 | Inhaltsverzeichnis ja oder nein | Verfasst am: 01.05.2009, 19:13 |
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Hi zusammen,
nun ist er also fertig, mein Roman und hat 7 große Kapitel auf 280 Buchseiten. Jetzt sehe ich immer wieder, dass bei Belletristikwerken schon mal kein Inhaltsverzeichnis drin ist, sondern die Kapitel einfach nur auf neuen Seiten mit römischen Zahlen beginnen.
Würdet ihr ein Inhaltsverzeichnis bei Romanen empfehlen oder eher weglassen?
VG
Lofi |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 19:52 |
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Ich habe zwar noch keinen Roman geschrieben, aber so spontan würde ich sagen, dass ein Roman kein Inhaltsverzeichnis braucht.
Möglicherweise macht es Sinn, wenn die Kapitel in sich abgeschlossene Geschichten sind. Oder eventuell, wenn sich zeitgleich auf verschiedenen Ebenen Dinge abspielen.
Hmmm, aber nein, vom Gefühl her würd ich sagen, ein Roman braucht kein Inhaltsverzeichnis, ist ja kein Nachschlagewerk, sondern führt kontinuierlich durch die Geschichte.
Gratuliere auch! Hut ab vor der Leistung! 280 Seiten.
Und das neben den 280 hervorragenden Gedichten
LG Grete |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 19:56 |
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Also ich- als Leser- mag Inhaltsverzeichnisse sehr gerne. Meist lese ich eben bis dorthin- und wenn es dann ein Inhaltsverzeichnis gibt muss ich keine Eselsohren machen (eine Sünde) und auch kein Lesezeichen verwenden- sondern weiß das Kapitel 6 eben bei Seite 187 beginnt. Ist Allerdings angenehm wenn dann die einzelnen kapitel nicht einfach Kapitel 1 und Kapitel 2 usw. heißen sondern Alle Unterünberschriften haben.
Also kommt es wohl auf die Aufmacheung des Romans an. Im Grunde- wenn ich jetzt nicht als Leser spreche- sind sieben Kapitel so wenig, und von der Seitenanzahl so weit voneinander entfernt, das es nicht viel ausmacht ob Inhaltsverzeichnis oder nicht.  |
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Kris. K. |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 20:22 |
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Hi Lofi,
ich habe bei meinem ersten Roman kein Inhaltsverzeichnis gemacht, da die Kapitel als Überschrift einfach nur fortlaufend nummeriert waren (übrigens mit arabischen Ziffern ...).
Wenn ich selber lese, brauche ich kein Inhaltsverzeichnis, aber ich finde oft eins, wenn die Kapitel alle eigene Überschriften haben.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 21:17 |
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ich würde auch ja sagen, da dann so vergessliche Leute wie ich nicht durch das ganze Buch suchen müssen.  |
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Klebestift |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 21:45 |
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Ich habe schnell mal durch meine lieblings Bücher durchgeschaut und war überrascht: Nicht eines hatte ein Inhaltsverzeichnis! Und das scheint keine Tendenz der letzten Jahre zu sein. Das älteste Buch wurde 1987 gedruckt, das jüngste 2009.
Überlege doch, wie du es am liebsten magst und mach es dann so. Es ist dein Roman  |
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Yuki |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 22:50 |
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ein Roman ist ja kein Nachschlagewerk,
eigentlich muss man ihn doch sowieso in einem Rutsch lesen,
weil die Kapitel so spannend aufhören,
dass man es nicht abwarten kann weiter zu lesen
Eine tolle Erfindung ist ja auch das Lesezeichen,
Bücherwürmchen oder die Scheibe Salami,
die man dazwischen legen kann  |
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Birgit Fabich |
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 | | Verfasst am: 02.05.2009, 07:33 |
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Birgits Kommentar ist KÖSTLICH, lach.
Ich habe in meinem Roman auch kein Inhaltsverzeichnis.
Bisher hat mir ein einziger Leser die Rückmeldung gegeben, dass er gerne einen Inhalt gehabt hätte. Ich persönlich finde das bei einem Roman aber echt doof und würde es wieder ohne machen!
Lg Uli |
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wortgerecht |
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 | | Verfasst am: 02.05.2009, 11:01 |
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Zuletzt bearbeitet von Andreas T. am 30.07.2009, 10:08, insgesamt einmal bearbeitet |
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Andreas T. |
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 | | Verfasst am: 02.05.2009, 11:59 |
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| Andreas T. hat Folgendes geschrieben: |
Nein, ein Roman braucht kein Inhaltsverzeichnis!
Ich habe es trotzdem in allen drei Romanen gemacht, weil es auch nicht stört. Und nicht nur das: Ich habe mir ein paar Mal die Mühe gemacht und habe in Buchhandlungen beobachtet, was Kunden mit Büchern machen, die sie in die Hand nehmen. Zuerst schauen sie sich das Frontcover an, dann drehen sie das Buch um und lesen den Deckeltext. Soweit nicht erstaunlich, doch dann schauen sie sich die letzten Seiten an, scheinbar um nachzuschauen, ob dort ein Epilog vorhanden ist. Schließlich aber blättern sie auf den ersten Seiten um nach einem Inhaltsverzeichnis zu suchen. Ist eines vorhanden, so lesen sie es.
Das war jetzt natürlich keine empirische Untersuchung, aber eine Beobachtung, in Summe über mehrere Stunden, an vielleicht fünfzig Buchkäufern.
Wenn Du also Überschriften für deine Kapitel hast, und ein Inhaltsverzeichnis nicht dein Seitenkonzept vermasselt, dann mach es ruhig - kostet ja nichts! Schließlich sieht der Standard ja folgende Seitenfolge am Anfang eines Buches vor:
Seite 1 = Schmutztitel, 2. = Rückseite Schmutztitel, 3. = Haupttitel, 4. = Impressum, 5. = Inhaltsverzeichnis, 6. = leer, oder Fortsetzung des Inhaltsverzeichnisses, 7. Textbeginn.
Gruss
Andreas |
Hi, Danke Euch.
So oder so ists also machbar. Hm. Das von Andreas scheint mir recht schlüssig zu sein. Interessant auch die Beobachtung bez. der Suche nach dem Epilog. Den habe ich nämlich auch drin.
Nun, ich werde es dann mit Verzeichnis machen. Die Seitenfolge, wie oben vorgeschlagen, benutze ich auch so. Danke nochmal.
Jetzt gehts ab in Korrekturphase 2.
VG
Lofi |
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 | | Verfasst am: 02.05.2009, 12:01 |
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| Ich hatte nie daran gedacht, ein Inhaltsverzeichnis für einen Roman zu erstellen, aber jetzt, wo du es sagst, finde ich die Idee sehr gut! QWerd ich auch mal für mein Werk drüber nachdenken... |
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 | | Verfasst am: 02.05.2009, 12:40 |
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Hallo,
ich habe einfach mal wahllos ein paar Bücher aus unserem Bücherschrank gegriffen. In die Wertung sind natürlich nur Romane eingegangen, die Kapitelüberschriften besitzen.
Softcover mit Inhaltsverzeichnis: 3
Softcover ohne Inhaltsverzeichnis: 5
Hardcover mit Inhaltsverzeichnis: 6
Hardcover ohne Inhaltsverzeichnis: 0
In Taschenbüchern wird offenbar häufig auf Inhaltsverzeichnisse verzichtet. Scheint mir auch logisch, da sie häufig vor allem billig sein sollen.
Mehrheitlich sind die Inhaltsverzeichnisse hinten eingeordnet, nur in wenigen Fällen vorne.
Wenn es Überschriften gibt, würde ich übrigens immer mit einem Inhaltsverzeichnis arbeiten.
Durch Zufall fiel mir übrigens ein Roman auf, dessen Überschriften nur aus fortlaufenden Nummern bestehen und dem der Verlag trotzdem ein Inhaltsverzeichnis spendiert hat. Zu meiner doppelten Überraschung handelt es sich sogar um ein Taschenbuch.
Beste Grüße,
Heinz. |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 04.05.2009, 10:54 |
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Guten Morgen,
bei meinem Doppelband Mittelalterkrimis habe ich Kapitelüberschriften verwendet und dementsprechend auch ein Inhaltsverzeichnis. Dies stand vorne, damit sich die potentiellen Leser beim Durchblättern schon ein Bild vom Inhalt machen können.
Bei der Krimi-Antho habe ich das Inhaltsverzeichnis auch vorne reingesetzt.
Die Kosten spielten in beiden Fällen keine Rolle, da ich ja ohnehin eine durch Vier teilbare Seitenzahl nehmen musste.
Liebe Grüße
Marlene |
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 | | Verfasst am: 04.05.2009, 12:12 |
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skipteuse |
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 | Ja! | Verfasst am: 04.05.2009, 12:17 |
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Als Leser finde ich es besser, wenn's ein Inhaltsverzeichnis gibt - egal ob Roman oder Sachbuch.
In meinen Sachbüchern ist immer ein Inhaltsverzeichnis drin, meist sind auch die Zwischenüberschriften und nicht nur die Kapitelüberschriften mit Seitenzahlen angegeben.
Walter |
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