertsmal finde ich die Geschichte gut. Man merkt (zum Beispiel an deinem Wortschatz), dass das sicherlich nicht das erste Mal ist, das du eine Geschichte schreibst.
Auch die Gefüle des Jungen bringst du gut rüber. Die Geschichte ist durch die gekennzeichneten Gedanken und die Abschnitte übersichtlich gestaltet.
"Zumindest um seine Beine davon abzuhalten ihn wieder aus dem Raum zu bringen."
Das bringen würde ich in diesem Satz ersetzen. Vielleicht durch tragen.
Liebe Grüße,
Marcel |
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_________________ Ich bin ein 16 Jähriger Thrillerautor, der Momentan an seinem ersten richtigen Buch arbeitet.
www.twitter.com/marcelr93 |
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Marcel R. |
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 | | Verfasst am: 21.06.2009, 20:39 |
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Also gut, meine ehrliche Kritik lautet:
das hört sich alles gar nicht schlecht an
Ich bin überrascht, muss ich gestehen. Positiv, meine ich.
Man bekommt ein sehr gutes Bild des Jungen, die Balance ist schön getroffen zwischen den erzählenden Passagen und seinen Gedanken. Man verspürt auf Anhieb Mitleid mit dem Jungen, was ich dir einfach einmal als Absicht unterstelle! Gut gemacht! Die ganze Situation wirkt sehr authentisch, nie hatte ich das Gefühl, etwas würde nicht stimmen.
| Zitat: |
| Zuerst waren sie davon aus-gegangen, es sei nur Schüchternheit, doch jetzt sahen sie deutlich, dass es Panik war. |
Solltest du umformulieren. Die Ähnlichkeit zwischen den Teilsätzen ist für meinen Geschmack zu groß - stört beim Lesen. Das letzte >war< könntest du auch durch >um ... handeln< ersetzen, um ein wenig Variation reinzubringen, aber ganz sicher musst du den Rest ändern.
| Zitat: |
| Seine Rücken war gekrümmt, als würde der Junge kurz davor stehen in die Hocke zu gehen und schützend die Hände über sich zu halten. |
Ich denke du meinst, dass der Rücken in dieser Situation durchgebogen ist, oder ist er tatsächlich/immer krumm?? Es kommt nämlich zweiteres für den Leser rüber.
| Zitat: |
| „J… Ja. Ich… bin 13 Jahre alt, meine Hobbys sind Lesen und Gitarre spielen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich Sammy nennt“, brachte er mühevoll, jedoch gleichzeitig froh darüber, dass er nicht die ganze Zeit gestottert hatte, heraus. |
Sehr gut! Kannst überlegen, ob du das >heraus< nicht direkt nach das >mühevoll< setzt, dann wäre es einfacher.
Ansonsten: wirklich ausgesprochen gut!
Gerne mehr
Grüße,
chris |
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CM87 |
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 | | Verfasst am: 21.06.2009, 23:29 |
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Erst einmal vielen Dank an euch beide! Eure Anregungen habe ich gleich im Text verarbeitet und geändert. Es freut mich, dass euch der Anfang gefällt
Noch eine kleine Info zu diesem Teil von Saitenwind: Ich habe mir als Limit 52 Buchseiten in einer bestimmten Formatierung gesetzt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sammy und Manuel, sowie auch zeinmal von einem Mädchen geschildert.
Und hier eine kleine Fortsetzung.
Voller Verwunderung betrachtete Manuel den Neuen. Noch nie hatte er einen so ängstlichen Menschen gesehen. Dieser Sammy erinnerte ihn an ein Kaninchen, das nur wenige Zentimeter vor dem weit geöffneten Maul eines Fuchses saß.
„Manuel, würdest du Sammy nach dem Unterricht das Internat zeigen und ihm die wichtigsten Dinge erklären?“, bat der Lehrer.
„Natürlich, kein Problem“, antwortete Manuel und glaubte in diesem Moment gesehen zu haben, wie Sammy noch einmal zusammengezuckt war.
„Gerade er. Warum ist Phil so blind?“, hörte Manuel es von rechts murmeln. Außerdem konnte er sehen, wie einige verständnislos den Kopf schüttelten. Und ja, er hatte es auch nicht anders erwartet.
„Hi“, flüsterte Manuel Sammy zu, als dieser sich gesetzt hatte.
„Hallo“, erwiderte der Neue tonlos.
Mensch, wenn man ihn so sieht, dann könnte man denken, dass wir alle Monster mit 30cm Zähnen und sprungbereit sind, um ihn zu fressen. Was hat den denn so eingeschüchtert?, überlegte Manuel.
Er hatte schon Angst diesen Jungen überhaupt anzu-sprechen. Nicht, dass dieser Sammy plötzlich einen Herzinfarkt bekam, wenn er ihn lauter als im Flüsterton ansprach.
Sammy starrte auf die Tischplatte. Er wusste, dass alle ihn anstarrten. Er war der Neue und der wurde immer genau beobachtet. Erst Recht, wenn er so vor sich hin stotterte.
Ich habe es geschafft innerhalb von wenigen Minuten als Witzfigur abgestempelt zu werden. Wahrscheinlich krümmen sie sich nur noch nicht vor Lachen, weil der Lehrer noch da ist, dachte Sammy.
Er kannte es genau. Kaum war die Lehrkraft aus dem Raum, grölten sie vor Belustigung über den Jungen.
„Hast du deine Bücher schon bekommen?“, wollte Manuel wissen.
Hastig schüttelte Sammy den Kopf und erschrak vor der Handbewegung seines Sitznachbarn, der sein Buch etwas in die Mitte schob, damit sie beide daraus lesen konnten.
„Da… Danke“.
„Kein Problem“, antwortete Manuel und lächelte. „Du musst doch mitarbeiten können.“
Selbst eine freundliche Geste lässt mich zittern… Das muss sich ändern, sonst kann ich nie wieder ein normales Leben führen.
Möglichst unauffällig ließ Sammy seinen Blick durch den Raum schweifen. Erst jetzt, wo die Klasse dem Lehrer ihre volle Aufmerksamkeit schenkte, wagte er es aufzuschauen. Zunächst blieb er am Anblick des jungen Lehrers hängen, den er auf Mitte zwanzig schätzte. Er hatte dem Jungen schon beim ersten Treffen das Du angeboten, wie er es bei allen Schülern seiner Klasse getan hatte. Aber auch wenn Sammy gehört hatte, wie andere Schüler ihn auf dem Flur mit Philip oder Phil angesprochen hatten, so nannte er ihn lieber Herr Brand. Einen Lehrer beim Vornamen zu nennen kam ihm einfach respektlos vor.
Frau Clerent war nur wenig begeistert davon gewesen ihren Sohn in die Obhut dieses Lehrers zu geben. Mit seinen orangenen strubbeligen Haaren sah er selbst noch aus wie ein Schüler. Außerdem gefiel es ihr gar nicht, dass er kaum Wert auf Distanz zwischen sich und seinen Schützlingen legte. Sammys Mutter sprach Philip Brand schon nach wenigen Minuten sämtliche Kompetenz ab. Der Junge selbst wollte erst einmal versuchen dem Lehrer ohne vorherige Wertung entgegen zu gehen.
Danach nahm Sammy seinen Sitznachbarn in Augenschein. Er wagte es allerdings nicht Manuel direkt anzuschauen und beschränkte sich daher mit der Spiegelung in der Fensterscheibe.
Zumindest ist er am Unterricht interessiert, schlussfolgerte Sammy, als er sah, dass der Junge zwar noch immer lässig auf dem Stuhl saß, aber mit seinem Blick förmlich an dem Lehrer klebte.
Super! Mein Verhalten grenzt langsam an Wahnvorstellungen. Nur weil Manuel locker zu sein scheint, heißt das nicht, dass er mich gleich fertig machen wird. Herr Brand hat ihn gebeten mir alles zu zeigen. Er kennt Manuel sicher gut. Ich muss Vertrauen haben. Aber das ist so wahnsinnig schwer, nach all dem was passiert ist… |
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Yuki |
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 | | Verfasst am: 22.06.2009, 11:33 |
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| Zitat: |
| „Natürlich, kein Problem“, antwortete Manuel und glaubte in diesem Moment gesehen zu haben, wie Sammy noch einmal zusammengezuckt war. |
| Zitat: |
| ..., das nur wenige Zentimeter vor dem weit geöffneten Maul eines Fuchses saß. |
Diese Beschreibung erinnert mich eher an ein Krokodil, denn an einen Fuchs
| Zitat: |
| „Gerade er. Warum ist Phil so blind?“, hörte Manuel es von rechts murmeln. Außerdem konnte er sehen, wie einige verständnislos den Kopf schüttelten. Und ja, er hatte es auch nicht anders erwartet. |
Dieser Teil ist für mich nicht ganz klar. Wer ist Phil? Warum schütteln die anderen den Kopf? Hier kann der Leser nur vage Vermutungen anstellen, solltest du ev. kurz erklären.
| Zitat: |
| Sammy starrte auf die Tischplatte. Er wusste, dass alle ihn anstarrten. Er war der Neue und der wurde immer genau beobachtet. Erst Recht, wenn er so vor sich hin stotterte. |
Wortwiederholung: starren
Ansonsten gut!
| Zitat: |
| Er kannte es genau. Kaum war die Lehrkraft aus dem Raum, grölten sie vor Belustigung über den Jungen. |
Das erste >es< würde ich durch ein >das< ersetzen.
Der zweite Satz steht im Indikativ, das musst du ändern. ==> Konjunktiv!!
| Zitat: |
| Selbst eine freundliche Geste lässt mich zittern… Das muss sich ändern, sonst kann ich nie wieder ein normales Leben führen. |
Solche Gedanken (zweiter Satz) finde ich für einen Jungen dieses Alters unpassend. Ich jedenfalls kaufe sie ihm nicht ab.
| Zitat: |
| Erst jetzt, wo die Klasse dem Lehrer ihre volle Aufmerksamkeit schenkte, wagte er es, aufzuschauen. |
>wo< = lokativ
==> als
| Zitat: |
| Frau Clerent war nur wenig begeistert davon gewesen, ihren Sohn in die Obhut dieses Lehrers zu geben. |
| Zitat: |
| Mit seinen orangenen strubbeligen Haaren sah er selbst noch aus wie ein Schüler. |
Intuitiv hätte ich >orangefarbenen< geschrieben. Kann aber sein, dass deine Variante auch erlaubt ist.
| Zitat: |
| Der Junge selbst wollte erst einmal versuchen, dem Lehrer ohne vorherige Wertung entgegen zu gehen. |
Anstatt dem >entgegen zu gehen< könntest du vielleicht eine passendere Formulierung finden.
| Zitat: |
| Er wagte es allerdings nicht, Manuel direkt anzuschauen und beschränkte sich daher mit der Spiegelung in der Fensterscheibe. |
>auf etwas beschränken< anstatt >mit etwas beschränken< !!
| Zitat: |
| Super! Mein Verhalten grenzt langsam an Wahnvorstellungen. Nur weil Manuel locker zu sein scheint, heißt das nicht, dass er mich gleich fertig machen wird. Herr Brand hat ihn gebeten mir alles zu zeigen. Er kennt Manuel sicher gut. Ich muss Vertrauen haben. Aber das ist so wahnsinnig schwer, nach all dem, was passiert ist… |
Der Verhalten-Satz gefällt mir nicht so.
Und der nächste Satz ist nicht logisch bzw. schlüssig. Was hat die Lockerheit einer Person mit verbaler/physischer Gewaltbereitschaft zu tun??
Und:
>wahnsinnig schwer< ==> >wahnsinnig schwierig< !!
Ansonsten: großartig gemacht!!
Grüße,
chris |
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CM87 |
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 | | Verfasst am: 22.06.2009, 12:17 |
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Hallo Yuki,
um das noch zu ergänzen: Ich habe den Eindruck, du gehst etwas zu sorglos mit den Erzählperspektiven um. Sammy und Manuel, das ist OK.
Aber in den beiden Texten gucken noch zwei weitere "Personen" hervor:
| Zitat: |
Zuerst waren sie davon aus-gegangen, es sei nur Schüchternheit, doch jetzt sahen sie deutlich, dass es Panik war.
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| Zitat: |
| Frau Clerent war nur wenig begeistert davon gewesen ihren Sohn in die Obhut dieses Lehrers zu geben. Mit seinen orangenen strubbeligen Haaren sah er selbst noch aus wie ein Schüler. Außerdem gefiel es ihr gar nicht, dass er kaum Wert auf Distanz zwischen sich und seinen Schützlingen legte. Sammys Mutter sprachPhilip Brand schon nach wenigen Minuten sämtliche Kompetenz ab. |
Das ist nicht so ganz sauber. Aber sonst interessant zu lesen. Nur weiter.
Sonnige Grüße
Ulli |
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Hypewriter |
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 | | Verfasst am: 22.06.2009, 18:23 |
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Vielen Dank für die weiteren Kommentare
Hallo CM87,
deine Vorschläge werde ich bei der Endkorrektur mit einbeziehen. Einmal muss der ganze Text noch durch meinen Rotstift wandern. Vielen Dank dafür.
Hallo Hypewirte,
ich werde noch einmal genau auf die Erzählperspektiven achten. Irgendwann wird man blind für so was.
Ich denke, dass ich auch noch mal etwas zu Sammy sagen sollte, damit sein Verhalten logischer wird: Der Junge ist hochintelligent und wurde deshalb von seiner überehrgeizigen Mutter gefördert, aber auch in Watte gepackt. Seine Mitschüler hielten ihn für einen Streber und haben ihn täglich fertig gemacht, am Ende krankenhausreif geprügelt. Daher hat Sammy panische Angst vor Menschen. Manuel erinnert ihn im ersten Moment an einen der Jungs, die ihm so übel zugerichtet haben.
Das kommt im Laufe des Textes noch raus, ich möchte dem Leser das nur nicht schon auf den ersten Seiten vor die Füße werfen Das habe ich früher oft gemacht.
Was Manuel und die Reaktion seiner Mitschüler angeht: Er hat schon eine Menge Mist gebaut, was ihn bei allen unbeliebt macht. Auch das kommt im Laufe der Geschichte.
Lg Yuki |
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Yuki |
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 | | Verfasst am: 23.06.2009, 10:27 |
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Hallo Yuki,
meine Vorredner haben schon alles gesagt - fast.
Ich finde es etwas irritierend, dass noch weitere Personen auftauchen, und aus deren Perspektive erzählt wird.
Ach ich sehen, das hat Hypewriter schon gesagt. Gut, dann kann ich nix mehr kritisieren.
Resume: Ich find den Text klasse. Er macht Lust auf mehr, und lässt sich fliessend lesen. Auch von Inhalt her ist alles logisch nachvollziebar, und man bekommt ein gutes "Kopfkino".
Simone Melissa Geier |
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