 | ISBN und Buchpreis - NOCHMAL kurze Hilfe gesucht ;-) | Verfasst am: 19.06.2010, 14:43 |
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Hallo Zusammen,
hier zwei kurze und knaggsche Fragen eines BoD Neulings, die sicher von Profis schnell beantwortet sind
1) BoD hat mir ein PDF geschickt, aus dem hervorgeht, dass im Impressum die ISBN Nummer stehen muss. Ist ja logisch. Jetzt das "Aber" - zuerst lade ich meine Datei hoch und dann bekomme ich die ISBN.
--->Wie soll da die ISBN im Impressum stehen, wenn die Datei bereits hochgeladen wurde / werden musste...? Denke ich da grad verkehrt herum?
2) Laut BoD Rechner müsste mein Wälzer € 19,90 kosten inkl. 10% für mich (also € 1,99). Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die restlichen € 17,91 Herstellungskosten usw sind, sprich an den Verlag gehen? Das ist ne Menge Holz. Geht mir hierbei nicht um den Verdienst, sondern die Tatsache, dass ein hoher Kaufpreis Kunden abschreckt.
--->Gibt es eine Möglichkeit, das Buch günstiger anzubieten oder zahle ich dann damit am Ende drauf (z.B. wenn ich € 12,90 anbiete)???
Wäre super, wenn jemand mir als BoD Frischling helfen könnte, habe hier bereits nach Tags gesucht, aber wurde nicht fündig.
Danke schööön  |
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Zuletzt bearbeitet von India09 am 14.07.2010, 20:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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India09 |
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 | Re: ISBN und Buchpreis - kurze Hilfe gesucht ;-) | Verfasst am: 19.06.2010, 15:31 |
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| India09 hat Folgendes geschrieben: |
1) BoD hat mir ein PDF geschickt, aus dem hervorgeht, dass im Impressum die ISBN Nummer stehen muss. Ist ja logisch. Jetzt das "Aber" - zuerst lade ich meine Datei hoch und dann bekomme ich die ISBN.
--->Wie soll da die ISBN im Impressum stehen, wenn die Datei bereits hochgeladen wurde / werden musste...? Denke ich da grad verkehrt herum?
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Du bekommst die ISBN, während Du bei BoD Dein Buchprojekt anlegst - und zwar vor dem Punkt, an dem die Dateien hochgeladen werden.
| India09 hat Folgendes geschrieben: |
2) Laut BoD Rechner müsste mein Wälzer € 19,90 kosten inkl. 10% für mich (also € 1,99). Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die restlichen € 17,91 Herstellungskosten usw sind, sprich an den Verlag gehen? Das ist ne Menge Holz. Geht mir hierbei nicht um den Verdienst, sondern die Tatsache, dass ein hoher Kaufpreis Kunden abschreckt.
--->Gibt es eine Möglichkeit, das Buch günstiger anzubieten oder zahle ich dann damit am Ende drauf (z.B. wenn ich € 12,90 anbiete)???
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Das kannst Du Dir im BoD-Preiskalkulator genauer ansehen:
http://www.bod.de/preiskalkulation.html
Wenn Du z.B. ein Paperback im Standardformat mit 320 Seiten hast, werden Dir die von Dir genannten 19,90 als Verkaufspreis vorgeschlagen. Pro verkauftem Buch erhältst Du dann Deine 10% Marge. Der Rest geht an BoD, Buchhändler, Libri, ... - je nachdem, wie Du das Buch verkaufst. Bei einem Preis von 12,90 zahlst Du pro Buch (in der genannten Konstellation) jedoch fast 2 Euro drauf. |
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 | Re: ISBN und Buchpreis - kurze Hilfe gesucht ;-) | Verfasst am: 19.06.2010, 17:18 |
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| India09 hat Folgendes geschrieben: |
2) Laut BoD Rechner müsste mein Wälzer € 19,90 kosten inkl. 10% für mich (also € 1,99). Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die restlichen € 17,91 Herstellungskosten usw sind, sprich an den Verlag gehen? Das ist ne Menge Holz. Geht mir hierbei nicht um den Verdienst, sondern die Tatsache, dass ein hoher Kaufpreis Kunden abschreckt.
--->Gibt es eine Möglichkeit, das Buch günstiger anzubieten oder zahle ich dann damit am Ende drauf (z.B. wenn ich € 12,90 anbiete)???
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Zu Teil 1 deiner Frage siehe die Antwort von Großstadtpoet
Zu Teil 2:
Dein Buch soll 19,90 Euro kosten
Du willst 10% haben = 1,99 Euro
Vater Staat bekommt von den 19,90 € genau 7% ab (MWSt) = 1,30 €
Von Netto-Laden-Verkaufspreis bekommt der Buchhandel etwa 40 bis 45%. Bleiben wir bei 40 % - das sind 7,44 €
Damit liegt die Restsumme schon bei 9,17 €
Der Großhandel will auch bezahlt werden, ebenso der Buchhersteller (Drucker, Binder). Dazu kommen die kalkulatorischen Kosten für die Belegexemplare, die zwangsweise abgeführt werdern müssen. Da keine Auflagendruck vorliegt, können die Kosten nur schwer auf den Buchpreis umgelegt werden. Wenn die reinen Herstellungskosten des Buches bei 3 Euro liegen, dann sind durch die Belegexemplare schon mal 6 Euro Kosten entstanden. Verkauft sich dein Buch nur 10 mal, nehmen diese Kosten mit 60 Cent einen erheblichen Teil der 9,17 € weg - verkauft sich dein Buch 100 mal, dann fallen die Belegexemplare nur noch mir 6 Cent an.
Letztlich will BoD mit deinem Buch aber Geld verdienen - um das zu erreichen, muss die Gewinnkalkulation von einer verkauften Stückzahl von 0 ausgehen (oder einer niedrigen zweistelligen Zahl). Das nimmt auch einen Teil der 9,17 € weg.
Wenn dir der Preis von 19,90 € zu hoch erscheint, gibt es von deiner Seite aus nur zwei Möglichkeiten:
a) du verzichtest auf die Marge von 1,99 € je Buch (die meisten Leute hier behaupten, sie würden nicht des Geldes wegen schreiben - haben dann aber große Probleme, auf die Marge zu verzichten) und senkst den Preis auf 16,50 €
b) du wechselst vom On-Demand-Druck in den Auflagendruck und lässt dir 500 Bücher per Offsetdruck herstellen. Dafür zahlst du vermutlich 3 bis 4 Euro je Exemplar und kannst sie für 12 Euro in den Handel bringen. Allerdings musst du dann so um die 2.000 Euro in Vorlage bringen (daher stammt ja auch das Wort "Verlag").
Grüße
Siegfried |
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Siegfried |
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 | Re: ISBN und Buchpreis - kurze Hilfe gesucht ;-) | Verfasst am: 19.06.2010, 18:10 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Dazu kommen die kalkulatorischen Kosten für die Belegexemplare, die zwangsweise abgeführt werdern müssen. ... Verkauft sich dein Buch nur 10 mal, nehmen diese Kosten mit 60 Cent einen erheblichen Teil der 9,17 € weg - verkauft sich dein Buch 100 mal, dann fallen die Belegexemplare nur noch mir 6 Cent an.
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Besonderheit bei on Demand (Pflichtexemplare Nationalbibliothek): sind weniger als 25 Druckexemplare verbreitet, genügt (falls möglich) Ablieferung in unkörperlicher Form (Datei).
Erreicht die Auflage 25 und mehr Exemplare, sind dann gedruckte Exemplare abzuliefern. |
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 | | Verfasst am: 19.06.2010, 22:21 |
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Danke Euch für die schnelle und ausführliche Hilfe
Tja was soll ich sagen... bei mir stellt sich jetzt das Problem, dass ich mein Script ins richtige Format bringen muss. Das ist an und für sich kein Problem (aber ne Riesenfieselei). Ich bin nur gerade innerlich am verzweifeln, denn wenn ich eine normale Taschenbuchgrösse wähle, dann... ja dann spuckt mir die Neuformatierung mal locker über 600 Seiten aus und das ergibt einen Ladenpreis von fast 40 Euro. Das ist ja ein Hammer.
Aber es wurde ja schon richtig erkannt, wer hier veröffentlicht, um einfach nur sein Werk gebunden vor sich liegen zu haben, der macht das einfach just for fun (wie moi) und verzichtet auch mal auf die Marge (wobei die drei Euro das Kraut auch nimmer fett machen ). |
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India09 |
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 | | Verfasst am: 19.06.2010, 23:02 |
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| India09 hat Folgendes geschrieben: |
| Tja was soll ich sagen... bei mir stellt sich jetzt das Problem, dass ich mein Script ins richtige Format bringen muss. Das ist an und für sich kein Problem (aber ne Riesenfieselei). Ich bin nur gerade innerlich am verzweifeln, denn wenn ich eine normale Taschenbuchgrösse wähle, dann... ja dann spuckt mir die Neuformatierung mal locker über 600 Seiten aus und das ergibt einen Ladenpreis von fast 40 Euro. Das ist ja ein Hammer. |
Schon mal an der Schriftgröße, der Schrift sowie dem Zeilenabstand gespielt? Gleichzeitig gibt es ja auch unterschiedliche Seitengrößen und vielleicht kann man ein paar Kapitel ja auch kürzen.
Es gibt dann auch immer noch die Option des Funbuches, das keine dauerhaften Kosten hat und nicht die 40 Euro am Anfang kostet. Falls man so wieso nur eigene Exemplare haben möchte, reicht das ja aus.
Gutes Layout ist einfach Kleinarbeit.
LG
Ereschkigal |
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Ereschkigal |
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 | | Verfasst am: 19.06.2010, 23:31 |
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Hallo Ereschkigal,
| Ereschkigal hat Folgendes geschrieben: |
| Schon mal an der Schriftgröße, der Schrift sowie dem Zeilenabstand gespielt? |
Wenn man vorher nicht richtig geschlampt hat, lassen sich da vielleicht 10 Prozent einsparen. Mehr ist absolut unrealistisch.
Zeilenlängen von über 65 bis 70 Zeichen gelten in der Belletristik als sehr leseunfreundlich. Zudem brauchen so lange Zeilen einen etwas größeren Zeilenabstand. Was man durch eine geringere Schriftgröße und schmalere Ränder gewinnt, verliert man also zum Teil wieder durch den größeren Zeilenabstand.
| Zitat: |
vielleicht kann man ein paar Kapitel ja auch kürzen. |
Dass sehr viele book on demand veröffentlichte Bücher durch ein rigoroses Streichen sehr gewinnen würden, ist bekannt, aber ebenso bekannt ist, dass fast alle dieser Autoren stolz sind, sich "nicht verbiegen zu lassen".
Beste Grüße,
Heinz. |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 00:25 |
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Yep alles schon passiert (vorher und nachher). Fakt ist, ich hab einfach zuviel geschrieben  |
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India09 |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 09:35 |
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| India09 hat Folgendes geschrieben: |
Fakt ist, ich hab einfach zuviel geschrieben  |
eine Option wäre auch, zwei Bände daraus zu machen. Dadurch wäre ein Buch nicht so teuer und, wenn es geschickt geteilt wird, kann man den Leser auf den zweiten Band neugierig machen.
600 Seiten im On-Demand-Verfahren sind schon sehr viel. Meine Buchvision (Ratgeber) hätte um die 400 gehabt, natürlich auch noch farbig illustriert. Da wäre ich auf einen VK-Preis von ca. 90 Euro gekommen. Nun habe ich einen Teil ausgegliedert und somit zwei Bücher mit je 200 Seiten. In dem Bereich sind die Preise moderat, so dass die Käufer nicht abgeschreckt werden.
Man darf sich nichts vormachen - Print-on-Demand ist immer teurer, als ein normaler Verlag. |
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Gitta |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 09:51 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
| Dass sehr viele book on demand veröffentlichte Bücher durch ein rigoroses Streichen sehr gewinnen würden, ist bekannt, aber ebenso bekannt ist, dass fast alle dieser Autoren stolz sind, sich "nicht verbiegen zu lassen". |
Das trifft auch auf viele erfolgreiche Veröffentlichungen zu, "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie genauso, wie den "Herrn der Ringe" von Tolkien, um nur bekannte Beispiele zu nennen. Aber ebenso bekannt ist, dass es keiner wagt, an diesen Größen zu rütteln.
LG
ricochet |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 10:36 |
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Hallo in die Runde!
Der Herr der Ringe umfaßt aber auch sechs Bücher. Die werden in drei Bänden veröffentlicht. Bei BoD sind Bücher in diesem Umfang einfach sehr teuer, während ganz dünne Bücher relativ günstig sind.
Sigfried hat dazu erst kürlich einen thread aufgemacht:
http://www.bod.de/autorenpool/verkaufspreise-t10449.html#126077
Viele Grüße
Torsten |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 11:18 |
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"Der Herr der Ringe" ist gar kein schlechtes Beispiel. Das Werk wurde gegen den anfänglichen Willen Tolkiens vom Verlag auf drei Teile (= Bände) gehackt, weil eine Veröffentlichung in einem Band einen Verkaufspreis zur Folge gehabt hätte, der vom Publikum nach Einschätzung des Verlages nicht akzeptiert worden wäre.
Unser Problem ist sooo neu nicht ...
LG
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 12:03 |
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Während das sonst der Verlag entscheidet, kann das bei BoD der Autor entscheiden. Ohne Zweifel von Vorteil!
Allerdings muß sich der Autor der Realität beugen: Keiner kauft ein 700seitiges BoD-Taschenbuch zum von BoD empfohlenen VK von 43,50. Bei nahezu völligem Gewinnverzicht kostet das Buch immer noch 36 €.
Viele Grüße
Torsten |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 13:38 |
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| Torsten Buchheit hat Folgendes geschrieben: |
Während das sonst der Verlag entscheidet, kann das bei BoD der Autor entscheiden. Ohne Zweifel von Vorteil!
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Das wage ich zu bezweifeln. Die meisten Autoren, vor allem die in unserer Riege, haben ein Gespür für den Markt wie eine Kuh für das Schachspielen. Hier wäre die Einwirkung eines Verlages als Korrektiv oft SEHR zu begrüßen.
Persönlich schätze ich natürlich die Freiheiten, die wir Autoren bei BoD genießen. Alleine dass ich meine selbst erstellten Cover verwenden kann, die wegen des Wiedererkennungseffektes alle gleichartig layoutiert sind etc.
LG
ricochet |
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 | | Verfasst am: 20.06.2010, 13:54 |
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Du hast völlig recht, jede Freiheit kann sich auch zum Nachteil entwickeln. BoD macht allerdings schon durch die untere Preisgrenze eine Vorschrift, damit die Autoren nicht noch auf jedes Exemplar draufzahlen.
Freiheit heißt auch Verantwortung. Der Autor ist bei BoD selbst verantwortlich für Text, Korrektorat, Lektorat, Layout, Markteinschätzung, Preisgestaltung. Für 39 Euro ist BoD ein reiner Druckdienstleister mit Anschluß an den Buchhandel (Onlineanbieter, Barsortimenter).
Für die Autoren, die damit überfordert sind, gibt es die Möglichkeit, sich diese Dienste extern oder bei BoD dazuzukaufen. Das kostet aber extra, wie oft im Leben.
Wer dagegen glaubt, auf ein perfektes Produkt (hier das eigene Buch!) verzichten zu können, wer glaubt, Fehler gehören zum persönlichen Stil, wer glaubt, Layout macht die Textverarbeitung schon automatisch, der kann leider nur scheitern. |
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